Mönchsorden: Orden der Sonnenseele
| Schutzgott: | Lathander, Selûne, Sune |
| Gesinnung: | Rechtschaffen Gut, Rechtschaffen Neutral |
| zugelassene Klassenkombination: | jede zugelassen |
| zugelassene PrCl: | jede zugelassen |
| vorherrschende Rassen: | Menschen, Halbelfen, selten Halblinge, Gnome, Zwerge, Elfen, Halborks |
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
1. Offizielle Informationen
1.1 Geschichte des Ordens
Im alten Nesseril wurde der Gott Amaunator als Herr der Bürokratie, Gesetze, Ordnung, Verträge, der Sonne und der Führung verehrt. Ein Orden von wandernden Mönchen, bekannt als Bruderschaft der Sonne, diente dem Glauben im Feld und brachte dem einfachen Volk die tröstenden Worte Amaunators. Der Orden überstand den Fall Nesserils und den Tod des Gelben Gottes, scharte sich aber nie um einen neuen Patron. Stattdessen wählte jedes Kloster für sich, welcher Gottheit es fortan dienen würde. Am Üblichsten waren dabei Lathander, Gott der Dämmerung und Selûne, Göttin des Mondes und der Sterne, aber ein paar wenige wählten auch Sune Feuerhaar, die Göttin der Schönheit.
Heutzutage kennt man den Orden als "Sonnenseele" und seine Geschichte als Orden Amaunators ist größtenteils in Vergessenheit geraten. Der Orden nimmt nun sowohl Männer als auch Frauen auf, behielt aber immer seine unstete Natur bei und konzentriert sich weiter auf die Bedürfnisse der einfachen Leute.
Der Orden unterhält ein großes Kloster in Tiefwasser, vor allem wegen der starken Präsenz der Kirchen von Lathander, Selûne und Sune. Der momentane Führer des Ordens, Klosterabt Hanor Kichavo versucht die drei Sekten des Ordens zu vereinen, wie es seit Jahrhunderten nicht mehr geschehen ist. Dabei beruft er sich selektiv auf alte Texte, die den Fall Nesserils und der Cajaandynastie Calimshans überdauerten. Er predigt, dass die drei Götter des Ordens in Wahrheit drei Fragmente des Gelben Gottes Amaunator seien und jener erneut erstehen würde, wenn man sie einte. Er nähert sich damit der Häresie der steigenden Sonne an, die lehrt, dass Lathander lediglich der wiedergeborene Amaunator im Stand der Morgensonne sei, der sich bald wieder in den Zenit begeben und seine alte Macht zurückerlangen werde.
1.2 Ausrichtung und Lehren des Ordens
Wie schon die Bruderschaft der Sonne, aus der er entstand, kümmert sich der Orden vor allem um die einfachen Leute Faerûns und versucht ihre Sorgen und Nöte zu lindern, sowie sie den tröstenden Lehren ihrer Götter nahezubringen. Die Führung des Ordens in Tiefwasser versucht momentan, die drei Strömungen des Ordens zu einen und der Lehre von Amaunators Dreieinigkeit aus den Göttern Lathander, Selûne und Sune zuzuwenden. Der nominelle Führer des Ordens, Hanor Kichavo hat sich damit den Groll der drei Kirchen dieser Götter zugezogen, die seine Lehre als Ketzerei betrachten. Diese Ansicht teilen auch traditionellere Mitglieder des Ordens.
In Tiefwasser verbreitete sich das Gerücht, der Klosterabt sei in Wahrheit ein Anhänger von Loviatars Kirche und versuche mit seinen Lehren, die drei wichtigsten guten Kirchen der Stadt zu schwächen, in dem er Uneinigkeit unter sie trägt. Doch ob sein Handeln tatsächlich diesen Effekt haben mag oder nicht, er ist kein Verräter, sondern glaubt ernsthaft an seine Predigten.
1.3 Klassenkombinationen
Mönche der Sonnenseele können mit jeder anderen Klasse kombinieren, solang die Mönchsklasse die meisten Level besitzt. Besonders üblich sind jedoch Kombinationen als Kämpfer oder Paladin.
2. Der Orden auf der Hochwaldallianz
2.1 Geschichte des Ordens
Eine straffe Struktur hat sich bei diesem Orden nie herausgebildet. Die einzelnen Ordenshäuser vertreten zwar ein gemeinsames philosophisches Leitbild, doch gibt es keine hierarchische Struktur, die die Zusammenarbeit der Ordenshäuser regelt. Auch sind die Ordenshäuser eher klein und oft sehr entlegen oder gar verborgen. Die Beziehungen zu den Kirchen der drei Götter sind eher oberflächlich.
2.2 Ausrichtung und Lehren des Ordens
In keinem anderen Orden variiert die philosophische Ausrichtung so stark wie in diesem. Durch die Einflüsse der jeweiligen Anhänger der drei Götter bildeten sich in ihrer Überzeugung drei Ki-Zentren heraus. Das erste Ki-Zentrum ist die linke Hand, in der die Kraft des Mondes sitzen solle, das zweite Zentrum ist die rechte Hand, in der die Kraft der Feuers ruhen solle. Und das für viele weniger wichtige dritte Zentrum sitzt der Überzeugung nach im Bauch, und stellt das Zentrum der Liebe dar. Viele Kampfhaltungen richten sich danach aus, diese drei Zentren in ein harmonisches miteinander zu bringen.
Die Anhänger Selûnes halten ihre Übungen zumeist im Mondlicht ab, die des Lathander im Morgengrauen. Hierdurch versprechen sie sich eine intensivere Übung und eine stärkere Spiritualität.