Vorerkundungen zur Siegelsetzung in Orlbar
Autoren:Sabia Eisglanz, Kathaphaia, A.M. (Beteil.)
Verfasst:Llorkh, 1389 TZ
  
Form:Buch
Umfang:55 Seiten
Sprache:Drakonisch
Anspruch:leicht
Nachweis/Zugang:Arkaner Zirkel, verschlossen

Intensive Erkundungen der Nachtklingen, des Arkanen Zirkels und verbündeter Kräfte Llorkhs im Krater Orlbar wurden in dieser Schrift zusammengefasst. Autorin ist Arkanistin Sabia Eisglanz. Die Texte wurden teilweise verdichtet und wohl auch an der ein oder anderen Stelle zensiert. An der Regidierung war Arkanistin Kathaphaia beteiligt.

1.  Vorerkundung - Schrein und Elementarhöhlen

Ziel der ersten Erkundung: Bestätigung der drei bekannten Übergänge in die Schattenebene Orlbars und erste taktische Einschätzung dieser Orte in Orlbar wie in der Schattenebene selbst.

Schrein der Chauntea Der wohl bekannteste Übergang wurde bestätigt. Die taktische Einschätzung macht diesen Ort bislang zum einfachsten zu verteidigten Ort solange man die Türen die in diesen Ort hineinführen halten kann. Sollten diese nicht gehalten werden macht der wenige Patz zum kämpfen diesen Ort deutlich schwerer zu verteidigen, besonders was den Einsatz von Flächenwirksamer Magie anbelangt. Der Rückzugsweg zum nächsten Übergang muss noch erkundet werden.

Wichtig: Der Verbleib des Schrankes dieses Überganges wäre zu klären, sollte der Schrank selbst etwas von der Magie des Überganges aufgenommen haben wäre es womöglich nötig diesen wiederzuerlangen um eine vollständige Schließung des Übergangs zu sichern.

Ebene des Feuers Der Übergang wurde bestätigt. Die taktische Einschätzung macht diesen Übergang gleichsam Vorteilhaft in der Verteidigung wie Nachteilhaft im Rückzug. Da es sich um einen engen Gang handelt der zum Übergang führt würde die Verteidigung bevorteilt und ein halten des Überganges bis zum schließen deselbigen wäre gesichert. Sobald der Übergang geschlossen ist kann sich der enge Gang jedoch zum Nachteil der Gruppe die innerhalb der Schattenebene verbleibt entwickeln, da diese nun ihrerseits sich durch die möglichen Angreifer kämpfen müssen um zum nächsten Übergang zu gelangen. Der Rückzugsweg zum nächsten Übergang muss noch erkundet werden.

Ebene des Eises Der Übergang in der Tür eines dort eingefrorenen Wagens wurde bestätigt. Die taktische Einschätzung macht, von den drei hier genannten Übergängen, diesen am schwierigsten zu verteidigen. Dieser Ort besitzt sowohl in der Ebene des Eises wie in der Schattenebene zwei Zugänge womit die Verteidiger sich aufteilen müssen. Zudem herrscht in der Eisebene an diesem Ort ein Bereich der wilden Magie womit die Anwendung von Magie sich auf vorher gesprochene Stärkungszauber beschränken müsste oder die Verteidigungslinien sehr weit von den Ritualdurchführenden entfernt sein müssten. Außerdem herrscht im Bereich um den Übergang eine eisige Kälte bei welcher ein magischer Schutz notwendig wird um nicht den Körper in kürzester Zeit zu schädigen. Auch tauchen vereinzelt Hornteufel in diesem Bereich auf womit der Kampf mit einem solchen erwartet werden muss. Eine vorherige Säuberung des nahen Bereiches zum den Ort des Ritual ist unerlässlich. Der Rückzugsort zum nächsten Übergang muss noch erkundet werden.

