Handelshof

Spielzentren Unterreich


Betreuende Spielleiter: Rabe, dying despot
Bevölkerung:vorherrschend Drow
Regierung:Rat, bestehend aus drei Mitgliedern
Religionen:Lolth, Vhaeraun, Selvetarm, gerüchteweise andere
Importgüter:Textilien, Nahrung, Waren der Oberfläche
Exportgüter:Edelsteine, Erze (über Duergar-Minenlager), Schmiedewaren, Sklaven, Drogen
Gesinnungen:RB, NB, CB

Inhalt:
 1. Leben am Markt
 2. Geschichte
 3. Orte und Einrichtungen
 4. Machthabende Fraktionen
 5. Wichtige Persönlichkeiten

1. Leben am Markt

Übersicht: Gesetz und Herrschaft - Karawanen - Alltag - Rhythmus des Lebens - Sitten und Bräuche

Gesetz und Herrschaft

Nachdem die ehemalige Herrscherin des Handelshofs, die Yathrin Chess'riia Deghym'nir, auf eher unrühmliche Weise ihr Ende fand, etablierte sich ein dreiköpfiger Rat, der nunmehr aus wichtigen Vertretern des Handels besteht. Zudem wurden neue Gesetze verabschiedet, die dem Handel vergleichsweise freie Hand lassen und auch allgemein für die Offenheit des Handelshofs sprechen.

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Karawanen

Der Markt lebt vom Verkehr von Karawanen, hauptsächlich solchen zwischen Menzoberranzan und westlicher gelegenen Handelsposten, aber mittlerweile auch in südlichere Gefilde. Zwischenzeitlich kam der Karawanenverkehr nahezu zum Erliegen, was den Markt um ein Haar ausgelöscht hätte. Doch nachdem sich die Lage wieder etwas stabilisierte, fanden wenigstens kleinere, abgehärtete Händlergruppen und Tunnelläufer wieder ihren Weg an den Markt. Mit der Rettung und Etablierung des Hauses Jezeer am Handelshof kam es zu einer Art Aufbruchstimmung, die nach wie vor anhält und einige schwerwiegende Umbrüche überdauerte.

Da am Handelshof vor allem klimpernde Münzen den Alltag bestimmen, werden freie Händler verschiedener Rassen geduldet. Gelegenheitshändler, Reisende, Tagelöhner, Neugierige und auch Dubiose. Man trifft hin und wieder Menschen, viele Drow und auch noch Duergar aus ferneren Unterreichgegenden am Posten an. Auch Orogs? ziehen bisweilen vor den Markt und werden auch eingelassen. Kobolde?, Goblins und noch seltsamere Kreaturen soll man auch bisweilen sehen. Aber dies sind wohl nur vereinzelte Ereignisse.

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Alltag

Der Posten lebt vom Handel und so lungert normalerweise eine nicht unbeachtliche Zahl von freien Tagelöhnern herum; sie helfen für ein paar Kupfer beim Verladen, springen als Wachen ein, pflegen Last- und Nutztiere oder verkaufen ein paar Tipps für die "Schnäppchen des Zehntags". Oft bieten sie auch einfache Handwerksdienste oder verdingen sich als Dolmetscher. Diese Taglöhner sind häufig Duergar, seltener Drow oder Menschen. Nur sehr wenige sieht man länger als ein paar Tage.

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Rhythmus des Lebens

Der Posten wird zwischen dem Tagesrhythmus der Oberfläche und des Unterreichs zerrissen. Es gibt zwar mehrere Stundenzählungen, aber diese weichen bisweilen erheblich voneinander ab. Da nun die Oberflächenbesucher oftmals aus ihrem Zeitgefühl fallen, kann man die Grenzen zwischen Tag und Nacht nur schwer ziehen. Nahezu ständig hört man daher ein Feilschen, Verladen, Zurufen.

