Buch: Lehrbuch der Hafenschule
| Autorin: | Sarileth? |
| Mitautorin: | Celanie Amataria |
| Verfasst: | 1387 TZ |
| Form: | Buch |
| Umfang: | 200 Seiten |
| Sprache: | Chondatan |
| Anspruch: | Gering |
| Zugang: | offen |
| Bibliothek: | Abtei der Leuchtenden Hand, Allgötterschrein, Hafenschule |
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Das Buch umfasst etwa 200 Seiten und verfügt über einen stabilen Ledereinband. Die Formulierungen sind in der Regel recht einfach gehalten und auch entsprechend kindergerecht. Jene die sich in den Lehrschriften der Abtei der leuchtenden Hand auskennen, werden auch erkennen können dass einige Passagen aus diesen, in das Buch übernommen wurden. |
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
- 1. Vorwort
- 2. Mathematik
- 2.1 Arithmetik
- 2.2 Geometrie
- 3. Sprachenkunde
- 3.1 Chondatan
- 3.2 Handelssprache
- 4. Götterkunde
- 5. Geschichte
- 6. Naturkunde
- 6.1 Körperkunde
- 6.2 Tierkunde
- 6.3 Pflanzenkunde
1. Vorwort
Kinder sind unsere Vergangenheit, denn sie zeigen uns wer wir einst waren, Kinder sind unsere Gegenwart, denn sie schenken uns Hoffnung, Kinder sind unsere Zukunft, denn sie werden sein, wenn wir schon vergangen sind.
Der folgende Text richtet sich in erster Linie an jene Lehrer, die dieses Buch als Grundlage für ihren Unterricht benutzen und dient dazu seinen Zweck und seinen Aufbau zu erläutern.
Bisher nutzten die Kinder in der Hafenschule keine Bücher sondern schrieben die Worte der Lehrer auf ihren Tafeln mit, wobei sich die Geschwindigkeit sowie die Art und Weise wie Inhalte vermittelt wurden von Lehrer zu Lehrer unterscheiden konnten.
Ich machte in der Zeit meines Unterrichts die Erfahrung, dass diese Art des Unterrichts zu dem ein oder anderen Problem führen konnte, so bieten die Tafeln der Kinder nur begrenzten Platz weshalb sie, sobald die Kinder etwas weg wischen mussten um neues aufzuschreiben, das Alte oftmals recht schnell vergessen hatten und abgesehen davon den Lehrer zu fragen auch keine Möglichkeit hatten es erneut nachzuschlagen.
Ziel dieses Buches ist es einen Unterricht zu ermöglichen in dem sich Kinder und Lehrer an einem Buch orientieren können, die Kinder sollen dabei lernen mit den Büchern zu arbeiten und haben die Möglichkeit Dinge selbst noch einmal nachzuschlagen ohne den Lehrer direkt fragen zu müssen. Gleichzeitig wird der Unterricht der unterschiedlichen Lehrer sich dadurch ähnlicher und es wird transparenter was der jeweils andere Lehrer bisher gemacht hat und auf welchem Stand er und die Kinder sich befinden.
Das Buch soll dabei natürlich nicht die Tafeln oder die Worte der Lehrer ersetzen, die Tafeln sollen weiterhin genutzt werden, jedoch nicht um Wissen zu notieren sondern um Aufgaben und Übungen zu lösen, die Worte des Lehrers bleiben auch weiterhin das bestimmende Element des Unterrichts, nur das die Kinder jetzt nachschlagen und mit lesen können, was nach meiner Meinung das Verständnis für die Worte des Lehrers erhöht und ihnen hilft sich die Inhalte des Unterrichts besser zu merken.
Das Buch an sich unterteilt sich in fünf Abschnitte, welche unterschiedliche Themenbereiche behandeln, die Reihenfolge dieser Themenbereiche sollte auch im Unterricht und insbesondere bei neuen Schülern beachtet werden, da das eine oftmals auf dem anderen aufbaut.
Die ersten beiden Themenbereiche befassen sich mit der Mathematik und der Sprachenkunde, die Grundlage für jeden weiteren inhaltlichen Unterricht sind, denn ein Kind das weder etwas mit Zahlen anfangen noch Lesen oder Schreiben kann, wird mit Texten über die Götter, die Geschichte oder die Natur nur wenig anfangen können, jene drei Themenbereiche die darauf gehend folgen.
