Am 28. Elasias 1389 Taliser Zeitrechnung wurden am verheerten Ort Orlbar eine Reihe mystischer Siegelrituale durchgeführt. Sie sollten, so sagt man, dem Ziel dienen dem Grünen Schein Orlbars, der den Ort seit dem Niedergang eines Grünen Kometen 1382 TZ in einen Ort des Schreckens verwandelt hatte, Einhalt gebieten und das Umland befrieden.
Hintergrund
Anlass der Unternehmung war das Bedürfnis des ganzen Delimbiyr-Tals nach einer Befreiung von der erdrückenden Bedrohung, die vom Ort Orlbar ausging. Diese präsente und übermächtige Gefahr brachte die Rivalenstädte Lautwasser und Llorkh sowie andere relevante Parteien gemeinsam zusammen. Einem gewagten Plan zufolge, der von Außenstehenden unter Gerüchten und wirren Zusammenhängen wahrscheinlich nur schwer zu rekonstruieren ist, sollten Siegel aus Licht und Dunkelheit gesetzt werden. Diese mystischen Siegel, so hoffte man, sollten Übergänge in fremde, gefahrvolle Ebenen der Existenz schließen und das Grauen Orlbars so abtrennen von der Welt.
Ergebnis
Allem Anschein nach überwanden die beteiligten Parteien ihre tiefgreifenden Vorurteile und Missgünste und kamen zusammen um Licht und Dunkelheit nebeneinander Respekt zu zollen. Das Unternehmen Gelang. Das ganze Tal konnte spüren, wie sich das Joch Orlbars - der Grüne Schein - vom Land hob:
Gerüchte
Wer genau an dieser Heldentat beteiligt war, wie sich alles zutrug und welche Gefahren die Gruppe aus wagemutigen Helden zu überwinden hatte ist wohl ersteinmal nur den Beteiligten selbst bekannt. Gerüchte und vielleicht die ein oder anderen Bardenlieder werden ihr Übriges tun müssen. Als gewiss kann gelten, dass die Magierbünde beider Städte, der Einhornbund und der Arkane Zirkel, sowie die Ainkhurn und Nachtklingen irgendwie beteiligt waren. Manche munkeln aber, es wären auch finstere Verbündete darunter gewesen. Dunkelelfen und seltsame Schattenkreaturen.