Selûne

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Name:Selûne
Trivialnamen:Mondmaid, Unsere silberne Dame
Göttlicher Rang:Mittlere Gottheit (15)
Heimatebene:Pforten des Mondes
Gesinnung:Chaotisch Gut
Klerikergesinnungen:CG, CN, NG
Einflusssphären:Mond, Sterne, Navigation, Prophezeihungen, Suchende, Gute und neutrale Lykanthropen
Verehrer:Gute und neutrale Lykanthropen, Mönche (Sonnenseele), Navigatoren, Segler, Weibliche Zauberwirker
Domänen:Chaos, Gutes, Mond, Reisen, Schutz
Bevorzugte Waffe:"Stab der vier Monde" (Schwerer Streitkolben)

1.  Beschreibung

Selûne (Seh-luh-ne) ist göttliche Verkörperung von Torils Mond, der ebenfalls ihren Namen trägt. Sie steht für seine mystischen Kräfte, die Gezeiten beeinflussen und Lykathropen verwandeln. Die Monatszyklen und damit verbunden verschiedene Feste richten sich nach dieser Macht.

Selûnes Erscheinungsformen Selûne existiert seit Anbeginn der Zeiten und gilt als ebenso wandel- wie unberechenbar. Mit den Phasen des Mondes verändert sich ihr Auftreten, manchmal mit der Seelenruhe des diffusen Mondlichts, zuweilen trauernd und bekümmert über vergangene Verluste und Entbehrungen, manchmal aber auch freudestrahlend und tanzend, ihre Gestalt voll strahlender Majestät. Als chaotische Gottheit des Wandels kann ihr nur eine Konstante nachgesagt werden: Der erbitterte Kampf gegen ihre Zwillingsschwester und Erzfeindin Shar. Gemeinsam schufen sie Toril und streiten nun über das Schicksal ihrer Schöpfung.

Dank ihrer Toleranz und Wechselhaftigkeit, reicht Spanne von Selûnes Anhängern sehr weit. Seeleute und Navigatoren verehren sie ebenso wie Frauen und weibliche Zauberwirker (speziell jene, die unter einem Vollmond geboren wurden oder sich besonders für Erkenntnismagie interessieren). Außerdem ist sie die Schutzherrin aller gut und neutral gesinnten Lykanthophen, derer die nachts ehrlicher Arbeit nachgehen, aller, die Schutz vor Shar suchen, Verirrte und Suchende aller Art, sowie jene, die mit Neugier in die Zukunft sehen.
Paare bitten Selûne oft um ihren Segen, wenn sie bereit sind Kinder zu empfangen, Frauen verehren sie für ihren Mut, ihre Stärke und ihre Führung. Die Mondmaid verlangt nur wenig von ihren Anhängern und gilt als freigiebig mit ihren Geschenken und freundlich zu Sterblichen.

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2.  Der Klerus der Selûne

Der Klerus Selûnes ist ebenso verschieden und verändert sich wie die Mondphasen oder weniger vorhersehbare kosmische Ereignisse. Die Anhänger und Priester der Mondmaid sind oft ähnlich unstet wie ihre Gottheit und neigen eher dazu sich auf ihre Intuition zu verlassen und ihren Gefühlen zu folgen, als sich an feste Rituale und Abläufe zu binden. Die Kleriker Selûnes neigen dazu verständnisvoll und geduldig zu sein, für Andere ein offenes Ihr zu haben und stets eine helfende Hand. Der Glaube, dass "überall wo der volle Mond scheint ein Ort für Selûne ist", ist sehr verbreitet.

Die Priester tragen sehr verschiedene Titel, wobei Novizen meist als Gerufene bezeichnet werden. In den Reihen von Selûnes Kirche finden sich deutlich mehr Frauen als Männer und die hohen Posten sind vor allem weiblich besetzt. Typische Titel sind: Berührte(r), Gestirnte(r), Mondgebadete(r), Silberstirn, Mondpriester, Geweihter und Hoher Geweihter, in dieser Reihenfolge aufsteigend. Höhere Ränge werden meist als Priester des oder von in Verbindung mit dem Namen des Ortes, oder des Tempels bezeichnet. Es sei angemerkt, dass außerhalb von Tiefwasser oder anderer großer Städte viele verschiedene Bezeichnungen abweichend davon zu finden sind. Die Elitepriesterschaft Selûnes wird als Silbersterne bezeichnet.

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3.  Tempel der Mondmaid

Die Stätten der Verehrung, der silbernen Göttin variieren ebenso wie ihre Anhänger. Sie hat ebenso kleine Schreine in der Wildnis, wie eindrucksvolle, offene Tempelbauten in großen Städten, wie Tiefwasser. Einbezogene, oder angelegte Teiche, kleine Gärten und weibliche Symbolik dominieren die Architektur ihrer Bauten. Bekannte Tempel, Schreine und Weihestätten Selûnes sind:

  • Abtei von Tharynd (Tashalar)
  • Das Mondwasser (Ylraphon)
  • Der aufsteigende Mond (Tsurlagol)
  • Die Mondflamme (Rabenklippe)
  • Halle der Mondmaid (Murann)
  • Halle des reflektierten Mondlichts (Tiefwasser)
  • Haus der Beschützerin (Memnon)
  • Haus der Herrin (Immersee)
  • Haus der vier Monde (Velprintalar)
  • Haus des Mondaufgangs (Greatgaunt?)
  • Haus des Mondlichts (Tantras?)
  • Haus des Mondes (Thentia)
  • Haus des Mondes (Tiefwasser)
  • Hochaltar des Mondes (Iriaebor)
  • Kloster der Sonne (Tiefwasser)
  • Lichthaus des Mondes (Calimhafen)
  • Mondhalle (Athkatla)
  • Mondschattenhalle (Yhaunn)
  • Mondsilberhaus (Calaunt)
  • Selûne's Lächeln (Tiefwasser)
  • Tempel der Silbersterne (Silbrigmond)
  • Tempel des Halbmondes (Elmwald)

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4.  Glaubenspraktiken

Selûniten unterteilen die Nächte mit Begriffen wie Mondlicht (der Mond ist präsent, wenn auch nicht sofort sichtbar) und Nachtdunkel (bei Neumond, oder wenn der Mond nicht zu sehen ist).

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5.  Glaubenslehre

Lass alle, auf die Selûnes Licht fällt, willkommen sein, wenn sie das wünschen. So wie der silberne Mond zu- und abnimmt, so ist es auch mit dem Leben. Vertraue auf den Schein Selûnes und wisse, dass alle Liebe, die in ihrem Licht lebt, ihren Segen hat. Wende dich zur Mondmaid, und sie wird deine wahre Führerin sein. Fördere Akzeptanz und Toleranz. Betrachte alle Wesen als gleichwertig. Hilf anderen Selûniten, als wären sie deine besten Freunde.

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6.  Quellenangaben


Autor: Jhaan