| Autor: | Aunra Ssapqualyn |
| Verfasst: | Unterreich, 1388 TZ |
| Form: | einzelne Seiten |
| Umfang: | 10 Seiten |
| Sprache: | Chondath |
| Anspruch: | gering |
| Nachweis/Zugang: | Arkaner Zirkel, verschlossen |
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
- 1. Geleitwort
- 2. Erscheinungsformen
- 2.1 Ulithariden
- 2.2 Illithiden Wirker
- 2.3 Ältestengehirn
- 2.4 Untote Formen
- 3. Sprache
- 4. Religion
- 5. Nahrung
- 6. Wissenserweiterung
1. Geleitwort
Dies ist eine Zusammenfassung, die sich auf die Erkenntnisse unterschiedlicher Kreaturenforscher, jedoch auch auf einfache Erfahrungsberichte Reisender stützt. Sie sollte als Überblickswerk Verwendung finden und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr sollte nocheinmal ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass dies zum größten Teil keine bewiesenen Erkenntnisse sind, sondern zum Großteil Beobachtungen darstellen. Beschriebenes zum Teilbereich Nahrung wurde allerdings in weitreichend angelegten Forschungsreihen untersucht. Diese Forschungen werden von mir als durchaus verlässliche Quelle eingestuft. In allen Bereichen darüber hinaus besteht noch weitreichender Forschungsbedarf.
2. Erscheinungsformen
Bei der Rasse der Illithiden handelt es sich um eine heterogene Art mit einer Vielzahl von Ausprägungen.
2.1 Ulithariden
Diese Form wird durch 6 anstatt 4 Tentalen charaktersisiert. Untersuchte Exemplare werden auf eine Größe zwischen 7 und 9 Fuß geschätzt. Sie werden als Anführer geboren, sind allerdings aus der vielzahl der Neugeborenen nicht herauszukennen. Ihre wahre Erscheinung geben sie erst im Erwachsenenalter preis. Jede Gemeinschaft weist üblicherweise einen solchen Ulithariden auf. Annahmen zufolge leben sie deutlich länger als ihre gewöhnlicheren Artverwandten.
2.2 Illithiden Wirker
Als solche werden Magier dieses Volkes bezeichnet. Über jene ist vergleichsweise wenig bekannt, da sie selten lebend gefangen werden können. Gerüchten zufolge kommen Hexenmeister in dieser Rasse nur selten vor. Selbst unter ihresgleichen sollen diese gefürchtet sein.
2.3 Ältestengehirn
Über diese Form ist neuerlich sehr wenig bekannt. Man weiß, dass sie existieren und übrige Illithiden einem solchen Wesen gewöhnlicherweise dienen. Woher diese kommen, ob sie einem Lebenszyklus folgen oder welche Fähigkeiten sie im Details besitzen, ist ebenso unbekannt. Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass ihre telepatischen Fähigkeiten außerordentlich und sie auf besondere Weise mit allen übrigen Illithiden verbunden sind.
2.4 Untote Formen
Sowohl von Vampiren als auch von Leichnamen (auch als Alhoon bekannt) wird zuweilen berichtet. Die Transformation wird sich an den bekannten Ritualen orientieren. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass sich hier Unterschiede finden lassen. Aufgrund der zahlreichen Fähigkeiten der Gedankenschinder, gilt ein Vampir dieser Art als besonders gefährlich.
3. Sprache
Es ist keine Sprache bekannt, die den Illithiden zugeordnet wird. Untereinander kommunizieren sie telepathisch. Es gibt Berichte darüber, dass auch die Bewegungen ihrer Ausstülpungen besondere Bedeutung beigemessen wird und diese zur Kommunikation dienen.
Die meisten Illithiden können in der gemeinen Handelssprache adressiert werden. Häufig sind ihnen auch weitere Sprachen bekannt, die sie aufgrund ihrer ausgeprägten Gier nach neuem Wissen erlernen.
Über eine Schrift ist bislang nicht sehr viel bekannt. Es wird angenommen, dass die Illithiden eine besondere Form der Wissensspeicherung besitzen, die noch nicht tiefergehend erforscht wurde. Gewiss ist es ihnen möglich fremde Schriften zu erlernen, doch weist die fehlende Ausprägung einer eigenen Schriftenkultur darauf hin, dass sie eben diese nicht benötigen.
Ihre Architektur weist eine Art Runenschrift auf bei der es sich allerdings auch um religiöse Symboliken handeln könnte.
