Loviatar

ReligionGötterlisteNebenpantheon


Name:Loviatar
Spitznamen:Maid der Schmerzen, die dunkle Herrin, Opferpeitsche
Göttlicher Rang:Niederer Gott
Heimatebene:Ödnis der Verdammnis und Verzweiflung
Gesinnung:Rechtschaffen Böse
Klerikergesinnungen:RB, NB, RN
Einflusssphären:Schmerz, Verletzung, Agonie, Qualen, Leid, Folter
Verehrer:Verführer, Folterknechte, Kämpfer böser Gesinnung, Verdorbene, Sadisten
Domänen:Böses, Leiden, Ordnung, Stärke, Vergeltung
Bevorzugte Waffe:"Schmerzensbringer" – Geißel / Neunschwänzige Dornenpeitsche

1.  Beschreibung

Loviatar verkörpert, anders als Ilmater, als Göttin der Folterknechte und Sadisten den reinen Schmerz und wird stets dann angebetet, wenn es darum geht, Schmerzen zu verursachen, seien es physische oder psychische und darum, den schwächsten und verwundbarsten Punkt zu finden. Sie ist von kalter und grausam kalkulierender Natur und ihr Herz ist lang erfroren. Im Gegensatz zu den meisten Tyrannen fühlt sie selbst keinen Schmerz. Ihre Pläne beruhen oft auf dem ureigenen Egoismus, der Menschen.

Ihre Erscheinung ist die einer schönen, schlank gebauten und hochgewachsenen menschlichen Frau mit konventionellem, platinfarbenem Haar und kalten, düsterem Auftreten. Sie kleidet sich entweder in Gewänder aus wenig verhüllender, weißer Seide, verziert mit silbernen Ketten oder in schwarzes Leder, versehen mit fremdartigen Dornen. Ihre Stimme wird als sanft und wohlklingend beschrieben, ihre Bewegungen sind bewußt und gefühlvoll und verleihen ihrem Auftritt eine sinnlich-erotische Note. Sie ist dabei jedoch berechnend und grausam und handelt stets nach einem vorher sorgfältig durchdachten Plan, was ihr bisweilen zum Nachteil gereicht.

[ zurück zur Übersicht ]

2.  Klerus der Loviatar

Die Kirche Loviatars siedelt sich stets in den Städten an, in denen Dekadenz und Verkommenheit in signifikantem Maße zu finden sind und ist damit verbreitet in vielen größeren Städten wie Atkathla und Tiefwasser. Ihre Reihen rekrutieren sich vor allem aus Mitgliedern der finanziellen Oberschicht, seien es nun reiche Bürger oder Adelige, die auf der einen Seite Macht und Einfluss haben, auf der anderen Seite jedoch große Langeweile verspüren. Dominiert wird die Kirche von Halb-Elfinnen und menschlichen Frauen, nicht selten ausgestattet mit großem schauspielerischem Talent und großer Schönheit.

Die Aktivitäten der Kirche konzentrieren sich darauf, psychische wie physische Schmerzen zu verursachen, Herzen zu brechen und Freundschaften zu zerstören. Die erfolgreichsten und angesehensten innerhalb der Kirche sind diejenigen mit großer Kenntnis der Völker und ihrer Schwachstellen und der Fertigkeit, sie zu nutzen, um Schmerz und Leid zu verursachen.

[ zurück zur Übersicht ]

3.  Beziehungen

Loviatar ist eine der Dunklen Götter, sie diente Bhaal neben Talona. Seit dem Tode Bhaals in der Zeit der Sorgen fielen sowohl Loviatar als auch Talona langsam unter den Einfluss Shars. Jedoch hat die Rückkehr Tyrannos, welcher Bhaals Herr war, einen Konflikt um die Loyalität der beiden Göttinnen ausgelöst. Loviatar kommt mit Malar gut aus denn sie sieht seine Art der Jagd und des Tötens als eine besonders genüssliche Art der Folter an. Einen besonderen Groll hegt die Dame der Schmerzen gegen Ilmater und seine Anhänger, der stets bemüht ist, ihre Opfer zu schützen und zu stärken, außerdem gegen Eldath und Lliara? von den Nebeln, die beide Frieden, Freude und Vergnügen verbreiten und dabei den Weg der Schmerzen zum Erlangen wahrer Freude ablehnen.

[ zurück zur Übersicht ]

4.  Glaubenslehre

Die Welt ist voller Schmerz und Qual und das Beste zu tun ist es, die Schläge die nicht vermieden werden können zu erdulden und so viel Leid wie möglich zurück zu geben. Schmerz stellt jeden auf die Probe, doch verleiht geistige Stärke und ist jenen wahrer Genuss die unbeugsam und wahrhaftig sind. Wo auch immer eine Peitsche ist, dort ist Loviatar. Fürchte sie - und ersehne sie doch.
Sei verführerisch und bringe Schmerz jenen die sich daran erfreuen als auch jenen die ihn am meisten verdienen oder die er am stärksten verletzt. Freundlichkeiten sind die geeignetsten Begleiter der Schmerzen, und erhöhen die Intensität des Leidens. Lasse selten und unverhofft Gnade walten, indem du den Schmerz aus einer Laune heraus aufhören lässt oder Heilung spendest nach der nicht gesucht wurde. Tu dies um das Volk hoffen zu lassen und die Schleier um Loviatars Barmherzigkeit zu verdichten. Unentwegte Gausamkeit wird das Volk gegen dich wenden. Es ist keine tatsächliche Bestrafung wenn der Vollstrecker nicht diszipliniert ist. Die Peitsche, Feuer und Kälte sind drei Peiniger die wahre Gläubige niemals im Stich lassen werden. Verbreite Loviatars Lehren wann immer Strafe erfolgt.

[ zurück zur Übersicht ]

5.  Quellen


Autor: Niyu