Charakter: Caer von Wolfendorn
| Voller Name: | Caer Adana von Wolfendorn | |||
| Titel: | Gräfin von Wolfendorn, Vikar von Llorkh, | |||
| Ehrenrätin und Gesandte Geldarr Ithyms | ||||
| Rasse: | Mensch (weiblich) | Geboren: | Mondfest 1361? TZ | |
| Augenfarbe: | dunkelbraun | Größe: | 168 cm | |
| Haarfarbe: | schwarz | Gewicht: | 58 kg | |

"Wenn diese törichten Gesetzgeber doch nur wüssten, wie beflissen sie unsere Gefühle befördern, in dem sie sich das Recht anmaßen, den Menschen Satzungen aufzuerlegen. Sich keinen Deut um Gesetzte zu scheren, sie samt und sonders zu brechen, mein Freund, dies ist die wahre Kunst, Wollust zu empfinden. Erlerne diese Kunst und zerreiße alle Zügel." - François de Sade
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
1. Wer ist Caer von Wolfendorn?
Gräfin Caer Adana von Wolfendorn, Tochter von Morn und Esvele von Wolfendorn, Erbin des großen Jahlen Adana, hat es binnen knapp zweier Jahre geschafft, sich in Llorkh durchaus einen gewissen Ruf zu erringen. Dies verdankt sie nicht allein ihrem guten Aussehen, sondern vor allem ihrem selbstsicheren Auftreten und dem Umstand, dass sie bei ihren Vorhaben notfalls über Leichen geht. Auch ihr Bund mit Amron, den sie mittlerweile geheiratet hat, war ihr meist förderlich.
Manch einer in Llorkh fürchtet Caer von Wolfendorn, und vielleicht sogar mit Recht. Die gnadenlose Richterin verkörpert geradezu das Prinzip der Rechtsprechung der Stadt. Dreierlei Recht ist es, das sie spricht: Recht für die Besatzungsmacht, für die Untertanen und für die Fremden. Caer ist als rücksichtslos und ehrgeizig bekannt.
Andere wiederum kennen Caer von Wolfendorn als freundliche junge Gelehrte, als extravagante Gönnerin der Künste oder als kostspielige Geliebte. Welche Maske sie auch immer gerade trägt, Caer weiss zu überzeugen.
2. Beschreibung

Caer von Wolfendorn
Caer von Wolfendorn ist von durchschnittlicher Größe und recht schlankem Wuchs. Ihr langes, ebenholzschwarzes Haar ist außergewöhnlich gut gepflegt und fällt seidig über ihre Schultern herab.
Während ihre Gestalt von ihrer Jugend kündet, offenbaren ihre dunkelbraunen Augen die Abgründe ihrer Seele. Sie zeigen nicht nur die Lebhaftigkeit dieser scheinbar oft ruhigen Person, sondern verraten auch ihre perverse Freude am Missgeschick anderer. Ab und an allerdings teilt sie diese auch mit ihrer spitzen Zunge mit, getragen von einem klaren, reinen Sopran.
3. Caers Herkunft

Festung Wolfendorn
Die Festung Wolfendorn an der Weiten Küste ist Caers Heimat. Nicht all zu weit von Tantras entfernt liegt das uralte Gemäuer in den Bergen, thronend auf dem Berg gleichen Namens über einem kleinen Weiler am Fuß desselben. Dort findet man vor allem Schmiede und Minenarbeiter, die in den leider nicht sonderlich ergiebigen Silberminen arbeiten.
Selten nur kommen Reisende dort vorbei, die nicht Wolfendorn selbst als Ziel haben, denn die Gegend ist seit je her von Orkhorden geplagt und Wolfendorn liegt etwas abseits der üblichen Handelsrouten. Unter Caers Vater wurden die Orks zum Glück etwas zurück gedrängt, dies scheint aber keineswegs ein dauerhafter Sieg zu sein.

Morn von Wolfendorn
Während die Bauern, Handwerker und Soldaten Wolfendorns zumeist ein eher schlichtes Leben führen, schmückt sich die Festung Wolfendorn mit alten Wandteppichen und staubigen Bildern in reich geschnitzten Rahmen und die Mauern sind erhaben und alt. Doch auch dieser Prunk ist oberflächlich, denn oft sind die seidenen Gewänder mehrere Generationen alt und die Küche ist durchweg rustikal. Wolfendorn schwelgt in einer Pracht, die nur mehr ein Schatten einstigen Ruhms ist.
Unter dem kalten und harten Morn von Wolfendorn, dem Vater Caers, flammte dieser Ruhm kurzzeitig wieder auf, denn obwohl er ein Tyrann war, konnte er zumindest den Frieden garantieren.

