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1385 TZ - Das Jahr des Blauen Feuers:
- Hinweise zur Zeitlinie beachten
Hochwaldallianz
- Pünktlich zur Eröffnung des neuen Jahres öffnen die Arkanen Beschützer und die Abtei der Leuchtenden Hand wieder ihre Bibliothek und ihre Pforten.
- Um das Köhlerlager herum wird immer mehr Wald abgeholzt, aus welchen Gründen die "Köhler", die keinen Meiler mehr betreiben das tun, bleibt unbekannt.
- Am 3. Hammer wird die bisher wenigstens formal unabhängige Gruppierung des Arkanen Zirkels durch den Herrscher Geldarr Ithym zur offiziellen Institution der Stadt erhoben. Damit sind sie zusammen mit den Nachtklingen einzig dem Herrscher unterstellt und entsprechend gefördert.
- Am 9. Hammer steigt nahe Lautwasser eine Flammensäule auf und zeichnet kurz das Bild eines Feuervogels in den Himmel.
- Ebenfalls am 9. erscheint die erste Ausgabe des Hochwaldkuriers, einer Zeitung, die vom Händler Sevilias Telar einmal im Zehntag in Lautwasser herausgegeben und bis nach Llorkh geliefert wird.
- Der kürzlich bei der Nachtjagd etablierte Zwergenclan Goldhammer bietet verschiedene Dienste dort an und schützt die Umgebung, unter Anderem eröffnet er eine Heilstube, wie Dwain Goldhammer es bereits zu seiner Zeit bei der Roten Kameradschaft tat.
- Der Tyrannospriester Abelard vom Richtertor entsendet nach einer flammenden Ansprache auf dem Marktplatz von Llorkh seine Garde aus, um in der Unterstadt für Ordnung zu sorgen.
- Nachdem über einen Monat lang keine Trauerfeier oder ein Gedenken an den Grünen Regenten Ael'aryth abgehalten würde heißt es er wäre nicht tot, sondern in den Morgenstunden gesehen worden. Angeblich habe er bis zum 17. Hammer gebetet.
- Erneut tauchen Gerüchte um einen Geist im Hochwald auf, der verschiedene Monster abschlachtet.
- Die geflüchteten Svirfneblin des ehemaligen Handelspostens ziehen sich in die Gänge des Unterreichs zurück und begründen in einer versteckten Höhle ihre neue Heimat namens Korund.
- Am 2. Tag des Alturiak wird in der Abtei der Leuchtenden Hand in Lautwasser der vergrößerte Schrein des Azuth neu geweiht. Anschließend findet der erste Gelehrtenwettstreit statt, den Calia Sternschweif gewinnt.
- Am 6. Tag des Alturiak wurde der mächtige Planwagen des Clan Goldhammer wieder an der Flußssstraße positioniert und zu Ehren des Clangeddin, der Sippe und zur Weihe der neuen Sippenzwerge eine Messe gehalten. Der zukünftigen Baustelle und allen Anwesenden wird der Segen des Schlachtenvaters zuteil, und nach der Audienz beim Fürsten Lautwassers hofft man nun mit dem Bau der Binge beginnen zu können.
- Am 12. Tag des Alturiak bekräftigt das erstmalig zusammengetretene Konzil, bestehend aus Rylintra Arab'sek, Nardiira Alur'val und Chess'riia Deghym'nir, seinen Herrschaftsanspruch auf den ehemaligen Handelsposten im Unterreich und verständigt sich auf eine vorläufige Charta. Mit der Höhlenvergrößerung wird bereits in den folgenden Tagen begonnen.
- Worlan DuRog wird vom Orden der Leuchtenden Hand zum Abt ernannt. Zugleich wird die bisherige Äbtissin Indira Brander versetzt.
- Am 19. Tag des Alturiak wird mit dem Bau der Binge an der Flußssstraße von den Goldhammer begonnen und der Pachtvertrag mit dem Fürsten von Lautwasser ausgehandelt, es wird sich zeigen wie dieser am Ende besiegelt wird.
- Am 22. Alturiak wird das Fort der Nachtklingen bei Orlbar angegriffen und verwüstet. Mehrere Soldaten sterben durch unbekannte Angreifer. Sowohl vor Ort, als auch in Llorkh schweigt man sich geflissentlich über näheres aus. Die Niederlage markiert den zweiten Rückschlag in Geldarr Ithyms Kampagne den Einschlag zu befrieden.
- In der Nacht vom 26. auf den 27. Alturiak metzeln Unbekannte die beiden Händler am Seelager nieder und stecken alles in Brand. Am nächsten Tag finden sich Bolzen und Waffen aus vermutlich dunkelelfischer Hand und die Spuren mächtiger Magie, die alles verwüstet hat. In den folgenden Tagen finden sich viele Waldbewohner und Abenteurer dort ein, um den Toten die letzte Ehre zu erweisen, mehr über den Angriff zu erfahren und den Treffpunkt neu aufzubauen. Auch der Grüne Regent, seine Spösslinge, Vertreter vom Roten Kelch und des Hauses Thaveruil sind unter ihnen. Lautwasser schickt eine Abordnung der Stadtwache mit Material und Werkzeug.
- Im Ches findet der Prozess um Eine Reform der Streitkräfte Lautwassers ein Ende und aus Stadtwache, Roter Kameradschaft und Fürstengarde werden die Ainkhurn geformt, die erste richtige Armee des Fürstentums von der man weiß.
