
Unweit der Fürstenhalle steht der Allgötterschrein welcher Mielikki und allen Göttern die ihren Lehren nicht entgegen stehen geweiht ist und von den Anhängern aller guten und neutralen Götter genutzt wird. Zu dem stellt er den Sitz der Tempelgemeinschaft des Allgötterschreins dar, welche die Priesterschaft des Tempels darstellt.
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1. Geschichte
Der Allgötterschrein besitzt eine lange Geschichte und Tradition innerhalb Lautwassers. Auch wenn nichts genaueres darüber bekannt ist wann und unter welchen Umständen der Allgötterschrein ursprünglich erbaut wurde, unter anderem bedingt durch die Jahre der Rensha-Tyrannei, bildet er doch ein wichtiges Symbol Lautwassers, welches von Elfen und Zwergen gegründet und später durch Menschen besiedelt wurde. Daher war Lautwasser stets ein Ort vieler Kulturen und Götter, auch wenn Mielikki stets die Schutzpatronin der Stadt darstellte und daher die Erwählung des grünen Regenten eine weitere sehr alte Tradition der Stadt darstellt.
1.1 Bisherige Hohepriester
Da der Allgötterschrein in Lautwasser auf eine sehr lange Tradition zurück blickt, gab es im Laufe der Zeit unzählige Hohepriester die ihm vorstanden, wovon die bekanntesten wohl jene sind, die dieses Amt innerhalb der letzten Jahrzehnte inne hatten.
| Name | Gottheit | Spieler | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|
| Ewalina Baumkrone* | Mielikki | Revenge, Jhaan | bis 1372 | |
| Niovan Sonnenstrahl* | Lathander | -------- | 1372 - 1382 | |
| Ewalina Baumkrone* | Mielikki | Revenge, Jhaan | 1382 - 1388 | |
| Armathor Thaveruil | Corellon Larethian | Wildman | 1388 - 1389 | |
| Aaris Sternenkind | Mystra | Turike | 1389 - |
*hierbei handelt es sich um einen NSC
2. Aufgaben des Allgötterschreins
Die Aufgaben des Allgötterschreins sind identisch mit denen seiner Gemeinschaft und unterscheiden sich je nach Schwerpunkt des einzelnen Priesters. Einige offensichtlichere sind jedoch die Armenspeisung, die Unterhaltung zweiter Lazarette, die Aufsicht über den Friedhof und die Hafenschule, so wie der Verkauf von Heiltränken und Bandagen im Schrein selbst. Des Weiteren gilt der Hohepriester des Allgötterschreins als höchste religiöse Instanz innerhalb des Fürstentums und ist Ansprechpartner in unterschiedlichsten religiösen Fragen, Mitglied des hohen Rates von Lautwasser und nimmt die Aufgabe war so ein neuer Fürst durch den Adel gewählt werden sollte, diesen offiziell zu ernennen.
3. Zeremonien und Gottesdienste
Der Allgötterschrein Lautwassers ist dafür bekannt das dort in gewisser Regelmäßigkeit unterschiedlichste Zeremonien und Gottesdienste abgehalten werden. Während die meisten größeren Zeremonien nur zu bestimmten Feiertagen stattfinden und in der Regel große Ereignisse mit vielen Besuchern unterschiedlichen Glaubens darstellen, sind die regelmäßigen Gottesdienste meist auf eine bestimmte Religion ausgerichtet. Jene alltäglichen und regelmäßigen Gottesdienste gehören letztlich zum Alltag des Allgötterschreins und insgesamt erscheinen dort weniger Besucher bzw. teilen sich jene eher auf die unterschiedlichen Priester auf. Dadurch verteilen sich jene Gottesdienste meist über den gesamten Tag und finden zu unterschiedlichen Uhrzeiten statt.
Desweiteren dient der Allgötterschrein, insbesondere in seinen ruhigeren Stunden, als Rückzugsort für jene die sich in Ruhe ihren Gebeten widmen wollen. Eine weitere Tradition Lautwassers liegt darin, das neue Ainkhurn wie auch Mitglieder der Tempelgemeinschaft ihre Vereidigung und den damit verbundenen Schwur ihres Eides im Allgötterschrein im Beisein des Hohepriesters und unter dem Blick Mielikkis erfahren.
