Aasimar

VölkerBerührter

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  1. 1. Aussehen
  2. 2. Wesen & Kultur
  3. 3. Herkunft
  4. 4. Geschichte
Attributsanpassungen: +2 Weisheit, +2 Charisma
Bevorzugte Klasse: Paladin
Spezialfähigkeiten:
  • Celestische Resistenz: 5 gegen Elektrizität, Kälte und Säure
  • Dunkelsicht 18 m
  • Scharfe Sinne: Volksbonus von +2 auf Fertigkeitswürfe für Lauschen und Entdecken
  • Zauberähnliche Fähigkeit: 1/Tag Licht?, wie ein Hexenmeister gleicher Stufe
  • Aasimare sind einheimische Externare?
Stufenanpassung: +1
Automatische Sprachen: Handelssprache, Heimatregion
Zusätzliche Bonussprachen: Jede (abhängig von Heimatregion / Klassen)

Aasimare sind die entfernten Nachkommen einer Paarung zwischen einem Menschen und einer Macht des Guten, wie einem Planetar, Couatl, Lillend oder sonst einem himmlischen Wesen, unter Umständen auch dem Avatar eines Guten Gottes. Aasimare mit Erbanlagen von zwei gleichen himmlischen Wesen (z.b. zwei Nachfahren von Planetaren), sieht man die Ähnlichkeit oft an.

1.  Aussehen

Aasimare sehen menschlich aus bis auf ein Merkmal, das auf ihren ungewöhnlichen Vorfahr hinweist. Folgende Merkmale sind typisch :

  • goldene Augen
  • silbernes Haar
  • grün-schimmernde Haut (Planetar)
  • Federwachstum an der Schulter (Astraler Deva, Avoral, Planetar, Solar, Posaunenarchon)
  • Federn im Haar (Lillend)
  • perlmuttfarbene Augen (Ghaele)
  • mächtige, durchdringende Stimme (Lillend, Posaunenarchon)
  • strahlende, topasfarbene Augen (Solar)
  • silberne oder goldene Haut (Solar)
  • schimmernde Schuppen an kleinen Hautstellen (Couatl, Lillend)

2.  Wesen & Kultur

Aasimare zählen zu den sogenannten "Outsidern", die also Erbgut nicht nur von Wesen tragen, die auf Faerûn heimisch sind, sondern zusätzlich auch Wesen von einer anderen Ebene zu ihrer Vorfahren-Reihe zählen. Im Falle der Aasimare ist dies ein Wesen von der Ebene des Guten, Celestia, Arborea oder eine von mehreren anderen vom Guten beeinflusste oder beherrschte Ebenen. Ein Aasimar folgt in seiner Gesinnung immer seinem entfernten Vorfahr.

Was hat das für eine Konsequenz für den Aasimar ? Nun, ganz einfach : ein Aasimar ist kein Mensch oder eines von den anderen hier beschriebenen Wesen von Toril, denen grundsätzlich alle Verhaltensmöglichkeiten offenstehen (es gibt gute Menschen, böse Menschen, gute Elfen, böse Elfen, gute Zwerge, böse Zwerge usw.), sondern er ist durch sein Erbgut, das eben von der Ebene des Elementaren Guten stammt, in seinem Verhalten festgelegt - man könnte sagen er hat von Geburt an ein gutes Herz.

Das heisst nicht, daß ein Aasimar immer und grundsätzlich gut sein muss - aber es heisst, daß einem Aasimar die Arbeit für das Gute sehr leicht fällt, er es sich zum Beispiel nur schwer vorstellen kann einem Bedürftigen nicht zu helfen - und damit auch entsprechend oft selbst bei stadtbekannten Betrügern und Scharlatanen noch ehrenwerte Motive erhofft, wenn alle anderen schon nach dem Henker rufen.

Grundsätzlich gemeinsam ist allen Aasimaren, daß sie sich von normalen Menschen unterscheiden. Viele verbergen sich deshalb vor den abergläubischen oder angsterfüllten Menschen, denn sie haben oft in den vielen bitteren Jahren ihrer Kindheit gelernt, daß die Menschen alle, die anders sind, nicht tolerieren können. Gar nicht so selten verfallen daher auch Aasimare dem Bösen.

Andere sind auf Kreuzzügen für das Gute, gerne auch in einem Orden, der ihnen festen Halt im Glauben gibt, und wo ihnen die Ordensregeln dabei helfen zu unterscheiden, was "gut" ist, und was "zuviel des Guten". Aus den erwähnten Gründen sind Aasimare nur selten Anführer oder Befehlshaber.

Da sie oft betrogen und als Kinder wegen ihres anderen Aussehens auch oft verlacht und verspottet werden, sind nicht wenige Aasimare tief verbittert und ziehen es vor, als Einzelgänger durchs Leben zu schreiten.

Grundsätzlich steht ein Aasimar seinem (oft nur vermuteten) himmlischen Vorfahr meist mit Respekt und oft auch mit Neid gegenüber, hin und wieder erlangen sie aber auch die Aufmerksamkeit dieses Vorfahren und bekommen von ihm Visionen oder andere verschlüsselte Zeichen.

Aasimare sind häufig in der Gegend um Mulhorand, denn dort gab es grosse Einflussnahme von Seiten der Götter (siehe die Geschichte des Imaskanischen Imperiums oder im "Forgotten Realms Campaign Setting"). Sie folgen dort meist den alten mulhorandischen Göttern, wie jedermann sonst auch.