- ...
- Am 26. Elasias kommt es zum Aufruhr auf dem Marktplatz von Llorkh, welcher schnell auf die Stadt übergreift. Noch Tage danach patrouillieren massive Aufgebote der Nachtklingen durch die Straßen. Es kursieren vielerlei Gerüchte über eine Bluttat im Tempel des Cyric. Allein der Umstand, dass es überhaupt Gerüchte über einen Angriff auf den Hohen Schädel Mythkar Leng gibt, nehmen viele zum Anlass die Macht der Cyricisten als stark geschwächt einzuschätzen. Früher, so argumentieren sie, hätte man es nicht gewagt dies auch nur zu denken.
- Am 9. Eleint löst die berüchtigte Fiavain Aleanriath offiziell im Velti Enorethal, auch die Stätte ihrer Gründung, die Gemeinschaft des Roten Kelches auf. Angeblich habe sie das Symbol der Gemeinschaft mitten in der elfischen Philosophieschule zerschmettert.
- Am 3. Marpenot wurde die Priorei der Leuchtenden Hand an der Flussstraße feierlich eingeweiht. Im Laufe der Zeremonie wurde Bruder Norbanus von Abt Worlan DuRog zum Prior ernannt. Jerom Goldherz wurde in Absentia die Maguswürde verliehen.
- Am 17. Marpenot wird in einer gemeinschaftlichen Zeremonie der Lautwasser Bewohner unter der Leitung der Hohepriesterin der Mielikki Ewalina Baumkrone das Herzbaumblatt, ein hölzernes Herz mit eingebrachten tränenförmigen Rubinen geweiht. Es soll den Tiefen des Hochwaldes entstammen und von den Druiden an den Grünen Regenten als Gefäß für Hoffnung und Licht übergeben worden sein. Das geweihte Zeichen wurde durch die Kraft der Natur und den Grünen Regenten in die Borke der großen Eiche innerhalb des Allgötterschreins eingebracht. Dort entfacht es in den Herzen der Freunde Lautwassers ein Gefühl von Geborgenheit und Zuversicht und soll als Stätte der Zuflucht dienen.
- Im gleichen Monat ruft der Druide Ferras Urstal die wichtigsten Fraktionen des Delimbyirtales zu einer Zusammenkunft auf, die sich dem Orte Orlbar wimden soll. Bei dieser kommt es jedoch zu einem Eklat, als auch Vertreter der "Köhler" auftauchen. Das Treffen endet mit einem Streit in dessen Zug Viktor von Greifenstein erschlagen wird.
- Im Uktar gründet sich der Einhornbund als neue Organisation für Zauberer in Lautwasser. Er untersteht ebenso wie die vorherige Gruppe, die Arkanen Beschützer dem Hofmagier, dank dessen weiterer Gefangenschaft in Llorkh jedoch, leitet vorerst Candelaria den Bund.
- Am Tag des Mondfestes treffen die Herrscher der beiden Städte, Alados Zweihand und Geldarr Ithym im Gasthaus "Zur Nachtjagd" aufeinander, um über den Umgang mit Verbrechern und den gefangenen Hofmagier zu verhandeln. Das Treffen wird durch ein Attentat unterbrochen, bei dem scheinbar beide Herrscher angegriffen werden. Fürst Alados Zweihand wird schwer verletzt durch Candelaria zurück nach Lautwasser teleportiert und dort gerettet; Geldarr Ithyms Angreifer wird durch eine beschworene Luftkreatur des Magiers Mandaar aufgehalten und die Llorkher Delegation teleportiert sich zurück. Vor dem Gasthaus kommt es zu einem kurzen Kampf, bei dem Soldaten der Ainkhurn einen Trupp Nachtklingen schlagen.
- Llorkh beschuldigt kurz darauf Lautwasser des Attentats und erklärt den Krieg. Truppen werden an die Grenzen verlegt und schon kurz darauf kommt es zu ersten Kampfhandlungen.
- Der Herrscher von Llorkh löst den nicht neu gewählten Rat der Neun auf und setzt einen Kriegsrat ein, der sich um verschiedene Aspekte der Kriegsplanung kümmern soll.
- Lautwasser zieht den größten Teil der Truppen im Westen an die Ostgrenzen, zusätzlich werden in der Stadt die Reservetruppen ausgehoben.
- Eine weitere Folge des Krieges ist die Einberufung aller Erwachsenen zwischen 16 und 40 in Llorkh, die unter der Aufsicht von Sturmkar Tyrnon Caentigern, um ein neues Heerbanner für den Krieg auszuheben.
- In der Nacht vom 19. auf den 20. Nachtal kommt es im Sumpfgebiet bei Orlbar zu einer Schlacht, in deren Verlauf etwas im Krater geschieht, dass den Himmel grün strahlen lässt. Die Toten des Kampfes erheben sich daraufhin als vom Krater verdrehte Kreaturen und greifen die Lebenden an. Der Kampf endet in einem blutigen Rückzugsgemetzel, in dessen Folge viele Soldaten ihr Leben lassen, als die Kreaturen ihnen folgen und durch die Wildnis stürmen. Nur knapp kann diese Gefahr aufgehalten werden und die Heere beider Städte werden dabei empfindlich dezimiert.
- Kurz darauf schließen die beiden Städte einen neuerlichen Frieden, der Orlbar zur größten Bedrohung der Region deklariert und keinem Einflussgebiet zuschreibt.