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1. Volksmerkmale der Mondelfen
| Attributsanpassungen: | +2 Geschicklichkeit, -2 Konstitution |
| Bevorzugte Klasse: | Magier |
| Spezialfähigkeiten: | Alle Fähigkeiten, die alle Elfen besitzen. |
| Stufenanpassung: | keine |
| Automatische Sprachen: | Handelssprache, Heimatregion, Elfisch |
| Zusätzliche Bonussprachen: | Aural, Chondathan, Gnollisch, Gnomisch, Halblingisch, Illuskisch, Sylvanisch |
2. Erscheinungsbild

Die Mondelfen, auch als Silberelfen bekannt, sind die häufigste Elfenart auf Faerûn. Ihre Haut ist von bleicher Farbe, manchmal mit einem bläulichen Stich. Bei den Haarfarben überwiegen Silberweiß, Schwarz und dunkles Blau, doch sind auch die typischen menschlichen Haarfarben vertreten und sie tragen es oftmals als Zopf oder Pferdeschwanz, gehalten mit dünnem Draht oder anderen Hilfsmitteln. Ihre Augen sind für gewöhnlich blau oder grün mit goldenen Flecken.
Mondelfen kleiden sich bevorzugt in einfache geschnittene Kleidung mit praktischem Nutzen, die dennoch von hervorragender Qualität ist und durch gestickte Muster oder aufgebrachte Perlen verziert wird. Im alltäglichen Gebrauch wählen Mondelfen oft schlichte, erdene Farben, doch zu speziellen Anlässen werden gern bunte Farben getragen, je auffälliger, desto besser.
Die durchschnittliche Größe eines Mondelfen ist nicht geringer als die von Menschen, allerdings sind sie wie alle Elfen schlanker und graziler gebaut und neigen etwas weniger dazu an die zwei Meter groß zu werden.
| Geschlecht: | Größe | Gewicht |
| Mondelf, männlich | 152-198 cm (Ø 175) | 43-113 kg (Ø 66) |
| Mondelf, weiblich | 140-185 cm (Ø 163) | 34-104 kg (Ø 57) |
3. Charakter
Mondelfen sind die Elfenart, die sich am häufigsten unter die Menschen mischt und in vielen ihrer Städte heimisch geworden ist. Sie gelten von allen Elfenarten als die mit Abstand Toleranteste, so dass es nicht von ungefähr kommt, dass bei fast allen Halbelfen der elfische Elternteil ein Mondelf ist.
Mondelfen neigen zu Spontanität und Impulsivität und viele von ihnen bleiben ungern länger an einem Ort, wobei das Verständnis für längere Zeitspannen natürlich ein anderes ist als Menschen. Viele Mondelfen sind am glücklichsten, wenn sie durch die Lande streifen und immer Neues kennenlernen. Wahrscheinlich ist das auch ein wichtiger Grund für ihre Aufgeschlossenheit, sie isolieren sich im Gegensatz zu anderen Elfen nicht von den anderen Völkern und vor allem den Menschen.
Die Mondelfen beobachten die Menschen länger als ihre Vettern und haben erkannt, dass die Kurzlebigen keinesfalls dumm oder unwichtig sind. Ihrer Ansicht nach, ist es der beste Weg Reiche für alle Völker wie in Silbrigmond zu schaffen, die elfische Werte und Kultur bewahren, aber auch die Einflüsse jüngerer Völker zulassen, um das elfische Volk zu schützen, als sich abzusondern und in verborgene Verstecke zurückzuziehen.
Mondelfen werden von dem Drang nach Abenteuern oder purer Reiselust getrieben. Sie versuchen möglichst alles zu sehen und zu erkunden während ihrer langen Lebensspanne. Ebenso wie ihre Verbündeten, die Harfner glauben sie, dass eine einzelne Person, die sich gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung erhebt einen großen Unterschied machen kann.
Der typische Mondelf neigt zu einer Chaotisch Guten Gesinnung und handelt als reisender Beschützer des einfachen Volkes.
4. Geschichte der Mondelfen
Die Mondelfen waren nicht das erste der Elfenvölker, welches nach Faerûn kam, doch bei Weitem das zahlreichste. Schon in der frühen Vergangenheit scheint ihre Vorliebe für Reisen existiert zu haben, da sie in überaus großen Mengen nach Toril kamen.
Da sie die neue Welt lieber erforschen als besiedeln wollten, gründeten sie keine eigenen Reiche, sondern lebten lieber in anderen Elfenreichen, wie Othreier? und Keltormir?. Die einzige Nation, die Mondelfen als ihre eigene Gründung bezeichnen können war Orishaar?, das -11200? TZ von den Ilythiiri zerstört wurde.
Nach den Kronkriegen halfen die Mondelfen viele der Elfenreiche zweiter Generation zu errichten. Die Überlebenden aus Orishaar gründeten -8600 TZ? gemeinsam mit Clans aus anderen zerstörten Reichen die geheime Zuflucht Immeraska. Und viele Mondelfen siedelten in glorreichen Cormanthyr?, das -3983 TZ? in den Wäldern des Elfenhofes gegründet wurde.
Nacheinander verschwanden die Elfenreiche wieder, bis hin zum Fall von Myth Drannor? im Jahr 714? und Immeraska blieb die letzte der mondelfischen Städte in Faerûn. Viele Mondelfengruppen durchstreiften die nördlichen Wälder, doch keine neue Elfennation wurde nach dem Fall der zweiten Generation gegründet.
Trotz des Umstandes, das nur ein einziges Reich die Zeit überstand, verbreiteten sich die Mondelfen. Sie gründeten kleine, kurzlebige Siedlungen oder zogen durch die Wildnis. So schufen sie wenige Ort, die eine Zerstörung wert gewesen wären. Als der Ruf die Elfen aus Faerûn trieb, folgten die Mondelfen ihm nur langsam und in kleineren Zahlen, also die Sonnenelfen und kehrten am Schnellsten zurück.
5. Mondelfen im Spielgebiet
Früher lebte eine große Population Mondelfen im Delimbiyrtal, vor allem in Lautwasser. Im Jahr 1100 TZ jedoch wanderte der größte Teil von ihnen nach Immeraska ab, da ihnen der stetig wachsende Zulauf an menschlichen Siedlern nicht geheuer war.
Dennoch verblieben einige Mondelfen, sogar ganze Familien in der Stadt, wie das Haus Beutaleen'dal oder die Familie Bentillail und standen sogar die finstere Herrschaft der Rensha durch. Das Haus Beutaleen'dal wanderte ab, nachdem mit Varnys Rensha wieder ein Mitglied dieser Familie auf dem Thron saß und kehrte erst mit einer Abordnung zurück, als dieser verschwunden war. Der bekannte Mondelf, Learalin Nayneeh, Bogner in der Stadt Lautwasser war von 1380 bis 1384 der Grüne Regent.
Heute strömen auch wieder Mondelfen in das Tal und bereichern die Vielfalt der Völker in Lautwasser.
6. Quellenangaben
- Races of Faerûn
- Kampagnenset Vergessene Reiche
- The North
- Volo's Guide to the North
- Legacy of the Green Regent (extern bei Wizards.com)
Autoren: Dunkelelf, Jhaan (Tabelle, Anpassungen)