Abhandlung: Von der arkanen Heilung
| Autoren: | Worlan DuRog |
| Verfasst: | 1386 TZ |
| Form: | Mappe |
| Umfang: | 48 Seiten |
| Sprache: | Chondath |
| Anspruch: | mittel bis anspruchsvoll |
| Zugang: | offen |
| Bibliothek: | Abtei der Leuchtenden Hand |
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
- 1. Vorwort
- 2. Arkane Heilzauber
1. Vorwort
Wie sich unterschiedliche Rassen, Wesen und Individuen in ihrer natürlichen körperlichen Regeneration unterscheiden, so bestehen auch unterschiedliche Methoden und Wirkweisen die körperliche Regeneration zu beeinflussen.
Heilen Wunden bei einem Menschen vergleichsweise langsam, so verfügt ein Troll über eine erstaunliche natürliche Regenerationskraft. Geschweige denn der faszinierenden Heilfähigkeit einer Hydra.
Thema dieser Abhandlung soll jedoch nicht die natürliche Heilfähigkeit des Körpers sein, sondern die magisch beeinflusste Heilung.
Gemeinhin bekannt sollte wohl das breite Spektrum an Heilzaubern sein, die die Götter ihrem Klerus und Druiden gewähren. Diese göttlichen Zauber der Heilung führen uns immer wieder die Größe und Herrlichkeit des göttlichen Wirkens vor Augen.
Betrachtet man das arkane Spektrum der Magieanwendung, so scheint man bei einem Magus oder eine Maga vergebens nach einem Zauber direkter Heilkraft zu suchen. Die Schule der Nekromantie beinhaltet einige Zauber die es vermögen die Lebenskraft zu manipulieren, jedoch sucht man dort wohl vergebens einen Zauber der Heilkraft ohne zugleich einen hohen Preis zu fordern.
Das Mysterium des Zauberkunst der Barden führt uns jedoch vor Augen, dass weitaus mehr Varianten der Nutzung des Gewebes für die körperliche Heilung gibt.
Anhand der Ki-Theorie möchte ich darlegen, wie es auch in der Kunst der Magier und Hexenmeister möglich ist arkane Kraft für heilende Zauber zu nutzen.
2. Arkane Heilzauber
Die natürliche körperliche Heilfähigkeit und jene durch Zauberkraft scheinen zugleich so fern voneinander und doch so verwoben.
Die monastische Tradition kennt viele Übungen und Techniken Körper und Geist zu stärken. Körper und Geist stehen reziprok zueinander, folglich ist eine ganzheitliche Betrachtung notwendig. Sehr erfahrene Mönche, die über ein sehr stabiles inneres Gleichgewicht verfügen ist es möglich, täglich ihren Körper so zu beeinflussen, dass diese zu einer Heilkraft über das übliche Maß in der Lage ist.
Diese Heilkraft wird durch den Fluß des Ki ermöglicht. Durch eine Beseitigung der Blockaden im Fluß und einhergehender Transformation der Kräfte wird eine solche Heilleistung ermöglicht.
Hier stellt sich die Frage, ob nun im Körper an sicher das Potential zu dieser Heilleistung verborgen liegt oder ob es der Kraft des Gewebes bedarf.
Wie meinem Werk Höhere Ki-Theroie zu entnehmen ist, besteht über das fünfte Ki-Zentrum eine direkte körperliche/geistige bzw. metamagische Verbindung zum Gewebe. Ebenso können die Kraft des Gewebes und die Kräfte des Ki miteinander in Wechselbeziehung treten und lassen sich gemeinsam zu spezifischen Effekten kanalisieren und transformieren.
Hieraus leitet sich folgende These ab: Die außergewöhnliche Heilkraft sehr erfahrener Mönche geht mit einer unbewußten Synthese Arkaner- und Ki-Kraft einher.
Ein Beleg hierfür wäre meine eigene Erfahrung. Bis es mir gelang die Kanalisierung und Transformierung der Ki-Kräfte und der Kraft des Gewebes bewußt zu beeinflussen verfügte auch ich über jene außergewöhnliche Heilkraft des Körpers. Hingegen ist es mir seit einiger Zeit möglich bewußt zuvor memorierte Zauber in Zauber mit heilender Wirkung zu transformieren.
Dieser Vorgang belegt, dass es möglich ist, Heilzauber durch die arkane Nutzung des Gewebes zu erzeugen. Folglich eröffnet sich einem jeden Wirker in der Tradition der Magier oder Hexenmeister die Möglichkeit, selbst diesen Weg zu beschreiten. Die Kräfte des Ki sind enger verwoben mit der arkanen Kraft, als es zunächst erscheint. Dieses Mit- und Nebeneinander zu erforschen und im Sinne der hohen Drei zu nutzen stellt ein hohe Herausforderung dar und bedarf einer umsichtigen und verantwortungsvollen Herangehensweise.
Autor: Worlan