
Der Hochwald - nicht nur ein Ort der bitterkalten Winter, der uralten Bäume und gefährlichen Kreaturen, sondern auch der Hort selten gewordener blühender Reichtümer, die sich nur dem offenbarten, der nach ihnen zu suchen wusste.
Einst war dieser Reichtum in ganz Faerun bekannt und im Überfluss vorhanden. Es war die Zeit in der das Volk der Menschen noch jung war und die weiten Wälder das Land beherrschten. Heute ist nur noch wenig von der einstigen Vielfalt vorhanden. Wälder mussten Wüsten und Steppen weichen, so ist es nicht verwunderlich, dass der Hochwald wie auch die Täler des Delimbyir und des Grauflusses so manches grüne Kraut bergen, das man im Rest Faeruns vergeblich sucht.
Als Heim zahlreicher Druiden wie Waldkundigen ist das Wissen um die Kraft der Natur, die in verschiedenstem Grün verborgen liegt mit dem Lauf der Zeit gediehen. Neben den Kundigen der Natur zieht es auch immer wieder den ein oder anderen Alchemisten in die Tiefe des Waldes oder die Weiten der Wiesen um durch die Schätze der Natur sein täglich Brot zu verdienen.
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
- 1. Die Kraft des Krautes
- 2. Bäume
- 2.1 Akazie
- 2.2 Bilobabaum
- 2.3 Blaublatt-Baum
- 2.4 Schattenkrone
- 2.5 Suth
- 2.6 Wehrbaum
- 2.7 Zalantar
- 2.8 Zaubernuss-Baum
- 3. Kräuter
- 3.1 Alraune
- 3.2 Arnika
- 3.3 Baldrian
- 3.4 Basilikum
- 3.5 Beinwell
- 3.6 Bitterdistel
- 3.7 Bitterwurz
- 3.8 Bleichwurz
- 3.9 Brennessel
- 3.10 Cassilkraut
- 3.11 Fingerhut
- 3.12 Frauenmantel
- 3.13 Golmand
- 3.14 Helmdorn
- 3.15 Kraftwurz
- 3.16 Lavendel
- 3.17 Lichtranke
- 3.18 Mistel
- 3.19 Narawurzel
- 3.20 Schlafmohn
- 3.21 Sonnenhut
- 3.22 Tollkirsche
- 3.23 Traumblüte
- 4. Kräuter und Bäume der Hochwaldregion
- 5. Verwendung der Kräuter
- 6. Quellenangaben
1. Die Kraft des Krautes
Man sagt, dass in den Gaben der Naturgötter eine Kraft verborgen liegt, die sich nur jenen offenbart, die die Natur und ihre Reichtümer zu schätzen wissen. Doch wer immer diesen Ausspruch tat, der glaubte zu sehr daran, dass die Natur ihrer Gönner einer Bewertung unterzieht.
Tatsächlich ist es so, dass das Wissen um das was in den verschiedenen Teilen einer Pflanzen steckt von jedem beherrscht werden kann, der sich - sei es aus Tradition oder Neugier - mit ihrem Wesen und ihren Eigenheiten beschäftigt.
Das wichtigste Element der Kräuterkunde ist das Wissen um die einzelnen Teile der Pflanze. Einjeder wird zugeben, dass sich ein Baum von seiner Gestalt stark von denen eines Gänseblümchens unterscheidet. Die Vielfalt der Nutzbarkeit offenbart sich genau in diesem Umstand. Das Wissen darum beruht zumeist auf schlichter Empirie, d.h. dem Ausprobieren und Experimentieren. Oftmals findet man eine heilende Wirkung einer Pflanze nur in ihren Blüten, nicht aber in ihren Wurzel. Anderenfalls ist es auch umgekehrt oder die Wirkung entfaltet sich erst nach Kombination von beidem.
Während Alchemisten sich diesem Problem zumeist sehr strukturiert nähern, ist es den vielen Eingeborenen der Natur eine ganz alltägliche Erfahrung und man beobachtet sogar, dass Tiere durch Nachahmung ihrer Eltern von selbst die heilenden Teile einer Pflanze zu sich nehmen.
Es ist demnach wichtig festzustellen, dass sich die Kunde um Kräuter und ihre Eigenschaften nicht nur auf die Kenntnis der einzelnen Pflanzen stützt, sondern auch auf deren ganz eigenen Besonderheiten, die von Pflanze zu Pflanze stark variieren.
Natürlich kennt die Natur nicht nur eine Art der Wirkung wie beispielsweise die Heilung, sondern noch viele mehr. Die stärksten Gifte haben beispielsweise ihren Ursprung in ganz einfachen unscheinbaren Gewächsen, die das Kraut vor Fressfeinden schützen. Dennoch hält sich die Natur auch hier an ihren Grundsatz der Balance. Es sind nur wenige Pflanzen bekannt, die bei Verzehr in geringen Mengen bereits tödlich wirken, vielmehr werden hier Gefühle erzeugt (wie Übelkeit, Erbrechen etc.), die den Fressfeind in Zukunft abschreckten und so das Überleben der Pflanzenart sichern. Kundige wissen sich jedoch auch dieser Eigenschaft zu bedienen und nicht selten werden daraus auch durch genaue Kenntnis der Dosis Drogen oder Mittel zur Minderung von Schmerzen gewonnen.
