Jaida Zerezal

Betreuender Spielleiter: Jhaan

Jaida Zerezal ist eine in Lautwasser bekannte Waldläuferin und vermeintliche Harfnerin. Sie war einst Angehörige der Stadtwache, sogar eine Zeit lang deren stellvertretende Kommandantin und galt dort als Zögling von Kalahar Zweihand. Jaida war zwischen Schildtreff 1376 und 1380 TZ auch die Grüne Regentin.

Zu Beginn des Jahres 1384 wurde sie von Llorkher Truppen gefangen genommen und sollte später hingerichtet werden, konnte aber auf dem Richtplatz mit Hilfe unbekannter Freunde entkommen. Die Begebenheit sorgte für einigen Aufruhr.

Jaida Zerezal

Beschreibung

Jaida ist als Halbelfe von eher kleinem Wuchs und dazu recht drahtig. Das rötliche Haar trägt sie eigentlich immer zu einem einfachen Pferdeschwanz zusammengefasst, damit es nicht im Weg ist. Sie ist keine herausragende Schönheit, versteht es aber mit einer offenen, freundlichen Art, die Leute für sich zu gewinnen, wobei ihre Größe und der gemeinhin als "niedlich" zu beschreibende Gesichtsschnitt, nicht schaden. Wäre Jaida ein Mensch würde man sie vermutlich auf um die 30 Jahre schätzen als Halbelfe ist sie aber vermutlich deutlich älter.

Auf ihrer Stirn ist deutlich das inzwischen geschwärzte Rankenzeichen zu sehen, dass sie als Grüne Regentin erhielt und das nun von normalen Hautzeichnungen nicht zu unterscheiden ist. Diese Zeichnungen überziehen vermutlich ihren ganzen Körper.

Weitere Informationen

Ruf:

In Lautwasser ist Jaida eigentlich recht geachtet. Nach ihrer Wahl zum Grünen Regenten 1376 TZ war sie natürlich hoch geschätzt und noch immer setzt sie sich auch für die Ziele Mielikkis im gesamten Delimbiyrtal ein. Über ihren Einfluss auf die Politik ist man jedoch nicht überall positiver Meinung. So heißt es manchmal, sie versuche den Einfluss der Harfner in der Stadt zu vermehren. Nicht alle sehen darin etwas Gutes.

In der Nachtjagd, wo sie öfter Halt zu machen scheint, verbindet sie offenbar eine enge Freundschaft mit Lynara Ebertod, was kaum verwundern mag, gilt es doch als sicher, dass Jaida die Tochter Ildur Arntars vor dem Tod im Feuer bewahrte, oder sich zumindest im Anschluss um sie kümmerte.
Wegen der Gerüchte um ihre Kontakte zu Harfnern, scheint Lynaras Mann, Andar allerdings nicht sehr begeistert von dieser Beziehung, da er vermutlich fürchtet, seine Taverne könnte dadurch nicht als absolut neutral im Konflikt der Städte gelten.

In Llorkh dürfte ihr Name im Volk kaum bekannt sein, in Herrschaftskreisen dafür aber nicht erst seit ihrer Flucht 1384 um so besser. Man kann davon ausgehen, dass sie als Harfnerin wie Feind der Stadt gehandelt wird. Gegen sie steht ein Todesurteil aus.

Beziehungen:

Dadurch, dass Jaida recht sicher als eine Agentin der Harfner gilt, stehen Personen mit denen sie engeren Kontakt pflegt schnell im Verdacht, ebenfalls Verbindungen mit der Geheimorganisation zu haben. Neben der Besitzerin der Nachtjagd, scheint sie auch mit der dortigen Bedienung Kikave und ihrem Gefährten Savarin Falkner in engem Kontakt zu stehen. In Lautwasser sieht man die Halbelfe inzwischen sehr oft mit der bekannten Bardin Erevyn und dem Händler Sevilias Telar, aber auch anderen Personen aus deren Umfeld.

Die derzeitige Kommandantin der Streitkräfte Lautwassers, Tamara Lyonsfort ist aus früheren Tagen als Jaidas Freundin bekannt, ebenso wie sie zu ihren Nachfolgern als Grünen Regenten, dem Bogner Learalin Nayneeh und dem Sonnenelfen Ael'aryth Thaveruil Kontakt hält.

Die beiden ermordeten Händler des Lagers am See, Lywelar und Traeron galten ebenso als ihre Freunde.

Jaida scheint zudem durch ihre Vergangenheit sehr gute Kontakte ins Fürstenschloss zu haben und gilt als eine inoffizielle Beraterin des derzeitigen Fürsten Alados Zweihand.

Nachforschungen ergeben:

Mit nur wenig Aufwand lassen sich Details über Jaidas Gefangenschaft in Llorkh herausfinden. So wurde ihr vorgeworfen im Gebiet Llorkhs spioniert zu haben, als man sie aufgriff. Es heißt der Herrscher Llorkhs, Geldarr Ithym habe versucht sie als Druckmittel einzusetzen, um Fürst Alados zu einer Bestätigung des Eids von Orlbar zu bewegen. Der Fürst lehnte dies jedoch ab und nicht wenige vermuten, dass er die Befreiung der Harfnerin zumindest geduldet hat, auch wenn Lautwasser offiziell nicht beteiligt war. Im Zuge des Eklats um die Bardin Erevyn wurde Lautwasser durch die Stadt an der Schwarzen Straße vorgeworfen ein Unterschlupf für Schwerverbrecher zu sein und auch Jaida als ein Beispiel dafür benannt.

Gerüchte ranken sich auch um die Karriere Jaidas bei der ehemaligen Stadtwache. So stieg sie bis stellvertretenden Kommandantin auf, als Kalahar Zweihand Fürst der Stadt wurde, lehnte aber, als der Kommandant Harazos Thelbrimm starb seine Nachfolge ab und schlug statt dessen ihre Freundin Tamara Lyonsfort vor, die durch den Hohen Rat eingesetzt wurde. Jaida gab ihren Posten als deren Stellvertreterin im Zuge des Skandals um ihre Gefangennahme auf.