Lautwasser: Brom Humpenstürzer
Beschreibung
Wie ein Felsen in der Brandung steht der kräftig gebaute Zwerg hinter seinem Tresen. Der Bart ist gut gepflegt. Ein großer Stolz wohnt ihm inne, welcher nicht gerne gekränkt wird. Vor allem die Taverne zum roten Keiler, sein Volk, seine Person und können zu heiklen Themen werden, wenn sie in die falsche Richtung laufen. Seine Arbeit verrichtet er mit Freude, da er mit seinem Wort daran gebunden ist, wird er den Keiler auch unter keinen Umständen abgeben. Einmal in jedem Monat verlässt der Zwerg die Stadt und steigt hinab in Eingeweiden der Erde, um seine Vettern zu besuchen, von denen er auch sein Zwergenbier bezieht. Handgreiflichkeiten schätzt er in seinen Mauern überhaupt nicht, da es die Kundschaft verschreckt.

Brom im Gasthaus Zum Roten Keiler
Lebensweg
Einst geboren in den zwergischen Gewölben der Stadt Mirabar, wuchs er geborgen im Schoße der Familie auf. In seiner Jugend trieb es ihn eher in die Minen auf der Suche nach edlen Metallen und weniger an die Esse, gerüstet mit seiner Axt und Proviant zog er, mit den Mineraliensuchern, hinab in die tiefsten Stollen, immer der Zwergennase nach. So war es auch kaum verwunderlich, dass er sich bei seinem 65sten Namenstag entschloss auf Abenteuer zu gehen.
Gerüstet zog er durch die Lande, auf der Suche nach dem Schatz der Berge. So verstrich die Zeit immer weiter zog ihn sein Fuß hinaus in die Welt, so manche Höhle und so manchen Eingeweiden der Bergen, wurde von ihm durchstöbert.
Zum ersten Mal setzte er im Jahre 1339 in die Stadt, in der Zeit des Niedergangs, um Schutz vor der Kälte zu suchen. Zu seiner Überraschung, traf er im Gasthaus „Zum singenden Delimbyr“ einen Wirt, der ihm vom Nachnamen her bekannt war. Und wahrlich traf es sich, dass der alte Margas Windentau aus Mirabar stammte und wegen seinem Weibe, welches er einst auf einer Handelsreise hier in Lautwasser traf, hierher gezogen war um sich mit „dem singenden Delembir“ hier etwas eigenes aufzubauen. Bis spät in den Frühling verweilte Brom, tauschte Geschichten aus und genoss das Zwergenbier, das für ihn aus dem Keller geholt wurde. Auch einen Platz in der Schmiede besorgte Margas dem „Boten aus der alten Heimat“, um seine Ausrüstung zu reparieren, die in der Zeit doch etwas gelitten hatte. Als dank für alles, schmiedete Brom, dem Wirt neue Hufeisen für den alten Ackergaul, scharfe Messer für die Küche und einen, für Broms Verhältnisse, schön gearbeiteter Dolch für den Sohn Waldaar. Kurz vor der Zeit des Schmelzens, verabschiedete sich der gut versorgte Zwerg von der Familie und machte sich wieder auf zu neuen Ufern.
Die Jahre verstrichen und erst zur Zeit der Sorgen zog ihn sein Weg zurück nach Lautwasser, die Zeiten waren schwer und so wollte er auch nach Freunden sehen. Doch war der alte Margas vor zwei Wintern verstorben, seine Frau hatte ihn nur um wenige Wochen überlebt, „die Gram“ sei es gewesen, meinte Waldaar, der nun zu einem Mann in den mittleren Jahren gereift war. Mit Frau und Spross führte er die Schenke weiter und hieß den Zwerg ebenso wie einst der Vater willkommen, auch den Dolch von einst trug er noch am Gürtel. So ließ sich Brom einig Zeit bei ihnen nieder und ging auch einige Male mit Waldaar auf die Jagd, der sich darin als sehr geschickt erwies. Doch im späten Sommer geschah das Unglück, sie hatten einen riesigen Eber gestellt und bereits verwundet. Das wilde Tier außer sich vor Schmerz und Wut setzte schon auf den Zwerg an, doch Waldaar reagierte noch zu denken, der Köcher war leer, der Schweinespieß gebrochen, nur noch das zwergische Messer vorhanden sprang er hinzu. Doch sein Geschick verließ ihn und diese Torheit kostete sowohl ihn, als auch das Schwein das Leben. Brom der nur zusehen konnte wie der Mensch in seinen Händen das Leben aushauchte, ließ sich auf das versprechen ein, die Schenke weiterzuführen und die Familie zu versorgen. So wurde aus dem „singenden Delimbiyr“ „zum roten Keiler“, auf das jenes Opfer nicht vergessen würde. Das Versprechen hielt, der sture Zwerg auch weiter, als sich Waldaars Frau auf nach Secomber machte um sich erneut zu verheiraten… und so steht er noch heute im Keiler und sorgt dafür, dass alles nach gut Ding laufen will.
Weitere Informationen
| Ruf in Lautwasser: | Brom Humpenstürzer ist der stolze Besitzer der Taverne zum roten Keiler zu Lautwasser, die sich am Fuße zum Brückenviertel findet und empfängt dort seine Gäste mit Zwergenbierspezialität und einer in ganz Lautwasser geachteten und gelobten Küche.
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