Allgemeines
Einst eine Verbindung zwischen der Oberfläche und dem Mittleren Unterreich - und damit Ched Nasad - sorgte der Angriff auf die Drowstadt dafür, dass dieser Ort nur noch selten besucht wird. War die alte Handelsroute früher einmal ein Plünderweg an die Oberfläche, so trägt der Spalt in den heutigen Tagen dafür sorge, dass sie nicht mehr als eine Sackgasse ist.
Erkundungen
Schaut man sich diese Gegend des Unterreichs näher an, dann kann man je nach Befähigung und Sachkunde verschiedene Erkenntnisse gewinnen. Nachfolgend stehen einige Hinweise, über die ein Charakter mit entsprechender Fertigkeit verfügen kann, sofern ihm einen entsprechenden Wurf gegen den angegebenen Schwierigkeitsgrad gelingt. Es ist pro Stufe nur ein Versuch zulässig und auch jeweils nur auf die Fertigkeit mit dem höchsten Wert.
| Schwierigkeitsgrad | Erkenntnis |
| Offensichtlich |
Enge, größtenteils gemächlich ansteigende und abfallende Tunnel zeichnen die Alte Handelroute aus. Jedem Laien wird schnell erkennbar, dass hier massive Bauarbeiten und Ausbauten vorgenommen wurden. Es gibt Brücken, Türstürze, alte Verteidigungsstellungen und „Haltebuchten“, an denen Karawanen aneinander vorbeiziehen können. Alles in allem macht diese ausgedehnte Region seinem Namen alle Ehre: es ist ein „alter Handelsweg“. - Seit dem Entstehen des Spalts, ist dieser Weg (östlich) jedoch eine Sackgasse. - Nach Süden hin öffnet sich der Handelsweg über eine Brücke in verzweigte und tückische Tunnelnetze. |
| Handwerk (Bergmann) 10, Überleben (Unterreich) 10, Wissen (Natur) 10 |
Ein großer, gut ein dutzend Schritt breiter Abgrund flankiert den Alten Handelsweg südlich über eine lange Strecke. Seine Tiefe ist schwer abzuschätzen. Versucht man die Tiefe auszuloten, kommt man auf widersprüchliche Ergebnisse. - Frisches Trinkwasser findet sich kaum auf der Handelsroute. Das wenige Sickerwasser ist oftmals brackig oder verkalkt. |
| Handwerk (Bergmann) 15, Überleben (Unterreich) 15, Wissen (Natur) 15 |
Die Tunnel wurden entlang der Handelsstraße oft geebnet, je weiter man jedoch dem langen Handelsweg folgt, desto verwirrender werden die Tunnel, bis man ohne einen kundigen Führer nur wenig Erfolg hat sich zurechtzufinden. Ein wahres Wirrwarr aus Durchbrücken, Kreuzungen und Sackgassen (sowohl in die Horizontale als auch Vertikale) machen ein Verirren fast unvermeidlich. Dem ausgebauten Hauphandelsweg zu folgen, vermag jedoch jeder erfahrene Tunnelreisende. - Das Gestein entlang der Alten Handelsroute ist überwiegend metamorphisch und scheint stabil. Vereinzelt finden sich Stalagtiten und Stalagmiten, an denen sich auch das brackige Wasser gerne sammelt. |
| Handwerk (Bergmann) 24, Überleben (Unterreich) 20, Wissen (Natur) 20 |
Die Brücke über den Abgrund nach Süden wurde von Duergar-Hand errichtet. Der Abgrund selbst scheint eine tiefe Klamm zu sein, deren Schacht sich jedoch unruhig wirft. Mit einem Steinwurf lässt sich die Tiefe nicht zuverlässig bestimmen. - Die Flora am Alten Handelsweg wird durch vereinzelte Kleinpilze, Moose und große Haubenpilze dominiert. Im östlichen Bereich gibt es auch eine Wucherung giftiger Sporenpilze, die bei längerem Aufenthalt massives Atemversagen hervorrufen können. |
| Handwerk (Bergmann) 30, Überleben (Unterreich) 25, Wissen (Natur) 25 |
Der Abgrund mit der Brücke weist eine seltsame Eigenart auf, er „atmet“ im Zyklus der Oberflächentage. Rund zwölf Stunden atmet der Abgrund mit einem spürbaren Abwind ein, danach mit einem sachten Aufwind aus. Man kann vermuten, dass der Abgrund sehr tief ist und sich vielleicht auch beachtlich nach oben erstreckt. Unfraglich birgt er zahlreiches großes und kleines Leben, das mit dem Rhythmus des Luftstroms sein Leben führt. |
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