2. Bäume
2.1 Akazie
Beschreibung: Akazien sind laubwerfende Bäume (meistens werfen sie ihr Laub in der Trockenzeit, man kann deshalb nicht von sommergrünen Bäumen sprechen) oder Sträucher. Die meisten Arten zeichnen sich durch sehr ausgeprägte Dornen aus, weshalb sie auch Dornenbäume nennt. Akazien haben entweder paarig gefiederte Blätter oder abgeflachte Blattstiele. Die winzigen Blüten sind sattgelb bis weiß, sehr selten rot. Sie sitzen dichtgedrängt in kugelförmigen oder zylindrischen Ähren oder Köpfchen angeordnet. Oft verströmen sie einen starken Duft und bringen reichlich Pollen hervor, der Bienen anzieht. Die bohnenartigen Früchte bestehen aus runden oder auch abgeflachten Hülsen. Die Samen sind in der Regel lange lebensfähig, einige benötigen Feuer, um keimen zu können. Akazien gehören zu den Harthölzern. Vorkommen: Akazienbäume können nur in sehr trockenen und heißen Gebieten wachsen (wie beispielweise in den Gebieten zwischen Amn, Tethyr und Turmish, Calimshan). Verwendung: Die Blätter der Akazie werden getrocknet und in geringen Mengen genutzt um eine Empfängnis zu verhüten. Die Blätter müssen zur Morgenstunde gründlich gekaut, jedoch nicht geschluckt werden. In zu großen Mengen vor allem bei Verschlucken kann das Akazienblatt giftig sein. |
2.2 Bilobabaum
Beschreibung: Der Bilobabaum ist ein sommergrüner Baum, das heißt, er wirft im Herbst seine Blätter ab. Er kann bis zu 1000 Jahre alt werden und erreicht Wuchshöhen von bis zu 40 Metern. Seine Borke ist braun und bildet eine dicke Schicht, die Kork ähnelt, und wird bei älteren Bäumen rissig. Der junge Baum wächst meistens schlank und auffallend gerade in die Höhe. Sein Umriss ist pyramidenförmig und er ist nur spärlich beastet. Auffällig und sehr charakteristisch sind die fächerförmigen, breiten Laubblätter, die in der Mitte mehr oder weniger stark eingekerbt sind. Die Blattform variiert je nach der Stellung am Trieb und der Wuchskraft des Baumes, weshalb kaum ein Blatt dem anderen gleicht. Blätter von jungen Bäumen sind deutlich anders geformt als die von alten Bäumen. Vorkommen: Diese Bäume wachsen nahezu überall außer in dauerhaft sehr kalten Gebieten und Gebirgen. Verwendung: Die getrockneten Blätter und Samen werden zur Steigerung der Fruchtbarkeit beim Mann gerne eingesetzt. Der Trunk fördert zudem die Durchblutung. |
2.3 Blaublatt-Baum
| Beschreibung: Diese Baumart ist leicht an seinem unheimlichen bläulich glimmenden Blätterwerk zu erkennen. Elastisch beugen sich diese Bäume unter Wind und Schneemassen und brechen dabei nur selten. Auf diese Weise formen sie in schneereichen Gebieten oftmals passierbare Tunnel aus Schnee.
Sie wachsen dicht beieinander und kann bis zu 40 Fuß (~12 m) hoch werden, bildet allerdings kaum dicke, sondern schmale filigrane Stämme aus. Vorkommen: Blaublatt-Bäume wachsen in feuchten und kaltem Klima und sind im Norden von Amn häufig zu finden. Verwendung: Im hohen Norden wird die kräftige blaue Farbe der Blätter häufig zum Färben von Kleidung verwendet. Werden die Blätter verbrannt, so entfachen sie eine schön anzusehende blaue Flamme. |
2.4 Schattenkrone
| Beschreibung: Als Giganten unter den Bäumen erheben sich diese Wipfel über die Wälder Faeruns. Jene sind besonders schnellwüchsig und können bis zu 2 Fuß (60 cm) pro Jahr wachsen. Ein ausgewachsener Baum trägt seine Krone etwa 90 Fuß (~27 m) über dem Grund und besitzt einen Durchmesser von 10 Fuß (~3 m) im tiefstehensten Geäst. Der Stamm ist meist von faltigen Felsformationen umgeben. Schattenkronen wurden nach ihren dichten Blätterdach benannt, welches sich aus fedrigen Blättern zusammensetzt. Die Blätter sind von unregelmäßiger Form und haben kupferne Unterseiten und tiefgrüne Oberflächen.