Weitere Anmerkungen

  • Weitere Übergänge werden durch andere Erkundungen entdeckt werden müssen. Ein möglicher Übergang befindet sich im Bereich der "Totenlichter", wie gemeldet wurde, welcher an die Eben des Feuers angrenzen soll (nach ihren Worten ein Bereich mit einem Krater und schwebenden Flammen so dies anderen bekannt ist) [Bluthöhlen, Kthph]. In diesem Bereich sollen besonders Hornteufel keine Seltenheit sein womit eine Erkundung dieses Ortes gut geplant werden muss mit einer schlagkräftigen Gruppe.
  • Die Wahl des ersten und letzten zu verschließenden Überganges muss wohl überlegt werden. Beim ersten Durchgang wird es vorraussichtlich am wenigsten Widerstand geben, sobald die Wesen der Schattenebene jedoch mitbekommen dass die Übergänge verschlossen werden ist mit verstärkter Aktivität bei den anderen Übergängen zu rechnen.
  • Wir stießen auf einige ausgelegte Fallen welche letztendlich durch die Erinnye oder andere Personen ausgelöst wurden, da uns eine fähige Person die derlei Vorrichtungen ausschalten kann fehlte. Es wäre zu klären ob diese Fallen von bestimmten Wesen in Orlbar erneuert werden oder durch die chaotische Magie Orlbars selbst erneuert werden und wie sie dann umgangen werden können.

2.  Vorerkundung - Grotten und Großer Abgrund

Ziel dieser Erkundung: Auffindung weiterer Übergänge in die Schattenebene.

Grotten unter Orlbar Keine Übergänge bestätigt. Der Bereich der Grotten wurde, soweit es die Überflutung zuließ, komplett begangen und keine Übergänge wurden festgestellt. Auch bei den überfluteten Bereichen die nur durch das tauchen erkundet werden könnten gab es keine Hinweise auf einen solchen Übergang. Die Untersuchung der Behausung der einstigen verdorbenen Dryade brachte keine offensichtlichen Erkenntnisse außer dass die Dryade sich nicht zeigte. Das alte Portal zur Silberdrachin wurde mittels Portalanalyse untersucht.

Der große Abgrund Keine Übergänge bestätigt. Auch dieser Bereich Orlbars wurde komplett begangen, auch an jener Stelle die von säurehaltigem Wasser überflutet ist, und es wurden keinerlei Übergänge zur Schattenebene festgestellt. Der Abgrund selbst birgt nach erster Erkenntnis der Anwendung der Portal Analyse ebenso kein Portal.

Aufgekommene Überlegungen Auch das Sumpfgebiet Orlbars muss untersucht werden, beschränkten sich bislang die Erkundungen auf die unterirdisch gelegenen Bereich des Ortes selbst.

Noch zu erkundende Bereiche

  • Ebene des Feuers, abseits des einen bekannten Schattenüberganges
  • Bluthöhlen
  • Totenlichter
  • Schiffsfriedhof
  • Sumpfgebiet
  • Schattenebene selbst

Abschluss Es wurden keine Schattenübergänge gefunden. Die Erkundung verlief zufriedenstellend.

3.  Vorerkundung - Feuerhöhlen und Bluthöhlen

Ziel dieser Erkundung: Auffindung weiterer Übergänge in die Schattenebene.

Ebene des Feuers Kein zweiter Übergang gefunden. Der Bereich der Ebene des Feuers wurde nun komplett begangen und es bleibt bei dem einen, aus dem ersten Bericht ersichtlichen Übergang in die Schattenebene.

Bluthöhlen Kein Übergang in die Schattenebene bestätigt. Die Bluthöhlen wurden betreten und komplett begangen, die Angriffe der dortigen geringeren und jüngeren Spaltbestien wurde ohne Verluste oder schwere Verletzungen überstanden. Der Nexus wurde mittels Magie überprüft und als Übergang in die Schattenebene ausgeschlossen. Auch der Bereich dichten schwarzen Nebels der auf einen möglichen Übergang hinwies wurde mittels Portalanaylse ausgeschlossen, ebenso die Abgründe und der Bereich um die alte Brutkammer der Spaltbestien.

Wichtig: Für weitere Unternehmungen innerhalb der Bluthöhlen wird es nötig sein die dortigen Fallen einzuplanen, entweder durch eine fähige Person diese unschädlich zu machen oder durch das Betreten einer Person die mittels Magie gegen Feuer vollkommen geschützt wurde. Eine solche Falle löste die einzige ernstzunehmende Verletzung innerhalb dieser Erkundung aus.

