Orden Der Leuchtenden Hand

Mönchsorden: Orden der Leuchtenden Hand

Schutzgott:Azuth
Gesinnung:Rechtschaffen Neutral
zugelassene Klassenkombination:Magier
zugelassene PrCl:Erleuchtete Faust
vorherrschende Rassen:Menschen, selten Halbelfen
Symbold des Ordens der Leuchtenden Hand
Symbol des Ordens der Leuchtenden Hand

1.  Offizielle Informationen

1.1  Geschichte des Ordens

Der Orden hat seinen Ursprung im Gebiet Vaasa und ist einer der ältesten Mönchsorden. Viele weitere Ordenshäuser mit unterschiedlichen Schwerpunkten wurden im Laufe der Jahre gegründet, wobei die größte Konzentration in Amn zu finden ist. Die Ordensmitglieder sind zumeist selbst der Magie kundig.

1.2  Ausrichtung und Lehren des Ordens

Ihr Ziel ist es, Wissen in ihren Bibliotheken zu sammeln, zu ordnen und zu verbreiten. Hierbei kann es vorkommen, dass sie Wissen sogar anderen "entwenden", um es dann in ihren Wissensbestand aufzunehmen. Ihre Bibliotheken stehen allen offen, die verantwortungsbewusst mit diesem Wissen umgehen können. Oft fungieren diese Mönche auch als Lehrer für das einfache Volk. Ihre Gewandung ist auf Reisen eher schlicht, dafür ihre repräsentative Kleidung umso prächtiger. Ihre Farben sind zumeist Grautöne, Schwarz- bis Blautöne. Sie tragen Kampfhandschuhe und zur Repräsentation oft einen Stecken. Ebenfalls charakteristisch ist der Spitzhut.

1.3  Klassenkombinationen

Eine Kombination mit der Klasse Magier ist möglich, solang die Magierstufen nicht höher sind als die Mönchsstufen. Mönche denen es gelingt, diese Fähigkeiten harmonisch zu verbinden, können auch die Prestigeklasse der Erleuchteten Faust wählen.

2.  Der Orden auf der Hochwaldallianz

2.1  Geschichte des Ordens

Im Jahre 1380 wurde in Lautwasser von Worlan DuRog die Abtei der Leuchtenden Hand gegründet. Diese arbeitet eng mit den Arkanen Beschützern zusammen und verwaltet auch den Bibliotheksteil der Arkanen Beschützer. Selbst verfügt sie auch über verschiedenste Schriften und Werke. Der Azuthschrein der Abtei wird nicht nur für Zeremonien genutzt, sondern hauptsächlich zum unterrichten. Der Unterricht dort ist für alle frei und umfasst die unterschiedlichsten Bereiche.
Als Alados Zweihand den Thron Lautwassers bestieg und die meisten Würdenträger ersetzt wurden, entsandte die Erzabtei Indira Brander, welche Äbtissin in Lautwasser wurde. Worlan DuRog wurde Prior der Abtei. Durch großzügige Spenden wurde der Schrein der Abtei ausgebaut und 1385 durch Priester Steinbaum aus der Erzabtei geweiht. Kurz zuvor traf Norbanus aus der Erzabtei ein. Myra und Angwen, zwei Kinder und Schüler aus Lautwasser traten 1382 das Noviziat an und gehören mit den bestandenen Prüfungen seit 1385 fest den Konvent an. Kurz nach der Weihezeremonie wurde Indira Brander versetzt und Worlan zum Abt ernannt. Am 25.03.1385 ging die Abtei einen Pachtvertrag mit Lautwasser über 400 Morgen Land an der östlichen Flussstraße ein und legte damit den Grundstein für die Gründung einer Priorei. Am 29.05.1385 vergrößerte sich der Konvent um Tria Windtanz, welche von der Erzabtei in Tiefwasser geschickt wurde.