Das Holz der Schattenkroe ist fasrig und rau, jedoch nicht für Holzarbeiten geeignet, da es unter Last leicht längs splittert. Vorkommen: Diese Baumart findet man in nahezu allen Wäldern Faeruns. Verwendung:Die Fasern des Baumes werden zur Hestellung von Seile und Stricke verwendet, wobei sie jenen besondere Festigkeit verleihen. Werden sie entzündet brennen sie langsam und sauber ab und entfachen ein äußerst warmes Feuer, welches wenig Rauch erzeugt. Deshalb wird das Holz auch zur Bereitung von Speisen eingesetzt. Auch für die Herstellung von Magiestäben wird diese Holzart häufig benutzt. |
2.5 Suth
| Beschreibung: Suth besitzen eine graue Borke und olivgrünes Blattwerk. Sie wachsen auffällig gerade dem Himmel entgegen. Der Stamm kann sich jedoch in zwei Hauptachsen aufspalten, die sich in unterschiedliche Richtungen ausbreiten.
Wachsen mehrere diese Bäume nahe beinander bilden sie ein dichtes verzweigtes Netzwerk untereinander, das ein Durchkommen nahezu unmöglich macht. Die Blätter dieses Baumes haben eine längliche Form und sind besonders weich und flauschig. Ihre Enden jedoch sind mit kleinen Spitzen besetzt. Das Holz dieser Bäume ist sehr dunkle, beständig und unverderblich. Seine besondere Härte macht eine Bearbeitung oft schwierig. Vorkommen: Der Name des Baumes kann mit dem Süden in Verbindung gebracht werden. Man findet diese Bäume am Rande der Wüste Shaar, in den Wäldern von Chondath und weiter südlich in Faerun. Verwendung: Wegen seiner Widerstandfähigkeit verwendet man dieses Holz sehr gerne für den Umschlag von Büchern. Ebenso formt man daraus Schilde, die vor dem Kampf in Wasser getaucht werden. Einmal auf diese Weise behandelt fängt das Holz kein Feuer. Niemals hat man ein Schild aus diesem Holz auseinandersplittern gesehen, Risse sind jedoch bei besonders harten Angriffen möglich. |
2.6 Wehrbaum
| Beschreibung: Wehrbäume ähneln sehr den Eichen, tragen jedoch braune Blätter mit silbernen Äderungen in ihren Kronen und schwarze Blätter in unterem Geäst. In ungestörter Natur wachsen Wehrbäume zu wahren Baumgiganten heran, die dichtverzweigt sind. Sie bleiben von normalen (nicht magischem) Feuer unberührt, sind besonders resistent und widerstandfähig.
Vorkommen: Die meisten dieser Bäume findet man in großen, weiten Wäldern, wo sie von Dryaden, Druiden und Waldläufern beschützt werden. Verwendung: Das Holz dieser Bäume wird gerne für die Herstellung von Instrumenten verwendet, da es sich durch einen sehr klaren, warmen Ton auszeichnet. Wehrbaumholz ist dem der Eiche so ähnlich, dass es auch für magische Riten, die Eichenholz benötigen, benutzt werden kann. |
2.7 Zalantar
| Beschreibung: Oftmals werden diese Bäume auch als Schwarzholz oder Schwarzbäume bezeichnet, da die Borke und das Holz sich durch jene dunkle Färbung besonders auszeichnen. Dieser Baum besitzt eine mächtige zentrale Wurzel und 8 oder mehr Stämme, die der tiefen Wurzel entwachsen wie Finger aus einer Hand. Er kann eine Höhe von 60 Fuß (~18 m) erreichen, wächst jedoch gewöhnlicherweise nicht höher als 30 Fuß. Die Blätter des Zalantar sind weiß bis beige.
Das Holz dieses Baumes ist hart und kräftig, kann jedoch leicht bearbeitet werden. Vorkommen: Selten findet man diesen Baum nördlich der Shaar. Als subtropisches Gewächs ist es in Chult weit verbreitet, lässt sich jedoch auch an den südlichen Küsten Faeruns entdecken. Verwendung: Das Holz wird häufig für die Herstellung von Möbeln, Wagen, Wagenrädern, Gebäuden und Holzkunstwerken verwendet. Auch Magierstäbe werden aus diesem Holz geformt. |
2.8 Zaubernuss-Baum
Beschreibung: Es sind sommergrüne Sträucher und kleine Bäume. Die sternhaarige Rinde ist grau bis graubraun. Die Knospen sind kahl. Die gestielten Laubblätter sind buchtig oder haben einen gezähnten Blattrand und sie haben immer eine schiefe Spreitenbasis. Sie haben große, hinfällige Nebenblätter. Die Virginische Zaubernuss blüht im Herbst. Die anderen Sorten blühen im Winter meistens vor dem Blattaustrieb. Die kopfigen Blütenstände enthalten nur drei bis vier Blüten. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die vier Kelchblätter sind behaart. Die bandförmigen Blütenkronblätter (Petalen) sind grünlich, gelb, orange oder rot. In jeder Blüte sind vier fertile Staubblätter vorhanden, die nur kurze Staubfäden haben. Der Fruchtknoten ist halbunterständig. Die sich zweiklappig öffnenden, holzigen Kapselfrüchte enthalten jeweils nur zwei schwarze Samen. Die Kapseln öffnen sich explosionsartig und schleudern die Samen etwa 10 Meter weit fort. Vorkommen: Die herblühende Zaubernuss ist vor allem im mittleren Teil Faeruns zu finden, wie auch um den Hochwald herum. Verwendung: Bei dieser Pflanze wird vor allem die Rinde zur Heilung genutzt. Man kann sie jedoch vielfältig innerlich und äußerlich einsetzen, indem man Tinkturen, Tee und Pulver einnimmt oder auf die Wunde aufbringt. Entzündungen wie Jucken wird in vielen Fällen gemindert, wie auch die Heilung schneller fortschreitet. |