Aufgekommene Überlegungen

  • Die Eier scheinen versteinert, dennoch bleibt unklar was mit der Ältesten Spaltbestie geschah, ebenso der Verbleib der silbernen Spaltbestien.
  • Der Nexus scheint schwächer zu sein aber er ist noch immer existent. Sollten die Spaltbestien weiterhin durch diesen einen Vorteil erhalten wäre notwendig zu untersuchen ob dieser versiegelt werden kann.
  • Ingesamt trafen die Teilnehmenden nur auf eine kleine Anzahl Spaltbestien, es ist fraglich ob durch den Tod der Drachin die Anzahl rückläufig ist oder sie sich an einem anderen Ort unterhalb des Abgrundes sammeln. Eine anderweitige Vermehrung ist nicht auszuschließen.

Noch zu erkundende Bereiche

  • Schiffsfriedhof
  • Sumpfgebiet
  • Drachenhöhle
  • Schattenebene

Abschluss Die Erkundung verlief zufriedenstellend, auch wenn erneut das Hindernis der Fallen Orlbars sich bemerkbar machte.

4.  Vorerkundung - Schattenebenen

Ziel dieser Erkundung: Erkundung der Schattenebene

Schattenebene unterhalb des Chauntea Schreins Dieser Bereich zeigte bereits wie schnell sich die Schatten versammeln können sobald Eindringlinge bemerkt werden, hatte die Gruppe einige Kämpfe zu bestreiten bis sie einen der anderen Bereich betreten konnten. Dies zeigt ebenso auf, dass die Überlegung der erste zu verschließende Übergang wäre der leichteste zu verteidigen, da die Schatten dies zu spät bemerken würden, wohl erneut überdacht werden muss. Die Wege innerhalb der Schattenebene scheinen sich vollkommen auf die Übergänge in die Schatten zu konzentrieren womit die Wege zwischen den Übergängen, gesehen an jenen innerhalb Orlbars selbst, kürzer sind, aber nicht weniger gefährlich.

Schattenhafte Feuerebene Der Weg zwischen dem Schattenübergang hin zum nächten Bereich der Schattenebene scheint recht kurz zu sein, jedoch erbrachte eine komplette Erkundung des Bereiches, dass sich hier einige mächtige Wesen sammeln, besonders hierbei sind Todesfeen und Nachtschwingen aufgefallen. Beide dieser Wesenheiten sind in der Lage Schutzmagien zu bannen was sie besonders gefährlich macht. Anfänglich traf die Gruppe auch auf einen Schattenschnitter, welcher jedoch effektiv bekämpft wurde. Die Verteidigung dieses Übergangs muss mit Angriffen dieserlei Wesen rechnen.

Schattenhafte Eisebene Dieser Bereich der Schattenebene scheint der wahrscheinlichste Aufenthaltsort der "Nachtschreiter" zu sein, die derzeit stärkste uns bekannte Wesenheit innerhalb der Ebene. Aus einer Kristallröhre, auf den ersten Blick schienen sie wie Eiskristalle, entkam ein Wasserelementar welches die Gruppe direkt angriff. Dieses wurde von der Ebene selbst direkt angegriffen nachdem es aus der Kristallröhre entkam, was die Frage aufwirft wie diese Kristalle in der Lage waren den inneren Bereich abzuschirmen und wieso es zu dem Zeitpunkt entkam als wir dort ankamen, schlichter Zufall oder schien das Elementar uns als sein Weg aus der Ebene anzusehen.

Der Kampf mit den zwei auftauchenden Nachtschreitern verlief außerordentlich unvorteilhaft, alleine die Aura der magischen Furcht welche diese Wesen um sich erschaffen schien viele der Gruppe zu betreffen. Die Verteidigung und der nachfolgende Rückzug zum nächsten Übergang muss diese Wesen mit einplanen.

Magie innerhalb der Schattenebene Innerhalb der Schattenebene scheinen keinerlei Bereiche toter oder wilder Magie zu existieren, womit der Einsatz von Magiewirkern dort in einem weiteren Maße eingeplant werden kann als im restlichen Orlbar. Schutz des Geistes ist erforderlich für die Unternehmung, sollten wir erneut auf eine Wesenheit des Nachtschreiters, aber auch jene der Vampire treffen!

