Oldur Eisenbart

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Stämmig wie ein Stück Eisen steht der Zwerg Oldur vor seinem Amboss und lässt den Hammer singen. In der Kunst des Waffenschmiedens kann ihm in Lautwasser wohl kaum einer das Wasser reichen, denn in seinen 153 Jahren war er nur mit dem Hammer verehelicht.
Wie auch seinem menschlichen Konkurrenten wohnt Oldur ein grimmiger Stolz inne, der sehr ungern verletzt wird. Dieser Zorn äußert sich darin, dass der Kopf rot wird, die Arme schwellen und der Hammer kräftiger und unregelmäßiger auf das Eisen prallt.
Des Abends mag man ihn wohl im Keiler finden, wo er, bei einem guten Zwergenbier, auch so manchen Spaß über den Hurm hören lässt, der sich anmaßt solch schlechte Schwerter zu schmieden. Was er dabei gern unter den Tisch fallen lässt ist, dass er im Rüstwerk wohl weniger bewandert ist, als der elende Hurm. Im Streit der Schmieden lässt er auch kaum eine Gelegenheit verstreichen dem alten Mann des Rüstwerks eins auszuwischen.


Autor: Jhaan