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Sitten und Bräuche

Was die Sittlichkeit, Etikette und das Brauchtum im Posten angeht, konnte man ebenfalls lange schwerlich eine klare Linie finden. Die verkehrenden Völker waren so gegensätzlich und verschieden, dass man im Zweifel schlicht gut daran tat, sich jeweils ein wenig umzuhören über diese, bevor man in Verhandlungen oder Gespräche trat. Die früher am Posten ausgeprägtere Toleranz hatte unter der Herrschaft Chess'riia Deghym'nirs jedoch weitestgehend nachgelassen, wähnten sich die Drow durch ihre strenge Führung doch in einer Position der Stärke, womit Toleranz als Schwäche ausgelegt wurde. Das Haus Arab'sek hingegen hatte den alten Toleranzgedanken der Loge dem Handel zuliebe aber nahezu unvermindert gewahrt.

So zeigt es sich also, dass der Markt ständig in Bewegung war und ist, Veränderungen können plötzlich und abrupt eintreten. Der Handelshof ist nach wie vor ein Ort des Handels, der Begegnung verfeindeter Rassen, des Misstrauens, der Neugier und der lebenswichtigen Vorsicht, wenngleich unter der Hegemonialstellung der Drow.

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2. Geschichte

Übersicht: Ursprung - Neuerrichtung durch die Loge - Zeit des Umbruchs - Kurzweilige Stabilität - Rückzug der Schatten - Implosion der Chaosblüte und Neugestaltung

Ursprung

Der Handelshof ist in den Räumlichkeiten eines alten Militärstützpunktes der Drow-Stadt Ched Nasad eingerichtet. Erbaut wurde dieser Stützpunkt 1092 TZ?. Seine Blütezeit erlebte die Festungsanlage um 1243 TZ?, in welcher er als vorgeschobener Posten für Raubzüge und Überraschungsangriffe der Drow aus Ched Nasad auf die Oberfläche genutzt wurde. Viele Jahrzehnte war der Posten besetzt, bis er mit der Vernichtung der Stadt Ched Nasad 1372 TZ aufgegeben wurde und verwaiste.

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Neuerrichtung durch die Loge

Eine durch die Not zusammengewürfelte Gruppe Händler aus verschiedenen Völkern des Unterreichs gründete in den alten Festungsanlagen um 1373? einen Handelshof, der der Ursprung des heutigen Marktes ist. Die damaligen Gründer waren Ash’tar Dorinzin, Schneltheck Salzfinder und Brilmara Eisenzahn. Doran Loderin und später auch Izzar’tel schlossen sich mit an.

Der kleine Handelsposten blieb von den Unruhen im nahen Unterreich verschont und vom großen Menzoberranzan oder Mantol-Derith unbeachtet. Eine Reihe weiterer kleinerer Händler und Handelshäuser siedelten sich an. Unter ihnen bewies sich bis heute das Drow-Haus Arab'sek. Jedoch traten mit der Zeit auch die Konflikte zwischen den verschiedenen Völkern und Fraktionen am Handelshof in den Vordergrund.

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Zeit des Umbruchs

Im Jahr 1384 TZ war es dann auch, dass der Handelshof nach Beendigung der Unruhe der Toten eine neue Phase betrat. Die Ausschreibung einer heiklen Tavernenversteigerung, die zunehmende Etablierung neuer Parteien am Hof, die Überwindung untoter Bedrohungen in der Umgebung und auch das Auftauchen seltsamer Magieerscheinungen, führte zu einem Schritt nach oben auf der Leiter von Macht, Attraktivität und Relevanz.

Die Lage spitzte sich weiter zu und so verschwand zunächst Ash'tar spurlos, dann war auch May'zyne unauffindbar, der von ihr erschaffene Portalgolem wurde daraufhin ebenso zerstört vorgefunden wie es das Portal zur Oberfläche selbst. Die Unruhen kamen zu ihrem Höhepunkt, als Chess'riia Deghym'nir? die Gunst der Stunde nutzte und zum Jahreswechsel 1384/1385 ein Ultimatum an alle Nicht-Drow des Postens abfasste, mit der Aufforderung, den Handelshof zu verlassen. Die Tiefengnome unter Schneltheck Salzfinder setzten sich daraufhin still und heimlich ab, während die Duergar unter Brilmara Eisenzahn zum Abzug gezwungen werden mussten.