3. Kräuter
3.1 Alraune
Beschreibung: Alraunen sind mehrjährige krautige Pflanzen, die gelegentlich einen übelriechenden Geruch absondern. Sie sind stängellos und bilden eine Blattrosette. Die einzelnen Blätter sind eiförmig bis eiförmig-langgestreckt. Die Blattoberseite ist runzelig-blasig; der Blattrand ist geschwungen, gezähnt oder flatterig gewellt. Die Wurzeln der Alraunen sind fleischige, dicke Pfahlwurzeln, die oftmals gegabelt sind und dadurch nicht selten einer menschlichen Gestalt ähneln. Vorkommen: Alraunenpflanzen benötigen eine warme Umgebung, so dass man sie nur in entsprechenden Gegenden wie beispielsweise Sembia finden kann. Verwendung: Alraunen sind wie viele andere Pflanzen auch giftig, bereits geringe Mengen führen zum Tod. Geringe Mengen der gemahlenen Wurzel können bei Schlaflosigkeit und Schmerzen der Gelenke eingenommen werden. Man sagt der Wurzel eine große spirituelle Kraft nach, so wird sie bei vielen Ritualen als Rauchspender eingesetzt und dabei verbrannt. Im Volk existiert zudem der Glaube, dass eine Alraunenwurzel in eine Schale Milch unter dem Bett verborgen schlimme Krankheiten zu heilen vermag. Manche geben noch einen Tropfen Blut hinzu um die heilende Kraft der Wurzel zu vergrößern. |
3.2 Arnika
Beschreibung: Die aromatisch duftende, mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 20 bis 60 cm. Der drüsenhaarige Stängel ist mit ein bis drei gegenständigen Laubblättern beblättert. Dies ist eine Ausnahme innerhalb der Korbblütengewächse. Die Grundblätter sind in Rosetten angeordnet und eiförmig bis lanzettlich und ganzrandig. Die Blätter sind vier- bis siebennervig und behaart. Die meist einzelstehenden orangegelben körbchenförmige Blütenstände bekommen einen Durchmesser von etwa 4,5 bis 6 cm. Sie besitzen dottergelbe Röhrenblüten und vielnervige Zungenblüten. Vorkommen: Das Verbreitungsgebiet umfasst vor allem gebiriges Gelände, wie die nahen Sternberge. Die Blütezeit dauert von Mai bis August. Arnika bevorzugt saure und magere Wiesen und ist kalkmeidend. Man findet sie auch in lichten Wäldern. Verwendung: Die Blüten der Arnikablume werden häufig mit Fett oder Alkohol gemeinsam als Salbe oder Tinktur zur Behandlung von äußerlichen Wunden verwendet. Sie bessern die Heilung und mindern Entzündung und Rötung. Der Geschmack ist jedoch so scharf und ekelerregend, dass man sie kaum als Sud oder zur Behandlung inner Entzündungen einsetzt. |
3.3 Baldrian
Beschreibung:Es sind mehrjährige, krautige Pflanzen, manchmal Sträucher. Die Laubblätter sind einfach oder geteilt. Die zwittrigen Blüten sind drei- bis fünfzählig. Es sind zwei Blütenhüllblattkreise vorhanden. Die Blütenkronblätter sind verwachsen. In jeder Blüte gibt es nur drei Staubblätter. Die drei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen. Alle Baldrianarten nennen einen charakteristischen Geruch ihr eigen, der sie für viele abschreckend wirken lässt. Den Geruch dieser Pflanze vergisst man zumindest nicht allzu rasch. Vorkommen: Die Pflanze ist vor allem in den Waldregionen an Wegesrändern zu finden. Verwendung: Baldrianwurzeln sind besonders wertvoll, wenn es darum geht Tinkturen mit beruhigender Wirkung herzustellen. |
3.4 Basilikum
Beschreibung: Die Blätter des Basilikums sind spitz-oval, glänzend und grün. Sie duften wunderbar würzig. Beim normalen Basilikum sind die Blätter in der Mitte rundlich nach oben gewölbt. Sie wachsen gegenständig am Stengel. Seine Blüten sind von reinem weiß. Vorkommen: Die Pflanze benötigt viel Wasser, Sonnenlicht und üppige Böden und wächst daher nur an Orten, die solche Bedingungen bieten. Verwendung: Die Blätter und Blütenspitzen dieser Pflanzen sind dafür bekannt Erregungszustände zu mindern und auf die Nerven beruhigen zu wirken. Sie sollen auch Schmerzen im Kopfbereich lindern, vor allem solche, die lang anhaltend sind. Zusäätzlich wird Basilikum zur Steigerung der Fruchtbarkeit bei der Frau eingesetzt. Der Basilikum wird in kleinen Mengen oder getrocknet auch häufig als Gewürzpflanze eingesetzt. |
