Kriegskunst und Arkangefecht Band IV

Disziplin und Heldentum

Autoren:Kathaphaia
Verfasst:Eleint 1389 TZ
  
Form:Buch, leineneinband
Umfang:47 Seiten
Sprache:Chondath
Anspruch:leicht
Nachweis/Zugang:Arkaner Zirkel, offen
Bände der Reihe:I, II, III

Die Buchreihe Kriegskunst und Arkangefecht wurde 1386 TZ durch die damaligen Kriegsräte der Stadt Llorkh, Arkanistin Kathaphaia und Sturmkar Tyrnon Caentigern, begründet. Neben philosophischen und militärischen Überlegungen zur Kriegskunst ist vor allem der Enge Bezug zur Magie und zur arkanen Herrschaft auffällig.

1.  Disziplin und Heldentum

Betrachtet man die Geschichte der Kriegsführung von den frühen Analen des Großen Reiches Netheril (aber auch und gerade davor noch) bis heute, in allen vernunftbegabten Völkern, so stellt sich irgendwann ein seltsames Unbehagen ein. Man hat das Gefühl, dass sich die Kriegsberichte der Chronisten und Zeitzeugen unbemerkt um eine Art dunkles Epizentrum drehen. Dieses Epizentrum zieht zwei Gegensätze an, die miteinander ringen, aber eben in den Chroniken und Kriegsberichten nur sehr selten beim Namen genannt werden. Es ist ein Ringen zwischen Auffassungsweisen der Kriegsführung, zwischen Arten den Sieg herbeizuführen und den Arten Krieg überhaupt zu betreiben. Auch zwei Arten, für den Krieg zu erziehen, liegen darin beschieden. Es ist der Gegensatz von Disziplin und Heldentum.

1.1  Bestimmung des Heldentums

Soldatisches Heldentum, das ist die herausragende Einzeltat einer herausragenden Einzelgestalt als göttergefälliger Held und (oder) inspirierendes Idealbild des Soldaten. Der Held geht voran mit einem Ebenmaß (oder auch Übermaß) soldatischer Tugend und gibt Kameraden wie Herrschern die Kraft Vertrauen zu schöpfen in die Erlangbarkeit des Sieges. Auch gegen die Vernunft. Durch diese Inspiration ringt er Gehorsam ab und Eifer ihm nachzufolgen. Es liegt in der Persönlichkeit des soldatischen Helden den ich meine, dass er durch Persönlichkeit und Ausstrahlung herrscht und anspornt. Das ist der Held, der Bereitschaft zeigt zur Selbstaufopferung an die Sache selbst, bis hin zum selbstlosen Selbstmord für den Sieg und die Kameraden.

Jedoch, das Heldentum in diesem Sinne lebt von der herausgehobenen Figur desjenigen, der Übermenschliches schafft, der nicht verzagt und als Leuchtgestalt eben dann herausragt, wenn all die Masse des Heeres grau und düster, hoffnungslos und dem Untergang geweiht scheint. So schafft der Held in diesem Sinn eine Disziplin und einen Gehorsam, aber diese Art von Gehorsam und Disziplin will ich schlecht nennen. Denn sie befördern den Dünkel und die Selbstsucht, den Drang nach Geltung. Der Soldat im Zeitalter des Heldentums will sich besondern und hervortun. Er will mehr als andere Schaffen, oder weiter gehen, und nicht Disziplin leben als Teil der Armee, der er angehört.

1.2  Bestimmung der Disziplin

In der frühen Geschichte finden sich vornehmlich diese Formen der Heeresverfassung, die ich die Heere des Heldentums nennen möchte. Neue Kriegsformen zeigten aber die Überlegenheit einer klugen, vernunftgeleiteten Gestaltung des Werhstandes. Ein Wehrstand, der nicht auf den prahlerischen Eigensinn des Helden baut, sondern auf die kluge Bemessenheit des Einsatzes von Leben und Material durch den Heerführer. Der Held ist immer nur ein Leuchtturm in der Zeit. Die gute Armee ist aber für sich alleine beständig die Überlegenere, da sie den Helden nicht braucht. Und der Grund liegt darin, dass das Heer der Vernunft einer strengen Art der Disziplinierung den Vorzug gibt.

