Die Bluthunde

Inhalt:
 1. Entstehung
 2. Aufgaben
 3. Ruf



1. Entstehung

Der Konflikt zwischen der Roten Kameradschaft und den Soldaten Llorkhs blickt auf eine junge, aber traditionsreiche Geschichte zurück. Vor bereits mehr als zehn Jahren entschied sich der Gründer der Kameradschaft Stedd Rein gegen seinen Feind im Osten zu Felde zu ziehen und seit dieser Zeit wird die Grenzregion von immer wieder aufflammenden Scharmützeln in Atem gehalten. Die Nachtklingen mussten lernen, dass die Übertretung der Grenze, selbst für genügsame Plündertouren, schnell in einem blutigen Desaster enden kann. In den vergangenen Jahren gelang es den Truppen Geldarr Ithyms nur selten, sich gegen die Kameradschaft als überlegen zu zeigen. Und selbst diese "Siege" bedeuteten meist nur einen taktischen Rückzug des Feindes und Verluste für die Nachtklingen. Unzufrieden mit den Leistungen, wurde ein Kommandant an der Grenze durch den nächsten abgelöst, ohne merkliche Verbesserung.

Im Kytorn des Jahres 1382 TZ befahl der Kommandant der Nachtklingen Saer Cyrwan Traemayne die Aushebung einer Truppe, die den besonderen Anforderungen an der Grenze gewachsen sei. Die Bluthunde waren geboren.

2. Aufgaben

Die Bluthunde unterscheiden sich grundlegend von den gewöhnlichen Nachtklingen, denn an sie werden Anforderungen gestellt, die eine gewöhnliche Organisation nicht zulassen. Um die gewünschten Erfolge erzielen zu können, wurde als Kommandantin der frisch gebackene Sturmkar Jarka Benesova eingesetzt. Unter ihrer Leitung begann die besondere Ausbildung der Bluthunde. Erstmals sollten Nachtklingen lernen in kleinen Verbänden zu kämpfen und Guerillataktiken anzuwenden. Man wollte der Roten Kameradschaft ihre eigene Medizin kosten lassen. So durchstreifen die Bluthunde nun die Grenzregionen auf der Suche nach dem Feind, ständig die Stellung wechselnd, in kleinen Gruppen agierend und sich versteckt haltend. Sie sollen spähen und den Kommandant stehts auf dem Laufenden halten. Doch fällt ihnen noch eine weitere, sehr verrufene Aufgabe zu: Die Jagd nach Deserteuren, deretwegen sie auch ihren Spitznamen erhielten. Kommandantin der Bluthunde, Jarka Benesova, musste zwar bei ihrem ersten Einsatz eine Niederlage einstecken, doch kann sie stolz darauf sein, nicht einen Flüchtigen entkommen haben zu lassen. An solches Gesindel verschwendet man für gewöhnlich keine unnötige Energie. Sie werden nicht an die Stadt überstellt, sondern an Ort und Stelle gerichtet.

3. Ruf

Die Bluthunde genießen einen außergewöhnlichen Ruf. Mit ihnen verbindet man in Llorkh hartgesottene Veteranen, die keine Gefahr schrecken kann und die den Feind mit aller Härte treffen, wo er es am wenigsten erwartet. Verrufen wurden sie für den gemeinen Soldaten mit der Aufgabe Deserteure zu jagen und zur Strecke zu bringen. In ihren Reihen sollen sich fähige Spurenleser befinden, denen keine Fährte entgeht. Ihr ungewöhnlicher Sturmkar, mit all ihren Eigenheiten, scheint da sehr gut in das Bild zu passen. Allgemein lässt sich beobachten, dass die Bluthunde nach Kräften vom Kommandanten der Streitkräfte unterstützt werden und so mag es nicht verwundern, dass es keine offensichtlichen Konsequenzen nach dieser ersten Niederlage gegen die Rote Kameradschaft gab.


Betreuender Spielleiter:Mukade