Sshamath

Region: Sshamath

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Herrschaftsform:Magokratie
Rassen:Drow 98%, Menschen 1%, Tiefen Imaskari 1%
Gesinnungen:NB

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  1. 1. Überblick
  2. 2. Geschichte
  3. 3. Interessante Orte
  4. 4. Karten
  5. 5. Quellen

1.  Überblick

Sshamath ist eine der wenigen von Dunkelelfen beherrschten Städte in der Religion eine untergeordnete Rolle spielt. In Sshamath herrscht eine Konklave aus Magiern, die sich aus Vertretern der acht Magierakademien der Stadt, einem nichtspezialisierten Magus und einem Magier, der sich mit besonders exotischen Formen der Magie beschäftigt, zusammensetzt. So ist es wenig verwunderlich, dass diese Stadt der Kunst einen von Faeruns bestausgestattesten Magiemärkten beherbergt. Sshamath für sich ist eine Rarität im Unterreich, die durchaus auch mit Skepsis beäugt wird. Ihre Macht allerdings macht es auch den mächtigen Kulten der Lolth unmöglich die Magier Sshamaths zu ignorieren.

Barden, Hexenmeister und Wirker klerikaler Magie werden in Sshamath eher gering geschätzt. Dort misst man solchen, die sich ihre arkane Macht durch persönlichen Einsatz erarbeiten weitaus mehr Respekt bei. Beschenkt zu werden oder eigene Macht von anderen Mächten wie Göttern zu erbitten, wird von den Magiern häufig mit Missachtung bedacht.

Seit neuster Zeit ist auch die Akademie der Schattenadepten Teil der Konklave von Sshamath, ein Umstand, der nicht alle Mitglieder erfreut, stellen die Schattenadepten doch ihren religiösen Bezug zu Shar teils offen zur Schau. Wie in allen Teilen des Unterreichs geht es auch in Sshamath um Macht. Die arkanen Künste, die von den Schattenadepten zum Machtpotential der Stadt ergänzt werden, sind zu außergewöhnlich als dass man sie vertreiben oder geringschätzen würde. Der Großteil der Magier vertritt zudem die Ansicht, dass man die Schattenmagier lieber unter Beachtung hält als sie vertrieben und im Geheimen zu wissen ohne die Möglichkeit zu erfahren was durch sie und mit ihnen vor sich geht.

Sshamath wird nicht von adeligen Häusern regiert, auch wenn die Akademie teils ähnliche Aufgaben übernehmen. Jeder Akademie wurden gewisse Aufgaben übertragen, die ihre Privilegien im Gegenzug rechtfertigen. Beispielsweise ist die Akademie der Bannmagie mit der Verteidigung der Stadt beauftragt. Die Akademie der Hervorrufung hingegen führt die Patroullien außerhalb der Stadt und vernichtet Feinde in der Umgebung. Die Akademie der Verzauberung ist mit der Betreuung des (Sklaven)marktes beauftragt. So erfüllt einjede Akademie ihre Pflicht, die ihren Fähigkeiten entspricht um die Stadt zu schützen und zu erhalten. Dabei werden zudem von jeder Akademie eine Anzahl an Mitgliedern gestellt, die nur zur Verteidigung der Stadt beitragen. Man beobachtet dabei zunehmend eine gewisse Rivalität unter ihnen, die um den besten Schutzmechanismus wetteifern. Tatsächlich steht die Stadt unter einem außerordentlich guten Schutz. Der Stein, der die Stadt umgibt, wurde durch Magie gehärtet und ist mit einem Dimensionsanker versehen. Mit am beeindruckensten ist wohl auch ein verankerter Zauber, der jedem in einem 1 Meilen Radius Schmerzen zufügt, der ernsthaft über eine Angriff auf die Stadt oder seine Bürger nachdenkt (Sklaven und Nicht-Bürger sind davon natürlich ausgeschlossen). Zudem ist jede Akedamie im Besitz mehrere Golems, die sich zum Schutz und für andere Aufgaben eigenen.

Verglichen mit anderen Städten der Dunkelelfen ist das stehende Heer von Sshamath allerdings recht klein, was daran liegt, dass die nahen Feinde schlichtweg dem nichts entgegen zu setzen haben und nur sehr selten eine ernstzunehmende Gefahr darstellen.

