Spielregion Lautwasser Fraktionen der Füstenstadt
In Lautwasser sind derzeit 9 bedeutende adelige Familien heimisch, deren Vergangenheit sehr unterschiedlich ist. Einige unter ihnen besitzen bereits seit vielen Jahrzehnten Anwesen im Schlossviertel der Stadt, die sie auch zu den unruhigen Zeiten der Rensha Dynastie nicht verließen. Diese Familie werden häufig mit Argwohn betrachtet, da weitestgehend unbekannt ist wie jene es mit den zwielichtigen Renshas hielten und ob sich der ein oder andere nicht jene Zeiten zurück wünscht. Natürlich finden sich auch noch weitere kleinere Adelshäuer in der Stadt, welche hier jedoch nicht näher beschrieben werden sollen.
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
1. Das Fürstenhaus Zweihand
Das Haus des Fürsten ist eigentlich kein wirkliches Adelshaus. Sein Begründer, Fürst Kalahar Zweihand gehörte ursprünglich keinen direkten Adelsgeschlecht an, zumindest soweit es in Lautwasser und dem Delimbiyrtal bekannt ist. Als treuer Weggefährte des ersten Fürsten nach der Rensha-Tyrannei und Grüner Regent jedoch, wurde er vom Adel unumwunden auf den Thron gewählt und damit auch praktisch (allerdings nie zeremoniell) geadelt. Durch seine Hochzeit mit Amada Darmathil brachte er auch älteren Adel in sein Haus, so dass sein Sohn Alados, der jetzige Fürst, tatsächlich adliger Abstammung von Seiten seiner Mutter ist und dessen Adel deutlich weiter zurück reicht und aus wesentlich bedeutenderen Familien Faerûns stammt, als die meisten anderen Adligen des Tals es von sich behaupten können. Alados' Ehe mit Inawyn Mynadrin seinerseits, sichert dem Haus, sollten sie Nachkommen haben vollends den Stand.
Das Haus Zweihand trägt den inoffiziellen Beinamen "Fürstenhaus", da seine bisher einzigen beiden gebürtigen Vertreter im Tal jeweils den Thron Lautwassers bestiegen.
2. Die wichtigsten Adelshäuser
2.1 Adelshaus Berengar

Die Berengars sind eine alte illuskische Familie, die ihre Wurzeln bis zu den ersten Ruathym, die an der Schwertküste landeten und sich dort ansiedelten zurück verfolgen kann, oder dies zumindest behauptet. Seit Generationen leben in Lautwasser und dienen dem Fürstentum loyal. Im Haus Berengar ist man stolz darauf, seine Söhne zur Verteidigung der Stadt abzustellen.
Dennoch konnte sich die Familie lange Zeit keinen Namen machen, trotz der Ambitionen, die ihre Krieger immer wieder zeigten. Erst in der jüngsten Vergangenheit gelang es einem Mitglied auf traurige Weise, dies zu ändern.
Oberhaupt der Familie ist Hakon Berengar, ein alter Krieger, der mit seiner Frau Svanja vier Kinder hatte. Ihr ältester Sohn Ulfar, leistete eine Zeit Dienst in der Stadtwache und wurde dort Reserveoffizier, ehe er 1384 TZ in den aktiven Dienst berufen wurde. Seine jüngeren Brüder Falinn und Nali schlossen sich dagegen mit Feuereifer der Roten Kameradschaft an, auch aus Heldenverehrung für Stedd Rein. Letztendlich sollten alle in den Ainkhurn vereint werden, als diese gegründet wurden, doch die Schlacht bei Orlbar kostete das Haus seinen ältesten Spross, auch wenn jeder damit als einer der tragischen Helden dieses Tages in die Geschichte der Stadt einging.
Die Tochter des Hauses Tara indes, ist eine junge, ebenso mutige und starke Kämpferin, die offenbar danach trachtet ihren Vater stolz zu machen.
Das Wappen der Berengar ist ein weißer Hundekopf auf blauem Grund.
