Thelbrimms Mär
Autor:Valeska Harsk
Verfasst:1379TZ
Form:Lied
Sprache:Chondath
Anspruch:einfach
Zugang:historisch



"Thelbrimms Mär" ist eine Ballade über Harazos Thelbrimm, der zusammen mit Nanathlor Grauschwert und Kalahar Zweihand das Delimbiyrtal von der Tyrannei der Rensha befreite, und nach treuem Dienst als Kommandant der Stadtwache im Jahre '79 in seinem Bett ermordet aufgefunden wurde. Mit leicht nihilistischer Moral ended, ist das Lied eher mahnend oder desillusionierend.

Erste Strophe

Ich will euch was erzählen,
Von einem Helden ohne Glück,
Wie's die Götter so erwählen,
Manche kriegen vom Kuchen gar kein Stück.

Es war der Thelbrimm, Zweihands Freund,
Dem trotz harter Arbeit nicht die Sonne hat gescheint.
Mit Grauschwert und Kalahar hat er's Tal befreit,
Die Renshas vertrieben, und die Leute geeint.

Ein rechter Krieger, ein guter Mann,
Aber dennoch, bei ihm kam's Schulterklopfen nie an.
Nanathlor wurd Grüner Regent, der erste nach Jahren,
Und Zweihand hat nach ihm denselben Titel erfahren,
Thelbrimm, naja,
Der war eben auch noch da.

Zweite Strophe

Nanathlor Grauschwert, der gewiefte Jäger,
Kalahar Zweihand, der spät're Kronenträger,
Harazos Thelbrimm, nun, der ist mit ihnen gereist,
Aber am Ende hat's zu keinem schönen Ende gereicht.

Thelbrimm, stets ein rechter Kerl,
Fand sein Ende ohne Gegenwehr,
In seinem eigenen Bett lag er,
Müde von einem langen Tag,
Die Augen waren schwer,
Und sah nicht, was sich zutrag.

Aus den Nebeln, durch Hinterlist,
Sich der Attentäter in sein Zimmer ergiesst,
Ein schnelles Messer,
Das war ihm bestimmt,
Wüsst' ich's nicht besser,
Schien er wie Beshabas Kind.\\\

Dritte Strophe

Ach, stolzer Held,
Warum war das dein Ende,
Warum hat die Welt,
Sich so für dich gewendet?
Stets vorne weg, stets bereit zu kämpfen,
Musst seine Mär dann so klanglos enden.
Neunundsiebzig war's,
Ich erinnere mich genau,\\ Wer hatte da soviel Hass,
Und war auch so böse-schlau?

Er ging zu Ruh',
Zum letzten Mal,
Machte seine Augen zu,
Und war am Morgen kalt und fahl.

Schluss

Und was lernen wir aus deinem Leben?
Was kannst du uns noch mitgeben?
Was erschließt sich aus dem Gedicht?
Gerechtigkeit schert's Leben nicht.

Wenn's unsere Zeit ist,
Egal ob nun Alter oder and'rer Wille,
Dann fahren wir auf zu Kelemvors Gericht,
Und nach uns folgt nur Stille ...



Quelle: Eigenkreation


Autor: Ced23Ric