Bianka

Charakter: Bianka

Rasse:Mensch Geburtsjahr:fraglich
Augenfarbe:hellblau Größe:180 cm
Haarfarbe:schwarz Gewicht:78 kg

Wer ist Bianka?

Bianka ist eine Söldnerin oder Soldatin die bisher vor allem am Hochwaldrand zu sehen war. Sie führt ihre Waffe recht gelassen auf der Hüfte und fällt durch eine provozierende und selbstbewusste Art auf. Das brachte ihr ein, zwei Problemchen bisher, aber nichts ernstes.

Beschreibung

Bianka ist eine Luskanerin mitte Zwanzig. Ihr Körperbau zeugt von der Kraft einer Kämpferin und ihre Haut ist von Wetter hoher See gezeichnet. Zwar hat sie ein sehr hübsches, aber auch sehr strenges Gesicht. Sie wirkt grob im Umgang und zeigt meistens ein süffisantes Lächeln. Ihre Haltung und Gebahren unterstreichen die Vermutung eines soldatischen Hintergrundes. Grader Rücken, erhobenes Kinn, laute und klare Sprache, sowie ein einschüchterndes und provokantes Auftreten machen sie sicherlich nicht für Jedermann zu einer angenehmen Gesellin.

Biankas Tagesablauf

Bianka hält sich fast immer im Minenlager des Bärenwaldes auf. Sie übersieht die Lagersicherheit und koordiniert Wachschichten und Geleitschutz für den Nachschub. Unregelmäßig geht sie selbst auf Patroulliengänge.

Was man über Bianka wissen kann

Im Hochwaldgebiet bekannt: Möglicherweise kann man erfahren, dass Bianka für die seltsame Gruppe um Fabius Beil arbeitet. Sie bezahlt und befehligt dort Söldner, darunter angeblich auch den Schildwall. Früher sollen die Dämmerklingen dort gearbeitet haben. Seltener sieht man sie auch am Seelager ab und zu. Gegenüber Waldbewohnern und Elfen in der Region um den Bärenwald ist sie öfters als Wortführerin des Minenlagers aufgetreten.
Im Minenlager des Fabius Beil: Bianka hat die Verantwortung über die Lagersicherheit am Bärenwaldturm und schuldet Fabius Beil in dieser Hinsicht Rechenschaft. Im Eleint 1388 TZ übernahm sie das Kommando über den Schildwall und führt den Söldnerhaufen nun gemeinsam mit Ceolryd vom Turm aus. In ihre Führung lässt sie sich auch von niemandem gern reinreden. Im Gegenzug redet sie aber auch den Kameraden, Arbeitern, Baumeistern und Gehilfen nicht in ihre eigenen Angelegenheiten rein. Auch wenn sie bissig und unnahbar erscheint, nimmt sie ihre Verantwortung doch ernst. Wer zum Schildwall oder dem Arbeitslager am Turm 'offiziell' dazugehört, kann wohl auch auf sie zählen.

Werkzeuge der Zunft

Der Haarspalter

Liebevoll erinnert der Name dieses meisterlichen Bastardschwertes an Biankas bevorzugte Methode Haarspaltereien zu beenden. Das Meisterstück aus der Schmiede des Einar Hammarsson - mutmaßlich das letzte dieser Art aus seiner Hand - ist aus dunklem Stahl mit brünniertem Knauff und Pariersteg. Es ist Biankas bevorzugte Waffe und für die harte Arbeit des Krieges erschaffen. Sie handhabt die Klinge mit erstaunlicher Flexibilität im Kampf. Aufmerksame Beobachter können auch entdecken, dass der Spitzname der Waffe noch einen anderen Grund hat. Die Waffe ist extrem ausbalanciert und präzise und wird in kundiger Hand zu einer makellosen Fechtwaffe. Man munkelt, es wäre nichts geringeres als die Zauberkunst der Thayer, die der Waffe durch die damalige Sekundantin Belizeth Desirion eingehaucht wurde. - Der Haarspalter ist Biankas ständiger Begleiter.
Das lichte Argument

