Charaktere Fiavain †
Wer war Fiavain Aleanriath?

Fiavain war eine Goldelfe, die die Gemeinschaft des Roten Kelches ins Leben gerufen hatte und im Eleint 1385 TZ für verstorben erklärte. Sie war sowohl in Lautwasser als auch im Hochwald aus vielfältigen Gründen ein bekanntes Gesicht.
Nur wenige wissen, dass Fiavain ursprünglich aus der Stadt Silbrigmond stammt, welche das Haus Aleanriath Heimat nennt und dies scheint auch schon fast ein Teil ihrer Geschichte, der in völlige Vergessenheit geraten ist.
Fiavain verstarb am 21. Tag des Nachtal im Jahre 1386 TZ auf Llorkher Grund durch die Hand des Elfen Mandaar.
Fiavains Geschichte
Als gutherzige Frau kam Fiavain einst 1383 TZ nach Lautwasser, wo sie sich in der Hoffnung wog den Zwist zwischen Unterreichs Handelsposten, den dort lebenden Drow und der Stadt Lautwasser weitestgehend beilegen zu können. Manche wissen zu berichten, dass Fiavain sich gar gegen die herrschende Meinung der Elfenhäuser stellte und den Unterreichshandelsposten auf eigene Faust und ohne jeglichen Schutz besuchte. Sie ist heil wieder an die Oberfläche zurückgekehrt, was wie ein Wunder wirkt und aus heutiger Sicht der Elfe gar wie ein schlechter Scherz.
Wer Fiavain nun 2 Jahre später kennt, würde diese Geschichte vermutlich für eine Lüge halten, denn mit jener Sonnenelfe, die einst nach Lautwasser kam hat sie nicht mehr viel gemein. Den Grund hierfür wissen nur sehr wenige zu benennen, doch es existieren Gerüchte, dass der Umbruch im Denken der Sonnenelfe kam, als sie einst dem Tode näher als dem Leben auf dem Rücken ihres treuen Pferdes von den verlassenen Minen her in das Lager der Roten Kameradschaft gelangte. Die Wunden, die ihr Körper, geschlagen von einer Dunkelelfenklinge, trug, sollten heilen, während ihre Seele diese Verletzung niemals überwinden konnte.
Die Elfe nennt seither eine bewegte Geschichte ihr eigen, die in großem Maße von Leid und Schmerz gezeichnet ist. Auch der Tod ist ihr auf dieser abenteuerlichen Reise mehrfach begegnet und zuletzt spricht die Elfe nurmehr regelmäßig davon, dass ihr eigenes Leben ohne Bedeutung ist, denn in diesem Leben ist sie nurmehr die Hand eines Gottes, der sie herabsandte um blutige Rache an den dunklen Elfen dieser Gefilde zu nehmen und die Vernichtung in ihre endliche Finsternis zu tragen.
Nachdem ihr Seelengefährte Tharyl'fir nun durch ihr Wirken seinen Frieden in Corellons Armen fand, hat sich die Elfe einer neuen inneren Hoffnung zugewandt, die ihr ein Großteil der inneren Bitterkeit und die Leblosigkeit ihrer Seele nimmt.
Diese scheinbare Rettung ihrer Seele scheint jedoch nicht lange angehalten zu haben. Fiavain Blick ist nurmehr sehr selten auf die Welt der Lebenden gerichtte. Die meiste Zeit verbringt sie in ihren Erinnerungen in der sie sich sehr häufig auch verliert.
Nur wenige Elfen und Aufgaben scheinen es der Sonnenelfe wert zu sein sich aus dieser Trance zu befreien. Eine davon scheint etwas mit dem Elfen Mandaar gemein zu haben, den sie vor kurzem in Llorkh besuchte. Ungewöhnlich erscheint dies auf den ersten Blicke nicht, doch kehrte die Sonnenelfe ungleich verschlossener und zugleich tief verletzt nach Lautwasser zurück. Bis auf ein kurzes Gespräch mit Mitglieden des Tribunals im Velti'Enorethal, gab die Sonnenelfe nichts von sich, sondern zog sich für viele Zehntage von jeglichem gemeinschaftlichen Leben zurück. So Fiavain je Freunde und Vertraute auf ihrem Weg hatte, so scheint sie auch die letzten, die ihr Vertrauen genießen verloren zu haben. Die Mitglieder des Roten Kelches sind in Lautwasser kaum mehr zu finden. Einzig der Grüne Regent und der Elfenkleriker Armathor werden von ihr zuweilen mit Aufmerksamkeit bedacht.
Was man über Fiavain Aleanriath wissen kann
| Allgemein bekannt: |
Fiavain ist eine Goldelfe, die sich stets offen gegenüber anderen Völkern gab, jedoch jedem mit steinernem und verschlossenem Blick begegnet. Fiavain ist durch eine tiefe Narben, die sich quer über ihre Züge zieht gezeichnet. |
| Zusätzlich in Lautwasser bekannt |
Am 22. Kytorn 1384 TZ wurde Fiavain zum ersten Mal in einem langen Ritual der Elfen Lautwassers dem der Priester des Corellon Armathor Thaveruil führend vorstand ins Leben zurückgerufen. Man spricht jedoch davon, dass sie einige Monde danach ihr Leben durch den Angriff eines Zauberers erneut verloren habe und die Gemeinschaft des Roten Kelches bereits um ihren Verlust trauerte. Auf mysteriöse Art und Weise scheint die Elfe jedoch erneut ins Leben zurückgefunden zu haben um die Überreste des Grünen Regenten nach seinem rätselhaften Tode am 7. Nachtal nach Lautwasser zu überführen. |
| Um Orlbar bekannt: |
Viele Monde verbrachte die Goldelfe am Rand von Orlbar wo sie gemeinsam mit Taness und Jolanta Golregen ein kleines Zeltlager bewohnte. Man kannte sie dort als Wächterin, die mit einjedem Informationen teilte, der sie um solche bat und selbst anbot. |
| In Llorkh bekannt: |
Die Goldelfe wurde das ein oder andere Mal bereits in der dunklen Stadt gesehen. |
| Nahestehenden bekannt: |
Fiavain vermochte es den Geist ihres einstigen Seelengefährten aus einem Dämonenschwert zu befreien. Für einige Zeit ist damit ein großer Teil der leblosen Bitterkeit von ihr abgefallen. Heute ist dies aus weitestgehend unbekannter Ursache jedoch aufgehoben und ihre Verschlossenheit scheint schlimmer denn je. |
| Elfen bekannt: |
Fiavain hatte ihre Seele dem Schwarzen Jäger vermacht. Sie hinterlässt eine Klinge, deren Name Osto'Sul lautet. |
| Spieler war: | revenge |
| Storythread: | Blut und Tod den Dhaerow |
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