
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
1. Volksmerkmale
| Attributsanpassungen: |
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| Bevorzugte Klasse: | Kleriker |
| Spezialfähigkeiten: |
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| Stufenanpassung: | +1 |
| Automatische Sprachen: | Handelssprache, Orkisch, Region |
| Zusätzliche Bonussprachen: | Draconisch, Riesisch, Goblinisch |
2. Geschichte der Grauorks
Die Grauorks sind ein verhältnismäßig junges Volk, nicht mal 2500 Jahre ist es her, dass der erste Grauork Faerûn betrat. Denn wie ihre nördlichen Vettern, die Bergorks, stammen auch die Grauorks ursprünglich aus einer fremden Welt, und gelangten mittels magischer Portale nach Toril. Dort angekommen, konnten sie allerdings seither nicht mehr vertrieben werden, auch wenn sie den anderen Völkern durch ihr aggressives, kriegerisches Verhalten genug Anlass dazu boten, es zu versuchen.
Die Grauorks erreichten Faerûn durch ein Portal im Lande Mulhorand, und der erbarmungslose Konflikt, den ihre Ankunft auslöste, ist heute noch bekannt unter dem Namen Orktorkriege. Die Armee der nie zuvor gesehenen Orks forderten einen fürchterlichen Blutzoll unter jenen Menschen, die ihr Land verteidigen mussten gegen den Zorn der Orkgötter selbst, den die zahlreichen Kleriker der Grauorks auf das Schlachtfeld herabriefen. Schließlich riefen beide Seiten die Avatare ihrer Götter selbst zur Schlacht, so dass die Orktorkriege ihren Höhepunkt in der Schlacht der Götter fanden, in deren Verlauf Gruumsh den Gott Re tötete. Nebenbei wurde auch ein Großteil des untherischen Pantheons ausgelöscht, welches sich von diesem Schlag bis heute nicht erholen konnte. Trotz dieses Sieges konnten sich die Armeen der Grauorks sich letztem Endes nicht durchsetzen, die Invasion scheiterte. Die Kampfverbände zerstritten sich untereinander, und verteilten sich im Osten Faerûns und über die Mondsee, so dass man sie heute vor allem in Tay, den Hordenländern und der Mondseeregion finden kann, generell aber in allen entlegenen, wüsten Gegenden Faerûns.
3. Erscheinungsbild

Grauork mit Wolf
Grauorks sind menschenähnliche Kreaturen, mit langem Haarwuchs an Kopf, Schultern und Rücken. Ihre Gesichter sind wölfisch, mit Reißzähnen in Ober- und dem kräftigen Unterkiefer, wilden Augen und kurzen Wolfsohren. Ihre Augen haben Farbtöne zwischen Gelb, Orange und Rot, dazu haben sie schwarzes oder graues Haar. Ihre Haut ist grau, mit helleren Flecken auf Brust und Wangen.
Grauorks tragen Kleidung in dunklen braunen, blauen und schwarzen Tönen. Darüber hinaus schmücken sie sich mit großen Waffen und verschiedenen Talismanen. Ihre Rüstungen sind oft einfach gehalten, um die Bewegungsfreiheit nicht einzuschränken.
Insgesamt machen Grauorks keinen gänzlich ungepflegten Eindruck, ihre Ausrüstung und ihre dunklen Haarmähnen wirken üblicher Weise, als erhielten sie zumindest rudimentäre Pflege. Anders sieht es jedoch bei den Waffen aus, diese werden stets in bestem Zustand gehalten, sogar kleine Scharten werden umgehend ausgewetzt. Aber nicht nur deshalb ist die Waffe eines Grauorks ein interessanter Anblick, denn das Erschlagen würdiger Feinde wird gerne an den Waffen verewigt - sei es nun durch das Anbringen von Runen, die an den Feind erinnern, oder durch das Hinzufügen von kleinen Trophäen.
4. Charakter
Grauorks sind wilde Kreaturen, die wenig für die Vorzüge der Zivilisation übrig haben. Ihr nomadischer Lebensstil, gepaart mit einem kriegerischen Temperament, sorgt dafür, dass Warmherzigkeit und Mitleid allgemein mit Schwäche gleichgesetzt werden. Im Vergleich zu ihren nördlichen Verwandten, den Bergorks, sind sie spiritueller, und messen der Kontemplation über den Willen ihrer Götter mehr Bedeutung bei. Auf der anderen Seite ist ihr territorialer Anspruch weniger stark ausgeprägt, was sich nicht zuletzt auch in ihrer nomadischen Natur niederschlägt.
Das prägendste Element für den Grauork ist der Stamm, in dem er aufwächst. Er misst sich in erster Linie an den anderen Orks seiner Sippe, um in der Rangordnung seines Stammes einen möglichst guten Stand zu haben. Anderen Stämmen (selbst Grauorkstämme) gegenüber ist er misstrauisch, fremde Priester können sogar als Ketzer angesehen werden, wenn sie sich nicht kooperativ zeigen - eine Maßnahme, derer man sich dem eigenen Priester gegenüber niemals bedienen wagen würde. Die eigenen Kleriker werden mit großem Respekt, Ehrfurcht und in manchen Fällen sogar mit Nachsicht behandelt, schließlich verkünden sie den Willen der Götter, und stellen neben dem Häuptling des Stammes die eigentlichen Machthaber des Stammes dar. Arkane Magie ist weitestgehend unbekannt, und ruft Reaktionen zwischen Argwohn und Aggression hervor.
Anderen Rassen gegenüber sind die Grauorks grundsätzlich relativ gleichgültig. Die Elfen der Oberfläche stellen so etwas wie einen rituellen Feind ihres Volkes und damit eine Ausnahme zu dieser Regel dar - dieser Zwist hat seine mythischen Wurzeln im Konflikt des Orkgottes Gruumsh mit dem obersten Gott des Elfenpantheons. Insgesamt haben die Grauorks aber noch zu wenig Zeit auf Faerûn verbracht, um weitere Erzfeindschaften zu entwickeln - ihre Konflikte erwachsen meist aus pragmatischeren Gründen.
5. Lebensweg

Grauork auf Wanderschaft
6. Religion

"Einauge" Gruumsh
TEXT
7. Quellenangaben
Autor(en): krav