Chess'riia? gelang außerdem, ein Konzil der Priesterinnen, darunter sie selbst, an die Macht zu bringen. Kurz darauf nutzte sie auch die Feindschaft der anderen Priesterinnen untereinander und schwang sich für eine kurze Zeit zur faktischen Alleinherrscherin am Markt auf. In den folgenden Monaten verschlechterte sich die Lage im Posten immer weiter, bis zuletzt nicht einmal die grundlegende Versorgung mehr gesichert war.

Zu Beginn des Jahres 1386 veränderte sich die Führung des Marktes erneut. Als Antwort auf einen vernichtenden Schlag Orlbars, der an der Oberfläche die Armeen Lautwassers und Llorkhs dezimierte strömten Kräfte der Schatten aus dem Spalt in den Posten, um die Herrschaft zu übernehmen. Sprecherin der Schatten war überraschenderweise Zurprass Erklagon, die bislang eher zurückhaltende und unauffällige Tavernenwirtin. Der Tempel Lloths musste diese neue Macht angesichts der eigenen Schwächung in den Reihen der Drow hinnehmen und sogar unterstützen.

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Kurzweilige Stabilität

Mit dem Einzug der Schatten konnte sich die Lage am Markt stabilisieren. Der Handel hatte seine frühere Blüte in der Logenzeit noch lange nicht wieder erreicht, doch erstarkte langsam, nicht zuletzt aufgrund der harten Arbeit Nedrae Arab'seks und der Verbindungen Doran Loderins.

Jedoch künditgen sich bereits neue Schwierigkeiten an: Die Nähe Orlbars verschonte auch das Unterreich nicht ganz und es mehrten sich die Gerüchte von einer durch Orlbar beeinflussten Koboldinvasion. Als eine Karawane von den sogenannten Jadeaugenkobolden aufgerieben wurde, um sich gleich darauf in den Höhlen der Betrachter wiederzufinden, schritten die vereinten Kräfte des Handelshofs ein, um die in Not geratenen aus den Fängen der Augentyrannen zu befreien. Die Geretteten entpuppten sich als Angehörige des Hauses Jezeer, eines dubiosen, aber wohlhabenden Hauses aus Menzoberranzan.

In der Folgezeit und im Rahmen mehrmaliger Wechsel der Schwertmeisters der Kyorlen d'Oloth konnte eine Reihe von Erfolgen erzielt werden. Ein ganzer Orkclan wurde ausgelöscht und ein Abkommen mit den Augentyrannen getroffen.

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Rückzug der Schatten

Sich neuer Stärke bewusst, wuchs der Unmut über die nach wie vor anwesenden Schatten und damit die Yathrin Chess'riia, die am geschlossenen Pakt festhielt. Im Zentrum der sich anbahnenden Verschwörung stand der Schwertmeister Charaufein, der sich eine solide Machtposition gesichert hatte. Die Situation eskalierte, als sich die finsteren Pläne der Verschwörer offenbarten, und das Haus Arab'sek ein direktes Vorgehen gegen die Verräter anstrebte.

Charaufein und seine Mitverschwörer flohen aus dem Posten, doch im Rahmen einer Ansprache der Yathrin kehrten sie zurück, wobei eben jene den Tod fand. Auch das Haus Arab'sek musste dabei einen schweren Rückschlag erleiden. Im Rahmen der Kämpfe erklärte Zuprass Erklagon den Rückzug der Schatten aus dem Handelshof. Die Obsiegenden gründeten einen Rat, der die Interessen des Handelshofes und seiner Stände vertreten sollte und neue Gesetze wurden verkündet. Nach einigen weiteren Veränderungen in der Besetzung des Rates blieb einzig Shi'nen? übrig, der sich zum Ratsherrn ernannte und mit Doran Loderin und Brilmara Eisenzahn als neue Ratsmitglieder der Institution die Gestalt gab, die sie heute hat.