4. Religion
Wie viele Arten haben auch die Illithiden ihre eigenen Götter, die sich nach ihren Wünschen und Hoffnungen ausrichten. Ein bekannter Name dieser Gottheit ist Ilsensine. Sehr viel mehr als das, ist allerdings neuerlich nicht bekannt. Priester dieser Gottheit leben sehr zurückgezogen und man nimmt an, dass sie nicht sonderlich zahlreich sind. Die Art der Huldigung gleicht einem überirdischen Wesen, einer Art Vorbild, dem es nachzueifern und zu dienen gilt.
5. Nahrung
Illithiden - auch alle Unterarten - ernähren sich von dem Inhalt der Köpfe ihrer lebenden Opfer. Das Gefühl einem Illithiden zum Opfer zu fallen, wurde bislang noch nicht im Detail festgehalten, denn ein Opfer ihres Angriff überlebt diesen Vorgang niemals. Obgleich bekannt ist, dass Illithiden mit anderen Arten Handel treiben, sollte dieser Umstand im Umgang mit diesen Wesen niemals in Vergessenheit geraten. Illithiden werden als sehr beherrscht beschrieben, doch weiß man bislang nicht wieviel davon tatsächlich der Wahrheit entspricht und wieviel möglicherweise von Nicht-Illithiden schlichtweg nicht bemerkt werden kann. Ähnlich wie bei Vampiren sind die Berichte sehr heterogener Natur. Sie werden als monströse, blutrünstige Individuen beschrieben, die zum Austausch entweder nicht fähig oder willens sind und sich nur durch einen entgültigen Tod oder eine potente Ruhigstellung von ihrem Vorhaben abbringen lassen den Gegenüber zu verzehren. Kontrovers wird anderenorts geschrieben, dass das Leben mit Händler dieser Art friedlich und unproblematisch verläuft und sie sich nur von dezidiert ausgewählten Opfern ernähren, darüber hinaus jedoch keinerlei Aggressivität erkennbar wird. Das Individuum sollte aus diesem Grund stets unter Beobachtung gehalten werden. Was sicher scheint ist, dass ein sorgloser Umgang zu einem qualvollen Tod führen wird.
Die Nahrungsaufnahme erfolgt mindestens einmal im Mond. Kann ein Illithid dieses Soll nicht erfüllen, beginnt er zu verhungern. Sehr gut untersucht ist der Umstand, dass die idealen Nahrungszufuhr einmal im Zehntag erfolgt. Dabei ist die Größe des Gehirns mit entscheidend.
Die Nahrungsbeschaffung und Aufnahme sind zudem limitierende Faktoren für das Wachstum eine Illithidengemeinschaft. Ist weniger Nahrung vorhanden, werden einige unter ihnen, welche sich nicht zu behaupten wissen, schwächer oder sterben im schlechtesten Falle ab. In einem solchen Zustand werden keine neuen Illithiden nachproduziert. Dies geschieht erst dann, wenn neue Nahrung über einen längeren Zeitraum regelmäßig zur Verfügung steht. Um nicht von der Jagd oder den Polpulationen in direkter Umgebung der Kolonie abhängig zu sein, halten Illithiden häufig eigene Herden. Sklaven, welche nur dafür gezüchtet werden von ihnen später verkonsumiert zu werden. Dabei sind regelmäßige Geburten von besonderer Bedeutung. Illithiden haben sich aufgrunddessen zu besonders geschickten Sklavenhaltern entwickelt.
6. Wissenserweiterung
Es ist bekannt, dass Illithiden Methoden entwickelt haben das Wissen direkt aus den Köpfen ihrer Opfer zu extrahieren, weshalb sie besonders gebildete oder mit besonderem Wissen ausgestattete Opfer allen anderen bevorzugen. Dabei kann eine mentale telepathische Verbindung ausreichend sein. Möglich ist allerdings auch die Extraktion während sie den Inhalt des Kopfes verzehren. Illithiden werden als sehr neugierige Wesen beschrieben. Sie sind ständig auf der Suche nach neuem Wissen und neuen Opfern. Ihr Wissendurst ist unstillbar, wobei sich die einzelnen Individuen untereinander gewiss unterscheiden. Sie haben viele neuartige Ritualtechniken entwickelt, sind Entwickler zahlreicher neuer zauberformeln und sammeln Wissen in einer Schnelligkeit wie es nur wenige andere Arten möglich ist.
All dies macht sie zu einem außerordentlich gefährlichen Feind.

Autor: Revenge