Disziplinierung in diesem Sinne, der von jetzt an hier gelten soll, besagt die Einführung eines Wehrwesens, das den unbedingten Gehorsam und die Unterordnung unter die Ziele des Stadtstaates proklamiert, ohne dabei Standesdünkel oder Geltungsdrang einzelner zu bedienen. Was ehedem auf Risiko und grenzwertige Machbarkeit durch den Helden hin geordnet war, soll nun von jeder Besonderung des Einzelnen weg das Heer auf den Sieg allein verpflichten. Und es ist Ausdruck der disziplinierenden Vernunft, dass sie dabei ein überhaupt geringes Maß an Verlusten kalkuliert, sowie die Wahl der je der Herausforderung im Kampf angemessenen Mittel. Nicht etwa der Mittel, die dem Heldentum einzelner angemessen ist.

1.3  Maßnahmen zur Disziplinierung

Um diese Disziplinierung des Wehrwesens durchzuführen bedarf es gewisser Maßnahmen. Die Trennung der Soldaten von den Kriegsmitteln ist eine wichtige. Die Überwindung des Feudalwesens, die Abschaffung des Rittertums und auch die Trennung der Soldaten von vielen persönlichen Vorzügen der Stadt selbst sind weitere. Denn an die Standesehre knüpft sich zwangsläufig das Heldentum, weil die Lehnstreue nur zum Leisten des Dienstes verpflichtet , aber nicht zur Disziplinierung unter dem Lehnsherren. Zudem ist der Adelsdünkel, wenn er sich im Feld zwischen rivalisierenden Offizieren entfaltet, schädlich. Denn er schiehlt im Kriegszug immer auch auf die Beute und die Entlohnung, die in Gold, Anerkennung oder Landbesitz sich ausdrücken kann. Und bei der Zumessung solcher Mittel, wird nach der persönlichen Leistung der Helden verfahren. Nun könnte man annehmen, dass man ja einfach in gleichem Maße allesamt belohnen könnte und den Dünkel des Standes einfach nicht bedient, weder mit Gold noch Ehre. Doch im feudalen Heer, das ist offenbar, ist die Treue der Soldaten zum Heerführer nur mittelbar gegeben, über die Lehnspflicht des Vasallen. Es muss aber die Verpflichtung der Soldaten auf das Wohl der Stadt und den Staat selbst erfolgen, nicht auf niedere Ritter oder schillernden Heldengestalten. Auch darf das Heer nicht auf Götter verpflichtet sein oder auf bestimmte Aufgaben oder Erzfeinde. All dies ist einer vernünftigen, auf Disziplin ausgerichteten Wehrverfassung zuwider.

Für die weitere Gestaltung des Gestechs im engeren Sinn muss als Konsequenz eine Ablehnung von Zweikämpfen zugunsten der Formation erfolgen. Denn die Masse des dichten Haufens, der sich gegenseitig schützt, ist dem heldenhaften Zweikämpfer fast immer überlegen. Wo er es nicht ist, indes, befinden wir uns jenseits dessen, was von einem Heer im Durchschnitt erwartet werden darf. Wir würden dann von Avataren und Arkanisten höherer Ränge sprechen müssen. Doch das soll hier jetzt nicht geschehen. Ich sagte also, dass ein Verbot der Formationsaufgabe nach dem Feindkontakt bestehen muss. Dem geht mit einher das Verbot der willkürlichen Plünderung, solange das zu erobernde Gebiet noch nicht vollständig gesichert wurde. Überhaupt muss man das freie Plündern aufgrund seiner enthemmenden und die Disziplin zersetzenden Wirkung scharf reglementieren und unterbinden, wo es möglich ist.

