Mulhorand
Karte von Mulhorand

Region: Mulhorand

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Hauptstadt:Skuld
Bevölkerung:5 339 520 (99% Menschen)
Regierung:Theokratie
Religionen:Mulhorandi-Pantheon, Maske, Mystra, Rote Ritterin
Importgüter:Edle Bauhölzer, Räucherwerk, Eisen, Duftwässer, Sklaven (von Thay), Gewürze
Exportgüter:Ale, Bier, Zauberbücher, Gold, Granit, Papier, wertvolles Gestein
Gesinnungen:RG, RN, RB

1.  Überblick

Mulhorand ist ein altes Reich, das nach dessen Niedergang auf dem Grund und Boden des akten Imaskari-Imperiums gegründet wurde. Für Jahrtausende wurde es von sterblichen Manifestationen der Mulhorandi-Götter regiert. Erst in der Zeit der Sorgen (1358 TZ) gelang es den Avataren durch die Intervention Aos ihre göttliche Essenz zurück zu erlangen. Damit fiel das Land in die Hände der sterblichen Priester, die heute anstatt ihrer göttlichen Patrone über das Land herrschen.

Die Mulan, die nun weite Teile Faeruns bevölkern, wurden vor tausenden Jahren von den Imaskari durch Ebenentore aus einer fremden Welt nach Faerun gebracht. Das Volk der Imaskari litt zu dieser Zeit unter einer Seuche, die deren Bevölkerung stark dezimierte. Die fremden Menschen führten unter den Imaskari ein Leben als Sklaven. Die Götter der Mulan blieben in der fremden Welt zurück und waren aufgrund der magischen Versieglung der Ebenentore auch nicht in der Lage die Gebete ihres Volkes zu erhören. Durch ein Eingreifen Aos wandelten sie als sterbliche Abbilder in Mulhorand und befreiten ihr Volk von der Herrschaft der Imaskari, indem sie jenes Volk nahezu auslöschten.

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2.  Geschichte

Die sterblichen Abbilder der Mulhorandi-Göttern verteidigten ihr Volk nicht nur gegen deren Sklaventreiber, sondern auch gegen die Orks, die die nördlichen Grenzen Mulhorands durch ein Ebenentor erreichten. Nachdem die Horden der Orks sich deren Anwesenheit und Feindschaft gewahr wurden, begannen auch sie ihre Götter zu beschwören. Die darauffolgenden Kämpfe forderten eine Vielzahl an Opfern auf beiden Seiten. Am Ende der Schlacht konnten die Orks jedoch zurückgeschlagen werden und flohen in alle Himmelsrichtung. Heute finden die Orks in nahezu allen Teilen Torils Verbreitung.

In den kommenden Jahrtausendn bildeten sich auf dem ehemaligen Gebiet die Reiche Murghôm, Semphar und Thay heraus und schrieben ihre eigene Geschichte.

Bis zur Zeit der Sorgen 1358 TZ veränderte sich in Mulhorand nicht sonderlich viel. Das Reich befand sich in einem Prozess des Niedergangs als Ao die Barriere zwischen den Ebenen, ehemals von den Imaskari geschaffen, entfernte und es so den sterblichen Manifestationen der Götter ermöglichte sich wieder mit ihrer göttlichen Präsenz zu vereinigen. Seither wird Mulhorand von einem sterblichen Pharao regiert. Die erste Zeit unter der neuen Herrschaft erlebten die Mulan als eine Zeit der Repression, in der das Kriegsrecht herrschte. Man kämpfte um die Macht im Land, welche letztlich der Klerus für sich gewinnen konnte. Eine Rückkehr zur Normalität und einem gefestigten Reich war die Herausforderung kommender Jahre.

1371 TZ befahl der noch junge Pharao Horustep III dem Klerus des Anhur mit der Invasion Unthers zu beginnen. Hintergrund seiner Entscheidung war der Tod des Untherischen Gottes Gilgeam und die Einflussnahme des Kriegsgottes der Mulan Anhur selbst, der den Pharao dazu drängte eine aktivere Rolle im Geschehen um Mulhorand herum einzunehmen.

1379 TZ entschied Mulhorand trotz Intervention durch Thay den Krieg für sich und besetzt weite Teile des alten Reiches Unther.

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3.  Gesellschaft

In Mulhorand war die Gesellschaft lange von streng patriarchischen Strukturen geprägt. Der größte Teil des Erbes ging an den erstgeborenen Sohn, der Rest an den Zweitgeborenen. Alle weiteren Söhne blieben vom Erbe unbedacht. In jüngerer Zeit jedoch wurden Gesetze erlassen, die die die Gleichstellung beider Geschlechter vorantreibt. Das Arbeiten ist den Frauen nun bereits gestattet.

Da es sich bei Mulhorand um eine Theokratie handelt, werden Kleriker der Mulhorandi-Götter hoch geschätzt, wobei die Priester von Anhur und Horus-Re meist die größte Beachtung erfahren. Die Einwohner Mulhorands sind, auch durch ihre Geschichte geprägt, sehr religiös und sprechen so bis zu vier Gebete am Tag.

Die Gesellschaft der Mulhorandi ist stark hierarchisch aufgebaut. Die Stände sind wichtig und werden von fast jedem geachtet. Häufig grenzen sie sich durch äußere Merkmale voneinander ab. Die Menschen von Rang und Status tragen häufig rasierte Schädel und mehrere Kreise auf der Stirn gemalt. Ein Kreis entspricht dem Stand eines Ehrenbürgers, zwei Kreise dem eines Zauberers (Magier oder Hexenmeister) und drei dem eines Klerikers. Teil der mittleren Klasse sind (Kunst-)Handwerker, Händler, Schriftgelehrte und so weiter. Am Tiefsten stehen die Sklaven, die meist Teil von großen Tempeln sind und dort gut behandelt werden. Die Gesetze verhüten deren Misshandlung oder gewalttätige Auseinandersetzungen.

Die Rivalität zwischen der Kirche des Anhur und der des Horus-Re hat auch heute noch großen Einfluss auf die Gesellschaft Mulhorands, da beide Kirchen sehr gegensätzlich agieren und ständig um die Macht im Land streiten. Während Anhurs Kirche für Veränderungen eintritt und Konflikte schürt, zieht die Kirche Horus-Re es vor Dauerhaftigkeit zu predigen und sich eher für konstante Ziele einzusetzen. Mit der Zeit scheinen auch die anderen Götter des Faerûn Pantheon an Einfluss in Mulhorand zu gewinnen und die Götter der Mulhorandi auch Anhänger außerhalb ihrer angestammten Landen anzuziehen.

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4.  Geographie

Mulhorand ist ein gewaltiges Reich, das sich vom Salzigen See von Alzuduth bis zu den Hordenländern erstreckt. Teil von Mulhorand sind die Vasallenreiche Murghôm und Sempar.

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5.  Interessante Orte

Skuld (204 538 Einwohner): Sie ist die älteste, dauerhaft bewohnte Stadt Faeruns und wurde vor 3 500 Jahren gegründet. Die Städter sind sehr stolz darauf, dass in all der Zeit ihre Mauern niemals vor Eindringlingen gefallen sind. Ein Teil der Stadt wird als Stadt der Götter bezeichnet. Dort sind die Tempel der Mulhorandi-Götter beheimatet, wo einst deren sterbliche Abbilder über das Land regierten. Die Stadt besitzt eine Vielzahl von Gesetzen und ist von hohen Abgaben geprägt, so dass sie bei Nicht-Menschen und Fremden nicht sonderlich beliebt ist.

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6.  Karten

7.  Quellen


Autoren: revenge