Cyric

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Name:Cyric
Trivialnamen:Die Schwarze Sonne, Die Dunkle Sonne, Prinz der Lügen, Herr der drei Kronen
Göttlicher Rang:Höhere Gottheit
Heimatebene:Der höchste Thron
Gesinnung:Chaotisch Böse
Klerikergesinnungen:CB, NB, CN
Einflusssphären:Mord, Lügen, Intrigen, Verschleierung, Illusion
Verehrer:Schurken, Mörder, machthungrige (junge) Menschen, Wahnsinnige, ehemalige Anhänger der Gottheiten Bhaal, Myrkul, Tyrannos
Domänen:Böses, Chaos, Illusion, Tricks, Zerstörung
Bevorzugte Waffe:Messers Schneide (Langschwert)

1.  Beschreibung

Cyric ist eine egozentrische, größenwahnsinnige Gottheit, die sich selbst für den anderen Göttern überlegen hält. Er besitzt eine riesige Anzahl von Anhängern, die sich über ganz Faerûn erstreckt. Cyric war einst wahnsinnig, doch der Kampf gegen seinen eigenen Wahnsinn fand letztlich ein Ende. Seitdem vergnügt er sich damit, Netze der Täuschung und Intrigen zu spinnen, um Sterbliche ebenso wie Gottheiten zugrunde zu richten.

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2.  Klerus und Glaubenspraktiken

Die Kirche der Dunklen Sonne besitzt eine riesige Anzahl an Mitgliedern. Viele der älteren Anhänger waren früher die Diener anderer Götter, welche jedoch von Cyric getötet wurden, damit er sich deren Einflusssphären einverleiben konnte. Nicht alle Anhänger des Lügenprinzen sind deshalb mit ihrem neuen Schutzpatron zufrieden, weshalb innerhalb der Kirche unzählige Scharmützel herrschen.

Die Kirche Cyrics ist ganz Faerûn gleichermaßen gefürchtet wie verhasst. Anhänger gut gesinnter Gottheiten verachten die Kirche des Lügenprinzen aufgrund der niederträchtigen Taten ihrer Mitglieder. Anhänger neutraler Gottheiten widerum verabscheuen die Zwietracht und Intrigen der Cyricisten, die das Leben aller Individuen Faerûns stören. Anhänger böser Göttheiten hingegen halten die Kirche Cyrics für verrückt und betrachten sie als Bedrohung für ihren eigenen Einfluss. Der Prinz der Lügen hat mehr als nur einmal gezeigt, dass er dazu bereit ist, alles zu tun, um seine Macht zu stärken - auch die Ermordung anderer Götter.

Kleriker des Cyric beten bei Nacht, nach Mondaufgang, wenn das Antlitz der Dunklen Sonne hoch oben steht, für ihre Zauber. Seine Kirche hat kaum heilige Tage und feiert nicht einmal den Tag des Aufstiegs ihrer Gottheit, denn dies würde gleichzeitig die Göttin Mystra ehren. Sollte ein Tempel jedoch ein geeignetes Opfer für Cyric finden, so kündigt der entsprechende Hohepriester den "Tag der dunklen Sonne" an, um die Heiligkeit dieser Zeremonie zu betonen. Eine Mondfinsternis gilt ebenfalls als heilig und wird mit inbrünstigen, ergötzenden Gebeten gefeiert (und oftmals auch mit der Opferung eines hochrangigen Paladins oder Priesters der Gottheit Lathander).

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3.  Beziehungen

Cyric wird von den übrigen Göttern Faerûns gleichermaßen gehasst wie gefürchtet. Er pflegt keinerlei Bündnisse, jedoch gibt er manchmal vor, mit anderen Gottheiten zusammen zu arbeiten, wie er es einst mit Maske tat. Der Lügenprinz hasst Mystra und ihren früheren Geliebten, Kelemvor, abgrundtief. Jedoch ist es Tyrannos, den Cyric derzeit zur größten Bedrohung für seine eigene Macht erklärt hat.

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4.  Glaubenslehre

Tod all jenen, die sich Cyric entgegenstellen. Kniet nieder vor seiner überwältigenden Macht, und bringt ihm das Blut jener, die daran zweifeln. Fürchtet und gehorcht den Starken, aber tötet die Schwachen und Fehlgeleiteten. Bekämpft die Priester anderer Religionen, denn sie sind falsche Propheten, die sich dem einzig wahren Weg entgegenstellen. Bringt Tod über all jene, die sich der Kirche Cyrics widersetzen. Vernichtet alle, die Frieden, Ordnung und Gesetz erschaffen wollen, denn nur der Prinz der Lügen besitzt das Recht der Gesetzgebung. Verfallt nicht in offene Rebellion, denn marschierende Armeen verleiten die falschen Götter zum Handeln. Tötet immer nur einen Feind nach dem anderen und sorgt dafür, dass alle anderen in Furcht und Ungewissheit leben. Jedes Mittel ist Recht, um dieses Ziel zu erreichen.

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5.  Quellenangaben


Autor: faboor