3.5 Beinwell
Beschreibung: Ber Beinwell besitzt schmale spitz zulaufende Blätter, die eine feine meist hellgründe Äderung besitzen. Die Blüten sind violett oder weisslich-gelb und hängen in kleinen Trauben nach unten. Die mehrjähige Wurzel ist schwarzbraun und im Inneren von weißer Färbung. Vorkommen: Diese Pflanze wächst sowohl in wassernähe wie auch in trockeneren Böden. Sie ist nahezu in ganz Faerun zu finden. Verwendung: Man darf Beinwell nicht schlucken, denn sowohl die Blätter als auch die Wurzel ist giftig. Der Geschmack ist sehr bitter was auch Tiere davon abhält sich diese Pflanze einzuverleiben. Die Anwendnung erfolgt auf offene wie Schürfwunden äußerlich als kühler Umschlag oder als Salbe. Zumeist können auf diese Art größere Infektionen verhindert werden. Eine Beinwelltinktur kann auch zum Auswaschen von eitrigen Wunden eingesetzt werden. |
3.6 Bitterdistel
Beschreibung: Dieses einjährige, distelartige Kraut wird bis zu 50 cm hoch und besitzt einen fünfkantigen, streifigen, im unteren Teil borstigen, nach oben hin drüsig behaarten Stengel. Die Blätter sind gestielt und werden bis zu 30 cm lang, sie sind im unteren Teil länglich, klebrig und zottig behaart sowie deutlich gezahnt mit auslaufenden, stachligen, zahnförmigen Blattspitzen. Die mittleren und oberen Blätter sind ungestielt, stengelumfassend und nahe der Blütenköpfchen gehäuft. Die Blüten der Bitteldistel sind gelb, fünfzipflig und röhrig. Die Blütenköpfe bestehen aus einem haarigen Hüllkelch, dessen äußere Blätter einen kurzen Stachel besitzen. Die inneren Blätter des Hüllkelches sind länglich mit fiedrigem, zusammengesetztem, gekrümmten Stachel. Die Frucht ist bis zu 1,5 cm lang und besitzt eine rundliche, walzenförmige und leicht gebogene Form. Vorkommen: Die Heimat dieser Krautes ist vor allem das südliche Amn, Tethyr und Sembia. Verwendung: Die getrockneten Blätter und Blütenspitzen werden verwendet um den Brechreiz auszulösen. Es kann jedoch auch äußerlich zur Wundheilung eingesetzt werden. |
3.7 Bitterwurz
Beschreibung: Enzian-Arten sind ein-, zwei-, oder mehrjährige krautige Pflanzen. Die einfachen Laubblätter stehen kreuzgegenständig und haben einen glatten Blattrand. Die Blätter bilden bei vielen Arten eine grundständige Rosette. Die Blüten stehen einzeln oder in meist zymösen Blütenständen. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind (vier- oder) meist fünf- (oder sechs- bis acht-) -zählig. Die grünen Kelchblätter sind verwachsen. Die Kronblätter sind, oft lang röhrig, glockenförmig oder radförmig verwachsen und können ganz unterschiedliche Blautöne haben oder sie sind gelb bis weißlich. Es werden Kapselfrüchte gebildet, die viele Samen enthalten. Bei den meisten Arten schließen sich die Blüten bei bewölktem Himmel und kühler Luft, auch bei Erschütterungen durch Hagel, Regen und starkem Wind. Vorkommen: Enziankraut wächst in ganz Faerun vor allem in gebirgigen, nördlicheren Regionen womit es am Rande des Hochwaldes zum Sterngebirge hin leicht zu finden ist. Verwendung: Die getrocknete und frische Wurzel kann zerkleinert geschluckt werden und führt dabei zu starken bis mittelmäßigem Erbrechen. |
3.8 Bleichwurz
| Beschreibung: Der Bleichwurz ist eine krautige unscheinbare Pflanze mit gefiederten Blättern von dunkler grüner Farbe. Sie bewächst den Boden ser großflächig und bildet keine hohen Stengel aus.
Die Wurzel ist rübenartig und treibt tief in die Erde. Sie trägt innen wie äußerlich eine weißliche bis graue Farbe. Vorkommen: Dieses Gewächs ist in allen Wäldern bodenbedeckend an zahlreichen Stellen zu finden. Verwendung: Die Wurzel werden frisch oder getrocknet auf die Wunde abgebracht und zeichnen sich durch ein starkes Brennen aus. Sie wirken jedoch heilungsfördernd und vermindern Eiterung und Rötung der Wunde. |
3.9 Brennessel
Beschreibung:
Brennnesseln sind krautige Pflanzen, selten auch Halbsträucher. Sie erreichen, je nach Art, Standort und Nährstoffsituation, Wuchshöhen von 10 bis 150 Zentimetern. Ihre Stängel sind zumeist unverzweigt und mit Brenn- sowie Borstenhaaren besetzt.