Aufgekommene Überlegungen

  • Jeglicher Vorteil der aus der Gestaltung der Schattenebene gezogen werden kann, kann letztendlich auch als Nachteil erscheinen. Etwa die relativ kurzen Wege welche für den Rückzug vorteilhaft sind, aber in der Verteidigung sich als Problematisch erweisen können sind die Schatten ebenso an kurze Wege gebunden uns zu erreichen.
  • Die klerikale Magie der Bereiche der Stille könnte effektiv in der Verteidigung benutzt werden um das Problem unserer Entdeckung durch Geräusche entgegen zu wirken, gleichsam kann sie sich zum Nachteil erweisen da die Angreifer ebenso spät entdeckt werden könnten so dies nicht über direkte Sicht der Wächter und Späher geschieht.
  • Auch die Magie des Telepathischen Bandes könnte sich in der Situation als Vorteilhaft erweisen, somit wäre das Problem der Stimmen welche in den Gängen Schatten anlocken könnten zumindest vermindert.
  • Die Beschaffenheit der Schattenebene weißt daraufhin, dass es nur drei Übergänge innerhalb Orlbars zu den Schatten gibt. Die Erkundungen zu den anderen Orten wird dennoch durchgeführt um sicher zu gehen, dass keine zweite Schattenebene neben der bekannten existiert. Auch der fehlende Schrank des Chauntea-Schreines schien keine neuen Wege zu seinem jetzigen, unbekannten Standort zu ziehen womit die Unternehmung ohne seine Wiederbeschaffung durchgeführt werden kann. Der Verbleib sollte dennoch geklärt werden.

Noch zu erkundende Bereiche

  • Schiffsfriedhof
  • Sumpfgebiet
  • Drachenhort

Abschluss Die Unternehmung zeigte, dass die Wesen der Nachtschreiter äußerst gefährlich sind und bei einem Kampf gegen diese besonders auf den Schutz des Geistes der Kämpfenden zu achten ist, die magische Furcht welche sie erschaffen ist äußerst schwer zu widerstehen.

5.  Vorerkundung - Schiffsfriedhof

Ziel dieser Erkundung: Erkundung des Schiffsfriedhofs.

Allgemeines zum Schiffsfriedhof Innerhalb des Bereiches herrscht ein Gewittersturm welcher die Sicht einschränkt und zugleich das Chaos Orlbars unterstreicht, ist ein solcher Sturm samt des zugehörigen Regens innerhalb einer Höhle äußerst ungewöhnlich. Die Wesen die hier herrschen scheinen allesamt Untot zu sein, von wie Seemännern gekleideten Skeletten und Zombies hin zu riesigen untoten Meeresungeheuern. Wie die anderen Bereich Orlbars weißt auch die Schiffsfriedhof Bereiche wilder und toter Magie auf. Die dortigen Schiffe scheinen aus verschiedenen Epochen und Ländern zu stammen.

Erster Bereich Eingangsbereich des Schiffsfriedhofes. Merkmale: Großer überfluteter Bereich, Schiffen innerhalb des Wassers, Landweg um den überfluteten Bereich. - Der Bereich kommt einem riesigen See inmitten der Höhlen gleich, auf diesem finden sich einige Schiffe, auf dem Land herum finden sich hingegen auch zerstörte Katapulte und Belagerungstürme, ebenso Teile von Schiffen wobei unklar ist ob diese Schiffe mit dem Boden verschmolzen sind oder nur ein Teil des Schiffes abgerissen ist welches nun auf dem Boden liegt. Bis auf einen erkennbaren Bereich toter Magie war hier ansonsten nichts besonders auffällig. Ein Übergang in die Schattenebene wurde nicht entdeckt.

Zweiter Bereich Bereich in der hinteren Höhle des Schiffsfriedhofes. Merkmale: Neben Schiffen welche auf dem Boden zu stehen scheinen ist hier ein Teil eines Hafens erkennbar, samt Steg und Gebäuden. Die magischen Lichter welche am Steg des Hafenbereiches zu erkennen sind scheinen nicht jener Art zu sein welche die Magie zerreißen. Die zwei größten Schiffe wurden begangen. Eines mit dem Namen Gregoria, welches einem Handelschiff an der Schwertküste nicht unähnlich scheint, hatte neben weiteren untoten Wesenheiten nur verdorbene Ware an Bord. Das andere dessen Herkunft mir nicht bekannt ist, ist mit den Namen "Schwert des See" in der Sprache Thay beschrieben. Es schien ein Sklavenschiff zu sein von dem wohl einige der untoten Wesenheiten dieses Bereiches stammen. Es wurden keine Übergänge in die Schattenebene Orlbars gefunden.

Dritter Bereich Bereich erreichbar durch einen Tunnel seitlich des ersten Bereiches. Merkmale: Auf dem Weg ein in der Luft schwebendes Schiff. In der hinteren Höhle ein über einen Abgrund fliegendes Schiff umhüllt von der stärksten Konzentration des magisch scheinenden Gewittersturms.