Der alte Fluch
Seit dem Tode Morns kontrolliert ein Verwalter im Auftrag seiner Tochter die Festung. Die Aktionen gegen die Orkhorden wurden auf reine Defensive beschränkt, mit dem Silber gibt es viele Probleme und auch das Dorf wächst nicht mehr wie einst. Doch am schwersten wiegt wohl, dass der Spuk im Keller, von dem uralte Legenden erzählen, zurück gekehrt zu sein scheint.
Doch auch wenn manche sagen, es brauche wieder einen Adana in der Festung, um der Lage Herr zu werden, so fordert niemand besonders laut die Rückkehr der Gräfin. Denn auch wenn man nicht darüber spricht, so erinnert man sich doch noch sehr gut an ihren Abschied.
4. Caers Tagesablauf
Caers Leben ist wechselhaft und zugleich geordnet. Mal geht sie den gesamten Tag in der Schreibstube Schriftstücke durch, mal besucht sie den ganzen Tag die verschiedenen Herrenhäuser des Burgviertels, um zwischen den Einflußreichen zu schlichten, dann wieder organisiert sie größere Zusammenkünfte. Kaum ein Tag in ihrem Leben verläuft exakt wie der vorige.
Dem aufmerksamen Beobachter offenbaren sich aber diverse Kleinigkeiten, die sich wiederholen. So fällt beispielsweise rasch auf, dass Caer das obere Llorkh nur selten verlässt und die meiste Zeit zwischen dem Markt und der Burg verbringt. Auch fällt auf, dass sie die meisten ihrer freien Stunden um Tantarns Taverne oder das Haus des Arkanen Zirkels herum zu verbringen scheint.
5. Was man über Caer wissen kann
| In Lautwasser bekannt: |
Caer von Wolfendorn, die Richterin Llorkhs, agierte in Lautwasser als Gesandte Geldarr Ithyms und verhandelte dort im Namen Llorkhs. |
| Im Volke Llorkhs bekannt: |
Caer von Wolfendorn ist Vikar des Gerichtes. Sie war ausserdem lange Zeit Sprecherin des Arkanen Zirkels zu Llorkh und hat angeblich gute Beziehungen zu den Nachtklingen, vor allem zu Saer Tyrnon Caentigern, doch sie hat auch dienstliche Kontakte zu den höheren Stellen. |
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Mittlerweile trägt der berühmteste Tiefling Llorkhs, Amron, den Namen von Wolfendorn, denn die beiden haben im Alturiak 1384 geheiratet. Ob damit die unzähligen Affären, welche man Caer von Wolfendorn vor ihrer Schwangerschaft nachsagte, für immer beendet sind, darüber kann man spekulieren. | |
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Der Umstand, dass ihr Kind, von dem Mythkar Leng behauptete, es sei ein Auserwählter Cyrics, bereits kurz nach der Geburt spurlos verschwand, hat das Gerede um Caer von Wolfendorn nicht gerade vermindert. | |
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Die Ernennung zur Kriegsrätin im Laufe der Zuspitzung des Konfliktes mit Lautwasser und des nachfolgenden Kampfes mit Orlbar hatte Caer weitere Macht zufließen lassen. Sie nutzte sie, um im Süden Llorkhs die Errichtung neuer Festungsanlagen voran zu treiben. Obgleich sie inzwischen nicht mehr amtierende Kriegsrätin, sondern nur mehr Ehrenrätin ist, hat sie die damit verbundene Geisteshaltung noch nicht abgelegt. | |
| Im Hafen Llorkhs bekannt: |
Man sah die Gräfin früher ab und an mit dem Halbling Lian sprechen. Das war natürlich kaum verwunderlich, da er derjenige war, welcher die Schuld des Giftmischers Laerus ersteigerte. Den wiederum ließ Caer inzwischen hinrichten. |
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Ihre Verbindungen zum Hafen aber scheinen sich seither verbessert zu haben, denn man sagt Caer nach, Waruk Weisshaupt regelmäßig zu besuchen. Und es gibt im Hafen auch sehr genaue Vorstellungen, wozu. | |
| Händlern und Wirten bekannt: |
Caer von Wolfendorn hat einen recht kostspieligen Geschmack. Sie bevorzugt zwar einfache, herbe Weine und schlichte Kost, gibt dafür aber um so mehr Silber für teure Kleider und Duftwässerchen aus. Rose und Jasmin sind ihre liebsten Düfte, Seide und Samt ihre liebsten Stoffe. |
| Nachtklingen bekannt: |
Caer von Wolfendorn ist lizensierte Zauberwirkerin und Waffenträgerin und furchtlos genug, von beidem, Magie und Waffe, bei Bedarf Gebrauch zu machen. Sie betritt die Burg recht häufig, meist um Gefangene zu befragen. Dabei kann sie zuweilen ausgesprochen grausam sein, aber auch mit honigsüßer Zunge sprechen. |