Es mag auffallen dass das Buch auch wenn es in erster Linie an menschliche Kinder gerichtet ist, auch Bezug zur Götterwelt, Kultur und Geschichte der Elfen nimmt, jenes halte ich für sinnvoll da diese ein wichtiger Teil Lautwassers sind, weshalb ich es auch der elfischen Priesterin Celanie Amataria überlassen habe, jene Texte zu verfassen, die sich mit dem Volk der Elfen beschäftigen.
Ich wünsche den Lehrern und auch euch lieben Kindern viel Freude an diesem Buch und ein einfacheres und erfolgreiches Lernen, Sarileth.
2. Mathematik
2.1 Arithmetik
Als nächstes folgen einige Seiten über die Arithmetik auf welchen die Grundlagen der Mathematik erklärt werden, darunter wie man zählt und diese Zahlen auch korrekt aufschreibt, Addition und Subtraktion, Multiplikation und Division, sowie das Rechnen mit Brüchen, dem Dreisatz und die Prozentrechnung.
Dabei werden diese Dinge nicht nur theoretisch und möglichst einfach erklärt, sondern es findet sich auch eine gewisse Anzahl an Beispielen und Übungsaufgaben die recht schnell erkenntlich machen, wie das was dort in der Theorie erklärt wird in der Praxis Anwendung findet.
2.2 Geometrie
Die folgenden Seiten befassen sich mit der Geometrie auf grundlegender Ebene, es wird erklärt welche unterschiedlichen Figuren und Formen es gibt und mit Hilfe welcher Gesetze diese berechnet werden können, dabei wird die Theorie mit Beispielen und Aufgaben erläutert, welche nicht sonderlich komplex sind sondern in erster Linie aus dem Alltag von Handwerkern zu stammen scheinen.
3. Sprachenkunde
3.1 Chondatan
Diese folgenden Seiten des Buches befassen sich mit Lese und Schreibeübungen im Chonadathan und dem Thorass Alphabet, darauf folgen eine Reihe von wichtigen Vokabeln sowie eine Erklärung der Grammatik, hierbei werden zwar auch Fachbegriffe verwendet die weiter oben erläutert werden, jedoch ist all das auch noch einmal einfacher formuliert und wird durch einige gut verständliche Beispiele erläutert.
3.2 Handelssprache
Nach den Seiten über das Thorass Alphabet und die Sprache des Chondatan folgen nun ähnliche Seiten nur zur Handelssprache, der Umfang ist dabei etwas geringer, allerdings wird auch deutlich das vieles wie das Alphabet bereits auf den vorher gehenden Seiten erklärt wird.
4. Götterkunde
4.1 Mielikki
Der folgende Abschnitt befasst sich mit der Gottheit Mielikki, welche die Schutzpatronin Lautwassers und des Hochwaldes darstellt, in ihrem Namen regiert der Fürst, welcher durch die Hohepriesterin des Allgötterschreins im Namens Mielikkis ernannt wurde, und in ihrem Namen wurde der grüne Regent erwählt, welcher als einer ihrer Erwählter und Wächter des Hochwaldes und Lautwassers gilt.
Des Weiteren sind auch einige der städtischen Organisationen Lautwasser wie die Ainkhurn, was in einer alten Sprache soviel bedeutet wie Horn des Einhorns, und der Einhornbund nach ihr benannt. Sie ist Beschützerin, Patronin und Leitfigur unserer Stadt und besitzt innerhalb Lautwassers daher eine besondere Bedeutung.
Mielikki ist die Tochter des Silvanus und die Einhorngöttin Lurue stellt ihr Reittier dar, sie steht für das Gleichgewicht zwischen der Zivilisation und der Natur was sich in der naturnahen Schönheit Lautwassers wieder spiegelt, viele Götter des Guten sind ihr nahe und betrachten sie als Verbündete, weshalb jene die ihr feindlich entgegen stehen stets mit Vorsicht betrachtet werden sollten, da sie wahrscheinlich dem Bösen dienen. Sollte also liebe Kinder jemand euch gegenüber schlecht über Mielikki oder ihre Verbündeten sprechen, so lügt er wahrscheinlich, weshalb ihr hier in der Schule oder im Schrein noch einmal nachfragen solltet, anstatt so jemandem Glauben zu schenken.