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3.10 Cassilkraut
Beschreibung: Cassil ist ein kleines feines Kraut welches dem Senfkraut ähnelt und keine hohe Wuchshöhe erreicht. Es kommt nicht in Gruppen sonst einzelständig vor. Es besitzt kleine gefiederige Blätter und eine hellgelbe Blüte. Die Samenkörner sind ovalförmig, beige und geschmacklos. Vorkommen: Dieses Kraut lässt auf allen feuchten Wiesen entdecken. Verwendung: Die zu einem feinen Pulver gemahlenen Samenkörner werden eingenommen um die männliche Fruchtbarkeit für 3-6 Tage zu unterdrücken. |
3.11 Fingerhut
Beschreibung: Die zweijährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine Blattrosette mit grossen spitzovalen Blättern aus. Im zweiten Jahr treibt ein bis zu zwei Meter hoher Stengel aus der Pfahlwurzel, der kleine wechselständige Blätter trägt. Die purpurroten Blüten hängen an einer Seite des Stengels und bilden eine Art Kerze. Die einzelnen Blüten haben die Form eines Fingerhutes, was der Pflanze auch den Namen gab. Die markanten Blüten können zudem weiß gefärbt sein. Vorkommen: Der Fingerhut kommt in ganz Faerun vor und wächst vorzugweise auf Waldlichtungen und an deren Rändern. Verwendung: Diese Pflanze ist hochgiftig und wird in diesem Sinne verwendet. Manche Kräuterkundler schwören darauf, dass sie in geringen Mengen auch heilsame Wirkung auf das Herz haben kann. |
3.12 Frauenmantel
Beschreibung: Der Frauenmantel ist eine zart aussehende Pflanze mit kelchartigen, gelappten Blättern. Seine Blüten sind zart gelb und verströmen einen Honig ähnlichen Duft. Vorkommen: Der Frauenmantel gedeiht auf feuchten Wiesen und an Waldrändern und somit ist er fast auf ganz Faerun (Ausnahme sind die Wüsten, Gebirge und sehr trockenen Gebiete) verbreitet. Verwendung: Man sagt, dass die Pflanze einst ihren Namen ihrer Hauptanwendung nach erhielt, denn das Kraut hilft bei allerhand Frauenleiden, steigert jedoch auch die Fruchtbarkeit. |
3.13 Golmand
| Beschreibung: Der gewöhnliche Golmand wächst etwa kniehoch und bildet großflächige breite Blätter aus von satter dunkelgrpner Farbe. Die Blüte kommt nur im Spätherbst zum Tragen und zeigt sich als reinweiße vierblätteriges Krone. Sie sitzt auf einem langen Stengel, der von den großen Blättern wechselständig flankiert wird.
Vorkommen: Golmand findet man überall in Faerun von allem auf weiten Wiesen und lichtdurchlässigen Wäldern. In lichtarmen dichten Waldgebieten hingegen ist er kaum vertreten. Verwendung: Die Blätter werden als Sud bei leichten bis mittleren Vergiftungen und Wundbrand innerlich und äußerlich angewandt. Sie sind gegen viele bekannte Pflanzengifte wie beispielsweise Tollkirsche wirksam. |
3.14 Helmdorn
| Beschreibung: Als bodenbedeckender Strauch wächst diese Pflanze häufig auch aus toten Bäumen oder bedeckt andere Büsche. Er zeichnet sich durch dunkle, wachsene grüne Blätter aus und besitzt zahlreiche spitze schwarze Dornen.
Der Strauch trägt indigofarbene Beeren, die essbar sind. Vorkommen: Das widerstandfähige Gewächs lässt sich in ganz Faerun aufspüren. Verwendung: Die Dornen werden häufig als Nadeln oder Wurfgeschoße verwendet. Die Beeren werden als Nahrung oder zur Weinherstellung verwendet. |
3.15 Kraftwurz
Beschreibung: Die Pflanze erreicht etwa eine Größe von 80 cm, er hat langgestielte, fünffingrige Blätter und kleine weißlich-grüne in Dolden stehende Blüten, die später scharlachrote Beeren bilden. Die Wurzel ist rübenartig ausgebildet und kann weiß- oder rotschalig sein. Vorkommen: Das Gewächs kommt vor allem in Wald und Gebirgsregionen vor. Verwendung: Die Kraftwurz ist wie der Name bereits andeutet für die Manneskraft zuständig und soll jene steigern. Zur Anwendung kommt die getrocknete oder frische Wurzel, wobei man zwei Arten unterscheidet. Die weiße Kraftwurz und die rote Kraftwurz. Die weiße Wurzel muss vor der Einnahme geschält und gegart werden. |
3.16 Lavendel