Sklaverei ist in Sshamath ebenso gewöhnlich wie in allen anderen Städten der Dunkelelfen. Man hält sich allerdings bevorzugt nur jene primitiven Rassen, deren geistige Reife sie nicht zum Wirken von Arkaner Magie qualifiziert, wie Goblins, Oger oder Minotauren. Sind einzelne Individuen doch in der Lage arkane Magie zu wirken, so werden jene meist als Betrüger oder abnormal betrachtet und für ihre Leistung keineswegs anerkannt.

Menschen, Elfen und Imaskari werden in Sshamath niemals als Sklaven gehalten. Die Magier unter ihnen gelten als frei, ganz gleich wer nach ihnen jagt oder ihre Herausgabe verlangt. Zu Bürgern der Stadt können sie allerdings niemals werden (nur Dunkelelfen werden als solche aufgenommen), weshalb sie sich in kleinen Bereichen zusammenrotten. Die Konklave achtet darauf, dass diese freien Menschen, Elfen und Imaskari nicht zu zahlreich werden, lässt sie allerdings sonst weitestgehend in Frieden. Als Opfer besitzen auch diese Bewohner der Stadt einen gewissen Wert für die Konklave.

Um Sshamath herum findet man kein Faerzress, was die Stadt zu einem einladenden Ziel für Teleportationsmagie macht. Wer solcherlei wagt, wird häufig mit dem Entzug aller magischen Gegenstände bestraft. Einigen einflussreichen Bewohner der Stadt ist allerdings selbst das erlaubt. Die meisten Besucher und Bewohner bedienen sich deshalb der normalen Zugänge zur Stadt.

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2.  Geschichte

Sshamath wurde im Jahr -4973 TZ vom gleichnamigen dunkelelfischen Adelshaus gegründet. Etwa zweitausend Jahre lang dominierte das llothtreue Haus die Stadt. Ein blutiger Bürgerkrieg machte Sshamath zu dem was es heute ist. Der abrupte Wandel von einer traditionellen von Klerikerinnen beherrschten Theokratie zu einer Herrschaft der Magier wurde von zwei Dingen begünstigt. Ersten verschwand das Faerzress um die Stadt herum und schwächte deren Verteidigung damit außerordentlich. Zum Zweiten gab es zu dieser Zeit eine besonders hohe Anzahl an Magiern und nur wenigen Priesterinnen innerhalb des Hauses. Das Haus Sshamath existiert noch heute, doch ist es schlichtweg bedeutungslos für die Machtstrukturen der Stadt geworden. Das Schweigen der Lloth hatte keine direkten Auswirkungen auf die Stadt. Indirekt wuchs die Zahl der Magier innerhalb jedoch an, da aus anderen Städten die Magier ihren Priesterinnen entflohen, sobald sie bemerkten, dass diese keine Macht mehr über sie besaßen. Es ist wohl die Paranoia dieser Rasse, die dazu führt, dass gerade diese Magier unter besonderer Beobachtung stehen, da man sie rasch der Spionage oder gar eines Assassinendaseins verdächtigt.

3.  Interessante Orte

Die große Kaverne, die Sshamath beherbergt wird von zahlreichen Säulen durchbrochen, die von der Decke gen Boden streben. Sie sind durch eine Vielzahl von Feenfeuern erhellt. Brücken verbinden diese Säulen auf unterschiedlichen Höhen und bilden so ein dichtes steinernes Wegesnetz.

Z'orr'bauth: Dies ist der zentrale Pfeiler der Stadt, welcher im Durchmesser ~ 2000 Fuß misst. Eine spiralförmige Trasse windet sich um dieses zentrale Gebilde und zahlreiche Brücken verbinden es mit den nahen Säulen und Plätzen.

Dunkelgewebe Basar¹: Im Wesentlichen unterscheidet sich der Markt kaum von jenen, die man auch an der Oberfläche kennt. Tausende Zelte sind in einer Markthalle untergebracht, wo allerlei Ware zum Kauf felgeboten werden. Vor allem magischer Tand wird hier angeboten und sicher auch solcher, den man in anderen Gebieten vergeblich sucht.

Die Dunkelfeuerpfeiler¹: Im Süden der Stadt liegt eine Ansammling von Stalagmiten, die das Heim für Sshamaths Schmiede und Handwerker bildet. Die Gilden der Handwerker stehen nicht unter direkter Kontrolle der Konklave und handeln mit allen Akademien wie es ihnen nützt.

¹Orginalübersetzung unbekannt

4.  Karten

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5.  Quellen


Autoren: Revenge