Geschichte und Epochen Faerûns
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1.  Allgemeines

Die Geschichte des Kontinents Faerûns ist vielgestalt für die verschiedenen Völker und Kreaturen auf der Welt Toril. Man unterscheidet sieben wesentliche Epochen der Zivilisationsgeschichte Faerûns, die man üblicherweise nach der Taliser Zeitrechnung datiert. Jede Epoche markiert eine Phase der Vorherrschaft eines oder mehrerer der vernunftbegabten Völker Faerûns.

2.  Geschichtliche Epochen

2.1  Die Tage des Donners

(-35000 bis -30000 TZ) - Zur Detailseite der Epoche

Die ersten Tage der aufgezeichneten Geschichte Faerûns beginnen nach dem Ende einer großen Eiszeit, vor gut 37.000 Jahren. Glätschermassen und Meere zogen sich zurück und gaben größere Landmassen frei. In diesem zeitalter waren die großen Kontinente des heutigen Toril noch ungetrennt. Man nannte diesen riesigen Kontinent Merrouroboros. Faerûn, Kara-Tur, Zakhara und Maztica bildeten also eine Landeinheit und es lebten die meisten der heute großen Völker noch nicht. Weder gab es Elfen, Zwerge, Halblinge, Drachen oder Gnome, noch Goblinoide?, Oger? oder ähnliche Völker. In diesen Tagen war Toril besiedelt von den sagenumwobenen Schöpferrassen (die Elfen nennen sie Iqua-Tel'Quessir). Zu jenen zählen die Feen?, die Sarrukh?, die Aaeree?, die Batrachi? und die ersten, primitiven Menschen. Das Echsenvolk der Sarrukh? erschuf die ersten Großreiche, gefolgt von den Batrachi? und Aaeree?. Die Feen? zogen sich alsbald in ihr Feenreich zurück und herrschen dort bis heute. Die Menschen erhoben sich in den Tagen des Donners noch nicht über den Stand von Sklavenvölker hinaus und blieben im Schatten der anderen, monströsen Schöpferrassen.

2.2  Das Zeitalter der Dämmerung

(-30000 bis -24000 TZ) - Zur Detailseite der Epoche

Die Großreiche und Imperien der ersten Schöpferrassen Faerûns (siehe Die Tage des Donners) sanken in Vergessenheit und wurden durch die Zeit der Drachen und die Zeit der Riesen abgelöst. Drachen betraten die Welt und herrschten alleine oder in Sippen über Faerûn. Die Drachen untereinander führten mannigfaltige und langandauernde Kriege gegeneinander und während dieses großen Konflikts gelang es den Riesenvölkern? einzelne Gebiete für sich als Herrschaftsgebiete zu beanspruchen. Mit der Zeit erwuchs daraus ein Königreich der Riesen?, das in der Lage war eine ernsthafte Bedrohung für die Hegemonie der Drachen darzustellen. Ein großer Krieg entbrannte zwischen den Reichen der Riesen und Drachen (darunter die Reiche Darchar, Grunfesting, Helligheim, Nedeheim, Ostoria, Rangfjell, Argissthiliax, Caesinmalsvir, Darastriverthicha und Tharkrixghontix). Das Zeitalter der Dämmerung war durch die Vorherrschaft dieser beiden widerstreitenden, alten Völker dominiert. Weder Riesen noch Drachen waren jedoch ursprüngliche Bewohner Torils gewesen, sondern kamen erst im Laufe der Geschichte in diese Welt.

2.3  Das erste Erblühen

(-24000 bis -12000 TZ) - Zur Detailseite der Epoche

Das Erste Erblühen folgte dem Zeitalter der Dämmerung nach. Das in Toril heimisch gewordene Volk der Elfen setzte sich gegen marodierende Orks sowie die in den vergangenen Kriegen des Zeitalters der Dämmerung geschwächten Drachen und Riesen? durch. Das Erste Erblühen ist das Zeitalter der großen und herrlichen Elfenreiche. Die Elfen erleben hier den Höhepunkt ihrer Geschichte in Faerûn. Durch die lange Zeit relativ beschützten Friedens gelingt es anderen Völkern erstmals einen langsamen Aufstieg in die Zivilisation zu schaffen. Darunter auch die Menschen.

2.4  Die Kronkriege

(-12000 bis -9000 TZ) - Zur Detailseite der Epoche

Das vergangene Zeitalter der blühenden Elfenreiche (siehe das erste Erblühen) findet mit dem Beginn der Kronkriege ein jähes Ende. Für fast vier Elfengenerationen wird Faerûn durch den Krieg zwischen den Elfenvölkern maßgeblich geprägt. Die zwei nachaltigsten Ereignisse in dieser Periode fortgesetzten Krieges sind der Abstieg der Drow (oder Ilythiiri) ins Unterreich sowie die Entstehung des Hochmoores? durch die völlige Vernichtung des Waldes von Miyeritar.