In diesem Bereich gibt es zwei Quellen des dichten, schwarzen Nebels. Einer in einem Gang ein weiterer in einem Gebäude, beide wurden begangen und somit als Übergänge in die Schatten ausgeschlossen. Das über den Abgrund schwebende Boot scheint das Zentrum dieses Bereich darzustellen, es wirkt als würde der Magie des Gewittersturmes von diesem Ort ausgehen. Auf dem Deck scheint ein grünliches Licht ähnlich jenem Bereich nahe der Dryadenhöhle. Dieses Boot schien gleichsam real wie irreal zu existieren, als würde es zwischen verschiedenen Ebenen ständig wechseln, naheliegend würde in diesem Zusammenhang die Ätherische Ebene sein, jedoch müsste dies genauer untersucht werden um Klarheit zu bekommen. Die Beiboote die greifbar schienen wirken ebenso in diesem Wechsel der Ebenen, womit ein Zusammehang zwischen diesen und dem vorherig genannten besonderen Boot nahe liegt.

Als erster Versuch der Erreichbarkeit dieses Bootes wurde ein simpler Ast in dessen Nähe geworfen, welcher noch vor einer möglichen Berührung des Bootes in Flammen aufging. Dies geschah auf eine unnatürlich schnelle Weise dass ein Blitzschlag unwahrscheinlicher ist als eine Art Schutzzauber um dieses Boot. Abseits davon musste die weitere Untersuchung auf eine andere Erkundung geschoben werden, da das Ziel der Findung der Schattenübergänge nicht aus den Augen verloren werden durfte. An dieser Stelle wird das Boot als ein Schattenübergang als "Unwahrscheinlich" angesehen, da es zu sehr selbst in einem Ebenenwechsel gefangen scheint um ein Übergang darzustellen.

Aufgekommene Überlegungen

  • Die Quelle des dichten schwarzen Nebels, welcher Anfangs direkt einem Schattenübergang zugewießen wurde, ist weiterhin unklar. Womöglich bestanden hier einst Übergänge die zusammengefallen sind oder diese Bereiche deutet auf einen möglichen Entstehungsort neuer Schattenübergänge hin. Diese Bereiche sollten nach der Schließung der bekannten Übergänge besonders beobachtet werden.
  • Der Schiffsfriedhof ist ein zu Orlbar passender Ort der mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Die Schiffe scheinen aus verschiedenen zeitlichen Epochen und geografisch aus vollkommen verschiedenen Orten Faerûns zu stammen, es ist trotz der Probenuntersuchungen unklar ob sie von Orlbar als Abbild echter Schiffe samt ihrer Fracht "erschaffen" wurden oder ob diese Schiffe tatsächlich aus ihrem ursprünglichen Orten gerissen wurden.
  • Womöglich ist dieser Ort älter als Orlbar selbst und ein Grund für manche Seefahrerlegenden welche von plötzlich verschwundenen Schiffen berichten. Orlbar könnte in seiner Erstehung sich mit dieser älteren Ebene verbunden und damit einen direkten Zugang erschaffen haben. Dies alles muss aber in der Klärung verschoben werden bis die Unternehmung zu den Schattenübergängen stattgefunden hat.

Noch zu erkundende Bereiche

  • Sumpfgebiet
  • Drachenhort

Abschluss Es wurden keine weiteren Schattenübergänge gefunden. Die Zusammenarbeit der Gruppe verlief gut. Der Ort selbst warf jedoch mehr Fragen auf als eine einzelne Erkundung beantworten könnte.

6.  Vorerkundung - Drachenkammer

Ziel dieser Erkundung: Erkundung der Drachenhöhle.

Weg zur Dryadenhöhle Der Weg zur Dryadenhöhle offenbarte eine Vielzahl an Schattenkreaturen die uns angriffen. Es könnte gleichsam ein Hinweis sein, dass die Schattenkreaturen von den Plänen Kenntnis gewonnen haben, wie es bedeuten könnte dass sie sich womöglich wegen dem Ungleichgewicht durch die Tötung der Drachin und der Silbernen in Lautwasser ihr eigenes Gebiet weiter auszuweiten gedenken. In beiden Fällen scheint der gewählte Weg der Schließung der Übergänge zunehmend an Bedeutung zu gewinnen.