2.2  Ordensmitglieder der Abtei (Konvent)

Worlan DuRog Worlan Gründer der Abtei, Abt
Indira Brander ehemalige Äbtissin, NsC (hat Lautwasser verlassen)
Tria Windtanz? BlackHawk? Ordensschwester
Angwen Jhaan Ordensbruder, NSC
Myra Jhaan Ordensschwester, NSC
Markus Jhaan Ordensbruder, NSC
Elise Jhaan Ordensschwester, NSC
Alenus Jhaan Ordensbruder, NSC

2.3  Ordensmitglieder der Priorei (Konvent)

Norbanus Anubis2406 Ordensbruder
Josef? Jhaan Ordensbruder, NSC
Birte? Jhaan Ordensschwester, NSC
Sina? Jhaan Ordensschwester, NSC
Toma? Jhaan Ordensbruder, NSC

2.4  Abteigebäude

Das Gebäude der Abtei befindet sich im Akademieviertel Lautwassers und war einst das Haus einer Adelsfamilie. der ehemalige Hofmagus und Stadthalter Karl Endel erwarb es für die 1380 gegründeten Arkanen Beschützer und zugleich fand dort ebenfalls die von Worlan DuRog gegründete Abtei ihren Platz. 1382 wurde der Schrein des Azuth ausgebaut und als die Arkanen Beschützer aufgelöst wurden und sich der Einhornbund gründetete übernahm der Orden nach dem Auszug des Bundes das Gebäude. Nach einigen Umbauten umfasst die Abtei einen großen Schrein, welcher für Gottesdienste und den Unterricht genutzt wird, die Bibliothek der Abtei und der Stadt, ein Scriptorium, ein Laboratorium und weitere Räumlichkeiten des monastischen Alltags. An neun von zehn Tagen wird von den frühen Morgenstunden bis in die Mittagsstunden unterrichtet, am zehnten Tag findet regelmäßig ein Gottesdienst zu Ehren Azuths statt. Im Jahre 1388 wurde die Abtei um einen Glockenturm erweitert.

2.5  Priorei an der Flussstraße

1385 wurde an der Flussstraße unweit der Nachtjagd neben der Goldhammerbinge die Priorei der Leuchtenden Hand gegründet. Diese untersteht direkt der Abtei in Lautwasser. Prior Norbanus leitet diese und verwaltet das Hofgut. Wie in der Abtei wird auch in der Priorei unterrichtet. Sie beherbergt eine kleine Bibliothek und die Räumlichkeiten der vier Mönche und der zehn Arbeiter. Die Priorei betreibt Landwirtschaft und Viehzucht. Zu Ihren Erzeugnissen zählen Ost, Obstbrände, Honig, Kerzen, Met, Wolle, Fleisch, Tuch, Getreide, Mehl, Fisch, Holz und Gemüse. Direkt neben dem Prioreigebäude errichtete Magus Jerom mit seiner Frau ein Haus. Derzeit befinden sich zwei weitere Gebäude in Bau.

2.6  Ausrichtung und Lehren des Ordens

Ein Auszug aus dem Werk des Ordensgründers drückt die Ausrichtung des Ordens deutlich aus: Suchende und Wissende, gerichtet sein diese Worte an alle, welche den Weg beschreiten, ihren Geist zu öffnen und zu suchen die Wege des Verstandes. Der hohe Herr, der Meister der Zauber, der verehrte Geliebte Mystras, unser Schutzpatron der magischen Kunst Azuth beschritt einst den Weg des Wissens, dem zu folgen eine hohe Tugend. Der Suchende stellt den Anfang dar, Neugier und Wissensdurst seien ihm die Gabe sich zu belehren. Der Suchende erfüllt seinen Geist mit Wissen, eröffnet neue Wege und schafft neue Verbindungen. Schüler des Weges unseres Herrn, Ordensbrüder und Schwestern seiner Lehren, an Euch ist es zu finden den Weg der Erleuchtung des hohen Herrn. Wir sind Suchende, verschrieben dem Wissen, jung auf dem Weg seiner Erleuchtung. Der Geist ist die Kraft, die zu nutzen eine hohe Kunst. Der Suchende ist Sammler des Wissens, er lernt und erfährt. Nutzet die Kraft des Ki um zu finden die Wege der Weisheit. Eines jeden Verstandes gleichet einer Bibliothek. Mit jedem neuen Wissen, welches einjeder Suchende in die Bestände einreiht vergrößert den Fundus. Doch wisset, dass allein das Wissen noch nicht der wahrhaftige Weg ist. Weisheit eröffnet sich durch die Einigkeit des Studiums, der Erfahrung durch das Anwenden des Gelernten und die Lehren welche sich durch das Lernen aus den Erfahrungen des Lebens ergeben. Beschreite den Weg mit bedacht. Sei bemüht ihn anderen zu offenbaren. Lehre und studiere. Forme deinen Geist als auch den Körper. Ist das körperliche Schwach, so wird auch der Geist kranken und nicht wahrhaft gedeien. Ein starker Körper, geformt und der Perfektion strebend wird dem Geist die starke Stütze des Weges sein. Forme dich, forme Geist und Körper und nutze die Zentren des Ki. Lerne den Bestand der Bibliothek deines Geistes zu verbinden, ordne und schaffe Verbindungen. Aus Wissen kann neues Wissen geboren werden, neue Fragen gestellt und neue Wege der Findung einer Lösung beschritten werde. Nutze die fünf Zentren des Ki.