Auf den weiteren Seiten befinden sich grundlegende Informationen über ihre heiligen Tage, sowie Glaubens und Wertelehren Mielikkis, sowie eine Aufzählung all ihrer Verbündeten und Feinde, vor welchen auch noch einmal deutlich gewarnt wird.
4.2 Die Götter der Menschen
Die folgenden Seiten befassen sich mit den Göttern der Menschen, sie beginnen mit der Schöpfungsgeschichte Faeruns in welcher Selune als das ewige Gute und Shar als das ewige Böse dargestellt wird, dass die gute und natürliche Welt wie sie mit dem Licht Selunes und der Kraft Chaunteas geschaffen wurde pervertierte und sie seit dem zu zerstören versucht, wie auch viele andere böse Kräfte die sich ihrem falschen Weg anschlossen.
Auf den darauf folgenden Seiten werden die wichtigsten Göttern Faeruns dargestellt, ihre Glaubenslehren, Rituale und vieles mehr werden erläutert.
Dabei jedoch wird nicht allen Göttern die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt und die bösen Gottheiten werden meist nur als jene dargestellt deren Anhänger es zu meiden gilt da sie anderen stets zu schaden versuchen, die folgenden Götter hingegen werden besonders ausführlich behandelt: Selune, Lathander, Chauntea, Silvanus, Lurue, Sune, Lliira, Tymora, Ilmater, Tyr, Torm, Helm, Siamorphe, Kelemvor, Mystra, Oghma und Gond.
4.3 Die Götter der Elfen\Die Seldarin
(Ein Einblick in den Glauben der Elfen von Celanie Amataria)
So wie die Götter der Elfen das Land schufen, auf dem wir Tel´Quessir heute leben, schenkten sie auch uns das Leben. Wir lernten, dass die Natur und jedes Leben Respekt verdient. Jegliches böse, insbesondere die Orks, muss bekämpft werden um unseren Lebensraum zu schützen.
Wir Tel´Quessir verehren unsere Götter als Gemeinschaft, denn das sind sie. Wir bezeugen unseren Glauben durch Gebete, aber auch Taten. Die Seldarin sind in allem was wir tun. Schon als Kinder erzählt man uns von ihnen und ihrer Schöpfung. So können wir jeden ehren für das was wir ihm verdanken.
Corellon Larethian- er ist unser Schöpfer und wacht über uns und steht uns im Kampf bei. Er steht für die Ideale unseres Volkes, für den Schutz, aber auch die schönen Künste wie Musik und Poesie.
Angharrah ist die Eine und die Drei. Sie verkörpert die Ideale von Hanali, Aerdrie und Sehanine, aber auch sich selbst. Sie ist Corellons Gefährtin. Auch sie bewahrt das Gute in unseren Herzen. Sie segnet uns mit Fruchtbarkeit und schützt unsere Kinder so wie unser Heim.
Aerdrie Faenya ist die Königin der Avariel. Unsere geflügelten Brüder und Schwestern habe eine besonders innige Bindung zu ihr. Denn sie sorgt für den Wind, der sie trägt und andere fliegende Wesen wie Feenwesen oder Vögel.
Erevan Ilesere wird auch das Chameleon genannt. Er ist genauso wandelbar, aber auch listig und stets zu Streichen aufgelegt. Er schenkt Abenteurern das Glück und lässt uns den Humor nicht verlieren.
Hanali Celanil ist die Göttin der Liebe, Schönheit und Kunst. Sie hilft Liebenden, auf dass ihre Herzen sie auf den rechten Weg führen. Zugleich erinnert sie uns an die schönen Dinge, die uns täglich umgeben.
Labelas Enoreth hütet das Wissen, besonders das über alles was das Elfenvolk betrifft. Er sorgt dafür, dass niemand das unerbittliche Voranschreiten der Zeit stört. Er kennt die Vergangenheit und die Zukunft jedes Elfen du jedes Feenwesens.
Sehanine Mondbogen- auch die Tochter der Nachthimmel genannt. Sie wacht über den Mond und die Sterne, aber auch die Träume und den Tod. Sie schützt die Reisenden und unsere Seelen, besonders jene unter uns, die ihre Reise nach Arvandor antreten.