1.4  Zusammenführung der Gegensätze

Nun müsste man im dialektischen Sinne natürlich sagen: so lassen wir doch von beiden Seiten, dem Heldentum und der Disziplin im strengen Sinne, das beste jeweils gelten und verbinden sie so zu einer Wehrordnung höherer Stufe. Das ist fein gesagt, aber schwer zu erreichen. Wollte man das durchführen, müsste die Größe des Einzelnen im Dienst der Disziplin des ganzen Heeres stehen. Wie aber könnte das nun sein? Ich habe hier nur Ratschläge, die ich weder durch Geschichtskunde noch eigenes Handeln untermauern kann. Ich denke aber, man müsste es einrichten, dass das, was den Helden groß macht und ehrt, aus der Hand der Stadt erhalten werden muss. So wie es der Legionsorden für Llorkh zu leisten versucht. Und die Standesehre muss diese Form der Dienstbarkeit tradieren, wie sie bisher den Dünkel des eigenen Blutes und des Ehrenhändels tradiert hat. Als vorbildhaft und heldenhaft muss der gelten, der sich vor der Stadt verdient gemacht hat. Wer aber sich um seiner selbst willen oder dritter Kräfte wegen erhöht, den muss man abstrafen, dem darf man nicht zugestehen Held genannt zu werden.

2.  Über Llorkh und Lautwasser

Wir wollen eine Reflektion über die beiden Wehrstände zu Lautwasser und Llorkh wagen. Die Aufgabe ist nicht leicht, denn es ist freilich schwer in beiden Wehrständen gut bewandert zu sein. Man muss sich also an der ein oder anderen Stelle auf vage Berichte stützen.

Für Llorkh möchte ich festhalten, dass man gegenwärtig für den Wehrstand, die rüstigen Nachtklingen sagen muss, dass sie einer Besatzermacht gleichkommen. An anderer Stelle müsste ich hier viel ausführlicher werden, doch hier kann ich das nicht leisten. Für das Thema, die Einschätzung des Wehrstandes hinsichtlich Disziplin und Heldentum, muss es genügen festzuhalten, dass die Nachktklingen allesamt auf unseren Souverän eingeschworen sind. Sie unterliegen also nicht den Nachteilen einer feudalen Ordnung wie ich sie oben aufzuzeigen versuchte. Doch da die Nachtklingen dem Souverän eben ganz alleine dienen und auch noch Anzeichen einer Besatzungsmacht tragen, haben sie Gleichzeitig einen Mangel an Verbundenheit zur Stadt selbst. Was freilich hinderlich ist um eine Disziplinierung zu erreichen, die ihren Ehrbegriff aus dem Wohl der Stadt herleitet. Aber immerhin, so kann man sagen, ist die Überwindung von Standesdünkel und Ehrenhändel innerhalb der Soldatenschaft gegeben. Auch die Trennung von Kriegsmittel und Soldaten ist erfolgt, da keine Nachtklinge etwas an dem hat, was die Stadt ihnen zur Diensterfüllung beimisst. Weiter kann man mit recht behaupten, die Disziplinierung der Soldaten erfolgt allein auf den Sieg und die Auftragserfüllung hin, nicht auf einen Kodex, einen Glaube oder eine einzelne Heldenperson oder Gruppe derselben.

Sogar die Truppen zur besonderen Verwendung sind in diesem Sinne keine charismatischen Einzelhelden, sondern verkörpern sogar die höhere Form der Disziplin: sie ertragen große Entbehrungen ohne Uniformierung, sind auf Unerkanntheit und Heimlichkeit eingeschworen und auf die Sache allein verpflichtet. Sie besitzen weder Sonderbehandlung noch Standesprivilegien oder Zugang zu ihnen eigenen Kriegsmitteln. Ähnlich auch die Rotte der Drachentöter. Bei aller Heldentat, die auch öffentlich ausgelobt wurde, erhielten sie die Ehrung aus den Händen der Stadt. Nicht etwa für das Töten eines Drachen, was eine Heldentat unfraglich ist. Sondern für die konsequente und höchst effiziente Disziplin zwischen Arkanisten und mundanen Soldaten. Denn darauf ist der Legionsorden ausgelobt.

