Charakter: Ardrich Herzschild
| Rasse: | Mensch | Geburtsjahr: | 1355 TZ | |
| Augenfarbe: | grau | Größe: | 178 cm | |
| Haarfarbe: | dunkelbraun | Gewicht: | 86 kg |
Vom heutigen Tage an seid ihr die Hand Cyrics. Es gibt ab jetzt kein Wort mehr, dass ihr nicht brechen könnt, keinen Schwur mehr, der bedeutsam ist, keinen Verbündeten mehr, den ihr nicht verraten könnt. Erhebt euch, Dunkler Meister. |
Wer ist Ardrich Herzschild?
Ardrich ist ein Mensch aus dem Gebiet zwischen Talländern und der Mondsee, wobei er im Dolchtal geboren ist, dann aber nach Teshwelle mitsamt seiner Familie vertrieben wurde. Er brach mit seiner Familie, wurde Teil der Kirche des Lügenprinzen, nur um irgendwann nach dem Versuch, seinen Mentor zu töten, fortgeschickt wurde. Nun dient er in Llorkh bei den Nachtklingen im Rang einer Hochklinge und führt die Sturmlanze.
Ein bärbeißiger, gewaltbereiter Mensch, der immer wieder für Streit und Ärgernisse sorgt, hat Ardrich trotzallem Charisma und Führungsqualitäten. Seit er die Sturmlanze unter seinem Kommando hat, ist aber noch deutlicher hervorgetreten, dass er sich mit der bestehenden Ordnung nur wenig anfreunden kann und seinen Respekt stark daran bindet, was er von der Person hält. Innerhalb der Nachtklingen ist er als Cyric-Treuer genauso bekannt wie im Tempel des Wahnsinnigen Gottes der Stadt.
Auf öffentlichem Pflaster zeigt er sich durchaus facettenreicher, kann Ardrich doch genauso galant wie stilsicher sein, nur um dann doch sadistische Spuren aufzuweisen. Im Dunstkreis des Gerichtes von Caer von Wolfendorn und Mandaar sowie der Llorkher Oberschicht pflegt er vielfältige Kontakte in unterschiedlichster Ausprägung. Eine seiner Freizeittätigkeiten ist das Stechen von Hautbildern. Unterm Strich scheint er sich in Llorkh perfekt einzufügen - ob das eine gute Sache ist, sei dahin gestellt.
Beschreibung

Eher klein von Wuchs, aber mit äußerst breitem Kreuz, mag man Ardrich erst nicht aus einer Menge herausragen sehen, doch sein aufbrausendes Gemüt und die bellende, herrische Stimme lenken schnell Aufmerksamkeit auf den Mann, der sein Kopfhaar stets glatt vom Schädel geschabt hält. Auffällig sind die Hautzeichnungen im Gesicht, die wie Rauchschwaden aufsteigen und seine gesamte Mimik einnehmen, genauso wie seine Art, das Kommando an sich zu reißen. Er duldet weniger Widerworte und es braucht einen einflussreichen Konterpart, um ihm Fahrt zu nehmen.
Als Priester des Cyric hat er ein eisernes Symbol bei sich, dass die Schwarze Sonne samt kieferlosem Schädel zeigt. Meistens trägt er dies jedoch unter seiner Kleidung oder Rüstung, und holt es nur hervor, wenn er Gebete spricht. Es gibt jedoch Zauber, die er scheinbar ohne jede Form von Fokus sprechen kann, wenn diese auch anderem Naturell enspringen und eher wie befohlene Magie wirken mögen.
Prnzipiell ist er jedem Niedergestellten gegenüber, der ohne Nutzen für ihn ist, schroff, und scheint in Summe kein angenehmer Zeitgenosse zu sein. Erst bei Höhergestellten oder Leuten, die für ihn einen Zweck darstellen, wandelt sich das Bild und er wird sogar regelrecht zuvorkommend. Mit flinker Zunge und ausgeprägter Bildung belegt, ist er sich selten um eine Antwort schade.