3.1 Täglicher Mittagsgottesdienst zu Ehren Ilmaters
Zur Mittagsszeit wenn die Sonne am Himmel steht, erfolgt im Allgötterschrein täglich ein kurzen Gottesdienst zu Ehren Ilmaters durchgeführt durch die Priesterin Jardis*. Jener dauert etwa eine halbe Stunde und befasst sich mit unterschiedlichen Aspekten des Glaubens an Ilmater, wirkt in seiner Form aber immer sehr würdevoll und strukturiert. Nach dem Ende des Gottesdienstes widmet sich Jardis dann wieder ihren Gläubigen und ihren Aufgaben als Heilerin im Allgötterschrein.
3.2 Täglicher Nachmittagsgottesdienst zu Ehren Mystras
Am späten Nachmittag findet täglich eine kurze Andacht durch die Mystrapriesterin Aaris Sternenkind statt, jene dauert etwa eine halbe Stunde und wird insbesondere von Magiewirkern und Gelehrten besucht. Neben ihrem täglichen Gottesdienst hält die Mystrapriesterin Aaris Sternenkind zusammen mit Abt DuRog in unregelmäßigen Abständen Gottesdienste zu Ehren Mystras, der Herrin der Magie, und ihres Gefährten Azuth, dem Schutzherrn der Zauber, ab. Hieran nehmen auch regelmäßig die Angehörigen der Abtei der Leuchtenden Hand teil. Diese gemeinsamen Gottesdienste sind öffentlich und für jeden frei zugänglich. Grade auch zu diesem Ereignis kommen viele Gläubige beider Gottheiten zusammen.
4. Einrichtung und externe Gebäude
4.1 Die Schreinhalle
Wenn man den Tempel betritt findet man sich als erstes in der Schreinhalle wieder welche für unterschiedliches Zeremonien sowie regelmäßige Andachten und Gottesdienste genutzt wird. Direkt ins Auge fallen wird den meisten Besuchern dabei die große, alte Eiche welche mittig hinter dem Altar zu finden ist und das in ihr befindliche Herzbaumblatt dessen Aura allen nicht bösen Personen ein Gefühl der Zuflucht und Geborgenheit vermittelt. Neben der Schreinhalle befinden sich im Erdgeschoss des Allgötterschreins noch einige Pilgerquartiere welche all jenen offen stehen die Zuflucht suchen, ohne Obdach sind oder sich einfach nur auf der Durchreise befinden. Insbesondere die Hohepriesterin Aaris Sternenkind und die Ilmaterpriesterin Jardis* welche im Allgötterschrein Heilung, Tränke und Verbände anbietet, sind dort recht oft und auch außerhalb der Gottesdienste anzutreffen.
*hierbei handelt es sich um einen NSC
4.2 Das Untergeschoss
Im Untergeschoss des Schreins befindet sich die Armenküche des Tempels, welche jedoch auch von den Priesterin die dort leben genutzt wird, ein Lazarett als auch der Bereich des Tempels der nur den Mitglieder der Tempelgemeinschaft offen steht. In jenem findet sich neben den Quartieren der Mitglieder ein Beratungsraum an dessen rundem Tisch die Mitglieder sich oftmals zum Wohle Lautwassers beraten. Die Armenküche und das Lazarett des Allgötterschreins werden von der Ilmater Priesterin Jardis* geleitet welche dort auch Tränke und Verbände verkauft. Die Armenspeisungen finden dreimal täglich statt und Unterstützung erhält sie dabei von der Köchin Rosi* welche gelegentlich auch noch Hilfe durch andere Freiwillige erhält.
*hierbei handelt es sich um einen NSC
4.3 Externe Gebäude
Neben dem Allgötterschrein selbst unterstehen noch der Friedhof Lautwassers und das Haus der Hoffnung seiner Verwaltung. Des Weiteren stellen der Allgötterschrein und seine Gemeinschaft, insbesondere der Hohepriester, die erste Anlaufstelle dar, wenn es darum geht weitere Kultstätten innerhalb des Fürstentums errichten zu wollen.
Autor: Morgenröte?