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Implosion der Chaosblüte und Neugestaltung

Kaum da sich die Situation am Markt in eine stabilere Phase wandeln konnte, sah sich der Handelshof der wohl verheerendsten Katastrophe seiner Geschichte ausgesetzt. Nach einem Streit zwischen Faern Eszerim Jezeer und der ehemaligen Marktwächterin Acordia entfesselte jene die Chaosblüte mit heftigen Folgen. Der Boden tat sich auf, Teile der Decke stürzten ein, mächtige Kreaturen wandelten durch die Ruinen. Wie durch ein Wunder war die Zahl der toten überschaubar, doch der Handel lag brach, die meisten Stände mitsamt der Waren fanden sich unter zentnerschweren Gesteinsbrocken begraben; die tapfer streitenden Kyorlen sahen sich in ihrer Zahl auf ein halbes Dutzend dezimiert. Sollte dies das Ende des Handelshofs sein?

Nicht wenn es nach dem Rat, Haus Jezeer und vielen vorausschauenden Einzelpersonen ging. Innerhalb kürzester Zeit begann eine beispiellose Umgestaltung des Handelshofs. Eine ganze Reihe magiebegabter Baumeister leisteten über Monate hinweg ganze Arbeit und der Markt erhielt seine jetzige Gestalt. Riesige, luxuriöse Wohnkomplexe entstanden und neue Stände eröffneten. Nicht zuletzt ein Flüchtlingsstrom aus Eryndlyn brachte statt befürchtetem Chaos einen wirtschaftlichen Aufschwung und verstärkte gleichzeitig die Reihen der Kyorlen. So erwies sich die größte Katastrophe, die den Handelshof je heimgesucht hatte, als größte Chance. Mittlerweile sieht sich der Handelshof erstaunlicher Prosperität ausgesetzt mit allen Aspekten, die dies in einer solchen Gesellschaft mit sich bringt.

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3. Orte und Einrichtungen

Übersicht: Marktplatz - Hintere Höhle - Der Portalraum - Die Taverne - Die Bibliothek - Die Arena - Lolth-Tempel - Der Sklavenmarkt - Xuals Labor

Der Marktplatz

Die Haupthalle wird durch den Umschlagplatz für Waren dominiert. Ein jeder Gast kann hier feilbieten und kaufen. Es herrscht so oft ein geschäftiges Treiben zu fast allen Zeiten der ewigen Nacht unter Tage. Von verzweifelten Gelegenheitsverkäufern über dauerhafte Händlerstände, von Pfandleihern bis dubiosen Gestalten findet sich alles.

Nach Implosion der Chaosblüte und Neugestaltung der Höhlen findet sich ein Teil der Stände nun auf Plattformen. Dazu ist ein riesiger Wohnkomplex entstanden, sowie weitere Räumlichkeiten in den Seitenwänden der Kaverne.

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Die hintere Höhle

Die hintere Höhle wird von einem riesigen Wohnkomplex beherrscht. Hinzu kommen die Ratshalle, die Räumlichkeiten des Adelshauses Arab'sek, die Arena sowie Xuals Labor. Zudem wurde in jüngerer Vergangenheit nach länger andauernden Zwistigkeiten eine Bibliothek fertiggestellt, die unter Leitung der Alyiara Daevion'lyr steht. Für gewöhnlich sind die hinteren Höhlen, vielleicht mit Ausnahme der Arena, eher den Drow vorbehalten. Auch wenn es kein Gesetz gibt, das dies vorgeben würde, verirren sich eher selten Nicht-Drow hierher. Nichtsdestotrotz bestimmen vor allem Macht und Goldbeutel, wer sich hier aufhält.

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Der Portalraum

Dieser Raum befand sich gleich am Eingang des Postens, dieser ist allerdings nach der Zerstörung des Portals, nachdem alles noch Brauchbare geborgen worden war, versiegelt worden. Früher beinhaltete er das arkane Portal, das einst nach Ched Nasad führte.

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Die Taverne

Zurprass Erklagon ersteigerte Ende des Jahres 1384 TZ die Taverne des Handelshofes. Nach ihrer Expedition zum Spalt, wurde die Leitung der Silberspinne an Xashi? übergeben. Diese verließ den Posten Anfang des Jahres 1388 TZ, kurz vor dem Mord an der Yathrin Chess'riia und vermachte der damaligen Schankmaid Ilira die Taverne. Jene wiederum verkaufte sie später an Haus Jezeer. Im Rahmen eines Aufsehen erregenden Glücksspiels wechselte die Taverne abermals ihren Eigentümer und gehört nun dem dubiosen Händler Gamori ter Brook.