Das Ki des Geistes.

Das Ki der Intuition.

Das Ki der Kraft des Lebens.

Das Ki der Verbindung zum Heiligen Gewebe Mystras.

Das Ki der körperlichen Kraft.

So beschreitet den Weg der Erleuchtung, dienet dem hohen Herrn und der wissenden Dame. Ziehet aus und lernet zu Lernen. Sammelt Erfahrung, sammelt Wissen. Werdet selbst ein Lehrer, ohne aufzuhören ein Schüler zu sein. Selbstdisziplin, Ruhe, beständige Übung, wahrhaftiger Glaube, Gebet und Meditation werden euch ein Begleiter auf diesem Wege des Suchenden sein.

2.7  Struktur des Ordens

Dem gesamten Orden steht der Generalabt vor, ihm unterstehen alle Klöster und er stellt die höchste Instanz dar. Er steht dem Konzil vor, einer regelmäßigen Versammlung aller Erzäbte. Der Generalabt leitet zugleich formell das Stammkloster des Ordens, real wird es von der dortigen Priorin geführt.
Die Erzabteien, auch Mutterklöster genannt, befinden sich an geographisch wichtigen Orten. Jeder Erzabtei ist eine bestimmte anzahl von Abteien unterstellt. Die Abteien unterhalten wiederum einzelne Zellen, die Prioreien.
Der Erzabtei steht ein(e) jeweilige(r) Erzabt/Erzäbtissin vor, deren Stellvertreter bezeichnet man Prior/Priorin.
Die Abteien werden von den Äbten/Äbtissinen geleitet, deren Stellvertreter ebenfalls Prior/Priorin genannt werden.
Die Prioreien werden von den Prioren geleitet und ihre Stellvertreter als Sub-Prior/Sub-Priorin bezeichnet.
Jedes Kloster, ob nun Erzabtei, Abtei oder Priorei hat zudem ab einer bestimmten Mitgliederzahl einen Hüter des Wissens, welcher der dortige höchste Bibliothekar und Archivar ist.
Die Gemeinschaft der Mönche eines jeden Kloster bezeichnet man als Konvent.
Der Orden ist gegenüber der Kirche des Azuth eigenständig, hält jedoch einen engen Kontakt zur Kirche und einige Ordensmitglieder gehören zudem dieser an. Die Kirche des Azuth legitimiert die Ausbildungen durch den Orden und sichert diesem das Recht zu Ausbildungsgrade zu verleihen. Auch die Kirchen des Savras, der Mystra und des Oghma legitimieren die Ausbildungen.

Ordensränge:

Novize/Novizin
Mönch/Ordensbruder/Ordensschwester
Priorat:
Sub-Prior - Stellvertretender Leiter
Prior - Leiter des Priorates (den Leitern der Abtei unterstellt)
Abtei:
Prior/Priorin - Stellvertretender Leiter
Abt/Äbtissin - Leiter der Abtei
Sonstige Ränge:
Erzabt/Erzäbtissin - Abt/Äbtissin des Mutterklosters
Generalabt/Generaläbtissin - Steht dem gesamten Orden vor

Arkane Ränge:

Eleve/Elevin
Studiosus/Studiosa
Canditatus/ Canditata
Adeptus/Adepta
Magus/Maga

Ordensgelübde:

Gehorsam gegenüber Azuth und dem Orden
Lehre
ewiges Studium

3.  Quellenangaben


Autor: Worlan