Mönchsorden
Verstreut in Faerûn, vornehmlich durch die Rasse der Menschen bildeten sich viele unterschiedliche Mönchsorden heraus. So verschieden die einzelnen Gemeinschaften in vorherrschenden Rassen, Gesinnungen und Lehren sind, so zeichnen sich doch alle durch einen rechtschaffenen Charakter aus und sind zumeist streng hierarchisch organisiert. Der Bekanntheitsgrad wie auch die Wertschätzung bei den unterschiedlichsten Gruppen und Völkern variiert stark. Nahezu alle Orden sind auf bestimmte Schutzgötter ausgerichtet und haben einen starken religiösen Bezug.
Die Ausbildung eines Mönchs erfordert viel Zeit und Selbstdisziplin. Aufgrund der religiösen Ausrichtung, der intensiven zeitlastigen Ausbildung und individueller Dogmen ist nur eine Klassenkombination? mit bestimmten von Orden zu Orden unterschiedlichen Klassen möglich. Sollte ein Mönch dennoch eine Kombination mit einer nicht erlaubten Klasse eingehen, so kann er nicht weiter in der Mönchsklasse aufsteigen, behält aber die Fähigkeiten seiner bisherigen Mönchsstufen.
Das monastische Leben
Ebenso wie sich die Orden in ihrer Lehre und Philosophie unterscheiden, variiert auch das Leben in diesen Orden stark. So steht beispielsweise die Lehre und Bildung bei der Leuchtenden Hand im Vordergrund, bei dem Orden der Gebrochenen hingegen die Fürsorge und Heilung.
Die großen und alten Orden sind eher stärker strukturiert und unterhalten viele Ordenshäuser. Diese Klöster unterscheiden sich stark im Aussehen, Ausbau und bevorzugtem Standort, doch haben sie einige Gemeinsamkeiten. So beinhalten nahezu alle Klöster einen Raum für die Ausbildung, Lehre und Meditation, dazu einen Schlafraum, welcher auch Dormitorium genannt wird. Hinzu kommt der Speiseraum, auch Refektorium genannt und das Klosterkapitel, dem Versammlungsraum des Konventes.
Als Konvent bezeichnet man zum einen die Gesamtheit der Räumlichkeiten des Klosters, zum anderen aber auch alle wahlberechtigten Mönche im Orden, deren Ämter gewählt werden. Die Klöster denen ein Abt oder Äbtissin vorsteht nennt man Abtei. Der Stellvertreter des Abtes wird als Prior bezeichnet. Klöster denen ein Prior vorsteht bezeichnet man als Priorei. Hier wird der Prior durch den Subprior vertreten. Die Zellen einer Abtei, also die angeschlossenen Klöster sind zumeist Prioreien.
Das Leben in diesen Orden ist streng reglementiert. Zumeist beginnen schon am frühen Morgen die ersten Übungen für Körper und Geist. Meditationen und Gebete zu festgelegten Zeiten sind üblich. Hinzu kommen die ordensspezifischen Arbeiten. Die Ausbildung ist sehr hart, langwierig und erfordert eine enorme Selbstdisziplin. Das Noviziat hat eine unterschiedliche Dauer in den einzelnen Orden. Es endet mit den Gelübden und Prüfungen. Danach wird der Novize üblicherweise zum ordentlichen Mönch. Ein Mönch kann im Laufe seines Lebens zu einem Meister werden. Im Regelfall lassen es alle Orden zu die Gelübde zu widerrufen und den Orden zu verlassen.
Liste aller Mönchsorden
- Alter Orden (keine Schutzgottheit)
- Brüder und Schwestern der Reinen Flamme (Kossuth)
- Jünger des Phönix (Kossuth)
- Jünger des Salamander (Kossuth)
- Orden des Dunklen Mondes (Shar)
- Orden des Panzerhandschuhs (Tyrannos)
- Orden der Faust der Hin (Halblingsgötter)
- Orden der Fünf Edelsteine (Gaerdal Eisenhand, Callarduran Glatthand)
- Orden der Gebrochenen (Ilmater)
- Orden der Gelben Rose (Ilmater)
- Fanatiker des Geschriebenen Wortes (Deneir)
- Orden des Langen Todes (Velsharoon/keiner)
- Orden der Leuchtenden Hand (Azuth)
- Kinder der Passiven Stimme (Oghma)
- Bruderschaft der Roten Geißel (Yutrus)
- Runenklauen (Luthic)
- Schlangenwächter (Tiamat)
- Orden der Schwarzen Faust (Lolth)
- Orden der Sonnenseele (Lathander, Selûne, Sune)
- Jünger vom Unwandelbaren Antlitz (Grumbar)
- Jünger des Weißen Stabes (Loviatar)
Autor: Worlan