Zardell, ein sehr bescheiden höflicher, gelegentlich jedoch auch etwas mürrischer junger Drow wurde einst von Nhilay eingestellt und müht sich um das Wohl der Gäste.
Die Silberspinne verdankt ihren Namen dem Narren Yazzt, der seinerzeit in der Taverne arbeitete und sehr überraschend den einstigen Wettkampf der Silberspinnen um die Position des Schwertmeisters gegen die besten Streiter der Region gewann.

Die beste Taverne des Postens - Die einzige Taverne des Postens ist ein Kleinod des Glanzes und trägt die berüchtigte Dekadenz der Drow zur Schau. Fahl schimmernde Feenfeuer erhellen die in dunklem Blau gehaltenen Räume und stetig erklingt das leise plätschern eines Weinbrunnens. In Sachen Speis, Trank und Rauschmittel bleibt den Gästen kaum ein Wunsch offen. Die Taverne wird sowohl aus den Tiefen des Unterreichs als auch von der Oberwelt beliefert und Zardell ist ein begnadeter Koch.

Neben dem Schankraum, zwei abgetrennten Besprechungsräumen und einem Waschraum, bietet die Silberspinne drei luxuriöse Zimmer, eine gute Anzahl kleinerer Schlafkabinen sowie einige Lagerräume, in denen Privates sehr sicher verstaut werden kann. (siehe auch: OOC-Hinweis zur Handhabe der Zimmer)

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Die Bibliothek

Die Bibliothek ist eine der neueren architektonischen Glanzstücke des Postens, wobei sich der wahre Glanz erst dem findigen Gelehrten offenbart, der das Gebäude betritt. Eine nahezu unüberschaubare Zahl an Werken findet sich gut sortiert in den Regalen wieder. Darunter einige sehr alte Exemplare, deren wahren Wert nur der Kundige zu erkennen vermag. Die Obhut über die Bibliothek trägt die Faeress Alyiara, die von der Faeress Aunra Ssapqualyn unterstützt wird. Jene fügt dem Bestand der Bibliothek immerwieder neue Werke aus eigener Feder hinzu. Mittlerweile gehen Aunra und Alyiara jedoch getrennte Wege und ein Teil des vormaligen Bestandes wurde in Xuns Kontor ausgelagert.

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Die Arena

Die Arena liegt im hinteren Höhlenbereich. Ihr Besitzer ist Xual, Hausmagier des Hauses Arab‘sek. Die kleine Arena besteht aus einem Kampfplatz, zwei Logenbereichen und einem hinter dem Kampfplatz liegenden Kerkerbereich, wo Sklaven, Bestien und Arenakämpfer auf ihren Einsatz warten. Der linke Logenbereich lässt sich nur auf Privateinladung betreten. Dort sollen vor allem Leute wie hohe Hausmitglieder und betuchtere Leute das blutige Gemetzel genießen. Außerdem lassen sich bei allen Kämpfen Wetten platzieren und so kann der Glückliche beim richtigen Tipp sein Gold schnell vervielfachen.

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Lolth-Tempel

Der Tempel der Lolth, der sich vormals mitten in der hinteren Höhle erhob, findet sich nun in einer separaten Kaverne. Es wird viel darüber spekuliert, wie es zu diesem Ortswechsel kam. Zwischenzeitlich hieß es, dass der Tempel durch die Mörder der Yathrin Chess'riia Deghym'nir mit Hilfe des Hauses Jezeer zerstört worden war.

Obgleich sich die äußeren Umstände verändert haben, erscheint der Tempel unbeschädigt und weist eine recht konstante Besucherzahl auf, die allerdings weit unter früheren Höhen liegt. Geleitet wird der Tempel von Alyiara Daevion'lyr, Erwählter der Lolth, wobei keine Klarheit über deren Status als Yathrin besteht.

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Der Sklavenmarkt

Der Sklavenmarkt liegt am Rand des eigentlichen Basars. Zwischen dem Geschäft von Doran Loderin und den Echsenreitställen. Er wirkt von außen unscheinbar; nur die Tür und ein kleines Schild über der Tür weisen darauf hin, dass es sich um einen Sklavenmarkt handelt.

