Charakter: Lyraie Rithenklamm
| Rasse: | Mensch | Geburtsjahr: | 1366? TZ | |
| Augenfarbe: | blau | Größe: | 167 cm | |
| Haarfarbe: | rotblond | Gewicht: | 57 kg |
Wer ist Lyraie Rithenklamm?
Soldklinge, Abenteurer, Schatzjäger - ein Freigeist mit dem Talent, in Schwierigkeiten zu geraten. Und das mit erstaunlicher Regelmäßigkeit.
Zum ersten Mal mag man sie Anfang des Jahres 1386 TZ im Delimbyrtal gesehen haben. Sie verschwand allerdings kurz darauf und wird erst wieder ab dem Frühjahr 1387 TZ regelmäßiger in Lautwasser und auch Llorkh angetroffen.
Ihre Wurzeln hat die junge Frau in Atkatla, der Hauptstadt Amns und auch wenn man den Einwohnern dieser Nation aus geschickten Seefahren und Händlern die Gier nach Macht und Reichtum nachsagt, so scheint dies doch bei ihr keinesfalls zuzutreffen. Was sie tut, tut sie nicht des Goldes wegen. Man mag eher den Eindruck gewinnen, dass sie das Leben als Soldseele mit der Gefahr und Aufregung, die es mit sich bringen kann, einfach liebt.
Beschreibung

Die ersten Dinge, die an ihr auffallen sind die beiden Narben, von denen eine ihre linke Augenbraue teilt. Die andere zieht sich nahezu waagerecht über ihr Nasenbein. Mindestens ebenso auffallend sind die schwarzen Tättowierungen, beginnend an der Stirn, ehe sie in chaotischen Bahnen über ihre rechte Gesichthälfte, den Hals und ihre rechte Schulter bis zum Brustbein verlaufen. Die Linien kreuzen und überschneiden sich mehrfach um dann, wie sie begonnen haben, in dünnen Enden auszulaufen.
Die schlanke, fast schmale Gestalt hüllt sich vornehmlich in einfache Ledergewänder aus mattem Schwarz oder schmuddeligen Brauntönen, man trifft sie jedoch auch in einem leichten Kettenhemd an. Die Stiefel wirken in der Regel abgetragen - ihre gesamte Ausrüstung scheint auf praktischen Nutzen ausgelegt zu sein. Dennoch versteht sie es, auf sich aufmerksam zu machen. Der Cremeblonde Schopf, zu einem langen Zopf nach hinten gebunden, die klaren, blauen, von dezentem schwarz ummalten, Augen gepaart mit den, dazu im Kontrast stehenden, Tätowierungen, die mit jedem Tropfen schwarzer Farbe ihr chaotisches Wesen überdeutlich zum Ausdruck bringen, lassen sie zu einer einzigartigen Erscheinung werden, die allein dadurch in der Masse wohl schnell die Bekanntheit eines bunten Hundes erlangt. Ihr rüpelhaft provokatives, oftmals unbeherrschtes Verhalten, die stets entwaffnende Ehrlich- oder auch Unehrlichkeit und die grobe, wenn auch von erfrischendem Einfallsreichtum geprägte, farbenfrohe und wohl nicht immer jugendfreie Wortwahl, stoßen dabei - gerade in gehobenen Kreisen - gerne ebenso unangenehm auf wie das vagabundenhafte Äußere. Sie ist definitiv die Art Mensch, vor der Eltern ihre Kinder immer warnen.
Ständige Begleiter des eigensinnigen Blondschopfs sind zwei schlanke Stilette, das südliche Equivalent zum Langdolch mit kurzer, in diesem Fall schlicht verzierter, Parrierstange - Kenner werden daran feststellen können, dass sie selbst einer südlicheren Region Faeruns entspringen muss, vielleicht Amn oder Tethyr.
Die bestimmte, beherrschte Art ihrer Bewegungen, ganz im Kontrast zum Rest ihres Wesens, lässt darauf schließen, dass sie auch versteht mit diesen, im Norden nicht sehr verbreiteten Waffen, umzugehen.