Der Dryadenhöhle selbst scheint inzwischen jegliches Leben zu fehlen, die Pflanzen sind verdorrt und wirken wie verbrannt. Dies und das erneute Fernbleiben der Dryade weißt darauf hin, dass diese wohl nicht mehr existiert. Das Portal konnte wie aus der Vergangenheit bekannt benutzt werden.

Gang zur Drachenhöhle Diesmal führte das Portal an die, aus der Tötung bekannten, "Pflanzenformation" in einer der seitlichen Höhlen der Gänge zur Drachenhöhle. Jedoch wurde die Gruppe hierbei getrennt, der Grund ist bislang unbekannt. Ein Bereich dichten, schwarzen Nebels wurde auf einen Schattenübergang überprüft, erwieß sich jedoch wie manche derlei Bereiche nicht als solcher Übergang. Es mussten keinerlei Kämpfe hier ausgetragen werden.

Drachenhöhle Die Drachin besteht in ihrer groben Form noch immer, jedoch ist jegliches Leben aus ihr gewichen. Sie ist derzeit kaum mehr als eine Statue. Der noch immer exitierende "Odem" der Drachin wurde auf Portalaktivität untersucht. Das einstige Portal besteht nicht länger, es verging mit dem Leben der Drachin. Auch hier kam es zu keinerlei Kämpfen.

Ehemalige Brutstätte Jegliche Hinweise auf Eier und Kristalle sind aus der Kammer verschwunden. Einzig die große, rote Kristallformation im Wasser existiert noch. Es gibt keinerlei Hinweise ob diese einstige Brutstätte fortgeschafft oder vollkommen zerfallen ist. Im Wasser selbst wurde ein Portal festgestellt, der Zielpunkt jedoch ungewiss. Die Portalanalyse ergab einen Blick in einen silbernweißen Bereich der mir bislang in Orlbar unbekannt war. Das Gefühl von einem Wesen jenseits des Portals beobachtet zu werden konnte ich nicht abschütteln, auch wenn kein solches Wesen erkennbar war und ebenso keines aus dem Portal heraustrat. Auch in diesem Bereich kam es zu keiner Gegenwehr von Kreaturen Orlbars.

Kammer der vier Elemente Diese Kammer scheint unverändert zum letzten Besuch. Die Ecken weißen noch immer die Affinitäten zu den Vier Elementen auf, der innere Bereich besteht noch immer mit seinen Arkanen Kreisen und dem Gestirn aus magischen Lichtern. Bei der ersten Erkundung der Kammer kam es zu keinen Kämpfen, nachdem jedoch die anderen Orte mittels Portalanalyse überprüft wurden und der Weg zurück zu der Kammer führte warteten Kreaturen der Aetherbestien, bekannt aus den Kämpfen zur Erlösung der Drachin, auf die Gruppe und griffen diese an. Es ist unbekannt woher dieser kamen, ob aus dem Portal in der einstigen Bruthöhle oder aus der Kammer selbst. Das Portal beim Gestirn existiert noch immer und führte die Gruppe nach der Unternehmung in die Höhle inmitten des Sumpfes.

Aufgekommene Überlegungen

  • Für weitere Gänge durch das Dryadenportal sollte nach Möglichkeit eine Absprache getroffen werden um ein Erkennungszeichen und dergleichen Worte. Es ist weiterhin unbekannt ob jemand aus Orlbar Einfluss darauf haben könnte und ob dies zur Täuschung der Gruppe genutzt werden könnte.
  • Das Portal in der einstigen Brutkammer gibt Rästel auf: Führt es zu einem bereits bekannten Bereich Orlbars oder einem bislang unbekannten Bereich? Wurden die Eier der Brutkammer durch dieses Portal weggebracht oder sind sie schlicht zerfallen nach dem Tode der Drachin? Bemerkte dieses "Wesen" die Portalanalyse oder achtet es generell auf das Geschehen um das Portal? Fragen die Abseits der Unternehmung zu den Schattenübergängen geklärt werden müssen.
  • Die Aetherbestien sind bislang nur als direkte Verteidiger der Drachin bekannt, die Frage besteht daher weiterhin ob die Brutkammer zerstört oder durch die Älteste Spaltbestie nur verlegt wurde. In weiteren Erkundungen nach der Schließung der Schattenübergänge müsste nach einem solchen neuen Nistplatz der Spaltbestien gesucht werden. Auch da der Angriff gegen Lautwasser deutlich zeigte, dass trotz der Tötung der Drachin die Gefahr durch die Silbernen nicht gänzlich gebannt wurde.

