Neue Handelsroute

Spielzentren Unterreich


Betreuende Spielleiter: Rabe, dying despot

Allgemeines

Je nach dem, aus welcher Richtung der Besucher diese Gänge betritt, geht es entweder recht steil hinunter oder eben hinauf. Doch unabhänigig davon, von wo aus die Tunnel begangen werden, kann sich der Betrachter sicher sein, dass er keinesfalls der erste ist, der auf diesen Pfaden wandelt. Denn unabhängig von marodierenden Orks und hungrigen Trollen scheint dieser Ort Geschichte zu atmen.

Die Geschichtenmauer

Dieses beinahe unwirklich anmutende, von kristallinen Laternen beschienene Kunstwerk erzählt vermutlich eine Geschichte. Die filigran ausgearbeiteten hauptsächlich menschlichen Figuren sind dergestalt gereiht, dass sie sich zumeist ein weiteres Mal auf der Mauer wiederfinden. Bein genaueren hinsehen, lassen sich über einigen der Figuren Symbole erkennen, die wohl Handlungen verdeutlichens sollen. Wer diese Formation errichtete und was genau sie erzählt - ob wahre Begebenheit oder ein Märchen -, ist nicht erkenntlich.

Nymz' Tor

Am höchsten Punkt dieser Gänge findet sich ein massives Tor, das den ganzen Tunnel trefflich blockiert. Wer aus den Tiefen kommt, findet dort eine kleine Gestalt vor, die wohl der Torhüter ist. Es handelt sich um Nymz, einen dunkelelfischen Händler, der sich hier einen geschäftigen Ort errichtet hat und gegen einen gewissen Betrag Schlüssel zu "seinem" Tor aushändigt. Darüber hinaus bietet er einige Waren feil, die für eine Reise durch das Unterreich praktikabel sind.

Eingang des Orklagers

In einer nördlicheren Kaverne zeugen Pallisaden von belebtem Gebiet. Die massiven Holzpfeiler gehören zu einem gut bewachten Eingang des Lagers des Knochenreiber-Clans, der in den dahinter liegenden Höhlen wohl Quartier bezogen hat. Zuständig für diesen Eingang ist der Bergork Brashk?, der sehr wählerisch bei der Gewährung von Zutritt ist. Die meisten Besucher lässt er eiskalt abblitzen und feindliches Gebaren wird von einem durchaus eindrücklichen Aufmarsch von Orks innerhalb der Pallisade beantwortet. Hier gilt es wohl, Frieden zu wahren.

Alte Ruinen

Eindrücklich dürfte sich die hohe Zahl von Ruinen in diesem Gebiet darstellen, die auch für den Laien nicht zweifelsfrei einer Kultur zugeordnet werden können. Welche Geheimnisse diese Orte bergen, wird ohne hinreichende Forschung mit entsprechender Ausrüstung nicht erschließbar sein. Zuweilen soll es ja auch besser sein, die Vergangenheit ruhen zu lassen...

Erkundungen

Schaut man sich diese Gegend des Unterreichs näher an, dann kann man je nach Befähigung und Sachkunde verschiedene Erkenntnisse gewinnen. Nachfolgend stehen einige Hinweise, über die ein Charakter mit entsprechender Fertigkeit verfügen kann, sofern ihm einen entsprechenden Wurf gegen den angegebenen Schwierigkeitsgrad gelingt. Es ist pro Stufe nur ein Versuch zulässig und auch jeweils nur auf die Fertigkeit mit dem höchsten Wert.

Schwierigkeitsgrad Erkenntnis
Offensichtlich

Vermutlich stellt dieser Ort eine Verbindung zwischen tieferen Gefilden des Unterreichs und eher oberflächennahen Gebieten dar. Dominiert werden diese Gänge von Orkgruppen, die wohl auf Beute lauern, die unachtsame Reisende mit sich führen. Für jene, die in regionaler Geschichte bewandert sind, dürften sich tiefere Einblicke ergeben,

Handwerk (Bergmann) 10, Überleben (Unterreich) 10, Wissen (Natur) 10

Anhand der Gesteinsschichten lässt sich ableiten, dass der Höhenunterschied, der beim Durchwandern des Gebiets zurückgelegt wird, etwa dreihundert Meter betragen muss. Ein Teil der Gänge ist behauen und wohl besonders dafür präpariert, das Wagen sie passieren können.

Handwerk (Bergmann) 15, Überleben (Unterreich) 15, Wissen (Natur) 15

Außergewöhnlich erscheint der nordwestliche Teil der Tunnel, in denen sich auch die versunkenen Ruinen befinden. Die Gänge hier scheinen weniger aus hartem Gestein zu bestehen, sondern aus Lehm, der lediglich Einschlüsse größerer und kleinerer Gesteinbrocken enthält. Verwunderlich dürfte dabei sein, in diesen Tiefen Lehm zu finden, was allerdings auf die Instabilität dieser Gänge hinweist.

Beruf (Steinmetz) 15

Wer sich mit der künstlerischen oder sonstiger zweckdienlicher Gestaltung von Stein beschäftigt, wird erkennen, dass die versunkenen Ruinen in den nordwestlichen Tunneln elfischer Bauart sind. Die mittlerweile (allerdings nur leicht) verwitterten Gebäude weisen kunstvoll-filigrane Ausarbeitungen auf, die typisch für den Baustil des Alten Volkes sind. Gesunde Augen, die die Dunkelheit des Unterreichs durchblicken können, werden über die Distanz des südwestlich gelegenen Abgrunds hinweg soetwas wie eine Pforte erkennen. Einhergehend mit den davor befindlichen Statuen lassen sich hier Rückschlüsse auf zwergische Architektur ziehen.

Wissen (Geschichte & Legenden) 20

Dem Historiker oder Archäologen dürfte sich in diesen Tunneln ein kleines Paradies erschließen. Natürlich erkennt er recht, dass es sich im nordwestlichen Bereich um versunkene Elfenruinen handelt, die bestimmt garantiert nicht aus diesem Zeitalter Faerûns stammen. So recht zuordnen lassen sich die Ruinen allerdings nicht. Wenn es sich um einen alten, elfischen Ort handelt, dann um einen, der abseits früher existenter Elfenreiche bestand. Bei der Pforte im Südwesten allerdings dürfte es sich recht eindeutig über ein Überbleibsel des Zwergenkönigreichs Ammarindar handeln.


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