Maske

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Name:Maske
Trivialnamen:Meister aller Diebe, Fürst der Schatten
Rang:Niederer Gott
Gesinnung:Neutral Böse
Klerikergesinnungen:CB, NB, RB
Einflusssphären:Diebe, Diebstahl, Schatten
Domänen:Böses, Dunkelheit, Glück, Tricks
Bevorzugte Waffe:Verstohlenes Flüstern (Langschwert)

1.  Beschreibung

Die Maske ist egozentrisch, selbstbewusst und ein großer Freund von Intrigen, obwohl er gerade durch diese Eigenschaften auch immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Der Herr der Schatten ist umsichtig und kühl, niemals verliert er seine Beherrschung, und er scheint immer einen bissigen Kommentar in der Hinterhand zu haben. Sein ständig verändertes Erscheinungsbild leistet ihm gute Dienste: Niemand kennt seine wirkliche Gestalt. Die Kirche der Maske ist weithin gefürchtet, weniger wegen ihrer angeblichen Grausamkeit, sondern eher durch ihren Hang zu Diebstählen und der Pirscherei durch die Schatten. Die Meisten sehen wenig mehr darin als eine organisierte Gilde von Strolchen und Dieben, die sich des Deckmantels einer Religion bedienen - übrigens eine überraschend zutreffende Darstellung. Auch in politischen Kreisen ist das intrigante Treiben des Herrn der Schatten wohl bekannt, und scharfsinnige Beobachter berichten, dass die Maskeranische Kirche ihre Dienste unter anderem als Spionagenetzwerk anbietet.

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2.  Der Klerus von Maske

Der Klerus des Maske besteht, wenn auch seit der Zeit der Sorgen deutlich geschrumpft, zu etwa gleichen Teilen aus Schurken, Klerikern und Kombinationen aus diesen beiden Klassen. Wobei Kleriker als Verborgene und Letztere als Demarch(männlich) oder Demarchess(weiblich) bezeichnet werden. Anhänger des Glaubens bezeichnet man als Maskerraner, untereinander nennt man sich aber, unabhängig vom Rang, Bruder bzw. Schwester im Schatten.

Einen Aufstieg innerhalb des Klerus erreicht man in dem man durch einen besonders spektakulären Diebstahl oder gewitzte Intrigen auf sich aufmerksam macht. Im besten Fall kündigt man diese, mit einer festen Zeitvorgabe, gegenüber dem höchsten Kleriker des Tempels an. Es ist dabei unerheblich wie oft der Gläubige bei der Erfüllung des Ziels scheitert - solang er es innerhalb des Zeitrahmens erreicht.

Die Tempel des Schattenfürsten finden sich meist versteckt und durch eine unnatürliche Dunkelheit geschützt in den Eingeweiden einer Stadt. Aber auch in den meisten Diebesgilden lässt sich ein Altar des Meisters aller Diebe finden, der zugleich auch das lohnendste Ziel konkurrierender Gilden ist. Der einzige öffentliche und zugleich größte Tempel des Maske befindet sich in Telflamm, im Reich Thesk. Die dortigen Maskerranner sind als Schattenmeister bekannt.

Kleriker der Maske beten des Nachts in der Dunkelheit oder generell in den Schatten. Wenigstens einmal im Monat wird das Ritual der "Unbemerkten Präsenz" gefeiert. Hierbei wird Maskes allgegenwärtiges Wissen um die geheimen Vorgänge, egal wie gut sie verborgen wurden, gepriesen und bestätigt. Dabei werden Hymnen, gesungene und gesprochen Verse zum besten gegeben, sowie Opfer von Wertgegenständen dargebracht. Laien ebenso wie der Klerus beten täglich bei Sonnenuntergang. Die Maskeraner knien dabei vor einem zentralen Altar und bieten sich im Rahmen der Messe eine Münze an. Bedingt durch Maskes seltsamen Sinn für Humor, der den Niedersten oft in ungeahnte Höhen schwingt und die Höchsten ebenso unerwartet zu Fall bringt, wird die Münze von den rangniederen zu den ranghöheren Priestern weitergegeben, schlussendlich wird sie dann vom Ranghöchsten an den Rangniedersten zurück gereicht.

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3.  Avatar und Erscheinungen

Maske erscheint seinen Gläubigen, trotz seiner sich ständig wandelnden Form, zumeist als hagerer Mann mit einer ledernen Maske und in einen entweder roten oder schwarzen Umhang gehüllt.

Eine ältere Erscheinung, die der Gott der Diebe wählte, war die einer blassen Frau, mit funkelnden Sternen als Augen und pechschwarzem Haar, welches ihr bis zu den nackten Füßen reichte.

Seine Avatarform als das Schwert Götterbann verlor er als Cyrik es während der Zeit der Sorgen zerbrach.

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4.  Beziehungen

Maske zieht es vor alleine zu arbeiten und hat entsprechend wenig Bündnisse. Nur ab und an arbeitet er mit Tyrannos zusammen. Wie viele andere Götter auch, hasst er Cyric, der ihm einen Teil seiner Einflusssphähren gestohlen hat. Weiters ist er mit Waukeen, den Göttern der Wächter, der Pflicht und des Wissens verfeindet. Besondere Abneigung hegt er auch gegen Selûne, deren Licht den schattigen Weg seiner Anhänger erleuchtet, wenn sie eigentlich im Verborgenen bleiben wollen.

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5.  Glaubenslehre

Alles, was sich in den Schatten verbirgt und zuträgt, liegt in Maskes Einflussbereich. Eigentum macht neun Zehntel von dem aus, was wichtig ist, und Eigentum definiert sich als Besitz. Die Welt gehört den Schnellen, den Glattzüngigen und den Langfingerigen. Verstohlenheit und Umsicht sind Tugenden, ebenso wie Gewandtheit und die Fähigkeit, eine Sache auszusprechen und eine andere zu meinen, aus jeder Situation seinen Vorteil ziehen zu können. Wohlstand steht demjenigen zu, der ihn erlangen kann. Versuche, jeden Tag mit mehr Wohlstand zu beenden, als du ihn begonnen hast! Stehle nur das Wichtigste, nicht alles mögliche! Ehrlichkeit ist für Narren, doch scheinbare Ehrlichkeit ist höchst wertvoll. Lasse jede Wahrheit so plausibel wie möglich erscheinen, lüge nie, wenn du die Wahrheit sagen kannst, doch versuche einen falschen Eindruck zu hinterlassen. Subtilität ist Alles. Manipulation ist besser als Zwang und Gewalt, besonders wenn man den Eindruck erwecken kann, dass jemand auf eigene Initiative gehandelt hat. Handele niemals offensichtlich, außer du willst etwas anderes damit erreichen. Suche das Heil im Schatten, denn der Erleuchtete Pfad macht dich zu einem einfachen Ziel!

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6.  Quellenangaben


Autoren: Ban-Druidh (Bild, Klerus), Jhaan (Kurzbeschreibung), Lirynia (Formatierung, Kopfdaten)