Nimbral

Karte von Nimbral

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Hauptstadt:Ormen
Bevölkerung:90% Menschen, 10% Halbelfen
Regierung:Magokratische Oligarchie
Religionen:keine
Importgüter:unbekannt
Exportgüter:unbekannt
Gesinnungen:unbekannt

1.  Überblick

Nimbral ist eine vielseitige Insel. Auf der einen Seite ländlich und kleinbäuerlich, auf der Anderen dominiert durch einige der mächtigsten Magier Faerûns. Das zeigt sich an tiefen Wäldern, zahlreichen Schlössern mit schlanken hohen Türmen, aber auch an Almen und Gehöften. Mondelfische und halruaanische Architektur vermischen sich und zieren die kleinen Städtchen und Dorfer der Insel.
Das Leben auf Nimbral ist günstig. Die Insel ist reich an Rohstoffen und bietet ein Klima, welches eine Fülle an Nahrung erbringt. Fischer, Jäger und Handwerker prägen das Bild, aber ebenso ist die Kunst der Magie hoch geachtet. Noch immer sind die Nimbralesen geprägt von der langen Zeit, die sie unter dem Einfluss der Kirche Leiras lebten. Diese griff auf magischem Wege in die Träume jedes Bewohners ein und noch bis heute gehören kleinere und größere Lügen zum guten Umgangston auf Nimbral.

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2.  Geschichte

Vor langer Zeit besiedelten zuerst Mondelfen die dicht bewaldete Insel voller Monstren und anderer Schrecken. Von Halruaa aus brachen einige Magier und ihre Sippen mit großen Luftschiffen nach Westen auf und fanden auf Nimbral ins Exil, da sie Aufgrund ihres Glaubens an Leira verfolgt wurden. Dort wurden sie von der mondelfischen Urbevölkerung willkommen geheißen und die Völker vermischten sich mit der Zeit sehr. So sehr sogar, dass kaum noch ein "reinblütiger" Mondelf aufzufinden ist und jene wenigen zogen sich in Abgeschiedenheit zurück.
Im Jahr 605? TZ wurden die Nimbralesen aus West-Thindol um Unterstützung gegen die Yan-ti gerufen. Der nimbralesische Erzmagier Samar sagte seine Unterstützung zu und es begannen lange Dekaden der Jagd auf die Yan-ti. Die Nimbralesen gingen siegreich hervor und gründeten Samarach als Vasallenstaat Nimbrals.
Die Halruaaner brachten den Glauben an Leira der Gottheit der Illusionen mit nach Nimbral und ihr Klerus etablierte bald ihre Kirche und den Glauben an sie als Staatsreligion. Als während der Zeit der Sorgen Leira ihren Tod fand und ihre Priesterschaft geschwächt ohne Zauber zurückblieb, nutzen einige mächtige Magier die Gelegenheit und töteten die Priesterschaft. Lang hatten sie im Zwang der Kirche durch magische Artefakte die Träume der Nimbralesen zugunsten der Kirche beeinflussen müssen. Nachdem die Herrschaft der Kirche beendet war übernahmen die Erzmagier die Herrschaft über Nimbral und entschieden zugleich, dass keine Kirche je wieder auf Nimbral zu Macht kommen dürfe und unterbanden alle Formen organisierter Religion. Jedoch herrscht Religionsfreiheit insoweit, dass das kleine Schreine und einzelne Priester geduldet werden, solange die Gesetze der Erzmagier befolgt werden.
Nimbral rückte das erste mal in breitere Aufmerksamkeit im Jahre des Schildes 1367 TZ, als Ritter der Fliegenden Hatz Nimbral verließen um einige Piratenschiffe zu verfolgen, die sie vor der Küste Tethyrs in Flammen zurückließen.
1317 TZ bestieg der adlige Nimbralese Nanathlor Grauschwert den Thron Lautwassers.

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3.  Geographie

Nimbral ist ein kleines Inselreich südwestlich von Lantan und im Westen der Halbinsel Chult. Die Insel ist von dichten Wäldern, hohen Bergen und zahlreichen Hochalmen geprägt.

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4.  Interessante Orte

Ormen ist die größte Stadt Nimbrals und zugleich Hauptstadt, wobei man von den Städten Nimbrals eher von größen Dörfern sprechen kann. Dort finden sich die Türme von Selphir in denen die Herren von Nimbral, die herrschenden sechsundzwanzig Erzmagier residieren. In diesen Türmen sind die Luftschiffe, mit denen einst die Halruaaner auf Nimbral ankamen kunstvoll verbaut.

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5.  Regierung

Nimbral wird heute von 26 Erzmagiern regiert, den Lords des Seehafens. Sie sprechen und agieren durch ihre Herolde und Ritter und verlassen selten die Türme von Selpir, die so lange ihr Gefängnis waren unter der Herrschaft der Kirche Leiras.
Die Erzmagier Nimbrals gelten als einige der mächtigsten Magier Faerûns und hohe Meister der Arkanen Kunst. Geführt werden sie von den fünf Ältesten. Die mächtigste unter ihnen ist Ardanthe (eine mütterliche Erzmagierin); gefolgt von Skouloun (einem schlagfertigen und scharfzüngigen Erzmagier); Mardamaun (einem schweigsamen und nachdenklichen Erzmagier); Yusendre ("Juh-sann-dra", einer schelmischen, spaßsuchenden Erzmagierin, die auch über die Hexenmeistergabe verfügt) und Belaurant (einem bejahrtem, höflichem aber manipulativen Erzmagier).
Die Fürsten von Nimbral sind sehr darum bemüht die Isolation der Insel aufrecht zu erhalten. Ihre Sorge gilt ebenso mächtigen magischen Organisationen wie den Roten Magiern, die ihnen ihre Geheimnisse abspenstig machen könnten.
Die Ritter von Nimbral verwalten das Land für die Magierfürsten und rekrutieren sich zumeist aus dem Geburtsadel. Sie gehören der Fliegenden Hatz an, auf Pegasi fliegende Ritter in leuchtenden Rüstungen aus magischem Glas, die sie von den Fürsten im Ausgleich für ihre Dienste erhalten. Die Fliegende Hatz schützt Nimbral vor den zahlreichen Bestien des Meeres, der Lüfte und Wälder, ebenso wie vor Piraten und Sklavenjägern.

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6.  Quellenangaben

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Autoren: Worlan