In der Regel werden die Waffen zu zwei Dritteln vom Saum ihrer Tunika verborgen und schmiegen sich in einem Ledergeschirr und den dazugehörigen schmucklosen, schwarzen Scheiden eng an ihre Oberschenkel an, stets griffbereit, stets mahnend sichtbar, doch nur selten offen zur Schau gestellt.
Lyraie Rithenklamms Tagesablauf
Ihr Tagesablauf ist ebenso wechselhaft und launisch wie sie selbt und ihr Aufenthaltsort. Mal ist sie ein paar Tage, oder auch einen Monat in Llorkh anzutreffen, ein Andermal in Lautwasser, dann wieder im Lager am See oder entlang des Hochwaldes, stets auf der Suche - wonach genau, weiß sie wohl selber nicht.
Was man über Lyraie Rithenklamm wissen kann
| Allgemein bekannt: |
Sie galt beinahe ein Jahr lang vom Alturiak des Jahres 1388 bis 1389 als unauffindbar. Um ihr plötzliches Verschwinden ranken sich einige Spekulationen und Gerüchte. |
| In Lautwasser bekannt: |
Sie genießt kaum größere Bekanntheit in Lautwasser, verkehrt in den verschiedensten Kreisen, vorzugsweise jedoch in der Nixe am Hafen. Sie soll außerdem der Söldnergruppe "Schildwall" angehört haben, jedoch nur für kurze Zeit. Auch hält sich das Gerücht, dass sie vorhatte ein Bordell zu eröffnen, bevor sie auf mysteriöse Weise für ein Jahr verschwand. |
| In Llorkh bekannt: |
Sie ist laut, trinkt gerne und ist daher häufig in Tantarns Schänke zu finden, wo sie bereits eine Hochklinge angepöbelt haben soll. Zudem bietet sie ihre Dienste als freiberufliche Soldklinge an und ihr werden Kontakte zum Exilanten Nathan Silbertau nachgesagt, was genau es aber damit auf sich hat, wissen nur wenige. Man sieht sie lediglich in unregelmäßigen Abständen im Tantarns an einem Tisch sitzen. Außerdem war sie wohl eine Zeit lang im Badehaus als Wächterin angestellt. Wie es dazu kam, oder weshalb sie diese Stelle nun nicht mehr besetzt, ist jedoch nicht bekannt. |
| Im Hochwald bekannt: |
Auf ihren Reisen zwischen Lautwasser und Llorkh, dessen Gründe wohl nur sie kennt, macht sie oft auch für einige Nächte im Lager am See halt. Dort zumindest gilt sie als gesellig und laut aber ungefährlich. |
| Dem Schildwall bekannt: | Allgemein gilt sie zwar als gesellig, aber verschlossen, etwas zwielichtig vielleicht.
Sie kann auf sich aufpassen und das auch ohne andere als Schild zu verwenden - sie will nicht bevormundet werden. Außerdem gilt sie als faul, unordentlich, unorganisiert und undiszipliniert. Hat sie jedoch erst einmal Blut geleckt, ist sie kaum mehr zu halten und deckt ihre Gegner mit schnellen, präzisen Schlägen kleinerer Waffen ein. Sie bevorzugt den Kampf mit zwei Dolchen und hat mit der Zeit eine gewisse Expertise darin entwickelt. Tymora muss an ihr einen besonderen Narren gefressen haben, denn sie hat irgendwie die Angewohnheit, nach Angriffen, die tödlich hätten sein müssen, nur mit einem kleinen Kratzer oder einer oberflächlichen Narbe davon zu kommen - davon allerdings hat sie nicht zu wenige. Über ihre Vergangenheit wissen ihre Kameraden nur, dass sie aus Atkatla stammt, jedoch nicht den Grund, weshalb sie in die Hochwaldregion gezogen ist. Auch was sie in ihrer freien Zeit anstellt sagt sie niemandem. |
| Spieler ist: | NiviR |