Der Gildendieb

Prestigeklassen


1.  Voraussetzungen

Fertigkeiten:Bluffen 3, Einschüchtern 3, Leise bewegen 3, Verstecken 8,
 Wissen (Gassen & Straßen) 3
Talente:Verstohlenheit?

Rollenspiel: Der zukünftige Gildendieb sollte Teil einer Gruppierung sein, die sinnvoll Gildendiebe einsetzen kann und seinen Wert für diese Organisation, sowie sein Organisationstalent in zumindest einem erfolgreich ausgeführten Auftrag beweisen.

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2.  Die Rolle des Gildendiebes

Gildendiebe arbeiten vor allem in städtischen Regionen als Teil einer Organisation oder Gilde. Diese kontrollieren oder beeinflussen die meisten der Verbrechen in ihrer jeweiligen Region. Solche Diebesgilden sind meist in Untergruppen für die jeweiligen Verbrechensfelder eingeteilt (Aufragsmörder, Bettler, Beutelschneider und Taschendiebe, Einbrecher, Erpresser und Wucherer, Kopfgeldjäger, Schutzgeldeintreiber und Schläger, Schwindler und Trickbetrüger, Späher und Spione, sowie Hehler und Schmuggler; sofern vorhanden), von denen jeder einem Gildenmeister seiner Zunft verpflichtet ist. Diese Gildenmeister berichtet wiederum dem Meister der gesamten Gilde. Die bekannteste Diebesgilde dieser Art sind die Schattendiebe von Amn. Sie sind an der gesamten Schwertküste aktiv und haben ein erfolgreiches Netz des Verbrechens gesponnen.

Gildendiebe kennen normalerweise nur ihre Untergebenen, Mitarbeiter und den Vorgesetzten. Dieses Netz der Verschwiegenheit dient dem Schutze der Organisation, da Mitglieder im Falle einer Verhaftung nur wenige andere verraten werden können.

Ein Gildendieb ist innerhalb seiner Organisation bereits aufgestiegen, er kontrolliert und organisiert einen Teil von deren Aktivitäten, bestimmt die Ziele seiner Untergebenen und ihr Vorgehen. Er trägt die Verantwortung gegenüber seinem Meister, der üblicherweise eine gewisse Summe der Erträge erhält. Gildendiebe sind nicht mehr zwangsläufig selbst auf der Straße aktiv, auch wenn meist nur die Besten unter den gewöhnlichen Dieben in diese Rolle schlüpfen.

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3.  Klassenfertigkeiten

Beruf (Gauner), Bluffen, Diplomatie, Einschüchtern, Entdecken, Fallen stellen, Fingerfertigkeit, Handwerk (Mechanikus), Klettern, Lauschen, Leise bewegen, Mechanismus ausschalten, Motiv erkennen, Parieren, Provozieren, Schätzen, Schlösser öffnen, Springen, Suchen, Turnen, Verstecken, Wissen (Gassen & Straßen)

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4.  Werteübersicht

Trefferwürfel:d6
Skillpunkte:6 +Intelligenzbonus
Umgang mit Waffen:Alle einfachen Waffen
Umgang mit Rüstungen:Alle Leichten Rüstungen

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5.  Stufenaufstieg

StufeABRettungswürfe  Sonstiges
  ZähigkeitReflexWillen 
1+0+0+2+0Doppelzüngig,
Hinterhältiger Angriff 1d6
2+1+0+3+0Bonustalent,
Reflexbewegung
3+2+1+3+1Hinterhältiger Angriff 2d6,
Ruf
4+3+1+4+1Bonustalent
5+3+1+4+1Hinterhältiger Angriff 3d6,
Verbesserte Reflexbewegung

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6.  Fähigkeiten des Gildendiebs

Doppelzüngig: Auf der 1. Stufe erhält der Gildendieb einen Bonus von +2 für alle Würfe auf die Fertigkeiten Bluffen und Diplomatie.

Hinterhältiger Angriff: Der Gildendieb erhält auf der 1. Stufe die Fähigkeit Hinterhältige Angriffe? auszuführen. Auf allen zwei Stufen danach (3. und 5.) erhöht sich der Schaden dieses Angriffs um weitere 1w6. Hat er diese Fähigkeit bereits durch eine andere Klasse, addieren sich deren Schadenswürfe.

Bonustalent: Der Gildendieb erhält auf der 2. und 4. Stufe je ein Bonustalent. Er kann aus folgenden Talenten je eines wählen:

Reflexbewegung: Der Gildendieb erhält das Talent Reflexbewegung auf der 2. Stufe. Hat er dieses Talent bereits durch eine andere Klasse (beispielsweise Schurke) erhält er statt dessen die Verbesserte Reflexbewegung.

Verbesserte Reflexbewegung: Sofern der Gildendieb diese Fähigkeit nicht bereits durch eine Kombination aus dem Talent Reflexbewegung und der zweiten Stufe als Gildendieb erhalten hat, bekommt er auf der 5. Stufe das Talent Verbesserte Reflexbewegung.

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7.  Quellenangaben


Autoren: Astarion, Jhaan