Der Markt besteht aus drei Bereichen, einmal dem Verkaufsraum, dem Vorführraum und dem Sklavenstall. Der Sklavenstall ist den Käufern nicht zugänglich, die Ware wird im Vorführraum gezeigt, da man die Nase der Käufer nicht beleidigen will.

Der Sklavenmarkt gehörte früher dem Drow Xun Alur'val. Jedoch musste dieser durch ein kleines Scharmützel mit einer damaligen Führungsperson den Handelsposten verlassen. So übernahm das Haus Arab'sek den Sklavenmarkt und hat zu seiner Verwaltung die Drow Nyfae Vrinn eingesetzt.

Offiziell handelt der Sklavenmarkt nur mit niederen Wesen der humanoiden Rasse; allerdings ist dies bei den Dunkelelfen ein ziemlich weitläufiges Feld. Aber offiziell werden keine Menschen, Zwerge, Halblinge oder Gnome gehandelt. Dies soll den Händlern die Angst vor dem Handelsposten nehmen. Grundsätzlich werden nur Arbeitssklaven angeboten oder kleine Dienstsklaven, meist Kobolde. Allerdings soll der Sklavenmarkt auch bald einen Erdkolossen beherbergen für Tunnelarbeiten.

Inoffiziell weiß man, dass für genügend Gold so ziemlich alles beschafft werden kann. So munkelt man, dass schonmal ein Elf feilgeboten wurde und sogar Gerüchte über eine verkaufte Aasimar machten die Runde.

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Xuals Labor

Das Labor des Hochgeborenen des Hauses Arab’sek liegt im hinteren Höhlenbereich zur linken des Tempels der Dunklen Mutter. Dort werden alle Arten von Tinkturen, Duftölen und magischen Tränken hergestellt. In erster Linie lassen sich dort aber wohl Drogen und Gifte beziehen auf Anfrage soll man dort jedoch alles bekommen, was ein Alchimist und Gelehrter dort herstellen kann; unter anderem alltägliche Pflegemittel und alles zu vernünftigen Preisen, da der Faern wohl seine eigene Pflanzenzucht besitzt und so wohl Preise niedriger halten kann. Dank der umfangreichen Ausrüstung alles zu einer guten Qualität.

Zudem sagt man sich, dass der Faern ein erfahrener Artefaktschmied sei. Es heißt, er sei in der Lage alles zu fertigen was man sich vorstellen kann. Nur von Golems hat man noch nichts gehört.

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4. Machthabende Fraktionen

Übersicht: Rat - Kyorlen d'Oloth - Haus Jezeer - Vereinte Händler

Rat

Als höchste Instanz des Marktes hat sich der Rat gebildet. Bereits innerhalb kürzester Zeit hat seine Besetzung einige Male gewechselt. Mittlerweile besteht der Rat aus dem Händler Shi'nen? und den Ratsmitgliedern Doran Loderin und Brilmara Eisenzahn, die Jahre zuvor bereits als Logenmitglieder die Geschicke des Marktes bestimmten.

Der Rat fährt einen recht gemäßigten Kurs und mischt sich nur selten unmittelbar in das Tagesgeschehen am Markt ein. Sowohl Doran als auch Brilmara widmen sich vornehmlich ihren eigenen Geschäften. So ist der Rat vor allem ein verwaltendes Organ, das in dieser Tätigkeit vor allem durch Vertreterin Sinnitra Myval repräsentiert wird. Der Rat ist es, der Zölle auf die Ein- und Ausfuhr von Waren erhebt und den letztlichen Oberbefehl über die Kyorlen d'Oloth innehat.

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Kyorlen d'Oloth

Keine politische Machtfraktion, aber im täglichen Ablauf des Treibens am Handelshof von großer Bedeutung sind die Kyorlen d'Oloth, die Wache des Marktes. Durch heldenhaftes Vorgehen im Zuge des Zusammenbruchs der Chaosblüte gegen die erscheinenden Kreaturen stehen die Kyorlen bei den meisten Bewohnern des Marktes in einem guten Ruf, auch wenn sie in der Zahl nie schwächer waren. Seitdem hat sich einiges getan und nicht zuletzt Flüchtlinge aus Eryndlyn verstärkten die Reihen. Nach umstrukturierenden Maßnahmen, die durch Afya und Wreyd getroffen wurden, zeigen sich die Kyorlen in neuer Stärke.

