| Hauptstadt: | Umbra? (keine für die Bedine) |
|---|---|
| Bevölkerung: | 114.084 (ohne die Stadt Umbra; 77% Menschen, 17% Asabi, 5% Gnolle) |
| Regierung: | Magokratie (Umbra), Stämme (Bedine) |
| Religionen: | Beshaba, Elah (Selûne), Kozah (Talos), N'asr (Kelemvor), Shar, Ortsgeister |
| Importgüter: | Vieh, Holzwaren |
| Exportgüter: | Gewürze, Salz |
| Gesinnungen: | CB, CG, NB |
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
1. Überblick
Als Anauroch ist die größte Wüste Faeruns bekannt. Sie teilt den Kontinent in Ost und West und wird auch als die Große Wüste oder der Große Sandsee bezeichnet. Ein Teil der Schwarzen Straße verläuft durch sie hindurch. Dieser Weg wird von zahlreichen Oasen gesäumt und von dem namensgebenden Handelsnetzwerk der Zentarim, die auch als Schwarzes Netzwerk bekannt geworden sind, genutzt und aufrecht erhalten. Doch die Zentarim sind keine Bewohner der Wüste, sondern nutzen jene nur zur Durchreise und selbst für die gut bewachten Karawanen birgt diese Reise ein großes Risiko. Die eigentlichen Bewohner der Aunauroch sind die Bedinen. Diese leben wie viele Wüstenvölker normadisch. Die Zahl der Bedinen wird allerdings von den dort lebenden Monstern weit übertroffen. Die an die Aunauroch grenzenden Gebiete werden immer wieder Opfer dieser Monsterhorden.
2. Geschichte
Die Anauroch entstand als die Rasse der Phaerimm ihr Streben in die Tat umsetzen alles Leben von Faerun zu tilgen und einen Zauber anwandte, der dem Land das Leben entziehen sollte. Es gelang ihnen dabei tatsächlich das Reich der Menschen Nesseril zu vernichten. Ein Großteil des Schadens konnte abgewendet werden, indem die Sharn viele der Phaerimm unter den nesserischen Ruinen einschlossen.
3. Geographie
Steinige Steppen und trockene verdorte Stauwüsten prägen das Bild der Aunauroch, die nur wenige Oasen beherbergt. Auch kalte, gefrorene Tundren, hohe unerreichbare Berge und Gletscher lassen sich dort finden. Man unterteilt die Aunauroch in drei Regionen: Die großen Gletscher, die Ebene der Stehenden Steine und das Schwert.
Azirrhat: Ein steiniges Land mit tiefen Kavernen, welches Lebensraum für gefährliche Monster bietet.
Saiyaddar: Ein weites Grasland in dem wilde Tiere leben, die Ziele für die Jagd der Bedinen bieten, die hier regelmäßig abgehalten werden.
Scimitar Spires: Dunkle obeliskengleiche Steine ragen hier in den Himmel auf und trennen das Land. Nur zwei Pässe führen durch sie hindurch.
Umbrasee: Ein ehemaliger großer Salzsee bar jeden Wassers, der nach dem Auftauchen der Schatten durch Magie von einem schwarzen undurchdringlichen Nebel umwoben wird. Umbra liegt in der nördlichen Ecke des Sees.
Das Schwert: Diese Region wird von weiten Sandwüsten dominiert. In ihr Herz der Leere, das Zentrum dieser Region, wagen sich nichteinmal die Bedinen vor.
4. Interessante Orte
Umbra: Die Stadt der Umbra tauchte im Jahr der Wilden Magie (1372 TZ) über dem Schreckenswald des Hochwaldes überraschend auf. Die fliegende Stadt mit ihren hohen schwarzen Mauern verblieb nicht dort, sondern bewegte sich bis in die Aunauroch vor. Seither schwebt sie dort. Ihre Bewohner sind die entkommenen Magier des alten Reiches Nesseril, die durch ihren Übertritt in die Ebene der Schatten der Zerstörung ihres Reiches entgingen. Erzmagier herrschen, wie im alten Nesseril, über die Stadt, während die Straßen von in schattenhafte Gewänder gekleidete Magier patroulliert werden. Umbra ist eine der wenigen Orte in Faerun an welchem sich eine große Anzahl an Magiern auf einem gemeinsamen Weg sammelt.
Hlaungadath: Der Clan der Lamia haben diese kleine Stadt auf den Ruinen einer längst vergangenen Stadt errichtet. Die Siedlung geniest unter den Reisenden und Bewohnern der Wüste einen schlechten Ruf. Es verbreiten sich Gerüchte, dass die Bewohner Jagd auf unachtsame Karawanen der Zentarim und Bedinen machen würden. Ihr Anführer soll ein mächtiger Hexenmeister sein.
5. Karten der Region
- Die Anauroch (Stand 1372, FRCS)
6. Quellenangaben
- Kampagnenset Vergessene Reiche, S. 99f