Charakter: Wygaria
| Rasse: | Mensch | Geburtsjahr: | 1334 TZ | |
| Augenfarbe: | grau | Größe: | 150 cm | |
| Haarfarbe: | grau | Gewicht: | 49 kg |
Wer ist Wygaria?
Sie ist ein kleines Weiblein, humanoider Abstammung. Durch und durch erschreckend hässlich widmet sich das alte Weib der Kunst von Giftmischerei und das Bedienen von göttlicher Zauberkraft. Den einzigen Freund, den sie stets an ihrer Seite duldet, ist ihr Gefährte Grummbart. Ein ebenso griesgrämiger Wolf, der sich zur Freude von Wygaria, sehr ruhig und gelassen verhält.
Frohsinn beschreibt wohl alles, nur nicht dieses Weib. Oft könnte man den Eindruck gewinnen, das Wygaria stets schlechte Laune hat, und am liebsten bei jedem fallenden Korn der Sanduhr die Welt verfluchen möchte. Das kostet allerdings zu viel Zeit. Diese Zeit verbringt sie lieber mit dem Erlangen von altem vergessenem Wissen.
Scharfsinnig geht sie mit den Eindrücken ihres Umfeldes um. Stets von ihrer Neugierde getrieben kommt sie auch jenem Wissen hinterher. Sie scheut auch keine Mühen oder Kosten, solange es ihr Vermögen zulässt. Ihr hintertriebenes Wesen ermöglicht ihr auch auf manch unkonventionellem Wege ihr Ziel zu erreichen.
Deshalb geht sie auch stets erst einmal neutral auf andere Lebewesen zu, so denn sie ihre Anliegen oder Machenschaften nicht direkt erkennen und zuordnen kann. Erst nach einer gewissen Weile entscheidet sie, ob jener Kontakt für sie von Nutzen sein kann, oder eben auch nicht. Entweder folgt ein Umschmeicheln mit Worten, bei Desinteresse ein eher gelangweiltes Gehabe oder, wenn ihr diese Bekanntschaft gar zu aufdringlich oder lästig wirkt, mit dem Versuch, die Welt von Faerun von jener Gestalt zu erlösen.
Allerdings mag es auch gewisse heitere Momente geben. Sollte sie einmal nicht von Missmut getränkt sein, so vermag sie auch in illustren Selbstgesprächen oder in Gespräche mit ihrem Tiergefährten verfallen. Sogar manch gleichgesinnter Geselle, der ihren Weg kreuzen sollte, könnte diese amüsante Erfahrung machen. Der Wein würde dann reichlich fließen!
Wygaria hält sich meist im Wald auf. Es liegt in ihrer Ntaur, um es mal wörtlich zu nehmen. Große Ansammlungen von Menschen meidet sie oft, und nur selten mag sie ein Dorf oder eine Stadt aufsuchen. Doch nur um irgendwelche Einkäufe dort zu erledigen.
Beschreibung

Ein altes knorriges Weib mag der erste Eindruck von diesem Wesen sein. Gedrungen ist ihre Gestalt, und ihre eher gebückte Haltung lindert nichts hinsichtlich ihres gebrechlichen Erscheinungsbildes.
Graue lange Haare schmücken eher in zerfranster Pracht ihren Kopf als auch den Rücken. An manchen Stellen wird dieses grau von leicht angehauchten grünen Strähnen unterbrochen. Eine alte Geschichte aus vergangenen Zeiten.
Das Gesicht hat den Charm einer alten verrunzelten Linde, und tiefe Furchen ziehen ihre Bahnen durch das alte Gewebe. Doch wachsame graue Augen stechen darin hervor. Ihr Blick ist stets skeptisch und vermag auch einen bitteren, streckenweise verfluchenden Beigeschmack haben.
Das faltige Gesicht ist mit nichten von einem Lächeln gemeißelt, sondern zeugt eher von Missmut und Argwohn. Ihre Stimmgewalt mag auch dies nicht gerade in ein rechtes Licht rücken. Krächzend quellen ihre Worte aus dem Mund, welche auch noch eher rar gesät sind.
Die restliche Gestalt ist auch nicht gerade das, was man als ansehnlich bezeichnen würde. Knorrige Hände halten sich an einem Stab fest, und meist grobes altes Leinen verhüllt die erbärmliche Statur Wygarias. Langsam schlurfend bringt sie ihren Körper von einer Stelle zur anderen, an schlechten verregneten Tagen auch von einem leichten Humpeln begleitet.
Wygarias Tagesablauf
Zunächst sei erwähnt, das Wygarias Tagesablauf meist von ihrem derzeitigen Aufenthaltsort abhängt. Noch ohne einem festen Dach über dem Kopf wandert sie immer wieder von einem Waldstück zum nächsten. Sollte sie das Glück haben, eine Höhle oder zumindest eine riesige alte Wurzel zu finden, so würde sie sich darin für eine gewisse Zeit aufhalten, bevor ihre lahmen Schritte sie wieder weiter tragen.
Wenn noch meist alles ruht im Wald, begibt sich die alte Giftmischerin schon auf ihre alten knochigen Füsse. In aller Ruhe kann sie dann zusammen mit dem noch halbverschlafenem Grummbart den Wald erforschen, nach Kräutern oder sonstigen interessanten Dingen Ausschau halten. Auch so manche Wiesen scheinen ihr Interesse zu wecken, so denn sie reichlich an nützlichem Grünzeug opfern können.
Anschliessend, der Morgen mag gerade begonnen haben, widmet sie sich ihren Studien. Oft verbringt sie stundenlang in Meditation, um an altes Wissen, oder zumindest deren Ansätze zu gelangen. Meist, gen Mittag hin, verzehrt sie ihr Mahl, welches sie hoffentlich vorher fangen konnte, und begibt sich danach an weitere Kochkünste. Allerdings mit giftigen Leckereien. Hier ein Sud, dort ein Trank. Was der alten Vettel eben gerade in den Gedanken kommt.
Gen Abend hin, begibt sie sich nochmals auf die Suche nach verschiedenen Pflanzen, denn so manches gute Kraut wagt sich nur mit der Abenddämmerung heraus. Spät begibt sie sich selten zum Schlaf, denn schon sehr früh treibt es sie wieder hinaus in den Wald.
Was man über Wygaria wissen kann
| Allgemein bekannt: |
Die ist doch gerade erst angekommen! Also wird man so gut wie gar nichts über zu wissen. Da sie ja auch zum größten Teil die Städte meidet, huscht sie eher im Unterholz herum. Da sie durch ihr verkommenes Aussehen kaum eine Bedrohung darstellt, dürfte sie selten größeres Interesse wecken. |
| Spieler ist: | Wygaria? |