Doch wo einige einen Vorteil für die Sicherheit des Marktes sehen, fürchten andere die Einmischung der Kyorlen in ihre Geschäfte und Restriktionen. In jedem Falle ist die Tätigkeit für die Kyorlen von Abwechslung geprägt und ist eine nicht uninteressante Möglichkeit, einen guten Verdienst zu erlangen.

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Haus Jezeer

Obgleich mittlerweile weniger aktiv in Erscheinung tretend, hat Haus Jezeer in vielen Situationen Einfluss auf die Geschicke des Marktes genommen und - wie gemunkelt wird - Unsummen investiert. Den eigentlichen Nutzen aus dem Standort zieht Haus Jezeer durch regen Umschlag von Waren, die den Handelshof auf dem Weg zu anderen Orten des Unterreichs passieren. So wird Falareth Jezeer, der dem Haus am Handelshof vorsteht, nicht müde, die Notwendigkeit von Stabilität zu betonen. Im Wissen, dass diese am ehesten durch Nichteinmischung gewährleistet ist, übt er sich in Zurückhaltung, was die Einflussnahme auf das politische Geschehen am Markt betrifft. So geht Haus Jezeer hauptsächlich seinen Geschäften nach und Falareth frönt seiner ganz eigenen Dekadenz. Wie weit der praktische Einfluss des Hauses Jezeer auch reichen mag - seine Tätigkeit am Markt hat gezeigt, dass es ein mächtiger Verbündeter sein kann.

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Vereinte Händler

Die Vereinten Händler sind die jüngste Machtfraktion am Handelshof, aber keinesfalls die jüngste im Unterreich. Aufgetaucht im Zuge der Neugestaltung des Marktes versucht der Ableger der Gruppierung unter Adinae Oussani Profit aus dem allgemeinen Aufschwung zu erheischen. Auch wenn die Vereinten Händler im Ruf stehen, dabei auch äußerst rabiate Methoden zurückzugreifen, üben sie sich bisher in erstaunlicher Zurückhaltung und fallen selten durch Aktionen auf. Während andernorts tagtäglich Repressalien gegen nicht-rekrutierungswillige erfolgen, scheint Adinae subtilere Methoden zu bevorzugen oder aber ganz eigene Ziele zu verfolgen.

Nichtsdestotrotz sind die Vereinten Händler eine erhebliche Macht im Unterreich und blicken auf ein erstaunliches Wachstum in den letzten Dekaden zurück. Durch hinreichende "Geschäftigkeit" wird es Mitgliedern möglich, von Opfern zu Tätern und damit Profiteuren zu werden und nicht wenige sehen in Ausbreitung und Stärkung der Vereinten Händler die Etablierung einer gewinnbringenden Ordnung des Marktes in allen Teilen des Unterreichs. So mag der ein oder andere den Schulterschluss mit der Gruppierung suchen. Für andere sind und bleiben die Vereinten Händler eine Bande von Halsabschneidern und eine Gefahr für den freien Handel.

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5. Wichtige Persönlichkeiten

NameFunktion(en)
AfyaKillian der Kyorlen
Alyiara Daevion'lyrLeiterin der Bibliothek und Tempels der Lolth
Brilmara EisenzahnDuergar-Schmiedin und Ratsmitglied
Doran LoderinHändler mit weitreichenden Kontakten und Ratsmitglied
Eszerim JezeerErzmagier des Hauses Jezeer
Falareth JezeerHoher Vertreter des Hauses Jezeer am Handelshof
Gamori ter BrookInhaber der Silberspinne
May'brynVertreterin des Rats
Nedrae Arab'sekHändlerin und Vorsteherin des Hauses Arab'sek
Rashal JezeerMysteriöse Tunnelläuferin
Shi'nen?Ratsherr
WreydKillian der Kyorlen

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