2.2 Adelshaus Mynadrin
Dieses Adelshaus geht aus zwei niederen Adelshäusern, die ehemals Lautwasser bewohnten hervor. Das Blut des ehemaligen nahezu reinen halbelfischen Hauses Thronir mischte sich hier mit einer menschlichen Blutlinie des Hauses Mynadrin. Man sagt über diesen Zusammenschluss, dass er durch die Herrschaft der Rensha erzwungen worden sei, denn Thronir hatte sich zu sehr gegen die Entscheidungen der Herrschenden aufgelehnt und hatte so sehr unter deren Entscheidungen zu leiden. Die Verwässerung durch menschliche Ehepartner legt nahe, dass alsbald die meisten Familienangehörigen menschliches Blut ausmachen wird.
Die wichtigsten Vertreter dieses Hauses sind Ileniya Mynadrin, eine Halbelfe in bereits hohem Alter, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Tharwyn viel Zeit in der Fürstenhalle verbringt. Ihre Söhne sind allesamt Soldaten in den Reihen der Ainkhurn und besinnen sich nur selten auf ihre Abstammung. Die einzige Tochter Marwenia hat ihrerseits bereits mit einem bürgerlichen menschlichen Gatten einen Sohn und zwei Töchter, die vor allem das Anwesen jedoch auch zeitweise die Fürstenhalle bevölkern. Dieses Haus ist einer der wichtigsten Unterstützer des Fürsten Alados Zweihand so sagt man.
Das Wappen der Familie ist ein Stern über einem springenden Ross auf hellblauem Grund.
Bekannte Familienmitglieder:
- Tharwyn Mynadrin (Oberhaupt des Hauses)
- Ileniya Mynadrin (Ehefrau Tharwyns)
- Marwenia Mynadrin (Mutter Inawyns)
- Andros Mynadrin (Korporal der Ainkhurn)
- Iselm Mynadrin (Korporal der Ainkhurn)
- Elendros Mynadrin (Gardist der Fürstenhalle)
- Inawyn Zweihand (geb. Mynadrin, Tochter Marwenias, Gattin des Fürsten)
2.3 Adelshaus Rubinnacht
Diese Familie hielt mit Alados Zweihand in Lautwasser Einzug. Man sagt vor allem der ältesten Tochter Obelia Rubinnacht nach, dass sie sich viel und ausgiebig mit dem Fürsten beschäftigt. Neidhard Rubinnacht ist der derzeitige oberste Vater der Familie. Er hatte einst vier Kinder, wovon zwei jedoch einen frühen Tod starben. Seine Frau Isabell wird als kränkliche Frau beschrieben, die sich weder am Leben in der Fürstenhalle beteiligt noch den Sitz der Familie häufig verlässt. Es kursieren Gerüchte darum, dass der Tod ihrer beiden Kinder und der Weggang von der alten Heimat Silbrigmond die Frau innerlich gebrochen hätten. Ihr kaltherziger Mann jedoch scheint keinen Gedanken daran zu verschwenden seine Frau zurück in die Heimat zu entsenden um dort eine etwaige Genesung anzustreben.
Das Wappen der Familie ein ein roter Rubin vor der Sichel des Mondes auf dunkelblauem Grund.
2.4 Adelshaus Travonach
Wie Mynadrin ist auch dieses Adelshaus aus dem Zusammenschluss zweier Häuser hervorgegangen, die die Rensha Dynastie wohl auf anderem Wege nicht überstanden hätten. Man weiß von den derzeitigen Familienoberhäuptern Josephine und Gladwin Travonach, dass sie dem derzeitigen Fürsten ausschlaggebend auf seine Position verhalfen. Jospehine und ihre Schwester Fadia waren einst Sprösslinge des Adelshauses von Palhain, wie auch Fadias Kinder Elinor und Deoran.
Auch wenn man ohne Zweifel sagen kann, dass jenes Haus sich dem Fürsten nahe fühlt, legen sie doch sehr viel Wert auf ihren Stand und nähern sich dem Haus von Wachtfeld auf diese Weise an. Einige spekulieren hier auch auf eine baldige Heirat innerhalb dieser Häuser.
Das Haus hat sich in großen Teilen dem Handel verschrieben und betreibt ein nicht klein zu nennenden Kontor, der vor allem mit südlicheren Ländern Handel treibt.
Das Wappen dieses Hauses ist der Hirsch auf weiß-goldenem Grund.
