Hort des wahren Schöpfers

Klasse: DruideDruidenzirkel?


Schutzgötter:Asgorath
Gesinnungen:Alle neutralen
Region:Unther und Nordwestfaerun bis zur Wüste Anauroch
Mitgliederzahl:gering
vorherrschende Rassen:Menschen, Drachen, Halbdrachen

1.  Geschichte des Zirkels

Aus dem losen Austausch einiger Drachen und Halbdrachen, die das Wesen Asgoraths als omnipräsent in der Natur Torils sehen und verehren, erwuchs lange nach dem Zeitalter der Drachen ein Verband treuer Anhänger Asgoraths. Geprägt von der großen Raserei der Drachen (-25.000 TZ) und dem erfolgten Ende der Dominanz über die anderen Völker, wurde das Bedürfnis aus Annäherung und Frieden zwischen den Drachen bei einigen ihrer Rasse groß. Mit der Rückkehr der Edelsteindrachen (vgl. Sardior) aus der Astralebene waren es einige Vertreter eben jener Gattung, die den Ausgleich mit ihren guten und bösen Geschwistern suchten. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich im Gebiet der Graugipfelberge ein Zusammenschluss weniger Drachendruiden, deren gemeinsames Ziel es war, das Wesen Asgoraths zu erforschen und herauszufinden, warum das stolze Geschlecht der Drachen der Raserei verfiel.

Mehr und mehr trat das Bestreben zum Vorschein, den Weg einer neuen Herrschaft der Drachen zu ebnen und vorzubereiten um die anderen Völker weise und gerecht anzuleiten. Ihrer Auffassung nach wurde das Gleichgewicht der Welt und der Natur durch die Raserei der Drachen nicht nur gestört, sondern das Gleichgewicht des Seins sei bis heute verschoben. Eine erneute Herrschaft der Drachen könne dieses Gleichgewicht jedoch wieder herstellen.

Mit der Zeit und dem wachsenden Interesse einiger Drachen an den Menschen, bezogen Drachen des Zusammenschlusses herausragende Menschen in ihren Kreis zum gegenseitigen Austausch ein. Nach dem Fall Nesserils vertiefte sich das Miteinander zusehends und Druiden der Menschen wendeten sich Asgorath zu. Ihnen war es zu verdanken, dass der Zusammenschluss festere Formen an nahm und der Zirkel des Horts des wahren Schöpfer hervorging.

Seit den frühen Tagen des Zirkels gibt es keine feste Region, in der er beheimatet ist. Viele besondere Orte bezeichnen die Druiden als heilig und treffen sich vornehmlich nur zu bestimmten Tagen im Jahr an selbigen. Die meiste Zeit streifen die Zirkeldruiden einzeln oder in kleinen Gruppen durch die Länder um zu lernen, Drachen zu helfen und um Mittel, Wege und Zeichen für die Rückkehr der Herrschaft der Drachen zu finden. Die menschlichen Zirkelmitglieder begeben sich oft für einige Zeit in die Dienste eines Drachen um zu lernen und als religiösen Akt. Die drachischen Mitglieder des Zirkels nehmen mit dem erstarken der Menschen immer mehr die Gestalt selbiger an. Hin und wieder kommt es vor, dass auch Drachen außerhalb des Zirkels die Nähe und den Austausch suchen.

Da Wanderschaft und Unabhängigkeit ein ebenso großen Stellenwert haben wie der eigennützige Besitz an Schätzen und besonderen Gegenständen, verfügt der Zirkel über keinen nennenswerten Gemeinbesitz. Gerade die drachischen Mitglieder neigen zur eigennützigen Hortbildung, doch gibt es einige unter ihnen, die bereitwillig arkanes Wissen gehorteter Schriftstücke mit anderen Zirkeldruiden teilen.

Die Zeit der Sorgen bildete einen einschneidenden Zeitpunkt in der Geschichte des Zirkels. Viele der Druiden sahen die Schwächung der Götter und deren Verbannung durch Ao als Zeichen der Rückkehr der Zeit der Drachen. Bestärkt wurde dies durch die Rückkehr und Bestärkung Bahamuts ebenso wie die neue Erstarkung Tiamats. Vermehrt streifen Zirkeldruiden durch die Länder um des Palasts Sardiors, welcher sich als rotglühender Himmelskörper zeigt, ansichtig zu werden. Sie erwarten sich Eingaben durch Sardiors Weisheit.

Die Erstarkung der Götter nach der Zeit der Sorgen und der einhergehende Wandel wird von den Druiden als Ansporn gesehen ihr Bestreben nach Wandel voranzutreiben.

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2.  Rituale


Zirkeldruide

Nur wenige feste Rituale hat der Zirkel entwickelt. Jedes Treffen beginnt damit, gemeinschaftlich aus einem Kelch zu trinken, der die Aspekte der Drachen vereint. Der Kelch selbst wurde unter Drachenfeuer und Zaubern geformt und hat Einschlüsse der Metalle aller Metalldrachen, Färbungen aller chromatischen Drachen und ist mit den Edelsteinen aller Edelsteindrachen besetzt. Den Kelch ziert zudem die Schimmernde Scheibe, das Zeichen Asgoraths. Entgegen der Riten der Kleriker, füllt der Zirkel ihren Kelch nicht mit Wein sondern mit frischem Quellwasser als Zeichen des ewigen Kreislaufes. Jeder Druide gibt einen Tropfen des eigenen Blutes in das Wasser bevor ein jeder einen Schluck daraus nimmt.

Weitere rituelle Handlungen sind das gemeinsame Vergraben von Wertgegenständen wie Edelsteinen und Metallen als Opferung. Auch gilt das Pilgern zu Sardiors schwebendem Palast als religiöser Akt. Formen und Erschaffen von Kunstwerken, Förderung des Wachstums von Pflanzen und behüten unterschiedlichster Landschaftsformen betrachten sie ebenso als Dienst an Asgorath und wichtigem Beitrag zum Gleichgewicht des Seins.

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3.  Beziehungen


Drakonier

Der Zirkel pflegt nur wenig Umgang mit anderen Organisationen. Als Ganzes sucht die Druidengemeinschaft nicht die Annäherung an andere Strukturen und Zusammenschlüsse, jedoch suchen immer wieder einzelne Mitglieder selbiges. Hin und wieder kommt es zu einem Austausch mit Vertretern der Platinritter und weitaus seltener zu Treffen mit Schlangenwächtern aus Unther. Austausch mit Klerikern der Drachengottheiten und Druiden anderer Gottheiten kommt vor, ist jedoch eher selten.

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4.  Quellenangaben


Autoren: Worlan