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| Name: | Garagos |
| Spitznamen: | Herr des Krieges, Der Räuber, Meister aller Waffen |
| Göttlicher Rang: | Niederer Gott |
| Heimatebene: | Kriegers Ruh |
| Gesinnung: | Chaotisch Neutral |
| Klerikergesinnungen: | CB, CG, CN |
| Einflusssphären: | Krieg, Waffenbeherrschung, Plünderei, Zerstörung |
| Verehrer: | Barbaren, Kämpfer, Krieger, Soldaten, Spione, Waldläufer |
| Domänen: | Chaos, Krieg, Stärke, Zerstörung |
| Bevorzugte Waffe: | Der Tentakus [ein Windrand, bestehend aus fünf schwarzen Armen, von denen jeder ein Schwert hält] (Langschwert) |
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
1. Beschreibung
Garagos verkörpert, anders als Tempus, den wilden und zerstörerischen Aspekt des Krieges. Einst als Kriegsgott verehrt, wurde Garagos vor langer Zeit im Kampf mit der niederen Gottheit Tempus von diesem niedergestreckt. Lange Zeit hielt man ihn für tot, bis er schließlich wieder auftauchte. Seine derzeitige Inkarnation jedoch hat nichts mehr von der einstigen List, die er besaß. Stattdessen ist Garagos nun nichts weiter als ein göttliches Wesen voll blinder Wut, ein brutaler, sechsarmiger Wirbelwind des Blutbades, der scheinbar nur existiert, um zu zerstören.
2. Kirche & Klerus
Kleriker des Garagos, auch Bluträuber genannt, ziehen durch die Länder, um Unruhen zu sähen, in dem Wissen, dass jeder Konflikt der andauernden Wiedergeburt Garagos' dient. Sie glauben, dass Garagos seine göttliche Stärke zurück erlangen und den Herr der Schlachten stürzen wird. Sie erschaffen und erweiternd fortwährend Netzwerke aus Spionen, gläubigen Kriegern und anderen Vertretern, um die Macht des Kultes zu vergrößern.
3. Glaubenspraktiken
Bluträuber beten am Morgen für ihre Zauber. Zeremonien zu Ehren Garagos beinhalten meist Blutvergießen, sowie die Salbung der Gläubigen im Blut ihrer Feinde. Obwohl einige gut behütete Kleriker es vorziehen, mithilfe von Arglist Unruhe in den nobleren Höfen der Städte Faerûns zu sähen, sind die meisten von ihnen eher verwilderter Natur. Sie scheuen Bäder und tragen stattdessen mit Stolz mehrere Schichten des getrockneten Bluts ihrer Feinde auf ihrer Haut. Die Blutbesessenheit hat bereits des öfteren zu der Vermutung geführt, dass Garagos zu dienen ein gewisses Maß an Vampirismus einschließt, doch dafür gibt es keinerlei Beweise.
4. Beziehungen
Obwohl er von chaotisch neutraler Gesinnung ist, steht Garagos mit wackeligen Füßen auf der Schwelle zum Bösen. Er pflegt keinerlei Bündnisse, und die anderen Göttern tun gut daran, sich von ihm fernzuhalten. Trotz seines leeren Bewusstseins hegt Garagos noch immer tiefen Groll gegenüber Tempus und seinem Schoßhund, der Roten Ritterin.
5. Glaubenslehre
Frieden ist etwas für Schwächlinge. Krieg stärkt alle, die daran teilnehmen, und nur im Zweikampf kann Ehre errungen werden. Nur Feiglinge vermeiden den Kampf. Jeder, der einen Gegner aus dem Hinterhalt oder von hinten niederstreckt, demonstriert damit nichts als Feigheit. Rückzuck ist niemals eine Option, selbst im Angesicht eines größeren Feindes, denn wenn sich das Herz eines Kriegers auf Garagos konzentriert, wird dieser ihm die nötige Stärke verleihen, um jeden Gegner zu besiegen.
6. Quellen
- Faiths & Pantheons, S. 94f.
- Forgotten Realms Campaign Setting : Web Enhancement "Deities", S. 5
- Forgotten Realms Campaign Setting, S. 234
- Powers & Pantheons, S. 18ff.
Autor: faboor (Übersetzung, Zusammenfassung)
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