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1386 TZ - Das Jahr der Trauer der Halblinge:
Hochwaldallianz
- Im Verlauf des ersten Monats Hammer formt sich im Moor, am Waldrand eine Gruppe wilder Gesellen, die sich selbst Die Meute nennt. Man sagt ihnen das Anbteten der dunklen Gotter des Zorns, vor allem Malars und Talos' nach. Sie machen sich aber auch als Heiler und Händler mit Naturprodukten bekannt.
- Am 24. Hammer findet eine Zeremonie in Lautwasser statt, um der Toten der großen Katastrophe bei Orlbar einen Monat zuvor zu gedenken. Die Elfen Armathor Thaveruil, Ilaethas Korethil und Laflanna Tialasar appellieren dabei an die Einigkeit der Bewohner des Tals und versuchen ihnen Hoffnung zu spenden.
Später äußern Bürger ihren Unmut gegen den ebenfalls anwesenden Fürsten Alados Zweihand und bezeichnen ihn als Mörder ihrer Kinder, die in der Schlacht gefallen sind. Der Fürst tritt ihnen offen gegenüber und gesteht schließlich selbst ein, dass er sich Vorwürfe macht und unter der Last seiner Schuld leidet.
Der Grüne Regent Ael'aryth Thaveruil legt zum Zeichen seines Respekts vor den Gefallenen sein Schwert am Gedenkstein in Lautwasser nieder. Seinem Beispiel folgen viele und finden auch die Waffe von Alados und die heiligen Symbole Laflannas und Candelarias an diesen Platz. - Im "Köhlerwald" genannten Abschnitt des Hochwalds stürzt eine Höhle ein, in der lange Kreaturen aus Orlbar ihr Unwesen trieben.
- Über dem Hochmoor kommt es zu einem ungewöhnlichen Gewitter.
- Am 20. Tarsakh soll innerhalb der Räume des Hauses Thaveruil ein Ritual stattgefunden haben, dessen Natur jedoch nur wenigen genauer bekannt ist.
- Am 26. Tarsakh findet eine Zusammenkunft der Elfen (und Halbelfen) im Velti'Enorethal statt. Was dort besprochen wird, tritt nie im besonderen Maße an die Öffentlichkeit. In den folgenden Zehntagen darauf wird jedoch bekannt, dass die Elfen einen neuen Sprecher gewählt haben. Von nun an steht Ael'aryth Thaveruil als Sprecher und Ansprechpartner in Belangen der Elfen zur Verfügung.
- In den letzten Tagen des Monats beginnen Druiden, Waldläufer und Andere aus dem Hochwald und Lautwasser, das inzwischen verlassene Köhlerlager abzutragen und den Bereich mit jungen Bäumen zu bepflanzen. Durch ein druidisches Ritual wird deren Wachstum offenbar beschleunigt.
Zum gleichen Zeitpunkt legt man den verschütteten Eingang der naheliegenden Mine frei. - Der 1. Mirtul bringt Lautwasser einen weiteren Toten ein. Auf dem Weg zum Wilden Ritt befindlich, wird der Fürst angeblich erneut Opfer eines Attentates. Die Attentäterin kann jedoch von mutigen Recken wie Sevilias Telar, Candelaria und Meiria Nudaihel niedergestreckt werden.
Danach sieht man den Fürsten weitaus gelöster durch die Straßen Lautwassers flanieren. - Am 8. Mirtul wird in Lautwasser der erste Orden durch den Fürsten Alados Zweihand für besondere Dienste am Volke und der Stadt verliehen. Der Orden 'Strahlendes Einhorn' geht an das Einhornbundmitglied Jahra Windspiel und ehrt damit ihren besonderen Einsatz bei der Zusammenstellung ihres Buches Compendia Orlbar.
- Am 16. Mirtul nehmen Soldaten der Ainkhurn das Feldlager an der Flussstraße wieder ein, dass zum Ende des Vorjahres nach den verhehrenden Verlusten aufgegeben worden war.
- Im selben Monat ereignen sich in Lautwasser sonderbare Dinge. Ein Ehepaar wird entführt und rüttelt durch sein spurloses Verschwinden einen Großteil der Bewohner des Südviertels auf. Auch nach längerer Suche um Hinweise, wird die Ainkhurn und das Gericht nicht fündig. Das Ehepaar Rappenbusch bleibt verschwunden.
- Kurz darauf findet in Lautwasser ein erstes Arkanes Symposium statt an welchem auch Magier aus Llorkh teilnehmen und mit wenig Freude empfangen werden. Das Gelehrtentreffen jedoch verläuft ruhig und wird nach einem Zehntag erfolgreich beendet.
- Fürst Zweihand trifft sich mit Vertretern der Waldbewohner, um über die Pläne für die freigelegte Mine im Bärenwald (früher Köhlerwald) zu sprechen. Man einigt sich, dass sie nicht genutzt werden soll.
- Am 20. Kytorn geht im Umland Lautwassers ein kleines Gehöft in Flammen auf und ein Bauer mit Namen Hubert wird tödlich verletzt aufgefunden. Die Ainkhurn kann durch großen Einsatz den Brand löschen, bevor er auf umstehende Bäume übergreift. Seither ist der kleine Hof nurmehr eine Ruine.
- Nur wenige Tage nach diesem Ereignis wird in Lautwasser ein Kopfgold auf einen Malariten namens Kipanga, auch bekannt als der Panther ausgesetzt.
