Nur eine Nacht...
Autor:Valeska Harsk
Verfasst:1383TZ
Form:Lied
Sprache:Chondath
Anspruch:einfach
Zugang:emotional



"Nur eine Nacht..." ist das Klagelied eines jungen Mädchens, dass sich in einen wandernden Frauenhelden verguckt hat, und dann feststellen musste, dass er weitergezogen war, bevor ihre Träume war wurden. Erfolglos versucht das lyrische Ich durch Alkohol die Gedanken abzuschütteln, nur um dann am Ende aufzugeben und sich damit abzufinden, für immer ein gebrochenes Herz zu haben.

Einleitung

Es hat nur eine Nacht gebraucht,
Da war ich dir verfallen,
Wie die and'ren Mädchen auch,
Brachtest mein Blut zum Wallen,
Hast mich berührt und dann,
Stehen gelassen, wie zuvor kein and'rer Mann.

Und nun sitz' ich hier, an der Theke,
Bestell' mir Wein nach Wein,
Während ich meinen Kopf auf das Holz lege,
Schläft mein Herz nicht ein.
Ich seh' dich nie mehr wieder,
Du gehst einfach fort,
Mir helfen keine schönen Lieder,
Alles erinnert an dich, der ganze Ort.

Erster Teil

Was bleibt, ist der Schmerz,
Dein wunderschönes Gesicht,
Eingebrannt in mein Herz,
Ich will es nicht,
Aber es bleibt mir in den Gedanken,
Ach, hät' ich dich nie erblickt,
Würd' ich nicht nach Hause wanken,
Macht mich mich ganz verrückt ...

Jetzt leb' ich weiter vor mich her,
Und du bist nicht bei mir.
Warum schmerzt es denn so sehr,
Wieso weine ich, wofür?
Du bist schon in der nächsten Stadt,
Umgarnst die nächste Frau,
Du bist's nicht, der Alpträume hat,
Dir geht's gut, ich weiß's genau...

Muss dich vergessen,
Kann kaum essen,
Will nur noch trinken,
Wie konnt' ich so tief sinken,
Es geht mir an die Substanz,
Wie du mich so berühren kannst ...

Zweiter Teil

Und am Ende von jedem Glas,
Und am Boden von jeder Flasche,
Sehe ich wieder nur etwas,
Das ich kaum fasse.
Ich kann dich nicht ertränken,
Kein Wein reicht dafür,
Sollst mich nicht mehr lenken,
Bleib' fort von mir ...

Morgen wach' ich auf,
Und mein Kopf wird brummen,
Englein weiter deinen Namen summen,
Und ich geb' wohl auf.
Dieser Teil von mir,
Den du genommen hast,
Er kehrt nie zurück zu mir,
Mir bleibt nur der Erinnerung Last.

Dein Name, dein Gesicht, deine Stimme, so warm,
Mein Selbsterhaltungstrieb schlägt Alarm,
Und doch kann ich nicht drauf hören,
Kann meine Trauer nicht zerstören,
Gefangen in einem Kerker aus Tränen,
Werd' ich niemals wieder frei gehen...

Schluss

Alles was mir bleibt ist dieser eine Kuss,
Hab' ihn gefürchtet, als hät' ich's gewusst,
Und doch, ich bin's Wagnis eingegangen,
Wollt' deine Gunst erlangen,
Wollt dich bei mir behalten,
Doch keine Kraft, weder die jungen noch Alten,
Hätten dies Schicksal ändern können,
Tausend Mädchen, die durch tausend Länder rennen.

Und sie alle kennen dich,
Sie haben dich alle schon erlebt,
Nun fandest du auch mich,
Und es ist zu spät ...



Quelle: Eigenkreation


Autor: Ced23Ric