Beschreibung: Der Lavendel ist ein mehrjähriger 0,5 bis 1 m hoher Halbstrauch. Seine Blätter sind linealisch bis lanzettlich. Die jungen Blätter sind graublau und weich filzig. Ältere Blätter jedoch werden grün. Das Gewächs besitzt einen sehr charakteristischen Duft, der es leicht auffindbar macht. Die Blüten sind langgestielte violette Scheinähren. Sie duften blumig und balsamig. Vorkommen: Diese Pflanze kommt in ganz Faerun vor und wächst vor allem aus sandigen Böden besonders gut. Verwendung: Der Duft des Lavendels wirkt beruhigend und hält in getrockneter Form Motten von Leinenegwändern fern. Die getrockneten Blätter können jedoch auch zu einem Sud gekocht als Beruhigungsmittel eingesetzt werden. Darüber hinaus lässt sich die alkoholische Tinktur auf äußerliche Wunden auftragen, wo sie Eiter und Infektion verhindert. |
3.17 Lichtranke
Beschreibung: Die Lichtranke ist eine Schlingpflanze, deren Stengel bis zu fünf Meter lang werden. Die Stengel sind dünn, gerillt und rankfähig. In den Blattachseln wachsen zudem Ranken, die sich ringeln und stark zusammenziehen. Die Blätter sind dreifach gelappt und glänzen dunkelgrün auf der Oberseite. In den Blattachseln der jüngsten Blätter wachsen die grossen Blüten. Die Blütenblätter sind je nach Art weiss, violett oder rötlich. Die Samenkörner sind reinweiß und von ovaler Gestalt. Vorkommen: Sie wächst nur in besonders warmen jedoch nicht zu trockenen Gebieten. Man kann sie besonders häufig in Sembia auffinden. Verwendung: Die Samen der Lichtranke werden getrocknet zur Verhütung der Empfängnis eingesetzt. |
3.18 Mistel
Beschreibung: Die Mistel ist eine wundersame Pflanze, die erst in den Wintermonaten, wenn die Bäume kahl sind, richtig sichtbar wird. Sie wächst in Kugelform auf verschiedenen Baumarten und saugt den Bäumen Wasser und Nährstoffe aus, was sie zu einem Halbschmarotzer macht. Bäume, die von vielen Misteln bewachsen sind, leiden darunter und sterben schliesslich ab. Aber die Misteln wachsen langsam und vereinzelte Misteln können einem grossen Baum nicht viel anhaben. Vorkommen: Da die Mistel in ihrer Verbreitung von Bäumen abhängig ist, ist sie auch nur in waldreichen Gebieten zu finden. Verwendung: Es werden sowohl die Blätter als auch die Zweige der Mistel verwendet. Sie sollen als Tee eine besonders kräftigende Wirkung besitzen, können jedoch als Tinktur ebenso auf Wunden aufgetragen werden. In manchen Regionen Faeruns ist die Mistel eine wichtige magische Pflanze, die von den Druiden mit goldenen Sicheln geerntet wird und nicht zu Boden fallen darf, denn sonst würde sie ihre besondere Wirkung einbüssen. Zur Zeit der Wintersonnenwende und als Weihnachtsschmuck wird sie auch gerne an die Haustüren gehängt, um das Haus vor Schaden zu bewahren. Wer sich unter Misteln küsst, soll ein glückliches Liebespaar werden. |
3.19 Narawurzel
| Beschreibung: Die Pflanze wächst als bodennahes kleines, grünes Kraut, welches eine rübenartige, schwarze Wurzel ihr Eigen nennt. Die Blätter sind schmal und wechselständig, tragen auf der Oberseite ein mattes Grün und an der Unterseite eine bräunlich helle fast weiße Farbe zur Schau.
Vorkommen: Vor allen an schattigen Plätzen am Waldrand ist diese Pflanze zu finden. Selten findet man sie auch in tieferen Gefilden der Wälder. Sie benötigt feuchte Böden und wächst deshalb auch häufig in der Nähe von Gewässern. Verwendung: Die gehobelte Wurzel wird in heißes Wasser eingelegt und zu einem starken Tee verkocht, welcher die Fruchtbarkeit der Frau für die kommenden 3-6 Tage unterdrückt. |
3.20 Schlafmohn
Beschreibung: Der Schlafmohn ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis 1,5 m erreicht. Der runde, überlaufende Stängel ist selten verzweigt. Die Laubblätter sind lang. Die relativ große Blütenknospe ist meist länglich und steht auf schlanken, haarigen Blütenstielen. Beim Öffnen der Blütenknospe fallen die zwei rote Kelchblätter ab. Vorkommen: Der Schlafmohn wächst nur in sehr wenigen Gebieten gut. Das Klima muss warm und trocken sein. Die meisten Pflanzen sind in südlichen Gefilden Faeruns zu finden. Verwendung: Die Samen des Schlafmohns können zur Verfeinerung der Nahrung verwendet werden. Vor allem wird jedoch der Milchsaft aus der unreifen Samenkapsel gewonnen und getrocknet wobei jener sich schwarz färbt. Dieser getrocknete Überstand ist in großen Mengen sehr giftig, in kleinen Mengen gelöst in Alkohol ist er jedoch ein sehr starkes Schmerz- und Schlafmittel und hinterlässt eine starke Abhängigkeit. In manchen Regionen wird dieses Mittel auch als Droge missbraucht. |
