Alados Zweihand

Betreuender Spielleiter: Jhaan

Alados Zweihand ist der Fürst von Lautwasser, Halbelf und Sohn von Kalahar Zweihand und Amada Darmathil. An Grüngras 1387 TZ heiratete er die halbelfische Adelige Inawyn Mynadrin von der man zuvor noch nicht sehr viel gehört hatte.

Er bestieg den Thron 1382 TZ, nachdem er sich als Held im Kampf gegen die Untoten ausgezeichnet hatte, die der Fall des Grünen Sterns über Lautwasser geschickt hatte. Da sein Vorgänger Varnys Rensha zu diesem Zeitpunkt bereits seit drei Jahren verschollen war, erklärte der Hohe Rat dessen Anspruch für nichtig und ließ Alados von der Versammlung der Adligen zum Fürsten wählen. Er wurde anschließend durch die Hohepriesterin Ewalina Baumkrone im Allgötterschrein offiziell eingesetzt.

Der noch junge Alados gilt als gütig wie sein Vater, allerdings sprechen ihm manche auch Erfahrung ab und es heißt der Hohe Rat regiere in vielen Angelegenheiten viel unabhängiger als früher. Zudem sagt man Alados nach er höre zu sehr auf den Rat der Elfen, die die Stadt wieder stärker als früher bevölkern.

Nach seiner Einsetzung als Fürst wurden zunächst viele Amtsträger der Stadt entlassen als bekannt wurde, dass sich Spione der Zentarim unter Lautwassers Beamten breit gemacht hatten. Zu seinen wichtigsten politischen Entscheidungen zählen die Abschaffung des Bürgervetreters im Hohen Rat und die Einführung regelmäßiger Audienzen, in denen er den Willen der Bürger statt dessen persönlich erhört; die Erklärung der Aufösung des Vertrags mit Lorkh, der Orlbar der Schwarzen Stadt zusprach und später die Einigung über einen neuen Vertrag zu günstigeren Bedingungen für Lautwasser. Im Jahre 1385 TZ erließ er einen Beschluss nach dem alle zwei Jahre wieder ein Bürgerrat aus der Mitte der Bürger Lautwassers gewählt werden sollte.

Neben dem Hohen Rat bestimmte Alados weitere persönliche Berater und Würdenträger an seine Seite, den Magier und Abt der Leuchtenden Hand, Worlan DuRog als Berater, sowie den Vorstand des elfischen Hauses Thaveruil, Azalon als Diplomaten.

Wissenwertes

Alados soll ein Anhänger der Gottheit Mielikki sein und sich ihrem Traum für das Tal und seiner schutzbefohlenen Stadt gänzlich verschrieben haben. Nicht immer gelingt es ihm die Balance zu halten, doch unterhält er gute Beziehungen zu den meisten Bewohnern der nahen Waldabschitte. Der Fürst ist nicht als dekadenter Herrscher bekannt. Am Hof kursieren Gerüchte, dass der Halbelf dem Luxus nichts abgewinnen kann und soviel Zeit wie möglich mit seiner Klinge verbringt.

Einige wollen erfahren haben, dass der Fürst sein Amt mehr als Bürde wahrnimmt und der Aufgabe kaum gewachsen ist. Wieder andere glauben zu wissen, dass Alados insgeheim die gesamte Region unter seiner Hand vereinen will. Dabei werden ihm größtenteils noble, aus manchem Munde jedoch auch eigennützige Ziele unterstellt

Zu Llorkh unterhält er augenscheinlich nur bei Bedarf diplomatische Kontakte, so ist nichts über einen dauerhaft anwesenden Boten in Llorkh bekannt. Ebenso hält sich kein Diplomat Llorkhs in der Fürstenhalle auf. Seiner eigenen Aussage nach fühlt er sich jedoch auch dem Volk des Grauflusstales verpflichtet, welches in Lautwasser jederzeit willkommen ist.

Nachdem der Krieg zwischen Llorkh und Lautwasser gen Ende des Jahres 1385 TZ ausbrach, nahm Alados selbst an der großen Schlacht in den Sümpfen teil um den Einfall der Nachtklingen in das Umland Lautwassers zu verhindern. Dabei verlor er durch den Eingriff zahlreicher Orlbarkreaturen Soldaten wie Freunde unter welchen sich auch Stedd Rein befand. Seither scheint der Fürst in negativer Weise verändert. Nicht zuletzt soll er auch sich selbst die Schuld an diesem großen Verlust, der etwa 2/3 der gesamten Streitmacht umfassen soll, geben.

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