2.5 Adelshaus von Wachtfeld
Die Sprösslinge des Hauses von Wachtfeld sind bereits seit vielen Jahrhunderten in Lautwasser zu finden. Sie habe nie besonders von sich reden gemacht und wie jenes Haus zur zwielichtigen Herrschaft der Renshas steht, ist weitestgehend unbekannt, dennoch ranken sich viele negative Gerüchte um diese hochgeborene Familie. Sie zeichnen sich durch eine besondere Entfremdung vom gemeinen Volk aus und sind dafür bekannt bei Gesprächen mit dem Fürsten jenen immer wieder auf seinen Stand und seine Pflichten dem Adel gegenüber hinzuweisen. Der bereits in die Jahre gekommene Familienvater Thor von Wachtfeld ist als unnachgiebiger griesgrämiger Mann bekannt. Seine Frau verstarb bereits vor einigen Jahren, während er drei Söhne und zwei Töchter noch immer in seinem Haus beherbergt. Erben besitzt er auf diese Weise bereits ausreichend. Weder seinen Söhnen noch seinen Töchtern ist es erlaubt das Schlossviertel zu den einfacheren Häusern hin zu verlassen. Es werden stets Mägde und Dienstboten geschickt, so man etwas im Hafen oder Handwerkerviertel zu erledigen hat.
Der Sohn Ithil von Wachtfeld ist ein Mitglied der Ainkhurn und misst seinem Stand nicht den Wert bei, den sein Vater sich wünscht. Daraus erwächst ein anhaltender Zwist, der Vater und Sohn entzweit.
Das Wappen dieses Hauses ist ein mit einem Eber verziertes silbernes Schild auf rotem Grund.
2.6 Adelshaus Zarthoras
Auch dieses Adelshaus ist bereits seit Jahrhunderten in Lautwasser ansässig. Anders als die von Wachtfeld sind die Zarthoras jedoch nicht so sehr auf ihren Stand fixiert. Ein Grund hierfür mag ihr Dasein als aktives Handelshaus in Lautwasser sein. Das Haus besitzt gute Kontakte in viele Regionen Faeruns wie beispielsweise ins nördliche Silbrigmond oder ins westliche Tiefwasser.
Die Sprösslinge des Hauses sind derzeit auf sich gestellt, denn ihre hohen Eltern verstarben vor einiger Zeit. Die älteste Tochter Indra teilt ihr Erbe unter den Geschwistern auf, so dass sich die gesamte Familie am Erfolg des Handels beteiligt. Hierbei macht vor allem ihr erster Sohn Jeron von sich Reden, der sich als sehr geschickter und äußerst charmanter Handelsmann hervorhebt. Er vollzieht die meisten Kontrakte für viele Adelige Familien und scheint auch das Fürstenschloss in großen Teilen zu beliefern. Man sagt dem jungen Mann jedoch auch nach, dass er ein rechter Frauenheld sei, denn mit seinen 30 Jahren habe er sich noch nicht einmal ansatzweise für eine Ehegattin entschieden.
Das Wappen dieses Adelshauses ist eine silberne Glocke, die von zwei weißen Tauben flankiert wird und auf blau-weißem Grund liegt.
3. Elfenhäuser
3.1 Haus Beutaleen'dal
3.2 Haus Phelaniityr
3.3 Haus Thaveruil
4. Bedeutung
Der Adel Lautwassers besitzt insofern eine Bedeutung für die Stadt als dass einige Adelige sich dem Handel widmen und damit die Vielfalt der Waren, die teilweise auch aus fernen Regionen Faeruns stammen, maßgeblich mitbestimmten.
Die Fürstenhalle wird von den meisten unter ihnen tagtäglich bevölkert. Der Adelstand besitzt keine direkte Macht, denn es existiert weder ein eigenständiger Kremium noch besitzen die Adeligen einen eigenen Sitz im Hohen Rat.
Da der Adel jedoch den Fürsten Lautwassers wählt, ist der Kontakt zum Herrschenden der Stadt recht eng und notwendig. Viele der Adeligen Lautwasser beteiligen sich so indirekt an politischen Entscheidungen und suchen in ihren Belangen häufig das Gespräch mit den Mächtigen der Stadt.
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