Wir wollen nun über Lautwasser sprechen. Lautwasser versteht sich als Stadt Mielikkis und damit direkt als Staatskörper göttlicher Obhut. Die Herrschaft Lautwassers lässt sich vom Klerus der Stadt nicht wirklich trennen, sowohl der Geschichte nach, als auch nicht wegen des Einflusses, den der Allgötterschrein aber auch der Ritus des Grünen Regenten mit sich bringt. Es gibt auch deutliche Hinweise auf eine mangelnde Disziplinierung der Streitkräfte Lautwassers in der Vergangenheit. So zum Beispiel die ehemalige Trennung zwischen Armee und Stadtwache, die es meiner Meinung nach verbot, einen Einheitssinn der Disziplinierung im Sinne der städtischen Verteidigung zu stifen. Man kann hier anderer Auffassung sein und ich würde mich auch nicht darauf verbürgen, ich glaube jedoch sagen zu dürfen, dass die Zusammenlegung beider Wehrbereiche letztlich der Disziplin im oben genannten Sinne förderlich war. Weiter will ich sprechen von der Herausbildung der Roten Kameradschaft. Unfraglich ein Paradebeispiel für ein dünkelhaftes Heldentum im hier gebrauchten Sinne. Der charismatische Anführer Stedd Rein verwarf sich mit der Herrschaft der Stadt und es strafte sich, dass er und die seinen nicht hinreichend von den Kriegsmitteln getrennt waren. Sie konnten sich als Separatisten des Heerkörpers entziehen. Doch die Berichte sagen, es sei nicht nur der Sache wegen gewesen, sondern weil Stedd Rein sich selbst in seinem Dünkel beleidigt sah. Und wen er um sich schaarte, den schaarte er als Charismatiker, als Inspirator in einem wahnhaften Blick nach Osten. Deshalb bescheinige ich der Sezession der Roten Kameradschaft die Niederlage der Disziplin unter dem Heldentum, worunter Lautwasser lange Jahre zu leiden hatte. Und wendet man nun ein, die Sezession der Kameradschaft wäre mit Billigung des Fürstentums geschehen, macht dies die Sache nicht besser. Die Besonderung wäre dann vielleicht weniger unerhört, dafür aber nur ein noch größeres Beispiel für die Bevorzugung von Heldendünkel auf Kosten der Integrität des Wehrstandes.

Überhaupt muss man einen starken Einfluss von Einzelpersonen in Lautwasser feststellen, welche die Geschicke des Heerwesens in Lautwasser und ihren beratschlagenden Stand teils erheblich beeinflussten. Stedd Rein wurde genannt, aber auch Viktor von Greifenstein, der bis zuletzt noch die Rauwölfe auf sich und das Gedenken der Roten Kameradschaft einschwören wollte, oder die Familie Lyonsfort, haben meiner Ansicht nach zu einer Zersetzung der effizienten Disziplinierung beigetragen. Freilich auf höherem Niveau. Dass sie Disziplin im üblichen Sinne ihren Soldaten abverlangten und verlangen, sei hier nicht in Frage gestellt. Aber auch in dieser Beziehung wird unerfreuliches berichtet.

Ich notiere weiter die Spaltung der neu verfassten Ainkhurn zwischen Hafen und Nordteil der Stadt (wie interessant, dass ich hier Ähnliches auch Llorkh anrechnen muss, wenngleich es hier keinen formierten Verband betrifft). Die Duldung der Separierung innerhalb der Armee ist ein Hindernis für die Disziplinierung. Sonderinteressen zersetzen Disziplin, darauf läuft es hinaus. Und daran hat Lautwasser eine Last zu tragen. Letztlich auch an der Zerstreung von Herrschaftsansprüchen auf verschiedene Gruppen, namentlich Fürst, Regent, die Elfenhäuser, den Allgötterschrein und mutmaßlich den Harfnerbund. Dergestalt ist die Bedrohung, dass sich eine ineffiziente Struktur zur Kontrolle der Armee einstellt. Als positive Entwicklung kann gelten: die Zusammenlegung von Stadtwache und Armee, der Untergang der Roten Kameradschaft, und die Eingliederung des Einhornbundes in die Armee.

