Im Bärenwald steht seit jüngster Zeit ein neues prächtiges Bauwerk aus Stein. Direkt zur Seite der alten Eisenmine ist er umgeben von einem mannshohen Palisadenwall, und bietet einigen teilweise sonderbaren Gestalten Zuflucht, beherbergt aber auch Laboratorien und eine Bibliothek.
Inhaltsverzeichnis (ausblenden)
1. Über den Turm
Wie das Lager, die Mine oder gar der Turm von innen aussieht, weiß kaum jemand. Ab und an mag jemand das Lager betreten, wie zu den Festen, welche die Turmherren gelegentlich veranstalten lassen. Dann mag man Hund, offene Schmiede und Lagerzelte begutachten, was auch von außen durchaus einzusehen ist, sofern man sich nicht zu dumm anstellt. Die Mine selbst ist von der Arbeit der Minenarbeiter geprägt, welche dort wohnen und arbeiten. Erze werden vom Stein gespalten und hin und wieder verlassen sie die Mine und das Lager. Der Turm selbst mag von Außenstehenden selten bis nie betreten werden. Sind die Söldner schon bestimmt was das simple betreten des Lagers, das Aufwärmen am Feuer oder das Aufstocken von Vorräten angeht, was hin und wieder je nach Umstand und Laune der Söldner vorkommen mag, werden nur die Wenigsten zum Turm gelassen.
2. Geschichte des Turms
Die Geschichte des Turms beginnt im Herbst des Jahres 1386 TZ, als der Magier Fabius Beil den Plan ersinnt, die aufgegebene Mine im Bärenwald erneut zu erschließen. Die zufällig vor Ort angetroffene Bianka wird als erster Söldner in den Dienst des Magiers gestellt, und mit der Erkundung des Umlandes beauftragt.

Zeltlager im Herbst 1386 TZ
Es wird ein Lager aufgeschlagen, Arbeiter aus Lautwasser und Llorkh werden rekrutiert, ebenso weitere Söldner - und die tayer Magierin Belizeth Desirion ist fortan regelmäßig im Lager und an Fabius' Seite anzutreffen. Der erste Winter ist unnatürlich hart, da einige Druiden des umgebenden Hochwaldes den Zorn Aurils heraufbeschwören, doch die Bewohner des kleinen Zeltlagers finden Zuflucht im Dunkel der Mine.
Kämpfe, elend heiße Sommer und kalte Winter, wie tobende Stürme und die ewig neugierigen Fremden die nach Auskunft verlangten, vertrieben den Trupp nicht etwa, nein, mit der Zeit wächst das Lager sogar. Die Klingen der Dämmerung und der Schildwall werden angeheuert, und der Bau eines Turms begonnen.
Mit der Zeit wird aus dem kleinen, angreifbaren, aber starrsinnigen Zeltlager eine beachtliche Befestigung, geschützt durch Zaun, Patrouillen und den stetigen Argwohn der Bewohner.
Es dauert seine Zeit, doch am 14. Nachtal 1387 wird schließlich die Fertigstellung des Turmes mit einem Fest gefeiert. Unter der ungewöhnlichen, aber auch kundigen Führung des Baumeisters Ranshal? aus einem fernen Land im Süden ist ein eindrucksvolles Gebilde entstanden. Ein großes Bauwerk, welches sich sowohl an den Berg schmiegt, als auch der Natur keine abrupten Grenzen setzt und nach kurzer Zeit bereits von Efeu und ähnlichem Gestrüpp umschmeichelt wird.
Es werden Feste gefeiert, Kämpfe ausgefochten und der ein oder andere mag diesen Turm nun sein Zuhause nennen.

Turm und Lager im Morgengrauen 1388 TZ
Im Tarsakh 1388 wurde der Turm von einem Heer Untoter unter der Führung des Leichnams Zseshnar belagert, welches am 23. jedoch mit Hilfe von Elfen, Lathanderpriestern aus Lautwasser und anderen Abenteuerlustigen vernichtet werden konnte. Zseshnar entkam.
In der Nacht zum 11. Kytorn 1388 wurde der Turm erneut von Untoten attackiert, dieses mal von den Schattenkreaturen des Leichnams Dunshaseir. Das Seelengefäß des Leichnams wurde jedoch von der Magierin Belizeth Desirion zerstört, und Dunshaseir in der entbrennenden Schlacht vernichtet.
3. Bewohner von Turm und Lager
((Bitte selbstständig ein- und austragen :D))
| Magier: | ||
| Magister Fabius Beil | Turmherr, Forscher | |
| Magus Arim Firinci | Magus, Alchemist, Konditor | |
| Maga Nefereth Nathandem | Forscherin (Mutationen), Händlerin | |
| Magus Bernhardt Wulf | Akademiker (Nekromantie), Archivar | |
| Asgoran | Ein Magier oder Priester oder etwas derart? | |
| Söldner: | ||
| Bianka | Verantwortliche für die Lagersicherheit | |
| Der Schildwall | Fest stationierte Söldner des Haufens | |
| Hagrich | Ein Priester der am Turm verweilt | |
| Handwerker: | ||
| Whurdis Erzbrecher? | "Bergfrau" | |
| Ehemalige: | ||
| Quinserath | Lehrling | |
| Magistra Belizeth Desirion † | Turmherrin, Händlerin | |
| Arif Abbas al Faith † | Archivar | |
| Falk Jacinto † | Hauptmann der Klingen der Dämmerung | |
| Lares Ochsenfried † | Söldner - Stellvertreter Biankas | |
| Belana † | Lieferantin | |
| Ranshal | Baumeister |
4. Stehende Wachbefehle
Die Söldner des Turms haben im Quartier einen ledrigen Wisch hängen, auf dem die aktuellen (teilweise auch veralteten) Wachbefehle aushängen. Sicherlich nicht alle, aber eben die erwähnenswerten. Die Sauklaue dürfte aus Biankas, Lares' und Ceolryds Hand stammen (IG Text):
- Das Lager ist ein ARBEITSLAGER, kein Gasthaus. Wer nicht als Gast geladen ist oder dazugehört, hat nicht rumzulungern. Schickt bettelndes Pack zum Seelager.
- Es herrscht Lichtdisziplin in der Nacht.
- Wir haben Abkommen mit allen die halbwegs was zu sagen haben, also lasst Euch nicht verarschen. Wer das Maul aufreisst und was will, wird an den Kommandierenden oder mich verwiesen. Wer immer noch das Maul aufreisst, wird zurechtgewiesen.
- Patroullien im Umland ALLEINE sind AUSNAHMSLOS verboten. Abstiege in Gewölbe und Tunnel sind verboten ohne deutliche Order. - Falks Asche liegt am Flussufer, falls jemand eine Erinnerung an Konsequenzen braucht.
- Begegnungen mit Dunkelelfen sind umgehend zu melden, ebenso Berichte über dieselben.
- Waldbewohner und Elfen sind höflich aber bestimmt zu behandeln. Hilfe in der Not wird gewährt, soweit die Verteidigungskraft des Lagers nicht gefährdet wird. Ich,
Laresoder Ceolryd sind zu befragen. - Tross, Spielleute, Hurenböcke und Hübschlerinnen haben vor dem Tor zu lagern!
5. Arkanofaktur
Aus dem Zusammenschluss der vielfältigen Handwerker, Magier und anderweitigem Volk des Turmes hat sich die "Turm-Arkanofaktur" gebildet, welche bereitwillig der Kundschaft ihre manigfaltigen Dienste anbietet. Hier werden Dinge erschaffen, verzaubert und gebraut.