Was verdächtig nah an der dünkelhaften Bezeichnung "Das schlichte Argument" angrenzt, ist ein zweihändiger Kriegsstreitkolben mit eisernem Schaft und solider Dornenkugel. "Das lichte Argument" oder kurz "das Lichte" trägt seinen Namen nicht zu unrecht. Die Zweihandwaffe ist ganz zum Gefallen des Morgengottes Lathander geschaffen. Angefertigt in der Esse der bekannten Ahmadora Funkenhieb, erfuhr der Kolben eine Segnung durch die Aasimar und Morgenbringerin Sarileth?. Deutlich heben sich drei weiße Segensbänder am Griff vom glänzenden Eisen ab. Auf jedem der Bänder steht ein kurzer - mehr oder weniger göttergefälliger - Spruch oder Name. "Sarileth vergilt", "Io Lathander" und "Nicht für Tote!" Sieht man die Waffe im Einsatz, weiss man auch weshalb. Sie wurde geschaffen um Untote zu vernichten. - Bianka führt die schwere Waffe selten mit. Eben immer dann, wenn Untod erwartet wird.
Der Witwenmacher

Ein Langschwert ist eine Traditionswaffe, da gibt es nichts zu rütteln. Manchen gilt sie gar als Standeswaffe der Ritter, Offiziere und Adeligen. Doch dem ursprünglichen Besitzer dieses Exemplars, Lares Ochsenfried, war dies herzlich egal. Bianka erhielt die Waffe aus dem Nachlass des Söldners, der ihr eine gute Weile am Turm des Fabius Beil als direkter Stellvertreter diente. Die Kameraden könnten wissen, dass Bianka eine beunruhigende Genugtuung bezüglich des Namens der Waffe zeigt. Eine Art makabrer Sadismus blitzt dann im Auge auf. Die Waffe trägt das Schmiedesiegel von Einar Hammarsson und wurde angeblich vom "Tunichtgut" (Biankas Einschätzung) Kostya Devakov veredelt. - Dessen ungeachtet führt Bianka die Waffe derzeit nicht. Sie ist ein Erbstück und der Schweiß des alten Trägers klebt noch zu feucht am Heft. So bewahrt Bianka die Klinge derzeit lediglich auf.
Die Unmoralische

Ein wenig mutet diese seltsame Waffe wie eine Ritualwaffe an. Die etwas über ein Meter lange Klingenwaffe wirkt, als hätte man ein Langschwert mit einer Sichel gekreuzt und sei nur dafür geschaffen, sie armen, wehrlosen Opfern in den Leib zu rammen. Tatsächlich ist es aber ein Chepesh wie man es im ferneren Osten oder Süden Faerûns findet. Der Weg dieses Exemplars ist jedoch kurz gewesen. Der seltsame Mann Yalla fertigte die Waffe als eine Art "Beweis" für Bianka an. Was auch immer sie beweisen soll. Warum sie den Beinamen "die Unmoralische" trägt, fällt nicht leicht ins Auge. Bei genauerer Untersuchung sieht man jedoch, dass die krude, rötlich schimmernde Bronzeklinge eine sehr feine Schneide besitzt. Und wenn man genau hinsieht, erkennt man wie selbige ein gelbliches Harz zu schwitzen scheint... Wer hier Magie hat wirken lassen, ist unbekannt. - Bianka verwendet die Waffe nur zu ganz besonderen Anlässen.
Parashu - Blutdieb

Diese exotische Axt besitzt ein schweres, einseitiges Blatt mit einem soliden Dornenkopf als Gegengewicht. Das Ganze ruht auf einem vergleichsweise kurzen Schaft aus dunkelrotem Holz. Auf dem ersten Blick ist unklar ob es sich um eine einhändige oder zweihändige Waffe handelt. Auffallend sind bei genauerer betrachtung dunkle Runen des Infernal auf dem Schaft. Ein Hinweis auf die Herkunft der Waffe. Sie wurde aus Thay importiert, wo die Parashu eine nicht unübliche Parade- aber auch Kriegswaffe ist. Bianka erhielt sie aus der Hand von Belizeth Desirion, die der Waffe auch die Magie der Roten Magier einhauchte. Was genau der Waffe inne wohnt ist nicht erkenntlich. Nur der Beinahme Blutdieb lässt nichts Gutes ahnen. - Bianka führt die Waffe unregelmäßig als Zweitwaffe mit sich. Meistens aber nur auf längeren Exkursionen.

Spieler ist:Letos