Rillifane Rallathil ist der Wächter über die Harmonie in der Natur und der Wildnis. Er setzt sich jedem entgegen, der die Natur verdrängen oder dem Wald und seinen Bewohnern schaden will.
Solonor Thelandira ist der große Schütze. Er ist der Patron aller Bogenschützen und jener, die in Harmonie mit der Natur leben möchten. Anders als Rillifane versucht er, ein Gleichgewicht zwischen Wildnis und Zivilisation zu wahren.
Sheverash wird auch als sein Schüler gesehen. Beide schützen die Tel´Quessir gegen die Gefahren, die ihnen durch die Dunklen drohen. Doch Sheverash selbst steht für die Rache an ihnen. Noch als er ein Sterblicher Elf war, schwor er einen Eid an Corellon, nie wieder zu lachen oder zu lächeln, bis Lloth und Gefolge vernichtet sind. '' Fenmarel Mestarine schützt ebenfalls die Wildnis und die Natur unerbittlich. Er schützt die Hüter der Natur, die einsamen Wanderer und die Ausgestoßenen unter uns.''
Sashelas, der Tiefe gebietet über das Wasser und das Meer. Er schützt jedes Leben in ihm und auch die Seeelfen.
4.4 Götter der Halblinge und Zwerge
Auf den folgenden Seiten finden sich Informationen über die Götter der Zwerge und Halblinge, sowie über ihre Lebensart und Kultur. Die Informationen sind dabei eher grundlegend und einfach gehalten, aber ausreichend um einen guten Eindruck der beiden Völker und ihrer Gottheiten zu erhalten.
5. Geschichte
5.1 Geschichte Lautwassers
Die Seiten über die Geschichte Lautwasser beginnen mit einer Zeitleiste welche im Jahre 149 TZ mit dem Bau der großen Steinbrücke beginnt und die wichtigsten Ereignisse von gut über 1000 Jahre Geschichte enthält, sie endet bei der Schlacht gegen die Truppen Llorkhs in den Sümpfen Orlbars, den darauf geschlossenen Frieden und die Trauerfeier für die Toten jener Schlacht zu Beginn des Jahres 1386 TZ.
Dabei wird jedoch deutlich das insbesondere bezüglich aller Ereignissen die mehr als 200 Jahre alt sind recht viel zu fehlen scheint, was darauf schließen läst das viele der Informationen aus dieser Zeit nicht mehr erhalten sind oder die Autorin sie nicht als relevant für dieses Buch erachtete.
Nach der Zeitleiste folgen ausformulierte und ausführlichere Texte über die Geschichte Lautwassers beginnend im Jahre 1150 TZ, welche die politische und kulturelle Entwicklung der Stadt detailliert darstellen und im Jahre 1386 TZ zum selben Zeitpunkt wie die Zeitleiste enden.
Auf den letzten Seiten zur Geschichte Lautwasser finden sich Informationen über die wichtigsten Strukturen und Personen der Stadt, sowie eine Erläuterung darüber dass es das Recht eines jeden Bürgers ist die Bürgerrätin aufzusuchen, eine Audienz beim Fürsten zu verlangen und getroffene politische Entscheidungen zu hinterfragen.
5.2 Geschichte des Hochwaldes
Der folgende Text befasst sich offenbar mit der Geschichte des Hochwaldes, wobei man ihn eher in die Geographie und Naturkunde als in die Geschichte einzuordnen vermag. Es befindet sich anbei eine Karte des gesamten Delimbiyrtals, des Hochwaldes und der Region welche Wege, Städte und anderen wichtigen Orten aufzeigt.
Inhaltlich beschränkt sich der recht kurze Texte darauf zu erläutern das der Hochwald einer der ältesten Wälder Faeruns ist, welcher von vielen unterschiedlichen naturverbundenen Völkern und Tierarten bewohnt wird und unter dem Schutz Mielikkis und des grünen Regenten steht.
5.3 Geschichte des Nordens
Die in Faerun als der Norden bekannte Region ist Inhalt der folgenden Seiten, sie sind nicht sonderlich detailliert und geben in erster Linie geographisches Kenntnisse und grundlegendes Wissen über die größeren Städte und Regionen dieses Teils von Faerun wieder. Anbei findet sich auch eine Karte des so genannten Nordens, welche allerdings nur die größeren Handelsstraßen und Städte zeigt.