Abschluss Es wurde kein Übergang in die Schatten gefunden. Die Gruppe hat gut zusammengekämpft und auf die zugewiesenen Anführer (Nahkämpfer, Fernkämpfer und Magiewirker) gehört.

7.  Vorerkundung - Schattenebenen

Ziel dieser Unternehmung: Taktische Einschätzung eines unauffälligen Gefechts in den Schattenebenen.

Hinweise zur Unternehmung Die Magiewirker wurden angewiesen nach Möglichkeit keine Feuerzauber, geräuschvolle Schallzauber und Lichtzauber zu wirken. Die Kampfeskraft lag damit auf den, durch Magie gestärkten, Kämpfern der Gruppe.

Verlauf der Unternehmung Die Schattenebene wurde über den Zugang im Schrein der Chauntea betreten und der Weg Richtung Schatten-Feuerebene wurde angestrebt. Nach einen gut verlaufenden Kampf gegen geringere Schatten traf die Gruppe in kurzer folge auf zwei Wesen der Nachtschwingen. Nach dem zweiten solchen Kampf musste die Unternehmung abgebrochen werden.

Einschätzung des eingeschränkten Gefechtes Die recht ernüchternde Tatsache besteht, dass die höheren Wesenheiten der Schattenebene mit wirksamer Magie bekämpft werden müssen. Die Nachschwingen haben eine hohe Resistenz gegen körperliche Angriffe und je länger der Kampf mit ihnen dauert desto mehr Möglichkeit gibt man ihnen die Schutzmagie zu bannen da dies mit jedem körperlichen Angriff dieser Wesen geschieht.

Abschluss Während die niederen Wesenheiten der Schattenebene mit den Einschränkungen (kein Licht, keine Feuermagie, keine Offensivmagie) bekämpft werden können, dürfen wir hinsichtlich der höheren Wesenheiten diese Einschränkungen nicht als Leitsatz nehmen. Je länger die Kämpfe mit den Wesen dauern desto mehr gereicht der Kampf uns zum Nachteil da wir uns auf deren Heimatebene befinden. Die Wesenheiten die im Bericht der Erzkoravi Arkash als besonders gefährlich eingeschätzt wurden sollten mit allem Einsatz schnell besiegt werden. Dies zeigt sich ebenso in jeglicher Kritik der in der Schattenebenen eher bewanderten Personen welche die Einschränkungen selbst kritisierten.

7.1  Anweisung zum Waffengang mit eingeschränkten Mitteln

Zum Waffengang am 6. Tag des Tarsakh im Jahre 1389 TZ in die Schattenebene ist auf folgendes zu achten:

  • Geräusche jeglicher Art sind soweit möglich zu dämpfen. Dies betrifft auch die Kleidung und Rüstungen, bis zu einem Maße wo dies die Kampftauglichkeit nicht einschränkt.
  • Starke Lichtquellen sind zu vermeiden. Dies Betrifft Fackeln wie magische Lichtquellen. Magisch verzauberte Waffen die unweigerlich Licht von sich geben sind angemessen, sollten aber nach Möglichkeit durch andere ersetzt werden so vorhanden und nutzvoll gegen starke Gegner.
  • Es wird eine schwache Lichtquelle für die Unternehmung geschaffen, ansonsten werden Zauber vorbereitet welche diese einzelne Lichtquelle ausnutzen um das sehen zu erleichtern.
  • Magiewirker sind angehalten keinerlei Feuerzauber zu wirken. Auch Schallzauber die auf Ton statt auf Schwingungen beruhen sind zu meiden.