| Im Gericht bekannt: |
Wolfendrache war der Beiname, der Caer von einigen Untergebenen im Gericht gegeben wurde. Und während Caer sich meist darin versucht, die Leute mit sanften Worten einzulullen, zeigt sie nur all zu gern auch ihre harte Seite, sobald sie sich überlegen fühlt. Dass das recht unangenehm sein kann, weiss insbesondere manch Verdächtiger aus eigener Erfahrung. |
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Dieser Beiname, der für eine Weile vergessen war, lebte jüngst wieder auf. Ursache mag die brutale Folter vielleicht unschuldiger Gefangener sein oder Todesurteile bei dünner Beweislage. | |
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Das Gesetz der Stadt, das Caer selbst verfasste, legt sie dabei nach Gutdünken aus. Auch Strafen können je nach Laune schwanken zwischen einem einfachen Bußgeld und einer schweren körperlichen Strafe oder einer Verbannung. | |
| Priestern bekannt: |
Caer von Wolfendorn galt lange Zeit als eine Gottlose. Doch mittlerweile wurde ihr Bann von der Kirche des Cyric aufgehoben und auch den Schrein des Tyrannos suchte sie schon früher des öfteren auf. Doch obgleich Caer den Kirchen gegenüber noch immer sehr distanziert auftritt, ist sie in den Lehren der Götter besser bewandert als die meisten Priester selbst. |
| Arkanen Wirkern bekannt: |
Die Art der Magie, welche Caer von Wolfendorn verwendet, ist keine konventionelle Spruchmagie, aber auch weder Intuitivmagie noch klerikale Magie. Sie spricht das Abyssal besser als das Chondath und sogar besser als ihre damarische Muttersprache und ist eine Expertin auf dem Gebiet der Ebenentheorie. |
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Hierzu hat Caer auch ein Buch auf Abyssal verfasst, das den Titel "Verworrene Fäden" trägt. | |
| Dem Inneren Arkanen Zirkel bekannt: |
Caer von Wolfendorn ist eine Paktiererin, eine Hexerin, deren schwarze Künste dämonisch inspiriert sind. Ob diese Dämonen noch Gewalt über ihre Seele haben, ist eine Frage, die wahrscheinlich nur Caer selbst beantworten kann. Zugleich aber scheint sie es zu vermögen, die Stimmen das Abyss zu hören und daraus verbotenes Wissen zu ziehen. |
| Freunden bekannt: |
Caer von Wolfendorn stammt von der weiten Küste aus einer Gebirgsregion nahe Tantras. Sie verliess ihre Heimat nach ihren eigenen Worten aufgrund von Differenzen mit ihrer Familie. Unter anderem um nicht mit einem "nutzlosen, fetten, alten Händler" verheiratet zu werden. |
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Vor einiger Zeit allerdings schon verstarben ihr Vater und ihr Bruder unter mysteriösen Umständen. Seither verwaltet in ihrem Namen ein Truchseß Wolfendorn. Caer trägt seitdem den Titel der regierenden, souveränen Gräfin von Wolfendorn. Nicht länger ist sie hochgeboren sondern erlaucht. | |
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Besonders viel profitiert Caer von ihrem geerbten Titel nicht: Wolfendorns Silberminen werfen allenfalls genug ab, die Burg zu erhalten. Caer ist in Llorkh somit ganz auf ihre eigenen Fähigkeiten angewiesen. | |
| Im Badehaus und darum herum bekannt: |
Am Badehaus der Mira Shemov ist auch Caer beteiligt. Während die Richterin das Haus quasi als ihr Eigentum betrachtet, hält sie aber zugleich schützend ihre Hand darüber. Sie selbst bezeichnet sich als Gönnerin des Hauses. |
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Man sagt der Gräfin sehr leise auch nach, dass sie für Männer mit genügend Einfluß und Gold auch selbst käuflich sei. Die Vorlieben, die sie dabei bedient, sollen sehr speziell sein. | |
| Weitere Gerüchte: |
Caer von Wolfendorn soll angeblich sehr an Kunst und Kultur interessiert sein. Sie ist leicht für Musik und Dichtung zu begeistern und veranstaltete auch einen Tanzabend. |
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Caer von Wolfendorn hat angeblich das neue Irrenhaus im Süden der Stadt zumindest in Teilen finanziert. Mit dem Leiter desselben, Baelthok Aschenherz verkehrt sie des öfteren. Es scheint ein merkwürdiges Bündnis zu sein, das dort eingegangen wurde. |
| Spieler Caers ist: | Arnaeus |
| Eintrag in der Charakterdatenbank: | [Hochwaldallianz.de] |