3.21 Sonnenhut
Beschreibung: Die aufrechten Stängel sind unverzweigt bis verzweigt. Die Pflanzen können verschieden behaart sein. Die wechselständig, grundständig und an den Stängeln verteilt angeordneten Laubblätter sind mehr oder weniger lang gestielt. Die einfache Blattspreite besitzt ein, drei oder fünf Blattnerven. Der Blattrand ist meist glatt, manchmal gezähnt oder gesägt. Die Blattoberflächen sind manchmal glatt oder meist behaart. Die sogenannten Zungenblüten (= Strahlenblüten) sind gelb, weiß, dunkel purpurfarben bis hell rosafarben. Vorkommen: Der Sonnengut kommt in Faerun auf allen feuchten blühenden Wiesen vor. Verwendung: Die Blütenblätter werden getrocknet und als alkoholische Tinktur in kleinen Mengen eingenommen. Sie stärken vor allem bei lang anhaltenden zehrenden Krankheiten, können aber auch bereits zur Stärkung vor der Krankheit oder vor schlechtem Wetter eingesetzt werden. |
3.22 Tollkirsche
Beschreibung: Diese Pflanze wächst als hohe Staude mit eiförmigen Blättern, violetten bis braunen Blüten und im reifen Zustand glänzend schwarzen Beeren. Sie blüht zwischen Juni und August. Die Farbe der Beeren wechselt direkt von grün zu schwarz und ist zwischenzeitlich niemals rot. Die Beeren sitzen in einem fünfzipfeligen Kelch. Vorkommen: Sie ist überall in Faerun am Rande und auf Lichtungen von Laub- und Mischwäldern zu finden. Verwendung: Alle Teile diese Pflanze sind giftig, die Blätter allen voran. Dabei wissen jedoch versierte Kräuterkundler, dass auch ein Gift in richtiger Dosierung heilsam wirken kann. Wurzeln und Krautextrakt können zur Schmerzlinderung eingesetzt werden. Zu hohe Mengen führen zu wahnhaften Vorstellungen. Bei Kindern führen 3-5 Beeren, bei Erwachsenen etwa 10 Beeren innerhalb von 14 Std zum Tod durch Atemlähmung. Vor allem die süßlich schmeckenden Beeren werden häufig aus Unwissenheit gegegessen oder als Droge missbraucht. |
3.23 Traumblüte
Beschreibung: Der Stengel dieser Pflanze wächst aufrecht und ist mit wechselständigen Blättern versehen. Diese sind von länglicher Form. Die Blattüberseite ist glatt und dunkel bis hellgrün. Die Blattunterseite ist behaart und meist von einem sehr hellen Grün. Die Blüte der Pflanze ist meist von einem zarten rosa, kann jedoch in seltenen Fällen auch kräftig violett gefärbt sein. Vorkommen: Die Träumblüte wächst nur in sehr heißen wüstenartigen Gebieten wie Calimshan. Verwendung: Aus den Blütenblättern dieser Pflanze kann ein Saft gewonnen werden, der in geringen Mengen bereits zu einem tiefen Schlaf führt. |
4. Kräuter und Bäume der Hochwaldregion
| Kraut/Baum | SG zum Auffinden/Erkennen |
| Biblobabaum | 10 |
| Schattenkrone | 10 |
| Wehrbaum | 15 |
| Zaubernuss-Baum | 15 |
| Arnika | 15 |
| Baldrian | 10 |
| Basilikum | 15 |
| Beinwell | 20 |
| Bitterdistel | 25 |
| Bitterwurz | 25 |
| Bleichwurz | 15 |
| Brennessel | 10 |
| Cassilkraut | 25 |
| Fingerhut | 15 |
| Frauenmantel | 25 |
| Golmand | 25 |
| Helmdorn | 15 |
| Kraftwurz | 15 |
| Lavendel | 10 |
| Mistel | 15 |
| Narawurzel | 20 |
| Sonnenhut | 25 |
| Tollkirsche | 20 |
*SG=Schwierigkeitsgrad. Würfelwurf, der mit einem W20 + Kräuterkundenrang erreicht werden muss um das Kraut zu finden/zu erkennen.
5. Verwendung der Kräuter
| Verwendung | mögl. Kräuter |
| Beruhigungsmittel | Baldrian, Lavendel, Johanniskraut |
| Brechmittel | Bitterdistel, Bitterwurz |
| Fruchtbarkeit | Frauenmantel, Basilikum |
| Gifte | Alraune, Tollkirsche, Fingerhut |
| Gegengifte | Golmand |
| Heilung | Zaubernussbaum, Brennessel, Arnika |
| Potenzmittel | Biblobabaum, Kratfwurz |
| Schlafmittel | Baldrian, Hopfen, Passionsblumenkraut, Schlafmohn, Traumblüten |
| Stärkung, Kräftigung | Mistel, Sonnenhut |
| Verhütungsmittel | Akazie, Lichtranke, Cassilkraut (männl.), Narawurzel |
| Wundsäuberung | Beinwell, Lavendel, Bleichwurz |
6. Quellenangaben
Dieser Inhalt ist ein offizieller Inhalt der Hochwaldallianz.
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