Die Rensha waren eine calishitische Familie, die 1150 TZ mit der Hilfe von Söldnern die Herrschaft über Lautwasser und das Delimbiyrtal übernahmen. Sie herrschten für 167 Jahre über die Region und verboten in dieser Zeit auch das Ritual zur Wahl des Grünen Regenten, da sie in dieser eine Bedrohung ihrer Macht sahen. Der letzte Regent, der vor den Rensha gewählt wurde, wurde durch sie verfolgt und getötet.
Die Herrschaft der Rensha endete, als 1315 ein junger Adliger aus Nimbral, namens Nanathlor Grauschwert gegen sie aufbegehrte und Pasuuk, den letzten Herrscher der Familie 1317 bei der Schlacht an der Verworrenen Kreuzung besiegen und töten konnte. In der Geschichte Lautwassers nennt man den Zeitraum inzwischen meist nur noch die Rensha-Tyrannei.
Zwischen 1375 und 1379 TZ erlebte die Herrschaft der Rensha eine kurze Wiedergeburt, nachdem der vormalige Hofspion Varnys enthüllte, dass er der letzte Spross der Calishiten sei und den ermordeten Kalahar Zweihand auf dem Thron des Fürstentums beerbte. Auch wenn Varnys dabei niemals die Grausamkeit seiner Vorgänger an den Tag legte und objektiv betrachtet sogar als nüchterner und weiser Herrscher handelte, werden diese 4 Jahre als nicht allzu angenehme Episode der Geschichte gesehen. Das beruht aber vor allem auf Vorurteilen gegen den Familiennamen.
Gegen Ende seiner Herrschaft, verschwand Varnys spurlos und das Fürstentum wurde drei Jahre lang durch einen Statthalter regiert, ehe man 1382 den verschwollenen Fürsten abschrieb und Alados Zweihand einsetzte, der damit das Erbe seines Vaters Kalahar und auch des zurückgekehrten Regenten Grauschwert fortsetzt.
Unter dem Fürstenschloss Lautwassers legten die Rensha eine große Krypta für sich und ihre Diener an, die lange Zeit von einem Fluch beseelt wurde, der die Rensha als Leichname untot auferstehen ließ. Dieser konnte ebenso erst 1382 gebrochen werden.
Quellenangaben
- Legacy of the Green Regent (extern bei Wizards.com)
- Hochwaldallianz Historie
Autor: Jhaan