- Am 9. Flammleite legt die Tempelgarde einen feierlichen Eid im Allgötterschrein ab.
- Etwas später kommt es zu einer erneuten feurigen Vogelerscheinung am Lautwasser Firmament.
- Im selben Monat noch kann die Aufschüttung des Lautwasser Walles als erfolgreich beendet erklärt werden.
- Gegen Ende des Monats werden in Lautwasser erste Bürger als vermisst gemeldet, darunter zahlreiche Bauern und einfache Bewohner des bewirtschafteten Umlandes. Später findet man heraus, dass das Verschwinden der Menschen mit vergiftetem Mehl zusammenhängt. Mitglieder des Allgötterschreines wie des Einhornbundes beginnen die Bürger in großem Maße zusammenzurufen um sie von dem magischen Gift zu heilen. Eine Mühle wird durch den Einsatz von Lautwassers Offiziellen und Abenteurern von aufkommenden Mehlgeistern befreit. Von den vermissten Bürgern kann nur eine einzige Frau, eine Adelige, lebend geborgen werden.
- Zum ausklingendem Sommer im Eleint wird der berüchtigte und vielgesuchte Kipanga von einer Gruppe Elfen gestellt und von Casarethil Thaveruil in einem Duell besiegt.
- Mit dem Ende des Monats scheint eine seit langem verwunschene Höhle in den Wäldern endlich Ruhe zu finden. Die verwirrten Feenkreaturen, die dort eine ganze Weile entgegen ihrer eigentlichen Natur jeden angegriffen hatten, der sich ihnen näherte, scheinen nun endlich erlöst.
- Mit dem Beginn des darauf folgenden Monats Marpenot werden die Bauern des fernen Lautwasser Umlandes von großen Fuhrwägen in die Stadt gebracht und finden dort Unterschlupf. Im nahen Umland beginnen die Bauern sich selbst zu rüsten und auf eigens organisierte Wachgänge zu gehen. Die Stadt füllt sich zusehends, während das Umland an Bewohnern verarmt. Allerdings bleiben einige Sturschädel zurück und versuchen dort den Gefahren des Winters und des Hochwaldes zu trotzen. Die Ainkhurn macht sich bei dem Transport und der Bewachung erneut um ihren Ruf, einer hilfsbreiten Armee, verdient.
- In Lautwasser wird ein Fest der Kunst durch den Händler Nathan Silbertau ausgerichtet.
- In der Nacht des 16. Marpenot bleibt der Mond über dem Delimbiyr- und dem Grauflusstal dunkel, wie an Neumond, obwohl es keiner ist. Man deutet das als schlechtes Vorzeichen.
In Lautwasser entfacht darauf hin jemand an die zwanzig magische Lichter überall in der Stadt, um dieser Dunkelheit zu begegnen und die Hoffnung zu schüren. Ebenso steigt eine Feuersäule auf, die man mit den früheren Erscheinungen des Feuervogels über der Stadt verbindet. - Das Landgut nahe Lautwasser, in welchem ein riesiger Auswuchs Orlbars in kristallener Form, umgeben von wabernden Nebeln ruht wird durch Priester aus Lautwasser geweiht und dem Wirken der Nebel so Einhalt geboten. Zu diesem Zweck marschiert ein großer Verbund aus Ainkhurn, Einhornbund, Tempelgarde und freiwilligen Elfenkriegern auf, um das Ritual zu schützen, das einen Tag und eine Nacht vollzogen wird.
- Während des Spätherbst tauchen vermehrt verdorbene Kreaturen Orlbars in der weiteren Umgebung des Kraters und später auch an den Grenzen der Städte auf. Kleine und größere Gruppen der Wesen überfallen Siedlungen und Reisende. An der Nachtjagd finden sich verschiedene wehrhafte Abenteurer zusammen, um das Gasthaus zu verteidigen.
- Gegen Jahresende treffen eher unerwartet zwei Gesandte aus Lautwasser, Ilaethas Korethil und Worlan DuRog, in Llorkh ein um offenbar dem Llorkher Gericht zu helfen, denn mit jenen Beamten verkehrten sie am häufigsten.
- Zum Mondfest findet nahe des Waldrandes ein Fest statt, das von elfischen Priesterinnen ausgerichtet, aber auch von Menschen und Halblingen besucht wird. Insgesamt scheint man den Abend zu genießen, bis tief in der Nacht ein Dunkelelf auftaucht und ein kurzer Kampf entbrennt, bei dem der Drow getötet wird.
- Kurz vor Jahresende versucht die Elfe Fiavain Aleanriath scheinbar, den Adjunkt des llorkher Gerichts Mandaar zu töten. Der von den Elfen Lautwassers ausgestoßene Elf tötet jedoch seine Angreiferin. Dies löst einen neuerlichen Tiefpunkt in der Beziehung der Städte aus, da man in Llorkh an einen von den Elfen angeordneten Mordversuch glaubt, während man dies in Lautwasser abstreitet.
Der Grüne Regent, derzeitige Kopf des Hauses Thaveruil und Sprecher der Elfen des Tals Ael'aryth spricht in Lautwasser zum Volk und bestätigt die Ächtung Mandaars unter allen Elfen des Tals, bringt aber gleichzeitig zum Ausdruck, dass es nicht der Wunsch der Elfengemeinschaft sei, Mandaar zu töten.