Eid von Orlbar

Der Eid von Orlbar

Dieser Name bezeichnet ein Abkommen zwischen dem einstigen Fürsten Lautwassers, Kalahar Zweihand und dem Herrscher von Llorkh, Geldarr Ithym, das 1368 TZ geschlossen wurde. Nach dieser Abmachung wurde die Region zwischen den beiden Städten zwischen ihnen aufgeteilt, die Grenze markierte dabei das Dörfchen Orlbar, das als westlichster Punkt Llorkh zugeordnet wurde. Alles was westliche von Orlbar liegt, gehört zu den Ländereien Lautwassers.

Gleichzeitig stellt der Eid ein Friedensabkommen dar, das beide Städte verpflichtet mit ihren Truppen in ihrem jeweiligen Tal zu verbleiben. Es gibt jedoch zahlreiche Vorfälle, von denen behauptet wird, sie stellten eine Verletzung dieses Abkommens dar.
Zum Beispiel der Brand der Nachtjagd im Jahr 1370, bei dem man allgemein annimmt, dass er durch Soldaten und Magier aus Llorkh verursacht wurde. Vagere Berichte gibt es über weitere Übertretungen, grade im bewaffneten Konflikt zwischen der Roten Kameradschaft und den Nachtklingen, in dem es beide Seiten nicht so genau mit den Grenzen nehmen sollen. Besonders seit der Vernichtung Orlbars und der Entdeckung, dass der entstandene Krater möglicherweise die Quelle großer magischer Kräfte birgt, soll es immer wieder zu Übertretungen kommen.

Im Mirtul 1383 erklärte der amtierende Fürst Alados Zweihand in einer Rede den Eid für ungültig und löste damit nicht nur einige Unruhe, sondern auch beinahe einen Krieg aus, dessen Gefahr seit dem über den beiden Tälern schwebt und der jederzeit ausbrechen kann.
1384 wurde dann die einstige Grüne Regentin Jaida Zerezal, Gerüchten zufolge Mitglied der Harfner durch Soldaten aus Llorkh aufgegriffen, angeblich östlich der Grenze und wegen Spionage eingekerkert. Geldarr Ithym verlangte von Alados Zweihand seine Bestätigung des Eides von Orlbar gegen ihre Herausgabe. Der Fürst verweigerte diese jedoch und Jaida wurde einige Zeit darauf von bisher Unbekannten befreit.


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