Eine kleine Besonderheit am Rande ist die Ratte "Radlili", welche er abundzu bei sich hat. Die beiden scheinen eng verbunden zu sein, horcht das Tier doch auf jedes seiner Worte, und er kümmert sich doch recht gut um sie. Im Kampf oder auf offiziellen Anlässen bleibt Radlili fort, doch in entspannter Umgebung kann man ihn schon einmal sehen, wie er den Nager aus irgendwelchen Zwischenräumen seiner Kleidung hervor holt.
Ardrichs Tagesablauf
Ardrich ist Soldat und als solcher trifft man ihn meistens auf den Straßen Llorkhs oder im Burghof an. Auch, wenn er seine Dienstzeiten sehr locker gestaltet, kann man ihm nicht nachsagen, dass seine Arbeit als solche schleifen würde. Stets bereit auch bei kleinsten Vergehen hart durchzugreifen, schleifte er mehr als einmal Leute in die Zellen der Burg.
Wenn er außer Dienst ist, läßt er sich gerne bei den Oberen der Stadt sehen, oder man findet ihn in Tatarns Taverne, wo er seinem Laster nachgeht: "Ein Glas Wein am Tag. - diesem Grundsatz ist er treu, und der sonst so impulsive Mann ergeht sich in eiserner Disziplin. Betrunken oder anderweitig berauscht kann man ihn nie antreffen.
Davon abgesehen ist er ein regelmäßiger Tempelbesucher, und legt entweder feurige oder innere Gebete auf den Stufen des Altars nieder. Zu der Kirche hält er eine Verbindung aufrecht, die er jedoch nicht überstrapaziert - für einen Priester ist er recht selten dort.
Was man über Ardrich wissen kann
| Allgemein bekannt: |
Ardrich ist Soldat des Herrschers und führt eine Lanze von schwer gepanzerten Soldaten, neigt oftmals zur Gewalt und ist leicht zu reizen. Er genießt gerne die Annehmlichkeiten des Lebens, auch wenn man sich nie des Eindrucks erwehren kann, dass er sich nie richtig an etwas erfreut. Aufbrausend und sadistisch, kann er aber auch verständnisvoll und ruhig sein, wobei die Wechsel oft abrupt sind. |
| Zusätzlich in Llorkh bekannt: |
Hochklinge Herzschild ist ein gemeiner Hund, der offenbar so etwas wie Mitleid nicht kennt - und dann wieder ein gebildeter Mann, der sehr vorsichtig auftritt und sogar Charme aufbringen kann. Ein Wechselbalg und ein gefährliches Feuer gleichzeitig, kann an sich nie sicher sein, das Ardrich nicht zeitnah ausrastet - oder eine amüsante Anekdote aus anderen Tagen erzählt. Als Hautbildstecher übt sich der Mann nur nebenbei, und so er dies tut, dann ohne Bezahlung. Es ist für ihn lediglich Zeitvertreib, scheint es. |
| In Nachtjagd und Umgebung bekannt: |
Ardrich ist ein lauter, bellender Krieger, der seine Soldaten mit Feuer in der Stimme antreibt und sich am Kampf ergötzt - seine Rüstung zeigt sich je nach erflgten Kämpfen hochpoliert oder blutbesudelt. Ein Mann, dem man besser aus dem Weg geht. |
| Innerhalb der Nachtklingen bekannt: |
Der Soldat Herzschild ist darauf bedacht, vorwärts zu kommen und strebt nach Kommando und Macht. Er kritisiert offen Fehler seiner Vorgesetzter, pflegt eine (einseitige) Hassliebe zu der Feldscherin Blutmohn?, mit der er früher gemeinsam die Rekrutenzeit absolvierte und kümmert sich bissig um seine Sturmlanze. Dafür bekannt, dass er nicht davor zurückschreckt, Leuten die Köpfe einzuschlagen, kennt man ihn aber auch als noblen Spender, der seinen Mannen aus eigener Tasche Ausrüstung bezahlt - ein Umstand, den mancher vielleicht beneidet oder belacht. Dem Sturmkar Caentigern zugeneigt, scheint Ardrich mit dem Ordonar Romak so seine Probleme zu haben. Und auch wenn er Priester des Lügenprinzen ist, Bekehrungsversuche hat er bis jetzt wohl noch keine gestartet. Hinter'm Berg hält er mit seiner Religion jedoch nicht. |
Stand: 01.03.2009
| Spieler ist: | Ced23Ric |