Ich möchte ein Fazit auch in Ansehung selbst von mir gemachter Erfahrungen ziehen. Lautwasser gelingt es nur im Angesicht offenkundiger und allgemein relevanter Bedrohungen eine klare und effiziente Mobilisierung des Wehrstandes zu erreichen. Und auch dann nur schwerfällig. Als stehender Wehrstand verbleibt Lautwasser dem Standesdünkel und den Partikularinteressen verschiedener Gruppen nicht unwesentllich verhaftet. Das Wohl der Stadt wird nicht klar zu einem Wort gebracht. Die beratschlagenden Stände der Stadt haben keine angemessen institutionalisierte Form der Einflussnahme auf die Gestaltung und auch Sinnstiftung der Armee, die dem faktischen Anspruch auf Einflussnahme gleichkommt. Es ist die Zerrissenheit der Interessen mithin nicht angemessen bewältigt um den Wehrstand angemessen zu verfassen. – Llorkh indessen gelingt die klare Verpflichtung aller wehrrelevanten Gruppen auf das Wohl der Stadt mittelbar durch die Verpflichtung auf unseren Herrscher und hat die Chance jederzeit eine Mobilisierung aller Kräfte auf die Entscheidungen des Beratschlagenden Standes zu erwirken. Die Repräsentanz der beratschlagenden Gruppen (Klerus, Gilden, Arkaner Zirkel und Offizierskorp) ist klarer und besser geregelt und wird vor allem durch die Allgewalt des Souveräns jederzeit auf seine Wirksamkeit hin zurückgeworfen. Die absolute Gewalt des Souveräns erzwingt in diesem Falle nicht Kadavergehorsam, sondern die unbedingte Berücksichtigung aller beratschlagenden Stände zur effizienten Erledigung dessen, was dem Schutz und Wohl der Stadt angemessen ist.

Die eben angeführten Erkenntnisse bauen auf gescheiterte und auch erfolgreiche Zusammenarbeiten zwischen Lautwasser und Llorkh sowie den Lehren langer Jahre angespannter diplomatischer Beziehungen. Letztlich auch durch die Betrachtung des Verhaltens Lautwassers in bestimmten Manövern und Kriegszügen. Unser Blick aus Llorkh bleibt aber freilich beschränkt. Insbesondere die Hintergründe der Heeresreform Lautwassers sind nur schwer zugänglich. Der Einfluss der Elfenhäuser und der unverfassten, partikularen Interessen im Wandel der Zeit bleiben ebenfalls nicht wirklich deutungsfähig. Hier muss weitere Erkenntnis zusammengetragen und das Feld erhellt werden.

3.  Schlusswort

Die Erörterung des Verhältnisses von Heldentum und Disziplin ist damit zu Ende gebarcht. Sie kann fruchtbar sein um Handeln abzuleiten. Gestaltendes Handeln, dass die Effizienz eines Wehrstandes steigert. Aber leicht fällt dies freilich nicht. Der bewaffnete Stand ist immer schwer zu formen, wenn man ihn mit eigenen Unzulänglichkeiten konfrontiert. Es ist hier die Herausforderung für jeden Offizier, dass er sich selbst auf das Gesagte hin prüft und seinen Bereich der Autorität einer Reform unterzieht, wenn es geboten scheint.

Für das Zustandekommen dieses Werkes danke ich herzlich denen, die dem Aufruf zur Erörterung des Begriffs von Heldentum nachgekommen sind. Ihre Beiträge sind in der Beilage „Gedanken zum Heldentum“ zusammengestellt und kommentiert. Sie lieferten interessante Anregungen zur Präzisierung des Heldentums im hier verwendeten Sinne.


Autor: Letos