Daraufhin folgen noch einige Seiten über Sinn und Zweck des Grafenbündnisses, warum es gegründet wurde und welche Länder und Städte Mitglied dieses Bundes sind.
5.4 Geschichte und Kultur der Elfen
(Ein Einblick in die Geschichte und Kultur der Elfen von Celanie Amataria)
Geschichte der Elfen
Einst vor langer Zeit schufen die Seldarin das Elfenvolk. Sie sollten auf dieser Welt leben und ihre Ideale verkörpern. Doch dies ist nicht bei allen Elfenvölkern so. Mehrere alte Reiche wurden erbaut und gegründet. Doch sie wurden durch Gier und Verrat, aber auch andere Völker zerstört. Sie fielen großen Schlachten zum Opfer. Noch heute steht so manche Heimat eines Elfen wie Thethyr oder Silbrigmond auf den Ruinen dieser alten Reiche. Andere wiederum zigen sich ganz von Abeir Toril zurück, die sogenannten Sternenelfen im fernen Osten. Viele Kriege und Opfer sind verschulden der Illythiiri, welche sich vor langer Zeit Lloths Machtversprechungen hingaben. Sei waren ein dunkelhäutiges Elfenvolk, das schon seit jeher nach Macht gierte. So verrieten sie ihre hellen Geschwister und töteten viele von ihnen. Unsägliches Leid kam in dieser Zeit über das Volk. Durch einen Fluch von Corellon kamen sie zu ihrem Aussehen. Sie sollten gebrannt markt sein als Verräter an den Seldarin und wurden unter die Erde verbannt, um in der Tiefe mit Lloth und ihren Dienergöttern zu hausen, auf dass sie anderen nicht mehr schaden sollten. Der Ausdruck „Drow“ ist wohl auch abgeleitet aus dem elfischen Wort „Dhaerow“, was soviel wie „Verräter“ bedeuet. Es ist kein Zeichen von Rache, wenn ein Kesir sich gegen Drow stellt. Er will sein Volk schlicht davor schützen, dass es das gleiche Leid wieder erfahren muss. Nur tut es der eine auf eine mehr, der andere auf eine weniger rigurose Art.
Auch der Hass zwischen Elfen und Orks liegt in der Schöpfungsgeschichte begründet. Es war einst Grumsh, der Führer der Orkgötter, welcher versuchte, Corellon zu töten. Er obsiegte und schlug ihn ein Auge aus, so glauben die unseren. Corellon war gnädig und lies ihn am Leben. Doch Gruumsh war zerfressen von seinem Hass und es war auch sein Wille, die Elfen zu jagen und zu töten bis in alle Ewigkeit.
Wesen und Kultur des elfischen Volkes
Das wichtigste ist die Gemeinschaft. Für Menschen ist "die Gesellschaft" wohl eine Gemeinschaft, in der jeder sich ins Ganze einfügen kann. Dies geschieht durch Gesetze, durch Moral und durch Wachen, die diese Gesetze durchsetzen.
Für Elfen jedoch steht das Individuum an erster Stelle. Die elfische Gesellschaft ist grob gesehen in Häusern organisiert, Großfamilien, die verschiedene Gemeinschaften vereinen. Dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit.
Wie erwähnt ist für die Elfen Freiheit das wichtigste, und so haben die Elfen nur wenige, grundlegende Gesetze, die sie teilen, der Rest ist von Rasse zu Rasse und von Haus zu Haus unterschiedlich.
Aus diesem Grunde ist die menschliche Gesellschaft als eher rechtschaffen, die elfische Gesellschaft jedoch als chaotisch zu bezeichnen.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Elfen keine Autorität anerkennen, auch nicht, dass sie Anarchisten sind. Sie pauschalisieren nur nicht. Oft jedoch führt das dazu, dass ihre Urteile gegenüber anderen Personen sehr hart und radikal erscheinen, was ihre oft geschilderte, angebliche Arroganz erklärt.
Alle Elfen folgen zwei unvereinbaren Extremen : dem Dienst an der Gemeinschaft und der Suche nach dem eigenen Ich, der Erforschung ihrer Individualität.
Die Elfen nennen dieses Paradoxon : das Du und das Wir.
Während dies anderen geheimnisvoll und merkwürdig erscheinen mag, wundern sich die Elfen, warum viele Menschen die Dinge unbedingt nur von einer einzigen Seite betrachten wollen.