Dieser Waffengang soll so still und unbemerkt wie möglich stattfinden!

gez. Sabia Eisglanz"

7.2  Nachtrag zur Anweisung

Nachtrag zum Waffengang am 6. Tag des Tarsakh im Jahre 1389 TZ in die Schattenebene:

auf den Hinweis der Erzkoravi Arkash, welche zu den erfahrensten Streitern gegen die Wesen der Schattenebene gehört, werden einige Änderungen zu den gegebenen Anweisungen gegeben:

  • Geräusche sind weiterhin so gut es geht zu vermeiden, die Stimme leise zu halten. Jedoch sind jene die auf schwere Rüstungen im Kampf setzen natürlich nicht hiermit gezwungen zu leichterer Rüstung zu greifen. Die Kampfbereitschaft jedes einzelnen sollte zur vollen Stärke verfügbar sein.
  • Lichtquellen: Keine veränderung.
  • Magien die auf Feuer und geräuschvollen Schall setzen und sich damit bislang am effektivsten gegen die Wesen der Schattenebenen gezeigt haben können vorbereitet werden, sollten im Kampf jedoch soweit zurückgehalten werden wie es möglich ist. Wesen höherer Gefährlichkeit können mit diesen effektiv bekämpft werden. Bei Wesen niedriger Gefährlichkeit sollten sie jedoch nach Möglichkeit vermieden werden um die Aufmerksamkeit so gut es geht nicht auf die Gruppe zu ziehen.

gez. Sabia Eisglanz"

7.3  Ergänzung zum Kampf mit eingeschränkten Mitteln

Geachtete Kollegin Eisglanz,

das gewaltsame Ende Eurer letzten Erkundung in die Schattenebene habe ich zum Anlass genommen hier einige hoffentlich sinnvolle Ratschläge zu geben.

Zuvorderst danke ich Euch für die Kraft und Energie, die ihr für eine umfassende und kompromisslose Erkundung aufwendet. Ich bin froh, dass Ihr trotz der letzten Niederlage doch keinen nachhaltigen Schaden am Leib hinnehmen musstet.

Eure Anpassungen zur Kampfstrategie in der Schattenebene teile ich und befürworte sie. In einigen Punkten möchte ich darüberhinaus weiteres befürworten.

Ich würde anraten Lichtzauber auf Objekte zu zaubern, die man bei Bedarf an- oder ausziehen kann. Wie zum Beispiel Ringe oder Kopfbedeckungen. Das ist insbesondere dann von Wert, wenn Gegner magische Effekte wie die Dämmersicht bannen. Dann sind Einzelne auf Licht angewiesen und man kann es so rasch an- und ablegen.

Neben Feuer, Lärm und Licht gehört auf der Schattenebene Orlbars unfraglich auch die Anwendung von massiven Heilzaubern zu den auffälligsten Handlungen, da der Anteil negativer energie auf dieser Ebene beträchtlich ist. Ich weiss, dass man auf die Anwendung von Heilmagie nicht per se verzichten kann, aber legt man diese Direktive ernsthaft zugrunde, ergeben sich taktische und strategische Erwägungen, die ganz klar auf Kampfvermeidung ausgerichtet sind, sowie vorsichtige Ausspähung und Erkundung. Klerikale Heilmagie sollte soweit wie möglich vermieden werden. Die heilenden Bardenlieder sind dem vorzuziehen, denke

Eine Soldatin berichtete mir, dass die Nachtschwinge sie mit einer Geistbeeinflussung außer Schach setzte. Dies also der zweite hoch riskante Zwischenfall dieser Art. Dieses Problem muss entschlossener bekämpft werden.

Ich hoffe diese Ergänzungen sind Euch hilfreich und kommen nicht zu belhrend daher. Ich respektiere Eure Leistungen und auch mit dieser Niederlage kamt Ihr doch unserem Ziel näher.

Kathaphaia, Mg.

8.  Schlussbemerkung

Diese Schrift dient der Vorbereitung auf eine Versiegelung der Schattenübergänge Orlbars, um dergestalt eine sphärische Dislokation zu erwirken. Diese Unternehmung ist derzeit als gemeinsame Unternehmung der beiden Nachbarstädte Llorkh und Lautwasser vorgesehen. Der Arkane Zirkel stellt diese Schrift dem Einhornbund zur Vorbereitung zur Verfügung. Verantwortlich für die Unternehmung zeichnen sich gegenwärtig für die Stadt Llorkh Ordonar Tyrnon Caentigern, Rottenführer Arras Khatib, Arkanistin Kathaphaia, Arkanistin Sabia Eisglanz und Arkanistin Ithmeera? in konsularischem Amt. Für die Stadt Lautwasser führten bisher Wort Arkanistin Laflanna Tialasar, Erwählte Aaris Sternenkind und Weibel der Ainkhurn Bromar Steinberg?.

Der Arkane Zirkel zu Llorkh
30. Tarsakh, 1389 TZ


Autor: Invisible?