Auril

Der Winter ist rau und unerbittlich im Norden. Alles grausame und kalte verkörpert Auril die Frostmaid. Sie kennt kein Mitgefühl, sondern nur kalten Hass. Die Weisen fürchten sie, während die Dummen ihr folgen.

Teseryne Reinsilber, Tochter Talanthe Reinsilber im Jahr der abtrünnigen Drachen


Symbol Aurils
Name:Auril
Trivialnamen:Frostmaid, Kälteanbruch, Kalte Gottheit
Göttlicher Rang:Niedere Gottheit
Heimatebene:Herz des Zorns
Gesinnung:Neutral Böse
Klerikergesinnungen:CN, NB, RN
Einflusssphären:Kälte, Winter
Verehrer:Druiden, Elementare (Luft & Wasser), Frostriesen, Einwohner kalter Regionen, Waldläufer
Domänen:Böses, Luft, Sturm, Wasser
Bevorzugte Waffe:"Liebkosung der Eismaid" (Streitaxt)

Auril

1.  Beschreibung

Auril (Au-riel) ist eine wankelmütige, eitle und böse Gottheit mit einem Herz aus Eis, die vor allem aus Furcht angebetet wird. Ihr fehlt jegliches Mitgefühl oder andere noble Gefühle, wie Liebe und Ehre. Sie genießt es mit denen, die sich ihr entgegenstellen zu spielen, in dem sie sie beispielsweise in Schneestürmen gefangen hält und sie dann mit Visionen ihres Heims und Wärme in den Wahnsinn zu treiben, ehe sie sie zu Tode friert.

Ihre Schönheit ist kalt und tödlich, in der Blüte ihrer Weiblichkeit konserviert, eingefroren - mit der Empfindsamkeit des Eises.

2.  Klerus & Glaubenspraktiken

Die Kirche Aurils ist nur lose organisiert und die meisten Mitglieder des Klerus wandern unabhängig voneinander herum. Ihr Bestreben ist es, jeden die Macht ihrer Göttin und des Klerus, durch den Zorn des Winterwetters fürchten zu lehren. Sie bereichern sich ebenfalls, in dem sie sich Aufgaben annehmen, die außer ihnen niemand im schlimmsten Winter ausführen könnte und verkaufen den Schutz vor den schlimmsten Winterstürmen, an jene die bereit sind gut dafür zu zahlen.

Kleriker opfern ihrer Gottheit, in dem sie Teile des von ihnen angesammelten Geldes während eines Sturms in den Schnee verteilen, oder es in Risse im Eis auf einem Fluss oder in Gletscherspalten werfen.
In den kalten Monaten erwartet Auril von ihren Priestern, dass sie jemanden zwingen oder überzeugen angemessen zu ihr zu beten, in dem sie sie um Gnade anflehen und sie für die "Kalte Reinigung", die sie bringt zu preisen. Dieses Gebet muss mindestens so lange andauern, wie es benötigt ein mehr als handgroßes Stück Eis (gemessen an der Hand des Betenden) an seinem nackten Körper schmelzen zu lassen. Das Ganze muss draußen und möglichst nachts geschehen.
Im Winter werden Auriliten ebenso dazu angehalten, mindestens eine Kreatur mit Kälte zu töten. Das geschieht meist, um ihre Anhänger oder potenzielle Anhänger mit Nahrung zu versorgen, oder um einen persönlichen Feind des Klerikers loszuwerden.

Kleriker und Druiden der Auril beten um Mitternacht um ihre Zauber? zu erhalten, oder wann immer die Temperatur auf den niedrigsten Punkt an diesem Tag absinkt, während sie im Schnee oder dem kältesten Strom, der sich finden lässt liegen, möglichst die ganze Nacht.

Die Mittwinternacht ist die heiligste Zeit des Jahres für den Klerus. Er begeht die gesamte Nacht ein Fest mit Eistänzen, die ebenso zur Unterhaltung, wie zur Rekrutierung dienen.
Mit großem Enthusiasmus werden auch Das Kommen und Der Letzte Sturm begangen, Rituale bei denen heulende Eisstürme von den Kleriker gerufen werden, um den Beginn oder Abschluss des Winters zu zelebrieren.
Der Betritt zum Klerus erfordert, sich einem Ritual, das als Umarmung bekannt ist, zu unterziehen. Man begibt sich die ganze Nacht in einen Schneesturm, nur mit Stiefeln und dünner Unterwäsche bekleidet, die heiligen Symbole Aurils auf den Körper gemalt und ohne sich magisch zu schützen. Auril akzeptiert alle, die nicht erfrieren.

Viele Kleriker und Druiden der Auril gehen eine Klassenkombination als Waldläufer ein.

3.  Beziehungen

Auril ist eine der Götter des Zorns, gemeinsam mit Malar, Umberlee und ihrem Führer Talos. In den letzten Jahren hat Talos ihre Macht eingeschränkt, wofür sie sich revanchiert, in dem sie die Winter im Norden noch grimmiger werden lässt.
Sie vermag sich mit einiger Sicherheit auf Umberlee zu verlassen, während Malar und Auril sich gegenseitig verachten.

Sie hat begonnen die Kraft Ulutius abzusaugen, so dass er nicht erwacht. Später, wenn sie ihn getötet hat, so plant Auril es, will sie weiter Zauber in seinem Namen gewähren und so mehr Anhänger gewinnen.

4.  Glaubenslehre

Überzieh die Lande mit Eis. Ersticke Feuer, wo du es findest. Lass den Wind und die Kälte ein, zerstöre Windfänge und schlage Löcher in Mauern und Dächer, so dass mein Atem Einzug halten kann.
Schaffe Dunkelheit um die verfluchte Sonne zu verbergen, so dass der Frost Aurils töten kann. Nimm das Leben arktischer Kreaturen nur wenn nötig, aber töte alle anderen nach Belieben. Lass ganz Faerûn die Frostmaid fürchten. Verehre die Kalte Gottheit und lobpreise sie in jeden kalte Zug oder Winterwind hinein. Erhebe deine Hand nicht gegen andere Kleriker der Auril.

5.  Quellen


Autor: Jhaan