Aasimare haben keine spezielle Ausrüstung oder spezielle Freundschaften zu Tieren, aber wenn sie von Tieren begleitet werden, so oft von denen, die zu der von ihnen gewählten Gottheit passen (z.b. der bekannte Falke des Horus-Re).

Aasimare haben in der Regel keine Vorbehalte gegen Menschen, Zwerge oder Elfen, verstehen aber zumeist die Mischlingsrassen, wie Halb-Elfen oder Halb-Orks, sehr gut, denn sie teilen sich ja oft die gleiche Leidensgeschichte. Tieflingen stehen sie äusserst misstrauisch gegenüber, denn sie wissen ja aus der Erfahrung am eigenen Leibe, wie sie zum Guten gerufen werden, und wie stark also umgekehrt für Tieflinge die Tendenz zum Bösen sein muss.

3.  Herkunft

Die Himmlischen, die als entfernte Vorfahren in Frage kommen können, werden hier noch einmal genauer beschrieben:

  • Lillend: Oberkörper menschlich, Schlangen-unterleib, grosse Engelsflügel, oft auch Federn als Haare. Lillends sind Chaotisch gut, lieben Musik und alle Künste und stammen von der Ebene Ysgards, über die nur sehr wenig bekannt ist.
  • Couatl: eine drachengrosse Riesenschlange mit wundervollen Federflügeln in schillernden Farben. Couatl sind immer rechtschaffen gut, und aus allen Sagen für ihre fremdartige Schönheit bekannt. Sie leben meist in Dschungeln und subtropischen Wäldern.
  • Posaunenarchon: Posaunenarchonen sind die himmlischen Boten und Ausrufer. Sie sind von Kopf bis Fuß grün, kahlköpfig und haben grosse Schwingen, wie Adlerflügel. Sie sind stehts rechtschaffen gut, etwas grösser als Menschen, und tragen meist eine 6 Fuß lange, silberne Trompete. Sie sind heimisch auf Celestia, der Ebene der Götter.
  • Ghaele: Ghaele sind die Ritter der Himmlischen. Sie sehen aus wie mächtige, noble Elfen, haben perlmuttfarbene Augen, und man kann die strahlende Aura des Guten, die sie umgibt, schon beinahe sehen. Sie sind immer chaotisch gut und stammen von der Ebene Arborea, der Heimat der Elfengötter. Wie die Bralani auch gehören sie zu den sogenannten Eladrim, den für die Götter kämpfenden Himmlischen.

Engel (celestische Ebene, alle Ebenen des Guten):

  • Deva: Deva sind die zahlreichsten Mächte des Guten. Sie sind für Menschen recht gross (7,5 Fuss), haben dunkle Haut, Engelsflügel und strahlen solch eine Zuversicht und innere Kraft aus, daß man sich ihnen nur schwer entziehen kann.
  • Planetar: Planetare sind die Heerführer unter den Armeen der Engel. Sie sind mindestens 9 Fuss gross, von Kopf bis Fuss grün, kahlköpfig und haben die typischen Engelsflügel.
  • Solar: Solare sind riesige (mehr als 9 Fuss große) menschenähnliche Wesen mit Engelsflügeln, strahlend goldenen Augen und silberner oder goldener Haut. Sie sind die mächtigsten Engel, meist die Gehilfen eines Gottes.

Gute Götter (Mulhorand):

  • Anhur, Gott des Krieges (CG)
  • Hathor, die Ernährende Mutter (NG), oft dargestellt mit dem Kopf einer Kuh
  • Horus-Re, Herr der Sonne (LG), oft dargestellt mit dem Kopf eines Falken
  • Isis, Göttin der Schönheit (NG)
  • Nephthys, Wächterin der Toten und des Wohlstandes (CG)
  • Osiris, Gott der Natur und Richter der Toten (LG)

4.  Geschichte

Die meisten Aasimare kommen aus Mulhorand und Unther oder Thay.

Dies waren die Reiche des ehemaligen Imaskanischen Imperiums, deren mächtige Zauberer einstmals das Problem der billigen Arbeitskräfte ganz einfach lösten : sie öffneten zwei Ebenentore, holten 100.000 und mehr Menschen (der Volksstamm der heutigen Mulan) von dort als Sklaven und versiegelten auf magischem Wege alle Zugänge zu Faerun von dort.

Zahllose Jahrhunderte lang beteten die Mulan zu ihren alten Göttern, man möge sie gehen lassen; bis endlich Ao einschritt und den Göttern der Mulan einen Weg nach Faerûn zeigte, auf dem sie ihre sterblichen, aber nichts destotrotz mächtigen Avatare hier einschleusen konnten.

Das imaskarische Imperium wurde zwischen den Kämpfen der Götter und seiner Magier zerstört und die Avatare der Götter übernahmen die Macht des neuen Landes Mulhorand, bis Ao während der Zeit der Sorgen die Barriere zwischen den Welten auflöste und die Aspekte dieser Götter wieder zu ihrem Ursprung zurückkehren konnten. Erst seitdem wird Mulhorand von "echten" Menschen regiert.

Viele Aasimare wollen sich bewusst vom Land ihrer Vorfahren lossagen, andere Gegenden sehen, in denen sie nicht sofort als Aasimar erkannt werden, und durchstreifen darum die Lande.