2.5  Die Gründungszeit

(-9000 bis -3000 TZ) - Zur Detailseite der Epoche

Die Gründerzeit folgte auf das Ende der Kronkriege, in einer Zeit, in der es den humanoiden Völkern möglich war vielfältige Zivilisationen eigenständig zu errichten. Riesen? und Drachen waren lange niedergeworfen und die vernichtenden Elfenkriege hatten ihren drohenden Schatten endlich von Faerûn genommen. Nun begannen sich Frühreiche der Menschen und Zwerge zu erheben, wie zum Beispiel Unther, Mulhorand, Coramshan, Hoch-Shanatar? und Oghrann?. Die Elfenreiche Evereska? und Immerdar werden zu wichtigen Zentren der Elfenvölker.

2.6  Das Zeitalter der Menschheit

(-3000 bis 1000 TZ) - Zur Detailseite der Epoche

Stiegen in den vorangegangenen beiden Zeitaltern, den Kronkriegen und der Gründungszeit, Elfen, Zwerge und Menschen zur Zivilisation langsam empor, ist das Zeitalter der Menscheit durch den Abstieg der beiden erstgenannten Völker gekennzeichnet. Elfische und zwergische Großreiche zogen sich immer weiter zurück und die Menschen beginnen die Geschicke Faerûns maßgeblich zu bestimmen. Die vielfältigen Völker der Menschen beginnen rasant zu expandieren und errichten mächtige Reiche wie Calimshan, Mulhorand und Unther, die noch heute Bestand haben. Andere Menschenreiche dieser Zeit, wie Nesseril, Jhaamdath, Narfell oder Raumathar, finden ein vergleichsweise rasches Ende im laufe der Geschichte.

2.7  Die jüngere Vergangenheit

(1000 TZ bis heute) - Zur Detailseite der Epoche

Das vorangegangene Zeitalter der Menschheit prägt Faerûn im Grunde bis in die Gegenwart maßgeblich. Menschen dominieren Faerûns Leben allerorts, auch wenn sich andere alte Völker Torils zahlreiche Refugien und Kleinreiche erhalten haben. Der Expansionsdrang und die rasche Neugier der Menschen führt zur Entdeckung neuer Kontinente und Erforschung bisher unbekannter Gebiete. Der ferne Osten wird für Handel neu erschlossen und es werden neu entstehende Siedlungsgebiete im Norden besiedelt (Vaasa und Damara). Höhepunkt der Neuzeit ist sicherlich die Zeit der Sorgen und die Götterkriege, welche die Allmacht der Götter erschüttert und deren Schicksal mit in die Hände sterblicher Gefolgsleute legt.

3.  Großmächte und Reiche Faerûns

Wichtige Reiche Faerûns der jüngeren Zeit

Übersicht über die wichtigsten Menschen-, Elfen- und Zwergenreiche

3.1  Bestehende Reiche und Mächte

Menschenreiche: Aglarond - Tiefwasser - Tay - Silbrigmond - Dambrath - Damara - Cormyr - Impiltur - Rashemen - Tashalar - Unther - Mulhorand - Chondath - Sembia - Thesk - Samarach - Halruaa - Luskan/Illusk - Hlondeth - Amn - Tethyr - Thindol - Calimshan - Umbra - Mezro/Chult

Elfen- und Zwergenreiche: Synnoria? - Evereska? - Immerdar ~ Deep Lands (?) - Deepkingdom (?) ~ Menzoberranzan

Andere Völker und Mächte: Luiren - Lapaliiya - Najara? - Okoth?

3.2  Untergegangene Reiche und Mächte Faerûns

Untergegangene Menschenreiche: Phalorm?/Delimbiyran - Boarskyr? - Narfell - Anauria? - Asram? - Hlondath? - Nesseril - Shoon-Imperium (zu Calimshan) - Raumathar - Illusk - Jhaamdath - Imaskar - Coramshan - Orva

Untergegangene Elfenreiche: Illefarn? - Uvaeren? - Siluvanede? - Rystall Wald? - Sharrven? - Ilythiir? - Telantiwar? - Keltormir? - Aryvandaar? - Jhyrennstar? - Semberholme? - Elfenhof? - Cormanthyr? - Eaerlann

Untergegangene Zwergenreiche: Shanatar? - Sarphil? - Delzoun - Bhaerynden? - Oghrann? - Haunghdannar? - Gaurraghaur? - Besilmer? - Eisenstern? - Ammarindar?

Untergegangene Drachenreiche: Argissthiliax? - Caesinmalsvir? - Darastriverthicha? - Tharkrixghontix?

Untergegangene Riesenreiche: Darchar? - Grunfesting? - Helligheim? - Nedeheim? - Ostoria? - Rangfjell?

Andere Völker: Ebenfar? - Calim-Imperium - Memnonnar-Imperium - Serpentes? - Vaasa

4.  Zeitrechnungen

Offizielle Übersetzung wäre gut.
  • Dalereckoning (DR) - Taliser Zeitrechnung (TZ)
  • Cormyr Reckoning (CR)
  • Northreckoning (NR)
  • Waterdeep Year (WY)
  • Netheril Year (NY)
  • Shou Calendar (Shou Year)
  • Wa Calendar (Wa Year)
  • Mulhorand Calendar (MC)
  • Untheric Calendar (UC)
  • Aryselmalyr Calendar (AC)
  • Timesong Calendar (TS)
  • Present Reckoning (PR)

5.  Quellen und Links


Autoren: Letos