Alle Elfen lernen von Geburt an, daß es in ihrem Leben darum geht, ihre Pflichten sich selbst gegenüber mit den Erfordernissen der Gemeinschaft auszugleichen und zu balancieren. Auch wenn jeder Elf innerhalb der Gemeinschaft Aufgaben übernimmt und jeder den andere schützt, ist er ein Wesen für sich. Er ist dennoch auch selbst verantwortlich für das was er tut.
Zwar werden Entscheidungen gemeinschaftlich getroffen. Aber selten kann es auch geschehen, dass ein Elf sich von dem distanziert durch seine Taten und sein Verhalten. Meistens wird ein Priester Corellons gebeten, mit ihm zu reden, wenn er etwas tut, das der Gemeinschaft schadet. Wenn dies nicht wirkt, ziehen sich die anderen Elfen von ihm zurück. Geht er so dem Volk verloren, versündigt sich oder stirbt er gar, trauern die Elfen dennoch. Denn dann hat das Volk und die Gemeinschaft versagt, wenn er vom Weg abgekommen ist.
Alle Elfen haben eine grosse Vorliebe für Magie, deren Verwendung durchweg von allen Elfenvölkern mit Interesse erforscht und bewahrt wird.
Eines der Grossen Wunder der Welt sind die Städte und Bauten der Elfen, die oft so gestaltet werden, daß sie sich in ihre natürliche Umgebung vollkommen einfügen, und die Schönheit eine Landschaft eher noch unterstützen als sie zu "verbauen".
Typisch für die Elfen, und bedingt durch die lange Lebensspanne und den geringen Bedarf an Ruhezeiten, ist eine große Geduld im Umgang mit anderen und das Bestreben, ein Projekt oder ein Kunstwerk eher zu perfektionieren als schnell zu Ende zu bringen. Ein Elf ist nur langsam darin, anderen zu vertrauen oder in jemandem einen Freund zu sehen, aber umgekehrt genauso braucht er genauso lange, um jemandem sein Vertrauen zu entziehen oder zu einem Feind zu erklären.
In der Vergangenheit war dies schon öfter Anlass zu bedauerlichen Missverständnissen zwischen den Elfen und anderen Rassen.
6. Naturkunde
6.1 Körperkunde
Auf den folgenden Seiten finden sich grundlegende Informationen über die Funktionsweise des menschlichen Körpers, eine Erläuterung zum Thema Hygiene und ihren Zusammenhang mit Krankheiten, das Rauschkraut gemieden werden soll und Alkohol in zu großen Mengen für Erwachsene schädlich ist und Kinder nichts davon trinken dürfen, da es auf ihre Körper wie Gift wirkt.
Als nächstes folgt eine Erläuterung darüber wie es zu einer Schwangerschaft kommt und wie neues Leben entsteht, sowie grundlegendes über die Heilkunst und die Aufzählung einiger sportlicher Übungen die den Körper in Form halten und regelmäßig gemacht werden sollten.
6.2 Tierkunde
Der Abschnitt der Tierkunde befasst sich mit einer Aufzählung und Erläuterungen zu unterschiedlichen Tieren, sie beginnt mit Nutztieren und Haustieren, befasst sich gegen Ende aber auch mit jenen Tieren die außerhalb der Städte und im Hochwald oftmals anzutreffen sind.
Neben einer Beschreibung der unterschiedlichen Tiere wird erläutern wie jene oftmals leben und welche davon gefährlich sein können und gemieden werden sollten, in jenem Abschnitt wird zu dem auch erklärt das Tiere fühlende Wesen sind, die es stets mit Respekt zu behandeln gilt.
6.3 Pflanzenkunde
Die Seiten über die Pflanzenkunde befassen sich mit den unterschiedlichen Arten der Pflanzen die es in der Region des Nordens gibt, dabei werden auch unterschiedliche Kräuter und ihre Nutzungsmöglichkeiten aufgeführt.
Des Weiteren findet sich eine Aufzählung der bekannten Pflanzen und Baumarten des Hochwaldes, wobei auch wieder erläutert und betont wird, das Pflanzen lebende Wesen und ein wichtiger Teil der Natur sind und daher nicht unnötig zerstört oder geschädigt werden dürfen.
Autor: Morgenröte?