Tropfsteinhöhlen

Spielzentren Unterreich


Betreuende Spielleiter: Rabe, dying despot

Allgemeines

Die Tropfsteinhöhlen liegen gut 200 Schritt unter dem Tageslicht und verheissen dem verirrten Wanderer, der durch die Minen und das Labyrinth fand, dass er zu tief geraten ist. Bizarre Formationen aus Stalagmiten und Stalagtiten bilden den Vorhof zum Unterreich, der sich nach unten mit den Gebeinhöhlen fortsetzt.

Erkundungen

Schaut man sich diese Gegend des Unterreichs näher an, dann kann man je nach Befähigung und Sachkunde verschiedene Erkenntnisse gewinnen. Nachfolgend stehen einige Hinweise, über die ein Charakter mit entsprechender Fertigkeit verfügen kann, sofern ihm einen entsprechenden Wurf gegen den angegebenen Schwierigkeitsgrad gelingt. Es ist pro Stufe nur ein Versuch zulässig und auch jeweils nur auf die Fertigkeit mit dem höchsten Wert.

Schwierigkeitsgrad Erkenntnis
Offensichtlich

Gut zweihundert Meter führt das Labyrinth hinab und endet in einem kleinen Tropfsteinsystem. Fungus erleuchtet matt die schimmernden, grauen, mal rosafarbenen Zeugnisse ausdauernder Wasserarbeit. Überall ist es sehr feucht und die hohen Decken der Höhlen sorgen für unübersichtliche Schatten zwischen den Stalagtiten, die so manch Überraschung bergen. Spätestens hier wird jedem Oberflächenbewohner bewusst, ob er unter Raumangst leidet oder nicht. Das kontinuierliche, hallende Tropfen kann das Gefühl der Enge nicht wirklich mindern. - Dennoch gibt es Zeichen der Zivilisation: Regelmäßig wurden Kavernendurchbrüche mit Türstürzen versehen.

Handwerk (Bergmann) 12, Überleben (Unterreich) 10, Wissen (Natur) 10

Das ebene Höhlennetz mit verworfenen Böden weist dezente Bearbeitungsspuren auf. Die Böden wurden teilweise von Schutt geräumt oder massive Löcher aufgefüllt. Selten finden sich verrostete Werkzeuge, jahrzehntealt, deren Funktion nicht mehr erkennbar ist. - Bodenfungus und vereinzelte Phosphorpilze finden sich regelmäßig. - Windstill und ruhig scheint es.

Handwerk (Bergmann) 17, Überleben (Unterreich) 15, Wissen (Natur) 15

Das große Wasservorkommen stammt aus Sickerwasser und Grundwasser und gibt den Stalagmiten und Stalagtiten reichhaltige Nahrung und Baumaterial. Entsprechend wird die Topographie durch poröses Sedimentgestein und eben Tropfsteine dominiert. - Die Tierwelt ist sehr spärlich. Kaum sieht man Kleingetier.

Handwerk (Bergmann) 22, Überleben (Unterreich) 20, Wissen (Natur) 20

Die größeren Höhlen machen einen stabilen Eindruck, jedoch weisen zwischen den Stalagtiten versteckte Spalte in den Decken und erodierter Bruchstein darauf hin, dass die Tropfsteinhöhlen ein tückisches Territorium sind. - Das große Wasserbecken, in einer Sackgasse gelegen, wirkt ruhig, jedoch kann ein Kundiger erkennen, dass es sich in einer glatten Unruhe bewegt. Scheinbar erhält es seinen Zulauf nicht nur durch das viele Tropf- und Sickerwasser von oben.

Handwerk (Bergmann) 28, Überleben (Unterreich) 25, Wissen (Natur) 25

Die kleinen, stehenden Gewässer und auch das große Wasserbecken im Süden täuschen Leben an, doch die wenigen Tiere und Pflanzen verraten es eigentlich: das mineral- und kalkhaltige Sickerwasser ist größtenteils verunreinigt und ungeniessbar. Tückische Krankheiten könnte ein längerer Genuß einbringen, auch wenn es im ersten Moment erfrischend und labend wirkt. - Das große Wasserbecken scheint indessen durchaus künstlich angelegt worden zu sein, auch wenn die Spuren der Bearbeitung durch jahrhunderte der Erosion sehr schwer zu erkennen sind.


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